Nochmal zum Triggerverhalten: I
Ich habe bisher keine Triggerprobleme. Auch nicht, wie beschrieben, bei schnellen Figuren.
Zur Hi-Hat:
Die Hardware der Hi-Hat, sprich die beiden "Becken" sind mir zu "klobig". Man muss sich gewöhnen, darauf vernünftig zu spielen. Bisher habe ich die Triggereigenschaften der Hi-Hat noch nicht angepasst und trotzdem kaum Probleme. Kaum bedeutet, dass gelegentlich mal ein offener Hi-Hat Sound zu hören ist, was dann aber eher daran liegt, dass ich die Hi-Hat nicht zu 100% geschlossen hielt. Fazit: Die Hi-Hat braucht ein Finetuning hinsichtlich der Einstellungen, läuft aber auch so schon zu 95% problemlos.
Zur generellen Wertigkeit:
Sage ich (fast) nix! Und zwar aus folgendem Grund: Ich selbst habe das Set mehrmals vor dem Kauf in Augenschein genommen, auch die Details und bin für mich zum Schluss gekommen, es zu bestellen. Bisher ist nichts verrutscht, defekt oder sonstwas und ich spiele täglich. Aber ich werde es auch nicht permanent im Liveeinsatz haben, da ich derzeit eines meiner alten Sets zum E-Drum umbaue und mir echte Tomgrößen dann doch lieber sind.
Die Frontstange und die Seiten des Racks rasten in den Rackklammern ein (entsprechende Aussparungen an den Stangen greifen in eine Querstrebe in den Rackklammern) und damit ist ein Verdrehen der Rackstangen unmöglich. Das ist für ein Rack mit runden Stangen eine super Lösung. Das Rack ist absolut stabil und sicher livetauglich. Alles andere sollte sich jeder Interessierte selbst ansehen.
Weitere Erfahrungen mit dem Export von VST Drums:
Gerade mit Blick auf das Pearl Mimic Pro habe ich heute mal ein erstes Set aus den Steven Slate Drums 4 Platinum (davon das DW Set aus den Deluxe Drums) exportiert. Und zwar mit nur geringen Velocity Stufen pro Instrument (z.B. nur 25 bei der Snare). Die SDSE Software exportiert dabei aus dem VST Drum eine Mischung an Lautstärken des jeweiligen Instruments. Gebe ich z.B. in der SDSE Software an das exakt 25 Velocity Stufen der gewählten Snare exportiert werden sollen, wählt die Software automatisch diverse aus, also z.B. Lautsärke 1, 5, 16, 38 usw. Nach welchen Kriterien ist mir nicht ersichtlich. Beim Export eines Steven Slate Drums (immer ohne Hi-Hat, also Snare Center, Tom1 bis Tom4, Bassrum, Ride, 3x Cymbal) war die SDSE Software in 3 Minuten mit dem Export fertig und die Sounds insgesamt nicht mal annähernd 200 MB groß! Bei einem Set des Superior Drummers 2 dauerte der Export 20 Minuten. Das bedeutet also, dass die Größe der exportierten Sounds von VST zu VST sehr unterschiedlich ist. Man muss und sollte also beim Export mit der SDSE Software immer individuell die Velocity Anzahl mit Blick auf die max. 200 MB pro Set des Alesis anpassen. Zudem exportiere ich die Sounds immer in 16 Bit und in Mono, denn die Balance stelle ich später im Alesis ein.
Zukünftiger Test:
Ich werde in den nächsten Tagen den Export nach meinem Verständnis weiter optimieren und dann einen direkten Vergleich aufnehmen. Dabei spiele ich die exportierten Sounds auf dem Alesis und dann die Originalsounds des entsprechenden Sets und VSTs jeweils mit dem selben Beat und den selben Figuren und nehme beides auf. Ohne zusätzlichen EQ, Mastering oder Ähnliches. So kann man sich einen Direktvergleich anhören. Dabei gebe ich auch an, wie viele Velocity Stufen ich jewels pro Instrument exportiert habe.