Vielen Dank für das Thema und die Verlinkung auf ein Video von Steve. Ich finde ihn genial, vollkommen unaufgeregt und extrem musikalisch.
Meine Meinung zum "never ending" Thema:
Drums sind Werkzeuge meiner ganz persönlichen Musikalität. Werkzeuge für meine Sprache, meine Ausdrucksweise, möglichst songdienlich Schlagzeug zu spielen.
Bis heute ersetzt für mich persönlich kein E Drum ein A Drum. Muss es aber auch nicht und musste es auch nie. Ich habe in 35 Jahren zig A Marken gespielt und ebensoviele E Drums. Beides live und im Studio. Bei den altehrwürdigen Simmons angefangen. Es sind einfach verschiedene Instrumente. Und defakto hört man heute nicht mehr raus, was ein A-Set und was ein E, oder VST Set ist. Wenn ich es im Mix, angefangen bei der Mikrophonierung, darauf anlege schon, aber in der Regel nicht.
Ganz aktuell habe ich für mich beschlossen, das TD50 mit den drei digitalen Instrumenten zu kaufen. Und das tatsächlich nur aus dem Grund, weil diese digitalen Instrumente für mich persönlich meinem Spielgefühl verglichen mit einem A Set am nächsten kommen. Das Ganze dann mit meinem Pearl aus den 70'ern, dass ich zum E-Drum restauriert hatte. Ich hatte zuletzt das Alesis Strike Pro und habe jetzt wieder das 2Box im Einsatz. Aber Rolands digitale Instrumente sind momentan für mich persönlich einfach die Lösung bei der ich die geringsten Kompromisse eingehen muss.
Trotzdem sind die Kosten dafür unverschämt. Investiere ich ein paar tausend Euro für ein möglichst realistisches Spielgefühl in ein E-Drum (und natürlich viele andere Dinge und Funktionen des E- Drums)? Das muss jeder selbst entscheiden.
Die Kosten sind im E-Bereich immer noch viel zu hoch, falls man ein annähernd realistisches Spielgefühl haben möchte. Ich hoffe, das wird sich tatsächlich noch ändern.