Beiträge von Druffnix
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Warum ihr hier immer auf den Miehlung rumhackt ist mir ein Rätsel. Ich hab den nur erwähnt, weil es die einzige Studie ist die ich mal in der Hand hatte. Die Inhalte, die ich oben zusammengefasst habe, stammen nicht von ihm sondern hat er nur selber zitiert und habe das hier lautstark kundgetan. Dem seine eigenen Schlüsse habe ich nirgendwo auch nur angesprochen. Der ist mir sowas von egal...
Vllt besser lesen lernen, Druffnix?
Na ja. Ich habe von dir gelesen, dass du relativ undifferenziert mit den Begriffen Musikgewalt und Gewaltmusik um dich wirfst, für dich selbst postulierst, was Gewaltmusik ist (Mötley Crüe ist dann Gewaltmusik, da wurde rumgeschrien, "sexistisch" auf der Bühne rumgerannt, und die Mucke war laut und verzerrt), du qualifizierst die Musik von O-Mara (generell solche Coremusik) als sexistisches, gewaltverherrlichendes- und motivierendes Gebrüll ab, und die Mehrzahl der Hörer als unterentwickelte Primaten, die im Blut und Schweißrausch zu der Musik herumhüpfen (und sich wahrscheinlich innerlich damit für das nächste anzurichtende Massaker vorbereiten, zumindest einige davon). Das alles ist deine rein subjektive Meinung, die du hier recht vehement vertrittst, andere Meinungen läßt du nicht wirklich gelten, indem du einfach drauf beharrst, dass es eben so ist (ohne Belege) oder dein Gegenüber als Idioten bezeichnest. Die Wirkzusammenhänge zwischen Musik und Gewalt, die du herleitest sind zumindest hinterfragbar, aber dem entziehst du dich einfach mit dem Prinzip "Meine Meinung ist gebildet, verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen!". Ein bisschen billig, oder?
Dein Diskussionsverhalten erinnert doch stark an manche der derzeit in verschiedenen Bereichen an Zulauf gewinnenden Populisten oder an so ideologisch verblendete Organisationen wie die PMRC, die in den 80ern ihren großen Aufschlag hatte. Nach der Melodie: Und willst du nicht mein Kumpel sein, dann schlag ich dir den Schädel ein (natürlich virtuell
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Frage an Fabi (dührssen):
Was singt der Sänger denn da? Gewaltverherrlichendes? Wenn nicht, dann sind zwei der drei genannten "Erkennungskriterien" von Gewaltmusik ja schon nicht erfüllt. Denn sexistisch rumhopsen tun se ja nu nicht. Nach den Kriterien von Miehling (und offenbar auch denen des unfreiwilligen Threaderstellers) müßte dann Wrecking Ball von Miley Cyrus oder Electricity von Dua Lipa eher Gewaltmusik sein. Sowohl ne Abrissbirne als auch Elektrizität sind geeignet, Gewalt auf andere auszuüben. Und dass die beiden da sexistisch auftreten, kann man auch finden, wenn man denn will. Und zumindest Miley schreit ja auch. Das ist dann aber auch Gewaltmusik?
Oder findet hier jemand einfach nur einen Musikstil Scheisse und versucht, dieses Scheissefinden irgendwie pseudo-wissenschaftlich zu rechtfertigen und damit auch andere zu überreden? Mußte nicht, ich finde den meisten Freejazz und die Amigos auch Scheisse, brauche dafür aber keine moralisch psycholgisch untermauerte Herleitung. Gefällt mir nicht, basta! Wer's gut finden will, bitte sehr. Und ich brauche auch keine Herleitung, zu was mich bestimmte Musikrichtungen verleiten könnten. Mich wird nichts und niemand dazu bringen, sinnlos Leute zu verhauen oder umzubringen. Schon gar nicht Musik. Wenn ich Leute verhauen wollte, würde ich losgehen und das machen. Der Auslöser wäre aber nicht Musik, sondern irgend ein Hau, den ich hätte.
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Auf den ersten Blick dachte ich, die Eimer sind gar nicht quadratisch von den Maßen her, wahrscheinlich täuscht das aber. Ansonsten könnte ich mir gut vorstellen, dass die Werbewirksamkeit von Maiden / McBrain langsam abnimmt. Mit dem Nicko ist kein Geld mehr zu verdienen, der verkauft auch keine Drumsets, schlicht und einfach weil es so was wie seins nicht auf dem Markt gibt. Wahrscheinlich hatte Sonor ob der nachlassenden Marketing-Wirkung auch keinen Bock mehr, dem Plattnasereff jedes Jahr ein Custom-Set im Wert eines Mittelklassewagens hinzustellen, womöglich noch in mehrfacher Ausfertigung. Und die British Drum Co. suchte noch einen wirklich prominenten Endorser, da haben sie ja einen gefunden.
British Drum Co. baut ja wirklich ein paar nette Sachen, so eher die klassische Schiene. Das Set vom Nicko passt gar nicht zu denen, und es sieht auch unendlich scheisse aus. So was häßliches, bääh... Und die Vorstellung ist so festlich wie die Siegerehrung des Monatsflugs beim Taubenzuchtverein Posemuckel.
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Gewaltmusik, Musikgewalt?? Meinst du diese kruden Definitionen des Herrn Miehling über die aggressionsbefördernde Wirkung von Populärmusik, die ja ständig Leute zu Schandtaten verleitet und fast ausschließlich von Schwerverbrechern ausgeübt wird?
Ich verstehe den Text des O'Mara-Songs ja nicht, aber was ist denn dann Gewaltmusik, wenn der Text nicht über Gewalt geht oder zu Gewalt aufruft? Ich weiß, Miehling definiert die Art, wie ein Musikstück klingt als Gewaltmusik oder auch nicht, aber für den Vogel ist ja das Schlagzeug mit seinen tonalen Eigenschaften ein Gewalt instrument. Und ist es Musikgewalt, wenn eine Musik einen Menschen dazu nötigt, nicht still dazusitzen, sondern zu headbangen, einen Circlepit zu machen oder wie Dua Lipa zu Electricity (hach) rumzutanzen? Die Theorien des Herrn Miehling und vor allem seine in keiner Weise empirischen Herleitungen sind ja doch recht krudes Zeug, wenn du die als Argumentationsgrundlage nimmst, wird eine sinnhafte Diskussion schwierig. Dann ist das so wie dem Pfarrer, der im Fernsehen verkündete, dass Rooockmusik (der hat immer das "o" so langgezogen) Teufelswerk sei und deswegen verboten werden müsse. Begründungen konnte er aber nicht liefern, außer dass da immer der Teufel hintersteckt. So ein bisschen ist das mit dem Gewaltmusik-Thema auch. Es ist halt so. Bisschen dünne als Argumentation, oder?
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Wenn du nur eine Reaktion provozieren wolltest, hat das gut geklappt.
Ich bin weit davon entfernt, Psychologe zu sein. Aber mich interessieren schon lange die Motive und Dispositionen von Serienkillern oder Ritualmördern, ich lese da gern drüber und habe auch einiges an Dokumentationen gesehen. Und fast ausnahmslos kam die Disposition zu den Taten aus irgendwelchen Erlebnissen, sei es im Elternhaus oder sonstwo im Leben. Oder es lag eine gesundheitliche Störung vor, die irgendwann zu einem Ausbruch führte. keiner dieser Leute ist durch Musik dazu motiviert worden, ein Massaker anzurichten oder eine Reihe Menschen nacheinander abzuschlachten. Die Musik von O'Mara wird niemanden dazu verleiten, eine Bluttat zu begehen, sie kann höchstens auf Konzerten zu Blutergüssen führen. Ist bei Limp Bizkit nicht anders, wenn man vorne steht. Und nachher ist die Aggression weg. Und wer Copkiller hört und dann einen Polizisten erschießt, der wollte das eh machen. Kein Mensch hört doch Dead Skin Mask von Slayer und sagt dann "Hey das ist ja cool, so was mache ich auch mal".
Und der Herr Miehling als Referenz? Nun ja, das ist ja nun schwierig. Das ist fast genau so seriös wie die satanischen Botschaften von Badesalz (Bllluuuutworscht!!!)
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Der Mann hat definitiv einen Thread verdient! Seine Art, Grooves zu spielen, die er bei Police vorgeführt hatte (ich habe alle Alben noch als Vinyl zu Hause), war etwas ganz eigenes und spezielles. Sehr kreative HiHat-Arbeit, ein total eigener Sound, und unglaubliche Energie. Mir tut immer schon vorher das Handgelenk weh, wenn er mit seinem Traditional Grip wie ein Wahnsinniger auf die Trommeln wemst. Aber wer's kann... Ich fand seine Arbeit bei Police immer faszinierend, wenn sie mich auch nicht spielerisch inspiriert hat. Aber geil war's schon.
Und er hat es geschafft, sich selbst ein erfülltes Musikerleben zu schaffen, langweilig war ihm sicher nie. Dabei wohl immer mit viel Energie und Vielseitigkeit. Auch wenn einem seine manchmal aufgekurbelte Art immer mal auf den Wecker gehen kann, er scheint ein sympathischer, eher uneitler Typ zu sein, der ja wohl auch massiven Respekt seiner Kollegen genießt. Hut ab!
Und Gizmodrome?!? Ähhh, ja....nee! Aber den Jungs macht's Spaß, und niemand ist gezwungen, das anzuhören. Was soll's also.
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Ich schließe mich freak928 vollumfänglich an: Das ist großes Tennis! Besonders die zweite Hälfte ist toll, das macht einfach Spaß, dir zuzuschauen und zuzuhören. Und die Musik ist nicht meins, aber bei aller Komplexität interessanter als das "Guck mal was ich kann" Gefudel von Dream Theater.
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Mach es zu deinem Projekt: Ich habe einsehr stark verquanztes, technisch aber zum Glück einwandfreies Set erstanden, mit einem Satz Marken-HiHats und 2 Snares, davon eine ganz gute. Die Hihats habe ich verkauft, die eine Snare kommt auch noch weg. Das Set hab ich in den Ferien instandgesetzt, jetzt steht es wieder tiptop da. Und es klingt tatsächlich mächtig.
Das Set: Ein Tama Imperialstar von Anfang der 80er (mit schön Zola Coat drinnen), Midnight Blue, komplett befellt, 8" und 10" Condert Toms, 12/13/14" Hängetoms, 18" Standtom, 24" Basshupe, 4 Tomhalter, also ein erweitertes Herrengedeck. Nach Verkauf der HiHats habe ich da 80 Euro für bezahlt, das geht als Schnäppchen mit, denke ich;-) Wenn die Schnarre für 40 weggeht, sind das rund 40 Euro. Wer will da meckern?
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Verlinken klappt gerade nicht: in den EBay Kleinanzeigen gibts ein Sonor Performer für 150 Tacken. Einfach 3 Toms in die Suche eingeben, steht in Bad Mergentheim. Ist mir zu weit, sonst hätte ich Anteil genommen. Sogar mit Snare D456, glaub ich
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Ich habe eine Yamaha Stage Custom Stahlsnare 14x6,5" aus der aktuellen Serie in neuwertigem Zustand für 80€ bekommen. Ein Remo CS Reverse Coated auf die Schlagseite, alles andere Werksausstattung. Wirklich vom Feinsten, das Ding. Sehr sensible Teppichansprache, weiter Stimmbereich, kein nerviges Geringe im Kessel, echt ein tolles Instrument. Ich behaupte mal dreist, dass man bei gleicher Stimmung in enem Blindtest fast keinen bis keinen Unterschied zu einer Supra von Ludwig hört.
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Habe gerade ein Angebot für 650 € gefunden. Kann das seriös sein? Ich find sonst nur deutlich teurere Sets.
Konfiguration:
- Bass-Drum: 20" x 17,5"
- Tom 1: 10" x 8"
- Tom 2: 12" x 9"
- Floor Tom 1: 14" x 14"
- Snare-Drum: 14" x 5" HolzDen Hansel hab ich angeschrieben, direkt nachdem das Angebot rauskam, danach noch mal. Der meldet sich aber nicht, Telefonnummer hat er nicht hinterlegt. Scheintirgendwie ein Hirni zu sein.
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Ein großes +1 für den Beitrag von HOHK!
Das was der damals gemacht hat war schon eine neue Herangehensweise an Rhythmik, Fills und auch die Soliererei. Er war da in gewisser Weise schon ein Pionier, auch wenn das m.E. spieltechnisch weit weniger herausragend war als es gemacht wurde. Das gilt in noch stärkerem Maß für Keith Moon, in spieltechnischer Hinsicht sind die beiden m.E. maßlos überschätzt, Moon noch mehr, dieses hyperaktive Gerühre ist nur nervig.
Ich konnte mit Baker's Stil nie viel anfangen, für Jazz swingte es nicht richtig, für Rock war es auch nicht außergewöhnlich. Das ist aber ein Stück weit Geschmackssache, seine musikalische Leistung ist schon zu würdigen. Menschlich scheint er ja eine der größten Arschkrampen gewesen zu sein, die die Musikszene je bevölkert haben, ein arroganter, eingebildeter selbstgerechter Lutscher.
Anyway, happy Birthday
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Seit eben 400€, anscheinend gab es viele Anfragen;-)
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Druffnix wenn ich die Bell anspiele oder das becken ancrashe oder anschwellen lasse willst du nicht daneben stehen.das Becken ist dermassen laut dass es ohne ohrenschutz nicht möglich ist in hohe dynamikstufen einzugehen.
Nö, wahrscheinlich will ich nicht daneben stehen. Das ist aber nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal, dass einem das Ding die Ohren versaut, wenn man fest dranhaut. In der Tube gibt's ein Demo-Video, da haut der Typ gerade nicht so dran, da hört man die Nuancen besser. Ich hab noch nie verstanden, wieso man ein 22" Ride Becken gut crashen können muss. Aber wie schon gesagt, dir muss das Teil gefallen.
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Dass du jegliche Art von Becken "erforscht" hast, halte ich für stark übertrieben. Das Wort "enormst" gibt es nicht. Es ist schön, dass du zu 10000000000% dieses Becken geil findest, aber daraus abzuleiten, dass chinesische Beckenmacher die Großmeister der Beckenschmiedekunst schlechthin sind, halte ich für gewagt. Un dass Dream (die ja nun schon eine Weile auf dem Markt sind) DIE MARke sind... Ich habe mir vor ner Zeit ein Dream Bliss Ride für kleines Geld im EBay geschossen, das war OK verarbeitet, klang aber nicht wirklich prall, Soundfiles auf youtube klangen völlig anders, als wären das total unterschiedliche Becken. Das Phänomen kennt man ja auch von Stagg-DH Becken, da gibt es echte Schätze, aber auch Ohrenkrebs in B20.
Zu dem Gorilla: Mir sagt der Sound so gar nichts, es klingt nicht übermäßig differenziert, der Stockaufschlag ist eher charakterlos, die Bell ist auch nicht prägnant. Wenn ich 330 Tacken zur Verfügung hätte, würde ich mir sicher was anderes kaufen. Aber dir muss es gefallen, also viel Spaß damit.
Ein Tipp noch zu dem Rezensionsvideo: Red nicht so viel, das will niemand wissen. Und wenn es um ein Ride-Becken gehen soll, dann spiel Dinge wo man die verschiedenen Nuancen auch hören kann. 2 Takte Groove, und dann wüstes Geblaste und danach 1 Minute Crashes verhauen gibt null Eindruck von dem, was du eigentlich vermitteln wolltest.
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Ich hab mal eine Zeit lang ein Armory gespielt, und ich fand es sehr gut für die eher rockigen Sachen. Die Gratungen machen eine prima Auflage, viel dämpfen brauchte ich da nicht. Ich habe mit etwas Stimmgeschick in mittlerer und tieferer Stimmung aus allen Toms sehr volle und runde Töne mit gut kontrollierbarem Sustain rausgekriegt, mit nicht so penetranten Attacks wie zum Beispiel das Tama Superstar. Das Set war sehr sauber verarbeitet und hat die Stimmung einwandfrei gehalten. Und die Bassdrum war eine Waffe! Schön bassiger, kontrollierter und punchiger Ton mit nem EMad.
Ich halte das Armory in der Preisklasse für fast unschlagbar. Das klingt "teurer" als es ist, die Verarbeitung ist tip top, und wie gesagt, die SoniClear-Gratungen machen es gut stimmbar und helfen bei einem schön runden, vollen Ton.
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Ich hab letztens einen gebrauchten Rockstar-Kesselsatz für 130€ verkümmelt. Bezahlt hatte ich vor ner Weile 50€. 175 für das Shellset ist oberster Rand. Ich persönlich würde höchstens nen Hunderter dafür ausgeben.
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Moin zusammen.
Stimmt, das sind viele Mutmaßungen. Aber:
- Wenn das Orchester Samstag und Sonntag auf dem Schützenfest in Fallingbostel spielt, dann ist das Wochenendarbeit. Dafür gibt's meines Wissens nach TVÖD Zuschläge (Geld oder Zeit), die über denen für Werktagsarbeit liegen. Finde ich auch richtig.
- Freizeitausgleich: Wenn die Montag bis Freitag geprobt haben und Samstag/Sonntag in Fallingbostel waren, werden die danach einen oder zwei Wochentage frei haben. Es gibt erstens ein Arbeitszeitgesetz, zweitens wird auch der Personal-oder Betriebsrat darauf achten, dass die nicht zu viele Stunden kloppen.
-Macht jedes Polizeiorchester um die 100 Auftritte? Glaub ich nicht. -
Die Burschen haben ja auch Zeit, wenn die nix anderes machen als diese Orchestermusik. Für Wochenenden wird es Zuschläge und Freizeitausgleich geben. Bei allem musikalischen Anspruch, den das haben kann: Totarbeiten werden die sich da nicht. Sie haben keine Personalverantwortung, müssen nichts entscheiden, haben gute Sozialleistungen und keinerlei Druck, Auftritte zu bekommen. Die stehen ja fest. Einen stressfreieren Job mit Festbezahlung kann man als Musiker nicht haben.