Beiträge von Webfox

    Von über 30 Jahren Drums spielte ich in den letzten zehn Jahren immer diese Kombi:


    14 Sound Edge Hi-Hat

    22 o. 24 Ride

    (12), 14, 16, 17, 18 Crash

    14, 18 China

    12 Splash

    10 Bell


    Ich spielte Sabian, Zildjian, Paiste und zuletzt sogar Stagg. Am liebsten helle, kläre, melodiöse Becken. Trockenen, dunklen Sound mag ich gar nicht.


    Leider ist es mir bisher nicht vergönnt gewesen, diese Kombi komplett aus Paiste Line/Signature Becken zu spielen. Tatsächlich wäre das mein Lieblingssound.


    Ich betrachte jedes Instrument am Set und somit auch jedes Becken als ganz eigenständiges Instrument. Tonal angenehm zu spielen, ist mir sehr wichtig. Das entsprechend auch bei gut aufeinander abgestimmten Becken.


    Aktuell spiele ich aus diversen Gründen gar kein A Set mehr. Sollte ich doch nochmal eines kaufen, dann ohne Kompromisse und eben mit dieser Paiste Beckenkombi.

    Vielen Dank schon einmal für eure Beiträge, die ich wirklich sehr spannend und individuell finde. Jeweils ganz andere Gründe, Herangehensweisen und auch Erfahrungen, mit E-Drums zu spielen.


    Ich selbst spiele seit dem "uralten" Simmons, dem DDrum und später dem Roland TD7 E-Drums. Dann diverse vom Roland TD20 damals in der Studioarbeit bis zum 2BOX und dem Alesis Strike Pro. Wirklich dauerhaft live spielte ich aber nur A-Sets. Jetzt ist für mich die Entscheidung gefallen, das TD50(x) mit den digitalen Pads zu kaufen. Ich würde dann live erstmalig ausschließlich E spielen. Vielleicht auch mit VST. Mal sehen.


    Welche Vor- und Nachteile haben sich nach euren persönlichen Live Erfahrungen zwischen E und A Sets gezeigt?

    Gar keine "Anklage". Ich möchte selbst wieder mit einem E-Drum auf die Bühne und daher mein Thema. Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, sehr schön.


    Edit: Vor allem der Song aus deinem Proberaumvideo ist sehr genial und zufällig sehr passend, denn morgen bin ich auf dem Queen Konzert in Köln, für das wir seit 2019 die Karten haben ;)


    Und wie schaut's bei euch anderen mit E-Drums live aus?

    Vielen Dank für eure Tipps und Empfehlungen :thumbup: 500 Gäste sind schon das eher seltene Maximum. Wir werden daher überlegen, eine größere Anlage bei Bedarf doch zu mieten und für etwas mehr Bass bzgl. Bassdrumsound zur Maui ggf. noch einen Sub dazu kaufen. Wenn sich mehr Gigs ergeben, rüsten wir auf ein potenteres System um.

    Also, ich finde es schön witzig zu lesen, dass "E-Musikern" teils eine gewisse Kreativität abgesprochen wird, weil mit "vorgefertigten" Sounds gearbeitet wird.


    Wie gesagt: Alles nur Werkzeuge. Vollkommen egal, ob akustisch, elektronisch, oder Computer.


    Arbeite ich für einen Song z.B. mit "Native Instruments" oder zig anderen, elektronisch erzeugten Instrumenten? Klar. Mische ich mit meiner DAW? Klar. Nehme ich auf 8 Band auf? Durchaus. Mixe ich mir ein A-Set mit Instrumenten diverser Hersteller? Warum nicht?


    All das doch ganz eindeutig um meine Kreativität und Musikalität für das gewünschte Ergebnis, den Song oder Gig, wirken zu lassen. Jeder einzelne Schritt zum Ziel ist Ausdruck der Kreativität.


    Nebenbei: Ich habe bei den allseits geschätzten Kollegen an den Tasten noch nie eine solche Diskussion erlebt zwischen A-Piano/Flügel und E-Piano/Synth...

    Vielen Dank für das Thema und die Verlinkung auf ein Video von Steve. Ich finde ihn genial, vollkommen unaufgeregt und extrem musikalisch.


    Meine Meinung zum "never ending" Thema:


    Drums sind Werkzeuge meiner ganz persönlichen Musikalität. Werkzeuge für meine Sprache, meine Ausdrucksweise, möglichst songdienlich Schlagzeug zu spielen.


    Bis heute ersetzt für mich persönlich kein E Drum ein A Drum. Muss es aber auch nicht und musste es auch nie. Ich habe in 35 Jahren zig A Marken gespielt und ebensoviele E Drums. Beides live und im Studio. Bei den altehrwürdigen Simmons angefangen. Es sind einfach verschiedene Instrumente. Und defakto hört man heute nicht mehr raus, was ein A-Set und was ein E, oder VST Set ist. Wenn ich es im Mix, angefangen bei der Mikrophonierung, darauf anlege schon, aber in der Regel nicht.


    Ganz aktuell habe ich für mich beschlossen, das TD50 mit den drei digitalen Instrumenten zu kaufen. Und das tatsächlich nur aus dem Grund, weil diese digitalen Instrumente für mich persönlich meinem Spielgefühl verglichen mit einem A Set am nächsten kommen. Das Ganze dann mit meinem Pearl aus den 70'ern, dass ich zum E-Drum restauriert hatte. Ich hatte zuletzt das Alesis Strike Pro und habe jetzt wieder das 2Box im Einsatz. Aber Rolands digitale Instrumente sind momentan für mich persönlich einfach die Lösung bei der ich die geringsten Kompromisse eingehen muss.


    Trotzdem sind die Kosten dafür unverschämt. Investiere ich ein paar tausend Euro für ein möglichst realistisches Spielgefühl in ein E-Drum (und natürlich viele andere Dinge und Funktionen des E- Drums)? Das muss jeder selbst entscheiden.


    Die Kosten sind im E-Bereich immer noch viel zu hoch, falls man ein annähernd realistisches Spielgefühl haben möchte. Ich hoffe, das wird sich tatsächlich noch ändern.

    Danke euch. Die Maui stößt bei großem Publikum klar an ihre Grenzen und liefert natürlich auch nur begrenzten Tiefbass. Beispielsweise bzgl. der Bassdrum.

    Es kommt nur das E-Drum und diverse Samples zum Einsatz. Plus Sprache und etwas Gesang.


    Was käme denn bei 3kw in Frage? Finanziell dachten wir an max. 4000 €. Da wir alles zu Zweit schleppen und aufbauen, hatten wir uns auch für die Maui entschieden. "Kompakt" sollte es also bleiben und ein größeres Publikum (300 bis 500) mit Tiefbassreserven für z.B. die Bassdrum beschallen können.

    Moin,


    ich suche nach einer PA Empfehlung im Bereich Kleinkunst mit E-Drums. Genauer: Es handelt sich um eine Clownerie Show, in der ich den kompletten Sound abdecke. Wir stehen nur zu Zweit auf der Bühne. E-Drums, Samples, 1x Mikro für die Künstlerin. Kleine Säle mit allerhöchstens 500 Gästen und darunter.


    Ich habe im kleineren Rahmen die LD Systems Maui 28 G2 im Einsatz. Das geht auch ganz gut, aber ich suche noch nach aktuellen Alternativen.


    Habt ihr Empfehlungen? Was habt ihr mit E-Drums und kleiner Besetzung/Band im Einsatz?

    Moin, meine Empfehlung für dein Budget:


    Kaufe dir ein gebrauchtes, akustisches Set nach eigener Vorliebe, dazu Trigger (zu dem komplexen Thema einfach im Forum recherchieren) und Meshheads.


    In Bezug auf ein Modul ist die Frage, was du genau möchtest und wie es mit den Becken aussieht.


    Sollen es echte (oder Silent) Becken sein, hast du mehr "Freiheiten" beim Modul, da du keine "E-Becken" benötigst.


    Möchtest du auch über einen Laptop mit virtuellen Drums spielen (z.B. Superior Drummer o.ä.) wähle ein Modul mit der geringst möglichen Latenz. Da liegen in der Regel die Roland Module vorne.


    Ich habe Roland, 2BOX und Alesis gespielt. Zuletzt das Alesis Strike Pro. Davon war ich (abgesehen von der "alten" Hi-Hat) in Bezug auf Preis/Leistung absolut überzeugt. Größe, Sounds und die Möglichkeit, eigene Sounds zu verwenden hatten mich überzeugt.
    Ich hatte damit auch keine Trigger- oder Hardwareprobleme.


    Außerdem habe ich Jahre lang das erste 2Box DrumIt5 gespielt, was mich in Bezug auf das Modul ebenfalls begeistert hat. Auch in Bezug auf die Sounds und die Möglichkeit, eigene Samples zu benutzen. Ich finde nach wie vor, es ist ein sehr gutes Modul, wenn man hinsichtlich der Anzeige kein modernes "Schickimicki Touch Schlag mich tod" benötigt. Die Hardware kannst du im Vergleich aber vergessen. Insbesondere die Becken.


    Roland hatte ich ganz am Anfang, das TD7 und später die ersten Versionen vom TD30. Da haben mir nie die Tom Sounds gefallen. Und bis heute ist das Preis-/Leistungsverhältnis für meine Begriffe einfach unterirdisch! In Bezug auf dein Budget würde ich heute ein Roland TD17 empfehlen. Das Modul hat nur leider keine einzelnen Eingänge.

    Hi, hier ein weiteres, wie ich finde vom Sound gut aufgenommenes, User Video:


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    Zweites, neues Update fürs Alesis:


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    Stand der Dinge bei mir: Ich spiele ja nun schon seit ein paar Wochen so gut wie täglich auf dem Alesis. Ich habe keinerlei Probleme (nachdem ich bei beiden Updates die Verbesserungen bzw. Triggereinstellungen noch einmal justiert habe), nach wie vor auch nicht mit der Hi-Hat.
    Auch das mit der "getesteten" 13 Millisekunden Latenz ist für mich zu keinem Zeitpunkt nachvollziehbar gewesen.

    Ich habe E-Drum Erfahrung seit dem Roland TD7, hab mit dem TD20 Alben im Studio aufgenommen, spielte Alesis und 2BOX E-Drums. Also ja, ich habe E-Drum Erfahrung.
    Das ändert nix an der Diskrepanz in Sachen Alesis Strike, denn die existiert auch z.B. in der großen Facebook Gruppe. Sehr viele Erstbesitzer hatten Probleme und nach den ersten Updates keine mehr. Viele hatten aber auch nie Probleme, andere haben immer noch welche.
    Ich kann nur für mich sprechen und sagen, dass ich absolut zufrieden bin, was die Triggereigenschaften angeht. Eine Ausnahme ist die Hi-Hat, denn ich persönlich habe noch nie eine Hi-Hat gespielt, die besser triggert, als die von Roland. Aber alles andere, Cymbals, Snare und Toms triggern bei anderen Herstellern nicht schlechter, meiner Meinung nach. Wobei ich die beiden neuen Roland Digitalpads mal rausnehme, denn die sind für mich das derzeitige Maß der Dinge.


    Definitiv verschluckt mein Ride keine Achtel, auch keine Sechzehntel, auch die Hi-Hat nicht. Das habe ich mittlerweile mehrfach geschrieben. Ich habe z.B. heute einige der A-Sets ausprobiert. Dabei Presswirbel, Paradiddles, Flams usw. als Beat, auf der Hi-Hat oder mit dem Ride als Begleitung gespielt. Das Ganze dann mal mit dem internen Sampler aufgenommen (der evtl. nur 1 Minute aufnehmen kann - weiß ich aber noch nicht mit Sicherheit, ist standardmäßig so eingestellt). Es wird nix verschluckt. Außer vielleicht bei einer, mit Effekten überladenden, Hi-Hat oder Snare. Es gibt also bei den Sounds von Alesis - wie bei jedem E-Drum - Licht und Schatten. Snaretypen mit und ohne Maschinengewehr Effekt z.B. Mittlerweile habe ich übrigens auch drei Sets erfolgreich vom Superior 2 und Slate exportiert (natürlich mit entsprechend heruntergeschraubten Velocity Werten, um die 200 MB pro Set einzuhalten) und auch die machen mir richtig Spaß.


    Es ist letztlich nur das zu sagen, wie immer: Selbst hinsetzen und ausführlich testen!


    Jedes Gerede hier ist nur Spekulation wenn man es nicht selbst probiert.


    Wenn das Set nix für Indierocker ist, wo ist das Problem? Jeder wie er mag.


    Ich würde das Alesis bedenkenlos weiterempfehlen, denn es gibt absolut nichts Vergleichbares im E-Drum Sektor für dieses Preis- Leistungsverhältnis.

    4299 € für ein - naja, allenfalls Fusion - Set mit einem Modul, das über wenige Sets und im Prinzip keine Einstellmöglichkeiten (im Vergleich zu anderen Modulen) verfügt. Was am atv Modul im Vergleich sonst noch fehlt, ist ja bekannt.
    Das ist erneut eine Preispolitik die sich mir absolut nicht erschließen will.

    Nochmal zum Triggerverhalten: I


    Ich habe bisher keine Triggerprobleme. Auch nicht, wie beschrieben, bei schnellen Figuren.


    Zur Hi-Hat:


    Die Hardware der Hi-Hat, sprich die beiden "Becken" sind mir zu "klobig". Man muss sich gewöhnen, darauf vernünftig zu spielen. Bisher habe ich die Triggereigenschaften der Hi-Hat noch nicht angepasst und trotzdem kaum Probleme. Kaum bedeutet, dass gelegentlich mal ein offener Hi-Hat Sound zu hören ist, was dann aber eher daran liegt, dass ich die Hi-Hat nicht zu 100% geschlossen hielt. Fazit: Die Hi-Hat braucht ein Finetuning hinsichtlich der Einstellungen, läuft aber auch so schon zu 95% problemlos.


    Zur generellen Wertigkeit:


    Sage ich (fast) nix! Und zwar aus folgendem Grund: Ich selbst habe das Set mehrmals vor dem Kauf in Augenschein genommen, auch die Details und bin für mich zum Schluss gekommen, es zu bestellen. Bisher ist nichts verrutscht, defekt oder sonstwas und ich spiele täglich. Aber ich werde es auch nicht permanent im Liveeinsatz haben, da ich derzeit eines meiner alten Sets zum E-Drum umbaue und mir echte Tomgrößen dann doch lieber sind.
    Die Frontstange und die Seiten des Racks rasten in den Rackklammern ein (entsprechende Aussparungen an den Stangen greifen in eine Querstrebe in den Rackklammern) und damit ist ein Verdrehen der Rackstangen unmöglich. Das ist für ein Rack mit runden Stangen eine super Lösung. Das Rack ist absolut stabil und sicher livetauglich. Alles andere sollte sich jeder Interessierte selbst ansehen.

    Weitere Erfahrungen mit dem Export von VST Drums:

    Gerade mit Blick auf das Pearl Mimic Pro habe ich heute mal ein erstes Set aus den Steven Slate Drums 4 Platinum (davon das DW Set aus den Deluxe Drums) exportiert. Und zwar mit nur geringen Velocity Stufen pro Instrument (z.B. nur 25 bei der Snare). Die SDSE Software exportiert dabei aus dem VST Drum eine Mischung an Lautstärken des jeweiligen Instruments. Gebe ich z.B. in der SDSE Software an das exakt 25 Velocity Stufen der gewählten Snare exportiert werden sollen, wählt die Software automatisch diverse aus, also z.B. Lautsärke 1, 5, 16, 38 usw. Nach welchen Kriterien ist mir nicht ersichtlich. Beim Export eines Steven Slate Drums (immer ohne Hi-Hat, also Snare Center, Tom1 bis Tom4, Bassrum, Ride, 3x Cymbal) war die SDSE Software in 3 Minuten mit dem Export fertig und die Sounds insgesamt nicht mal annähernd 200 MB groß! Bei einem Set des Superior Drummers 2 dauerte der Export 20 Minuten. Das bedeutet also, dass die Größe der exportierten Sounds von VST zu VST sehr unterschiedlich ist. Man muss und sollte also beim Export mit der SDSE Software immer individuell die Velocity Anzahl mit Blick auf die max. 200 MB pro Set des Alesis anpassen. Zudem exportiere ich die Sounds immer in 16 Bit und in Mono, denn die Balance stelle ich später im Alesis ein.


    Zukünftiger Test:


    Ich werde in den nächsten Tagen den Export nach meinem Verständnis weiter optimieren und dann einen direkten Vergleich aufnehmen. Dabei spiele ich die exportierten Sounds auf dem Alesis und dann die Originalsounds des entsprechenden Sets und VSTs jeweils mit dem selben Beat und den selben Figuren und nehme beides auf. Ohne zusätzlichen EQ, Mastering oder Ähnliches. So kann man sich einen Direktvergleich anhören. Dabei gebe ich auch an, wie viele Velocity Stufen ich jewels pro Instrument exportiert habe.