Beiträge von Druffnix


    Diskotieren ist eh obsolut!


    Es muß heißen "Wem die Sonne über den Hügeln...", nicht wen!


    Welches ist denn dein Vaterland?? Schland? Lummerland? Takatuka-Land?


    Zum Badesalz-Vergleich: Wenn man zu dem Gekrächze von Gerd Knebel so ein Drum-Geknatter wie bei euch dazumischt, hört es sich genauso an. Mach das mal!


    Und da ich Internet-Verblödeter bisher immer dachte, Blasphemie wäre so eine Art Gotteslästerung, kannste mir sicher erklären, was das ist, wenn man es in Bezug auf die wohl evilste Kapelle seit Burzum (euch) bezieht.


    Ansonsten gilt gerade für euch: Augen auf beim Eierkauf, beim Heizöl-Hacken immer schön die Schutzbrille aufsetzen und BITTE BITTE noch mehr so lustige Songs und Posts machen! Wirklich witzig, das ganze!

    Vorneweg: Ich kann das auch nicht besser, aber frei nach Mark Twain: Ich muß keine Eier legen können, um ein Omelette zu beurteilen ;)


    Und nein, es geht mir nicht darum, eine alte Rechnung zu begleichen oder den Jürgen abzuurteilen. Aber er weiß, was er tut, und ich denke, wenn er das hier reinstellt, wird er auch mit Feedback umgehen können, er ist ja (im Gegensatz zu so manchen selbsternannten "Youtube Drummer") erwachsen und reflektionsfähig.


    Ich bin, was Instrumentalsoli angeht, sehr eigen. Wenn einer nicht total ausgechecktes, abgefahrenes Zeug anzubieten hat, finde ich es besser, wenn kein Instrumentalsolo stattfindet. Und genau das ist hier aus meiner Sicht auch das Problem. Mir fehlt bei der dargebotenen Länge die Überraschung, mal ein dynamisches Element, irgendein Gefrickel mit Ideen, irgendwas, wo ich Oha sage. Erst mal zwei Minuten Gerühre auf immer gleichbleibendem Tempo, ob es gut ist, kann man wegen der mäßigen Tonqualität gar nicht so beurteilen. Ich glaube, wenn man direkt vor Jürgen's Burg stehen würde, käme das zumindest akustisch besser rüber. Keine Tempowechsel, kein richtig grooviger Teil, keine Dynamikabstufungen, nach eine Minute habe ich gewartet, dass was neues kommt, kam aber nix. Der Übergang zum Doppelhufteil ist seehr holprig, die Doppelhufgeschwindigkeit selbst ist ordentlich (die Blastphemer-Jünger werden sich wahrscheinlich kaputtlachen, aber wer braucht so was schon...), das über das Doppelgedaddel Gespielte ist nix besonderes. Insgesamt würde ich mich Shardik's Fazit anschließen: Kurz und knackig oder ganz weglassen. So ist das ein bisschen wie früher Hörmen se Tschörmen Rarebell bei den Scorpions, nur ohne den Rumtadamdamdam - HEY - Teil für das Publikum.

    Dührssen's Video heißt wohl WeltunterGANGNAM STYLE, ist fast so aufwendig produziert wie die alten Godzilla D-Movies :thumbup:


    Zu 4:33: Wenn ich mich mit meinem Instrument auf die Bühne setze und nix mache, fragt mich nach einer Minute jeder, wann es endlich losgeht. Wenn der Heini da sich ans Klavier setzt, nix macht und man weiß, er tut dieses Nix nach einer "Komposition" von John Cage, dann klatschen die Leute :S . By the way, darf man bei der "Aufführung" dieses Stücks auch Getränke zu sich nehmen und rauchen? Dann sage ich beim nächsten Mal, wenn ich pausierend auffem Drumhocker sitze: "Ich übe ein John-Cage-Stück ein, du Banause!!".

    Jop is ok. Ich höre gerne Free Jazz, das klingt für 99,5% der Hörer genau so,... aber da beansprucht kein überbewerteter "Komponist" eine Leistung für sich.


    +1


    Beim Free Jazz geht es ja auch um die freie musikalische Interaktion, aber bei der Seismographen-Notation ist die kompositorische Leistung schon irgendwie in Frage zu stellen. Das ist ja dann eine Art strukturierte Improvisation, irgendwie stussig, finde ich. Entweder komponiert man was, dann sollte da eine gewisse Struktur drin sein, oder man musiziert frei.

    Ich habe ja die Vermutung, der "Komponist" legt ein Notenblatt in eine Voliere, läßt dann eine Kompanie Spatzen ne Woche lang draufkacken, und fertig ist die Partitur. Wenn man die Vogelhaufen verbindet, sieht das wahrscheinlich so aus wie bei Mjollnir's Partiturbeispiel.

    Vorhin aus Versehen auf hr2 gehört, das Arditti Quartett.


    Bi diesem Video ist leider die Überschrift falsch. Es handelt sich um "Heb' mer mool die Kischt vom Buckel", den ersten Satz aus dem Konzert "Karl Napp der Abwaschbare" des weithin bekannten zeitgenössischen Komponisten Ludger Pommerenke aus Unter-Schönmattenwaag, dessen Werk leider durch regelmäßig übermäßige Zufuhr bewusstseinserweiternder Substanzen nicht immer positiv beeinflusst wurde.


    http://www.youtube.com/watch?v=WzPs6fAAjS8


    PS: Warum so hochqualifizierte Musiker sowas freiwillig spielen, erschließt sich mir nicht. Und vor allem: Wie notiert man so ein Gefudel???

    Also, auf der Habenseite haben wir:


    - einen jungen motivierten Trommler, der durchaus nicht völlig talentfrei ist und offenbar gewillt ist, andere an seinen Aktivitäten Anteil nehmen zu lassen
    - schöne neue Paiste-Becken


    Auf der Sollseite haben wir:
    - nicht wirklich sauber getrommelte Drumcovers, die an manchen Stellen auch Potenzial erkennen lassen, aber jegliche Finesse und Kreativität vermissen lassen. An mehr als einer Stelle sind Timingschwankungen hörbar
    - einen Sound der Kategorie Arsch und Friedrich, bei dem an manchen Stellen zusätzlich die Frage aufkommt, ob das Gehörte mit dem Gesehenen übereinstimmt
    - eine Kameraführung, die irgendwie völlig dilettantisch rüberkommt und die Videos zusätzlich nervig wirken lässt
    - Sticktricks, die den Namen nicht verdienen, genauer wird einfach in jeder Pause ziemlich ungelenk der Stickel hochgeschmissen, was vollkommen peinlich aussieht und in seiner bemühten Lockerheit in ziemlichem Widerspruch zu dem etwas krampferten Getrommel steht
    - einen jungen, motivierten Trommler, der sich einen Scheiß draus macht, wenn ihm Leute mit Erfahrung was gutes tun wollen.


    Wenn du jetzt 12 oder 13 wärst, hätte ich mich da rausgehalten, aber du bist 17 und spielst seit 5 Jahren. Soo übel ist das auch nicht, aber dein Auftritt hier und das obengenannte zusammengenommen geben in Summe ein ziemliches Scheißbild ab. Du bist Lichtjahre entfernt von den einschlägig bekannten Youtube-Helden wie Pottschieter, Meytal Cohen usw., und das betrifft sowohl das trommeltechnische wie auch die Produktion der Videos. Du machst dich hier zum Horst, und das kann man mit 17 auch merken. So ist das Kategorie Facepalm of the Year, sorry :thumbdown: Übe, studier was Zeigenswertes ein, trommel das auf den Punkt und dann komm wieder. Das jetzige Zeug braucht kein Mensch!


    Und nein, ich muß mich hier NICHT raushalten, wenn es mir nicht gefällt, was der macht. Er stellt das hier rein, dann darf ich auch meine Meinung dazu sagen. Warum muss nur jeder seinen Senf in die Tube drücken, egal wie belanglos er ist?!?

    @kretzi


    Nicht zu sehr on-topic, bitte ;)


    ich rate jetzt mal anders: 1 ist Birke, 2 ist Ahorn. Warum? Keine Ahnung.


    Ich habe mir jetzt ein Ahorn-Set zugelegt, das für meine Ohren Sahne klingt. Das hat ne abgerundete 30°-Gratung und nen Silver Sealer drin, die Marke tut nix zur Sache :D Liegt's am Kesselmaterial? Hmmm..


    Da ich ja gern an Drumsets rumbastele, hatte ich schon einiges an alten Kisten da, die man dann auch mal spielt. Fazit davon: Wandstärke, Rundheit, Verarbeitung, Beschaffenheit der Gratung, Kesselhardware, die Qualität des Rohmaterials und die Fellauswahl machen deutlich mehr aus als die Holzart selber. Und gerade da wird ja häufig bei den Billig-Kisten gespart. Ja, die teureren Sets haben dann Ahorn- oder Birken-Eimer, aber da sind meist auch Verarbeitung und Beschläge gut. Ich durfte mal auf einem in meinen Ohren perfekt gestimmten, folierten Pearl Vision mit Birke-Linde-Kesseln spielen, das hat fantastisch geklungen, resonant, nicht zu attacklastig, nicht paukig, einfach gut. Und das obwohl Linde ja eigentlich ein Scheiss-Holz ist und Birke nur knallen soll?!? Aber der Kessel war perfekt, die Gratung auch, die Hoops waren plan und rund, da kommt dann auch Sound aus nem Lindeneimer.

    Ja, folgendes Problem habe ich:


    Mir schwirren so in unregelmäßigen Abständen Riffs, Melodiefolgen und Songschnipsel im Kopf rum. Ich habe mir irgendwann mal TuxGuitar geladen und klötere das da zusammen, aber der Sound ist doch eher beschissen, gerade die etwas verzerrten Gitarren klingen unterirdisch. Gibt es da eine gute Alternative, die auch das Programmieren von Drumspuren erlaubt, einigermaßen brauchbare Sounds für die Gitarren hergibt und idealerweise als Freeware erhältlich ist (Wenn nicht, dann vielleicht was kostengünstiges). Ich will mir die einzelnen Spuren dann zusammenbasteln können und ggf. die Drumspuren rausmachen, auch um Playalongs zu basteln.


    Vorkenntnisse meinerseits? TuxGuitar, Band in a Box ein bisschen. Drumnoten kann ich gut, Noten generell geht so.


    Cubase und Konsorten sind mir zu hoch, das muss nicht sein. Vielleicht hat jemand nen guten Tipp, ich habe da leider ganz wenig Plan.


    Danke im voraus :thumbup:

    Mir persönlich tut der Bieter _***p (217) sehr leid. Der hat bei unserem DongDong-Händler 3 Sets erstanden, darunter das einzigartige MES (Do yourself want to do!!), nur um jetzt festzustellen, dass es dieses Unikat zweimal gibt und dass das jetzt angebotene Set viel wertvoller ist. Was eine Scheisse!! Aber zum Glück darf der ja alle seine 3 Sets behalten, und die gute Bewertung wird nicht auf sich warten lassen.


    Aber wenn es das Wurzelholz-DongDong auch zweimal gibt, ist es ja gut. Am Telefon hatte er zwar gesagt, es wäre ein Einzelstück von der Messe, aber wahrscheinlich hat er in seinem Kühlschrank noch ein paar Sets gefunden, hinter dem Gehackten.


    Wenn das Set so gut ist wie er sagt, dann ist es das Super-Dong-Dong!!


    http://www.youtube.com/watch?v=XeOTsUyiw0E

    Da ja auch in diesem Thread über fernöstliche Trommelerzeugnisse bezüglich Qualität, moralisch bedenkenfreiem Einkauf und Geiz-Ist-Geil-Bashing schon weitgehend alles gesagt wurde, bleibt noch eins zu ergänzen, was immer gern genommen wird und nicht fehlen darf:


    Kaufe keinen China-Mist, auch wenn er noch so billig ist :rolleyes: Hai Tsung! Yukki Sakki!


    Zum Thema: Ich habe den HongDing-Verkäufer mal angerufen, da der bei mir in der Nähe wohnt. Ich wollte mir die Kiste mal ansehen, um einen Eindruck zu kriegen. Leider ging das nicht, da er die Karre schon versandfertig verpackt hatte :S . Das Gerät und das lustige MES-Set, was der auch verkauft, sind wohl Messemodelle. Laut seiner Aussage ordentlich verarbeitet, durchaus alltagstauglich und wertig (das hätte ich auch gesagt). Er sagte dann noch, dass er zwar Auktionen eingestellt hätte, aber nicht bereit wäre, die Dinger für nen Appel und ein Ei zu verkaufen. Da würde er lieber selbst was machen, ich wüßte schon, was er meint :thumbdown: Nur so zur Info für Interessenten.

    Fame Masters B20 kannste noch nehmen, oder Sonor Armonis.


    Die beiden Marken habe ich am Set hängen, die Fames sind umgelabelte Istanbul Mehmet Traditional, die Armonis wohl sehr ähnlich den Troys.


    Wenn du im Raum Wiesbaden/Mainz wohnst, pack doch den Sohn ein, fahr nach Kölle zum Musicstore und hör dich durch. Der hat die Fames und die Samatyas da und noch einiges andere. Auf dem Rückweg kehrst du im Drumstudio Bonn ein, der hat einiges an Armonis da. Habe ich gemacht, hat sich gelohnt. Ist ein schöner Ausflug für Papa und Sohn, und dann weißte auch, wie die Teller klingen.

    Zwei unmaßgebliche Fragen habe ich:


    1. Wo kommt die Rhythmusgitarre beim Solo vom Gitarrero her?
    2. Das Fill so bei 2:51, wie kriegst du das hin, dass es wie Snare klingt, du aber gar nicht draufhaust??


    Ansonsten ist die HiHat-Arbeit für ein AtzeDatze-Stück ganz gut gelungen, finde ich. Ab und zu eiert es ein bisschen in den Übergängen, aber sonst geht's doch.


    Nur hör auf, mit den Sticks rumzuschmeißen, wenn es nix zu spielen gibt. Das sieht Scheisse aus!