Fakt ist, daß jemand, der kein "Groovegefühl" hat, dieses auch mit einer ausgefeilten Technik nur in bedingtem Maß verbessern kann. Da kann er sich noch so lang Steve Gadd angucken. Fakt ist auch, daß jemand mit diesem Gefühl eine verbesserte Technik auch in musikalischen Output umsetzen kann. Für beide Fraktionen bietet so ein Workshop aber Verbesserungsmöglichkeiten, WENN man der Typ dafür ist. Ich finde den Titel etwas albern, aber der Herr Lang hat ja auch einen Ruf zu verteidigen
Wenn einen so ein Workshop neben den Sachen, die man dort lernt, inspiriert, intensiver an seinem Spiel zu arbeiten, ist das doch prima. Nach dem, was da gemacht werden soll, hört sich das schon ganz gut an, finde ich, da ja wohl auch die verschiedenen Leistungsstufen der Teilnehmer berücksichtigt werden.
Wie sagt Daniel Adair von Nickelback: The harder I work the luckier I get!
Und zum Herrn Lang: 1. Auf der Page zu dem Camp ist ne Sonor-Schnarre abgebildet
2. Ob und was der kann und was er sonst so spielt, ist doch uninteressant, solange er in so einem Camp die Fertigkeiten der Teilnehmer verbessert. Ich bin jetzt auch kein Fan von ihm, und seine Spielereien sind mir ein bißchen sehr technisch, aber das erwarten die Leute ja auch von ihm. Wenn jemand Geweckl sehen will, soll er sich Weckl reinziehen. Ich denke schon, daß Lang sowas auch kann, aber er hebt sich halt gerade durch seinen Stil ab, warum also nicht ordentlich einen raushängen lassen. Getreu dem Motto: Warum leckt sich ein Hund die Eier?? Weil er's kann!!