Beiträge von wolle70

    Zum Verkauf stehen o.g. Rack Toms zum Einzelverkauf. Das 10" Tom ist aus der 2. WLX Generation mit etwas modernerer Hardware (unterlegte und anders designte Böckchen, neue Tom Rosetten Generation). Schlagfell Pinstripe mit wenigen Spielspuren und ohne Dellen, Reso Remo Ambassador clear. Guter Lack Zustand. Das 14" Tom hat 2016 neue Gratungen bei STdrums bekommen und ist seit dem nur ein paar mal gespielt worden. Hier: Pinstripe Schlagseite, Evans Genera clear Reso Seite. Versand möglich (versichert mit DHL). Barzahlung bei Abholug, Überweisung oder Paypal. Standort ist 40789 Monheim


    Fotos bitte hier entlang:

    Pearl WLX World 10" Tom Coral Red in Nordrhein-Westfalen - Monheim am Rhein | eBay Kleinanzeigen

    Pearl WLX World 14" Rack Tom Coral Red Gratung neu in Nordrhein-Westfalen - Monheim am Rhein | eBay Kleinanzeigen


    Privatangebot: Keine Garantie oder Rücknahme


    VB 10" Tom: 85.- zzgl. 7.- Versand

    VB 14" Tom: 85.- zzgl. 7.- Versand

    Guten Tag zusammen,

    mich hat ein Notruf einer Freundin aus Berlin erreicht. Für eine Opern Aufführung wird bis heute Abend ein o.g. Ersatzfell benötigt. Die üblichen Verdächtigen (z.B. Just Music) wurden schon abtelefoniert. Hat zufällig jemand aus Berlin ein solches Fell noch im Keller liegen? Als Belohnung winkt ewiges Leben (neben Kostenerstattung mutmaße ich mal). Gerne als PN an mich mit Kontakt, den ich dann gerne weiterleite

    Dankesehr!

    Wolle

    Auch ich habe dieses Set. Quasi ein "Un-Set". Sonor typische Resteverwertung in der Übergangsphase von Centennial Badge zu Silver Badge Phonics und vom Übergang von der alten zur moderneren Hardware


    Edit: Schnapper! Meins hat in etwas dasselbe gekostet, leider etwas verbastelt (Pearl Bassdrum Beine, Blasphemie!), aber ein super Player!

    Ich experimente sehr gerne mit Mini Setups und kombiniere da auch ziemlich herum aus folgenden "Pools":
    Taye Go Kit (wird in Deutschland leider nicht mehr vertrieben., gibt's aber manchmal auf Ebay. In Holland gibt es noch einen Vertrieb), oder auch nur dessen 18x7er Kick kombiniert mit einer Firecracker Snare, auch als Standschlagzeug . Oder auch anstelle der Kick eine Meinl Kick Box, die klingt schon akustisch ganz ok und Du kannst dank integriertem Trigger auch noch ein TM-2 oder so dranhängen. Eine weitere Option, die ich mir hab machen lassen, ist eine 22x10er Bassdrum. Also eine normale Bassdrum bei STdrums kürzen lassen. Klingt immer noch, hat natürlich nicht mehr den Druck einer 18" tiefen Kick, aber dafür ragt sie kaum in die Bühne und ist super für kleine Bühnen geeignet. Thema Hardware: Da habe ich mir die Tama Classic Flat Base Stative besorgt. Wiegen nichts und nehmen auch nur wenig Platz auf der Bühne ein. Becken: Für die Kleingigs nehme auch kleinere Becken. Zum Beispiel eine 12" Hihat. Snare: Besagte Firecracker hat, damit sie nicht so scharf klingt, mittlerweile einen Keller Maple Kessel von STDrums. Wenn die Snate auch in's Handgepäck passen soll kannst Du auch mal die Sonor Jungle Snare (ich glaube eine 10"x2") ausprobieren. Leichtere Stöcke oder Rods bringen auch etwas.

    Ich habe genau 1x das Mac Book nebst Wandler für eine vergleichbare
    Situation mitgeschleppt und hatte danach keine Lust mehr auf den
    Kabelsalat. Für "nur einen Zuspieler mit Klick" viel zu aufwändig. Und bei meinem technischen Mißtrauen fast schon an der Grenze der psychischen Belastbarkeit :-D




    Meine Zuspieler/Klick Lösung wurde dann auf Empfehlung eines Kollegen der Roland R-44 4 Spur Recorder/Player. Gründe:
    - Kompakt- Das Display ist zwar klein, aus heutiger Sicht Old-School, aber auf 1 Meter immer noch ausreichend ablesbar bei jeder Bühnenausleuchtung
    - Der Player stoppt automatisch am Ende eines Songs
    - 4 separate Outputs: Zuspieler stereo, 1 Mono Klick und eine weitere Spur für was-auch-immer
    - sehr solide Konstruktion
    - Große Gummi Tasten, die man auch mit dem Stick aus der Distanz betätigen kann
    - spielt auch 24 Bit, wenn man möchte


    Nebenbei
    kann man damit sehr brauchbare Konzert- und Proberaummitschnitte
    machen, indem man mit den 2 eingebauten Mikrofonen (oder 2 extern
    angeschlossenen) sowie dem Stereo Pultsignal eine 4 Spuraufnahme macht,
    die man anschließend auf der heimischen DAW noch weiter bearbeiten/mischen
    kann.
    Leider etwas teuer, aber duch die verschiedenen Anwendungen und
    die Road Tauglichkeit dann auch wieder gut angelegtes Geld. Steuerung
    von Visuals/DMX geht damit naturgemäß mangels Midi nicht. Eine
    preiswertere Alternative, bezüglich deren Ausfallsicherheit ich
    allerdings keine Erfahrungen teilen kann, könnte der Cymatic Player
    sein. Auch eine All-in-one Lösung. Der hat Midi, wie umfangreich das implementiert ist und ob das
    für Lichtsteuerung taugt müsste man mal in der Referenz nachschlagen

    Zitat

    Den kannst du doch auch weiter am EAD10 verwenden (TriggerInputs!). Man wird ja nicht gezwungen den Onboard-Kick-Trigger zu nehmen. ;)


    Das mache ich ja auch, also den Roland RT-30K Trigger am EAD10 verwenden. Das Ergebnis ist trotzdem deutlich schlechter als am TM-2, aber mittlerweile zumindest "ok". Und bis "ok" war es schon eine ziemliche Schrauberei


    Edit: Ich muss fairerweise hinzufügen, dass der Sensor als Trigger an einer Standard 22" Bassdrum zufriedenstellend funktioniert. An einer 18x7,5er Bassdrum funktionieren sowohl Sensor als auch o.g. Roland Trigger am EAD nur mittelmäßig

    Zitat

    Die Triggereinstellungen ab Werk fand ich furchtbar und um eine einigermaßen gute Dynamik beim Bassdrum Triggering zu erreichen hat es recht viel Herumprobiererei erfordert (ich habe warum auch immer das beste Ergebnis erzielt, wenn ich statt des Kick Eingangs einen anderern verwendet habe!). Leider sind die Triggereinstellungen global. Wenn ich also den Sensor an ein anderes Set anschraube geht das Spielchen von vorne los. Hätte ich einen Wunsch frei: Eine Möglichkeit mehrere Trigger Setups zu speichern und frei mit Kits zu kombinieren.


    Ich möchte meine Kritik an den globalen Trigger Einstellungen noch relativieren. Die kompletten Einstellungen des Geräts (also quasi ein Backup aller Szenen und globalen Einstellungen) lassen sich simpel und in Sekunden auf einem USB Stick speichern und ebenso in Sekunden etwa nach einem Factory Reset wieder laden und nicht wie bei vielen anderen Geräten aufwändig über Sysex/Midi Dump und über einen Rechner. Wenn man das Gerät also mit mehreren Drumsets/Setups verwenden möchte oder mal auf ein Leihgerät zugreifen muss, weil das eigene aus Versehen mitgewaschen wurde: Kein Problem. Backup Datei laden und gut. Danach springt das Gerät sogar wieder auf die letzte Szene (= das letzte "Kit"), die zum Zeitpunkt dieses Backups aufgerufen war

    In allererster Linie hast Du eine Aufwands- und Kanaleinsparung. Du hast halt nur noch diesen einen Sensor, das Brain und eine Strippe, um beides miteinander zu verbinden. Ich hatte das letztens in Asien bei einer Konzertreise dabei und der größte Vorteil bestand für mich genau darin, dass die Techniker vor Ort überhaupt keine Eingriffsmöglichkeiten mehr hatten als dieses eine (gute) Mono Signal. Die Alternative wäre gewesen: Riesige wackelige Mikroständer, billigste dynamische Mikrofone für die Trommeln und Technik Personal, dass wenn dann nur gebrochen englisch spricht/versteht. Mit dem EAD-10: 2 Minuen Aufbau und fertig. 1 Kanal mono zum Pult, linearer EQ, Fader hoch und gut. Ich finde der Sound ist mit etwas Schrauben ordentlich, natürlich wenn auch das Set ordentlich klingt. Nicht mehr und nicht weniger. Gegen gutes Close Miking kann das natürlich nicht anstinken, aber nach Abwägung von Kosten/Nutzen (auch Zeit und Platz gehört in die Bewertung) bin ich sehr froh, das zu haben. Zu erwähnen wären ja auch noch einigermaßen sinnvolle Features wie Hall oder Kompressor, die, wenn man sie geschmackvoll einsetzt, eine Aufwertung des Sounds darstellen.


    Randbemerkung 1: Die Triggereinstellungen ab Werk fand ich furchtbar und um eine einigermaßen gute Dynamik beim Bassdrum Triggering zu erreichen hat es recht viel Herumprobiererei erfordert (ich habe warum auch immer das beste Ergebnis erzielt, wenn ich statt des Kick Eingangs einen anderern verwendet habe!). Leider sind die Triggereinstellungen global. Wenn ich also den Sensor an ein anderes Set anschraube geht das Spielchen von vorne los. Hätte ich einen Wunsch frei: Eine Möglichkeit mehrere Trigger Setups zu speichern und frei mit Kits zu kombinieren. Vor dem EAD-10 habe ich übrigens für die Bassdrum das Roland TM-2 mit einem Roland Kick Trigger verwendet. Die Ansprache, Dynamik und "Sauberkeit" des Triggersignals sind absolut super. Darüberhinaus noch ein Close Mike für die Snare und ein Overhead. Das Ergebnis fand ich besser, aber da wäre wieder der Aufwandsnachteil: Mehr Strippen, mehr Kanäle am Pult, mehr Zeit und mehr zum "vergurken" für Hobby Soundleute


    Randbemerkung 2: Beim Recording verwende ich Close Miking UND zusätzlich das EAD-10. Letzteres kann man ganz schön nach Geschmack noch an den Mix anlegen (oder auch nicht) bzw. das als Signal für den Monitorweg nehmen


    Und nun zu Deiner Frage, ob das EAD-10 eine Alternative zu 4 günstigen Mikros ist: Nach meinem Empfinden ja, zumal falls Du mal feststellst, dass Du doch lieber die Snare wieder einzeln abnehmen möchtest, kannst Du das ja trotzdem machen. bei gleichzeitiger EAD-10 Nutzung

    Zitat

    Wenns gut läuft, werde ich in dem Club irgendwann auch mal darauf spielen


    Was heisst das denn? Wenn man nicht gerade mit Abrissbirnen-Metal-Core um die Ecke kommt sind die eigentlich recht offen. Und im Zweifelsfall ist dort auch hin und wieder "offene Bühne", womit auch meine Band dort vor ein paar Jahren einen Fuß in die Tür bekommen hat und dort regelmäßig gastiert. Sag bescheid, wenn Du da mal spielst!


    Zitat

    Ist das eine 20er BD?


    oh ja! Genau richtig dimensioniert für die dortige Bühne. Sowohl was Sound/Lautstärke als auch die räumliche Ausdehnung auf dieser Mini Bühne angeht. Apropos: Das Set, dass ich vorübergehend dahin gestellt hatte hatte übrigens eine (STdrums-gekürzte) 22x11er Bassdrum :-)


    Mir fällt übrigens noch ein weiterer Grund für den Erhalt des Sets ein: Obwohl es so abgerockt war, überall Gaffa auf den Fellen klebte und von "Stimmung" keine Rede sein konnte hat es trotzdem immer verhältnismäßig ordentlich und definiert geklungen. Das kann auch nicht jedes Kit in vergleichbarem Zustand von sich behaupten.


    Und noch ein Anekdötchen: Das letzte mal, dass ich das Set vor der Überarbeitung live erlebt hatte brach an der Fußmaschine (Sonor Phonic aus den frühen 80ern) der Stift am Pedal, über den der Antriebsriemen gezogen ist. Natürlich gab es kein Erstzteil, also haben wir ein iPhone Ladekabel geschlachtet, statt des Stifts durchgezogen und verknotet. Hat bis zum Ende des Auftritts gehalten. Das erinnerte mich daran, als mir 1990 am T2 Bulli das Gaspedal abbrach und ich mir eine Newsound Fußmaschine einbaute. Hat der TÜV durchgehen lassen. Ich muss mal an meinen Memoiren weiterschreiben...

    Zitat

    Vermutlich wärst du am Ende sogar fast günstiger gefahren, wenn du dem Club ein gebrauchtes, neueres Mittelklasse-Set in vernünftigem Zustand besorgt hättest und hättest wohl auch viel Zeit gespart


    Sogar ein neues obere Mittelklasse Set wäre günstiger gewesen. Aber es geht genau um DIESES Set. Das hat halt Geschichte. Das kannst Du nicht einfach gegen einen noch so tollen Chinesen austauschen. Das hat für den Club schon eine Bedeutung. Und alleine schon die ungläubigen Blicke "Was? Das ist unser altes schwarzes Set?" Unbezahlbar... Abgesehen davon kann gegen Trömmelchen basteln und hauen eh keine noch so teuer produzierte Netflix Serie anstinken

    Ich habe in dem Club damals zur Schulzeit viel Zeit verbracht. Zum einen war das (abgesehen von schlechten Discotheken) der einzige Ort in Leverkusen, der am Wochenende bis 3 Uhr morgens offen hatte. Und auch eigene Bandprojekte haben oft von diesem Club profitiert. Nicht zu vergessen, dass da seit 40 Jahren ehrenamtlich jedes Jahr um die 100 Auftritte veranstaltet werden (nicht ehrenamtlich für die Bands, die bekommen nämlich fast den kompletten Eintritt und müssen auch nicht zahlen, um überhaupt zu spielen!). Techniker, Booking, Kasse, Buchführung: Alles ehrenamtlich. Seit 40 Jahren! Dagegen ist so eine Schlagzeugüberholung wieder fast ein Fliegenschiss