Beiträge von rastahfahrii

    so, die diskussion kann beendet werden. ;)


    mir ist am we ein (DAS!) buch für jamaikanische beats in die hände gefallen: http://www.musik-produktiv.de/…atlas-series-jamaica.aspx


    ich habe das buch oder besser heft (46 seiten) mal eben durchgespielt.


    die hörbeispiele sind klasse, das macht richtig spaß. alles wird zwei drei takte angespielt. die begleitung ist so gut, dass ich am liebsten ständig "repeat" drücken möchte.


    lange rede, kurzer sinn: Pete Sweeny: Jamaica. Your passport to a new world of music. Alfred KDM (bei amazon günstiger als zB bei MP)


    Herr Sweeny spricht verschiedene Stile (Mento, Ska, Reggae, Rocksteady...) kurz an, liefert Fills (das fehlt mir persönlich häufig in anderen Schulen) und gibt kurze Textkommentare (englisch).


    Nebenbei geht er auf zwei/drei drummer ein und zeigt einige derer rhythmen (sly dunbar, stewart copeland, typische drums bei bob marley).


    Ganz großartig finde ich, dass häufig ein typisches stück (Interpret und Songname) zu einem Notenbeispiel angegeben. So kann man sich immer das Original zusätzlich anhören (wenn man es hat, youtube...).


    Einzig die Dancehallbeats finde ich nicht ganz typisch, aber das ist vielleicht meine persönliche geschmacksverirrung.


    kurzum: ein super buch, kauftipp!



    ps: ds oben angesprochene carlton barret-buch ist inzwischen auch erschienen. als ich das in die hand genommen habe, ist mir aufgefallen, dass die seitenzahlen mit hanfblättern unterlegt waren. irgendwie konnte ich das dann nicht mehr ernst nehmen und habe es nahezu unbesehen wieder weggelegt.

    Zitat

    wow. der klassiker "zing- ziggeding" fürs swing pattern wurde noch nicht genannt.


    ich kenne auch noch: fi - nanz - amt fi- nanz- amt -fi - nanz - amt.


    mit betonung auf der ersten silbe. (edit: schuldigung, zweite silbe)


    das ist dann amtlícher swing ;)

    ich glaube, deine intention war ursprünglich zu zeigen, dass du dich intensiv mit den funk studies beschäftigt hast.


    das du das zeug runterspielen kannst, zeigt dein video. es hakt aber an den feinheiten. mir fallen vor allem die bd-doppelschläge auf. die sind unsauber, einer wird regelmäßig verschluckt. (ich übe das seit jahren und kann es auch nicht wirklich besser.)


    ich denke das liegt daran, dass du dich sehr am notierten tempo orientierst (120bpm). ich schätze, du kommst da ziemlich nah dran. mein tipp wäre, das ding erstmal auf 80, max 100 bpm zu spielen. dann klingt es auch besser. (wahrscheinlich sogar bei latham persönlich, der nudelt auch manchmal ganz schön runter). ich weiß ohnenhin nicht, für wen die tempoangaben in dem heft sind.


    frohes schaffen noch. ich denke, du bist auf dem richtigen weg.

    wie bereits oben schon geschrieben: zieh dir doch einfach handschuhe an oder benutze ein tuch, wenn du die becken anfasst.


    gegen staubablagerungen gibt es antistatische gute-nacht-decken, die man übers schlagzeug wirft von rockbag/warwick. kosten natürlich auch n paar mark.


    ansonsten verstehe ich nicht, warum man sich hochglanzbecken holt, wenn man was gegen fingerabdrücke usw. hat.

    und das mit dem Dancehall würd ich gerne nochmal in Noten von wem mit Ahnung haben...


    die oben zitierten dancehall-zwischenpassagen spiele ich im grunde so:


    bd, sn auf 1;2+; und auf 4 ("calypso clave") die hh kann dabei selbiges tun oder als 8tel/16tel durchlaufen. darüber hinaus kann man natürlich noch jede menge variieren.


    einen schönen artikel über dub gibt es darüber hinaus von phil maturano in der letzten d&p. da ist auch eine cd bei, so dass man auf noten verzichten kann. die fassen das, was man spielt bei richtigem feeling ("between") ohnehin nicht genau.

    u.a.
    moongel
    edding für setlisten, evtl kuli o.ä.
    drop-clutch oder clutch
    filze, stimmschlüssel, ggf. muttern für becken (zB die plastiksonorteile)
    kopfschmerztabletten (wichtigstes utensil)
    sticks :)


    edi: stimmschlüssel, ist ja nix besonderes

    ich empfehle jetzt einfach was zu lesen.
    johnny lamprecht - trommelzauber


    dadrin stehen zum beispiel einfache, spielerische übungen drin, um einen zugang zur trommel zu finden. und mit zugang meine ich eher eine körperliche herangehensweise als rhythmen zu trommeln ;)


    ich gebe noch zu bedenken, dass kindergartenkinder nicht unbedingt silben (auch nicht lö-we) hören/klatschen können. einige kinder üben das bis zur dritten klasse...

    ja, bang-bang-sticks kommt mir bekannt vor.
    als es die dinger noch gab, wusste ich nie, was das soll :( .
    ich hab übrigens noch keinen internetverkäufer gefunden (, der die noch hat).
    mein erster suchbegriff war "effektsticks", aber da kam auch nicht das erwünschte. bei thomann habe ich jetzt alle sticks durchgesehen.