Beiträge von greb

    Das Phänomen kenne ich nur von minderwertigen Strainern, wenn sich aufgrund der Vibrationen und großzügig geschnittenen Gewinden die Spannung des Teppichs langsam lockert. Die Abhebung von Yamaha hatte ich allerdings durchaus in guter Erinnerung.


    Mein Vorschlag wäre es, die Position des Teppichs nach dem Anspannen mit einem Folienstift auf dem Reso zu markieren, abzufotografieren und wenn das Phänomen auftritt, ebenfalls ein Foto des dann aktuellen Zustandes zu machen. Somit könntest du das zumindest schnell optisch vergleichen. Da reichen ja einfache Punkte auf dem Reso. Mit ruhiger Hand und entsprechender Vorsicht kann man aufs Bild auch die Position mit einer Schieblehre ausmessen.


    Mich würde interessieren, wie genau du die Schnüre am Strainer und am Buttend befestigst und welche Schur du dafür benutzt.

    Toto ist eine der Bands, die es geschafft hat, nachhaltig Generationen zu begeistern, obwohl sie ständig anders klingen. Begeistern könnten zwar andere auch, aber gemessen an der musikalischen Bandbreite und der durchaus öfteren Personalwechsel unterscheiden sie sich erheblich von anderen. Und so findet jeder irgendwie seine "Ära", die für ihn Toto ausmacht.


    Würde man meinen Dad fragen, welche Ära denn die Ära überhaupt war, dann wäre das für ihn wohl die Porcaro-Ära. Wenngleich die "Kingdom of Desire" meine erste Totoscheibe war, verbinde ich mit Toto hingegen die Phillips-Ära ab "Tambu". Das war auch der Beginn meiner Trommelei. Diese für meine damaligen Augen absurd riesige Bude sollte mich für die nachfolgenden Jahre prägen. Phillips' Tanz auf der HH, die superdezenten Ghostnotes, der sehr offene Tomsound und die gewaltigen Bassdrums - Das war einfach magisch, sowohl damals als auch heute. Die Porcaro-Ära entdeckte ich erst etwas später. Natürlich wusste ich zur Anfangszeit gar nicht, warum das alles so "anders" klang, aber es war bedeutend anders als die anderen Platten auch anderer Bands. Als ich dann Gitarre lernen wollte und daran anknüpfend auch das weite Feld hinsichtlich Equipment zu beackern war, war Lukather mein Hero, während alle anderen im Umkreis mehr oder weniger fleißig Slash und Angus Young nacheifern wollten. Es folgte für mich nahezu zeitgleich das Interesse am Bass und wurde wieder bei Toto mit Leland Sklar und Nathan East fündig. Als ich dann das Klavier wieder entdeckte und kurz darauf in die Synth-Welt eintauchte, stand abermals Toto mit David Paich und Greg Phillinganes bereit.


    Der Bandsound hat sich durch die Wechsel oft geändert, das hört man vor allem bei Lukathers Gitarrensound. Und selbst Studioalben kann man nur schwer auf den Toto-Sound bringen, da unzählige Leute involviert sind - von Mike Porcaro gibts selbst 2018 noch Bassspuren fürs Album.


    Das Maß der Dinge in Sachen Livesound und Drumsound ist für mich ganz besonders das Album "Falling in Between". Die Studioalben fand ich oft nicht so wirklich spannend, denn da waren keine unendlich langen Soli dabei. Tendenziell waren die auch weniger monströs, wie die Liveplatten. Aber das Intro von "I will remember" geht mir regelmäßig durch Mark und Bein.


    2015 hab ich es dann auch mal zum Konzert nach München geschafft, mit Joseph Williams am Gesang und mit Shannon Forest am Set. Das war eine bewusste Entscheidung: Zum einen waren die Vocals für mich immer mit Bobby Kimball und dem nachfolgenden Joseph Williams besetzt. Zum anderen hat mir Keith Carlock am Schlagzeug - auch wenn seine Trommelei im Allgemein zweifelsfrei großartig ist - im Toto-Kontext nicht wirklich gefallen, wenngleich er auf dem Album "XIV" ein sehr beeindruckendes Feuerwerk abliefert [zB. bei "Holy War", "Orphan", "Burn" (dort auch Backgroundvocals)]. Forest war für mich eine gute Mischung aus Porcaro und Phillips. In der jetzt neuen Besetzung lässt sich zumindest erahnen, dass Robert "Sput" Searight für mich wenigstens etwas Phillips' Flair und dessen lausbubartigen Witz wiederbringt, den ich damals in der Halle wirklich vermisst habe.


    Live in der Halle war ich dann doch etwas enttäuscht, vor allem vom ganzen Bandsound. Der war nicht ausgeglichen und in den Bässen bis zur Unendlichkeit breiig. Die Olympiahalle ist aber auch eine Herausforderung, die nicht jeder Mischer im Griff hat.

    Für mich ist die höchste Kunst im Drummerleben wohl Jazzensembles und Bigbands.


    Um so erfreulicher ist es, wenn die alte Schule neu auflebt: Greyson Nekrutman


    Auf seinem Instagram-Account finden sich absolut sehenswerte Beiträge, wie z. B. diese hier

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    Für mich hat er die Trommelei ziemlich gut durchgespielt.



    Seit kurzem bekommt er unter anderem von Meinl, aber auch von Promark, Pearl und Remo entsprechenden Rückenwind.


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    Wer öfters mal alte Trommelschätzchen aufarbeitet, der wird womöglich auch unter die Stimmschrauben schöne schwarze Kunststoffunterlegscheiben verarbeitet haben. Bisher habe ich dafür immer die Tama PW620 benutzt (20 Stk. für 4,90 Euro).


    Ausgerechnet heute war mein Bestand aufgebraucht. Allerdings habe ich noch eine größere Menge Unterlegscheiben für 19" Rackschrauben über und daher diese ausprobiert. Sie sind zwar etwas flacher und der Innendurchmesser geringfügig größer, jedoch funktioniert das ganz hervorragend.


    Für 20 Stück zahlt man 1,44 Euro.

    Vielen Dank für die Antworten. Mit Lösungsmittel oder Edding wollte ich da nicht ran.


    Geordert habe ich nun die Felle von Rathgeber Drums. Nach einem kurzen Telefonat sagte man mir, dass die 10" Felle logofrei wären und die 14er derzeit von einem anderen Hersteller bezogen werden und diese Logos hätten.


    Trotz 8 Euro Versand ist das sogar einen Ticken günstiger als die beiden 2Box Felle.



    Edit: Felle waren am 8.5 da. Völlig ohne Logo und in recht guter Qualität. Sie sind aber nicht so dicht wie die 2Box Felle. Zur Haltbarkeit werde ich kaum was sagen können, denn die Felle sind für mein Subkick.

    Ich hole den Thread mal hoch.


    Auf der Suche nach einlagigig schwarzen Meshheads ohne Logo werde ich nicht fündig.


    Die oben erwähnten Drum-Tec Felle haben mittlerweile leider auch ein Logo.

    Die Felle von 2Box, wie ich entgegen der Musicstore Seite feststellen musste, kommen leider auch mit Logo.


    Gibt es derzeit Hersteller, die auf das Label verzichten?

    Sehr interessant, ich bin durchaus auf deine Entschätzung gespannt.

    Ich habe einige Zeit lang immer mal wieder mit den HH-Tops experimentiert und irgendwann die Mischung aus einem schweren Bottom und sehr leichtem Top gefunden. Die Verhältnisse müsste ich glatt mal ermitteln, aber ein leichtes HH-Top mit flacherem Profil empfand ich sehr viel angenehmer und im Grunde auch klanglich schöner. Allerdings war der Chick der getretenen HH nicht so wirklich überzeugend. Man hat gehört, dass die Luft im Becken deutlich komprimiert. Darauf hin habe ich in das schwere Bottom ebenfalls solche Löcher in die Bell gebohrt.

    Naja, im Grunde hast du ja schon fast alles da. Es fehlen ja nur noch Stagebox und Buchsen. Eine 12er Stagebox liegt preislich etwa bei 30 Euro.

    Als Buchsen kann man problemlos die NCJ 9 FIS mit entsprechenden Schrauben zu kaufen. Selbst wenn man den Switching Kontakt erstmal nicht benötigt, lässt sich damit in späteren Kontexten später mehr anstellen. Sie sind unwesentlich teurer als die NC3 FD-L1, brauchen aber weder M3 Schrauben + Neutrik MFD (Der Rahmen ist deutlich stressfreier und viel schneller zu verarbeiten, als kleine M3 Muttern), noch muss du für Klinke die im Vergleich zur NCJ9 FIS deutlich teurere NJ3 FP-6 verbauen.

    Grundsätzlich macht es gerade am Schlagzeug absolut Sinn, den Footprint der Kabel so kompakt wie möglich zu halten. Die Umsetzung dessen würde ich jedoch abhängig vom Set und vom Raum machen. Es ist mit Abstand nunmal das Instrument, dass in der Regel die meisten Mikrofone und Kabel bei der Mikrofonierung benötigt. Je mehr Kabel rumliegen, desto mehr Kabelhaufen gibt es oder desto wichtiger werden je nach Anwendung auch Präventionsmaßnahmen.


    Sonderkonfektionierungen bergen immer den nicht auszuschließenden Fall eines raschen Defekts. Gerade bei Multicores ohne Stagebox und einem Spliss von 3 m ist das Risiko erheblich - auch bei noch so gutem Kabelmaterial. Je flexibler/dünner das Kabelmaterial, desto empfindlicher wird das Unterfangen, denn man muss sich dabei Gedanken um die Zugentlastung durch das Gewicht des Kabelmaterials machen. Sowohl im verkabelten Zustand zerrt das Kabelgewicht selber, im aufgewickelten Zustand hingegen zerrt der Stecker. Das Sommer Cable Quantum Mistral Multipair ist recht stabil, das Sommer Cable Quantum Highflex Multipair dagegen für diese Anwendung völlig ungeeignet. Selbst im Falle des Mistral glaube ich nicht, dass ein solch langer Spliss im Dauereinsatz langfristig ohne Schaden bleibt.


    Allgemein hat sich in der Praxis bewährt, eine Stagebox an das Set zu legen und normale Mikrofonkabel zum "Überbrücken" zu verwenden. Sind kompakte Kondensatormikrofone mit Klipphalterung und integriertem Kabel vorgesehen - darunter fallen bspw. AKG 418, Audio Technica Pro 25 oder ATM350D, DPA 4099 Core, Shure Beta 98 A/C, Audix Micro-D - so könnten deren Kabellängen ausreichen, um auf die Stagebox zu kommen. Overheadmikrofone haben schon aufgrund ihrer Höhe eigene und sehr langen Kabel; Bassdrum, Snare und HH sind in der Länge zumeist überschaubar. Je nach Setgröße (der Einfachheit für die Rechnung nehme ich mal 16 Kanäle an) könnte man darüber nachdenken, ob eine Teilung in linke und rechte Sethälfte in Frage käme. 2x8 wäre nicht nur buchstäblich in der Handhabung bei der Aufwicklungen leichter, sondern im Falle eines Defekts ein Austausch des gesamten Kabels für alle 8 Wege nur die halbe Arbeit oder eben der Ersatz durch ein neues 8er Multicore vorzunehmen. Im Grunde sei hierbei auch erwähnt, dass es auch Sinn macht, sich über Wege für Monitoring oder Zuspieler (Percussionpads, Sampler) Gedanken zu machen.


    Sofern ihr bereits Digitalpulte wie dem X32 arbeitet, kann die S16 oder S32 als digitale Stagebox zentral lokalisiert am Schlagzeug durchaus Sinn machen.


    Eine Möglichkeit möchte ich nicht unerwähnt lassen, zu welcher mir bisher aber selber Erfahrung fehlt und in diesem Kontext auch nur ein Randthema sein kann: Es ist möglich 4 Wege per XLRviaCAT5 aufzubauen [Mixerseite (oder wahlweise Mixerseite samt normalen Multicore) + Cat 5 Kabel + Setseite], es gibt hierzu auch Lösungen von Radial "Catapult"]. Auch hier handelt es sich um eine rein analoge Verbindung. Das ist in sofern charmant, da das Cat5 Kabel sehr flach und gut verlegbar ist. 4 Wege sind aber natürlich viel zu wenig, um damit am Set zu arbeiten.

    Zur Spornbildung:


    Betrachtet man die seitlich abgezeichneten Flanken, erkennt deutlich ein Trapez mit schmaler Seite unten. Der Filz in oberen Viertel ist stark komprimiert und wird nach unten hin immer gröber. Das würde für hohen Druck im oberen Bereich sprechen - eben jener, der durch den Schlag selbst und durch "im Fell stehen" entsteht.

    Der Sporn befindet sich in einer Linie zum Metall, und ist auch optisch etwas größerer Textur. Dem nach zu urteilen ist der Druck und die Abnutzung am Sporn selbst am Geringsten. Würde sich hier der Hauptdruckpunkt befinden, wäre die Stelle plattgedrückt.


    Eine Wulstbildung durch Reibung am Schlagfell/Patch scheidet aufgrund der fehlenden Wulste aus.


    Da die nebenbefindlichen Seiten abgetragen sind, dürfte allen vornan daran liegen, dass die DOFUMA zwar mittig der BD steht, aber die Beater neben den Mittelpunkt treffen. Soweit ich das nachvollziehen konnte, sind diese DW Beater am Kopf reicht breit und aufgrund sehr enger Spurweite zu so mancher DOFUMA gar nicht kompatibel, da die Beateraufnahmen zu nahe beinander sind. Da sie bei der Eli passen, sind die Beateraufnahmen etwas weiter auseinander und damit auch eben die Beater - dafür spricht auch, dass die Pearl Beater richtige Klötze sind.


    Da beide Beater auch nicht zu den leichten Exemplaren zu zählen sind und demnach ehrliche Flugkräfte aufbauen, ist es durchaus denkbar, dass die Wucht so stark ist, dass sie sich in der Aufnahme beim Auftreffpunkt jeweils Richtung Fellmitte drehen und die Fixierschraube diese Rotationskräfte nicht auffangen kann.


    Die rechte Seite des Filz ist etwas weniger verschlissen als links, was für eine überwiegende Nutzung als Main-Beater auf der rechten Beateraufnahme spricht. Ebenfalls ist eine diagonal verlaufende Kämmung/Riegelung an den Seiten erkennbar, ähnlich wie bei bookmatched Riegelahorn Decken von Gitarren. Die Kämmung bildet die unterscheidlichen Dehnungszuständ des Fells ab: Je weiter Richtung Beater Mitte, desto mehr drückt sich der Beater in das Fell; Je weiter Richtung Rand, desto weniger gibt das Fell nach. Aufgrund der Reibungsdifferenz entsteht eine diagonale Spannung, die sich im Filz ablesen lässt.


    Das deutet ingesamt für mich darauf hin, dass die Stellen um den Sporn abgearbeitet wurden und der Sporn selbst noch mehr oder weniger das "Rohmaterial" ist.



    Ich kenne ähnliche Abnutzungen vor allem von Beatermodellen, die keinen justierbaren Kopf und ansonsten auch dünneres Stangenmaterial haben. Zwar achte ich auf ausreichend festgezogene Schrauben, Beaterausrichtung zur Fellmitte und einen leicht darüber angesetzten Auftreffpunkt, allerdings habe ich Beater von Sonor hauptsächlich im oberen Bereich abgenutzt und deren Metall verbogen - zumeist rechts.

    Es ist einfach nur beindruckend.

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    Allerdings ist das im Original eine etwas andere Besetzung: Aufgrund der aktuellen Pandemie konnte Ignacio Rivas Bixio (siehe Thumbnail), der eigentlich das Trommelwerk bedient, nicht teilnehmen.


    Ein paar Jahre zuvor, dafür mit Ignacio:

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    "Beckeninzidenz" wieder ziemlich erhöht, auch wenn ich sie gar nicht alle spielen kann.

    Ich verstehe das ja nicht, denn die Lösung ist doch ganz einfach: Um weiteren Krempel zu kaufen, hängt man sich den aktuellen Lagerbestand einfach komplett ans Set. Kein rumliegender Krempel = Kein ungenutztes Equipment = Platz für neuen Bestand. Und falls dann wieder was neues kommen soll, hängt man den dann gewachsenen Bestand wieder ins Set, denn dann ist das Lager ja leer. Thats it.


    Dann würden auch endlich wieder Ballerburgen ein Revival erleben. Und die nächste Anschaffung wäre doch auch schon planbar: Ein zweites Set, denn das erste ist nachvollziehbarer Weise so expandiert, dass es unmöglich und unzumutbar ist, den Kram mit auf die Bühne zu zerren.

    Vielleicht wäre es eine sinnvolle Idee, die Kleinanzeigen innerhalb der Forenansicht als solche auszugliedern und ganz oben bspw. zwischen die Register "Forum" und "Mitglieder" einzugliedern.


    Ich hatte für diesen Zweck die Lesezeichen zweckentfremdet, allerdings gibt es dabei scheinbar keine Hinweise auf neue Inhalte.

    Schutz einen Evans Patch. Mal schwarz, mal weiß und einen durchsichtigen hatte ich auch mal.

    Bei schwarzen Patch ist der Verschleiß sehr hoch, da das Coduragewebe des Patch rauh wie Schleifpapier ist und durch die Dehnung des Fells beim Anschlag dort immer wieder scheuert. Der durchsichtige Patch hatte bei mir daraufhin das Rennen gemacht. Soweit ich das beobachten konnte, liegt dieser den Evans Fellen als Einzelpatch ab Werk bei. Zu erwerben gibst es diesen jedoch als Paar: Evans EQPC1 BassDrum Head Protection – Musikhaus Thomann sowie in ovaler Ausführung für Doppelfußmaschinen: Evans EQPC2 Bassdrum Head Protection – Musikhaus Thomann

    Dann die Lautstärke und die Resonanz an sich, alles eine neue Welt. Wo vorher Kopfhörer saßen hämmert jetzt der reale Sound ins Ohr

    Da möchte ich mal kurz einhaken. Vorab, die E-Drum-Technik verteufle ich nicht und ich begrüße und spiele Hybridlösungen, um die Soundvielfalt zu erweitern.


    Die Interaktion mit dem Schlagzeug als Gesamtinstrument, dessen Einzelkomponenten und den Wechselwirkungen kann ein E-Drum nicht leisten. Das Gleiche gilt für E-Piano und A-Piano. Ich beobachte bei vielen Einsteigern und jahrelangen E-Drummern oder E-Pianisten, deren der rein akustische Weg fehlt, dass sie ein massives Interpretationsdefizit in der Klangerzeugung haben. Es ist etwas völlig Grundverschiedenes, ob der Spieler ein insgesamt zu lautes E-Drum (iSv hartem Anschlag bei vollen Velocity) einfach in der Gesamtlautstärke reduzieren kann, oder er an einem akustischem Set sitzt, bei welchem jede Zurücknahme von physikalischer Energie immer mit deutlich wahrnehmbaren Lautstärke- und Dynamikschwankungen innerhalb des Spielflusses einher geht und damit der Spieler in seiner Ausdrucksweise selbst verantwortlich ist und sich nicht der Übersetzung eines Moduls unterordnen kann. Daher kann man also völlig locker mit einer superleichten Jazzer-Hand ein E-Schlagzeug spielen und trotzdem vollends nach "Haudrauf" klingen. Setzt man diese Leute dann ans A-Set, merkt man recht schnell, dass schon der erste Rimshot wie ein Kanonenschuss durch Mark und Bein fährt. Gleiches kann man auch bei reinen E-Pianisten-Einsteigern beobachten. Das Verständnis und das Wissen, wie laut das A Piano tatsächlich wäre, fehlt meinst, weshalb viele Leute, die auf einem E-Piano das Spielen erlernt haben, auf einem akustischen Piano einen deutlichst zu starken Anschlag haben und mit viel weniger Energieeinsatz ans Ziel kämen. Und genau dieser Moment, wenn diese mal am akustischen Klavier sitzen - und sei es noch so schlecht gestimmt und im miserablen Zustand-, ist jener, an dem die Reise erst beginnt. Das kann keine noch so ausufernd aufwendige und teure Piano-Library auf der Sample-Basis eines Bösendorfer C 290 Imperial oder Steinway Concertflügel leisten. Gleiches gilt auch für ein E-Drum. Die Frage ist, ob es das denn muss. Es wäre jedoch vermessen anzunehmen, dass es das kann.


    Darüber hinaus interagiert und reagiert ein akustisches Instrument jedweder Art immer mit dem Raum in dem es gespielt wird. Schall, der rechts außen produziert wird, gelangt immer auf beide Ohren. Bei Hard-L/R-Pannings in den E-Drum Modulen oder auch bei E-Pianos passiert das nicht in der natürlichen Form. Es fehlt jeder Kleber, der den Gesamtsound zusammenhält. Die dadurch erzeugte Sterilität, die gerade bei Einsteiger-Sets wohl am ausgeprägtesten zu Tage tritt, ist für viele Einsteiger also der Moment, wo sie erleben "Aha, so ist also Schlagzeug". Ich möchte nicht sagen, dass die Drumsounds "fertig produziert" klingen, aber Anfänger und (Dauer-)E-Drumspieler gewöhnen sich an einen aus ihrer Position idealisierten Klang, und kämpfen mit dieser Erwartungshaltung beim Umstieg. Beim Verständnis dessen wird es auch ein 10-jähriger Umsteiger schwerer haben, als erheblich ältere Semester.


    Beobachtbares gibt es aber auch anderorts. Für mich fängt das Verständnis eines Instruments mit dem Stimmen an - an dieser Stelle hinkt etwas der Pianovergleich, denn das ist dann doch eine etwas andere Hausnummer und man braucht einige Zeit, um das zu können. Nichtsdestotrotz hat man irgendwann zu Schulzeiten im Musikunterricht hoffentlich die wohltemperierte Stimmung im Zusammenhang mit Bach wenigstens mal gehört. Letztlich kann der Spieler einfach, schnell und unkompliziert mit einem Wisch/Knopfdreher aber am E-Set einfach die Trommel pitchen wie er will. Am A-Set ist das nicht einfach so möglich. [Andersherum ists aber auch einfach interessant, mit der Pianolibrary in der Lage sein zu können, Stücke völlig unkompliziert und schnell in der jeweiligen Originalstimmung spielen zu können. Das wäre am Flügel weitaus schwieriger umsetzbar. Für mich gehört die Stimmung aber zum Grundverständnis dazu, auch beim Trommeln. Das mag jeder anders sehen, aber bspw. einem Gitarrenschüler die Stimmung des Instruments nicht zu erklären, wird auch in erheblichen Schwierigkeiten münden. Tatsächlich gibt es aber Leute, die die Gitarre zum Saitenaufziehen und sogar zum bloßen Stimmen in den Musikladen um die Ecke bringen. Warum man dem Gitarrenlehrer da überhaupt irgendetwas bezahlt, hat sich mir nicht erschlossen. Beim Schlagzeug gibt es das auch! Glaubt ihr nicht? Dann schaut doch einfach mal die A-Sets an, die bei Ebay Kleinanzeigen zu erwerben sind: Das gibt es gerade an den günstigen Sets miese Umstände. Da wird mit Tempo, Gaffa und Decken der letzte marianengrabentiefe Krater in zig Jahre alten Fellen bearbeitet, um dann am völlig unergonomischen Aufbau irgendwas aus dem Teil durch Antippen rausstreicheln zu können, weil sonst im Nebenzimmer das Bild von der Wand fällt. Oder es wird so totgedämpft, dass es irgendwie eine für Außenstehende erträgliche Lautstärke hat, weil jenen das Verständnis fehlt und zudem der Trommelnde vielleicht gar nicht in der Lage ist, das zu beurteilen. Wie kommt es denn dazu? Wo sind da denn die entscheidenen Stellschrauben verstellt worden?


    Gleichzeitig kann man aber auch manche Dinge von A auf E nicht 1:1 übertragen. Würde mich jemand an irgendein reines E-Schlagzeug setzen, würde man wohl folgendes beachten können: Einen Wirbel auf der Snare vom Spannreifen an Richtung Fellmitte würde ich auf dem E-Set genau so wie auf dem A-Set spielen, völlig egal ob das E-Set tatsächlich positional sensing wiedergeben kann oder nicht, vermutlich sogar dann, wenn ich um das Fehlen dieser Funktion wüsste. Genauso würde ich auch am E-Piano ein dreipedaliges Klavierpedal benutzen (es erweitert das rechte Forte-Pedal (Sustain) nach links um Sostenuto- und Piano-Pedal), selbst wenn das das mit ihm verbundene E-Piano gar nicht unterstützt. Warum? Weils ich das immer mitgeübt hatte, auch wenn das Piano die weiterführenden Pedale möglicherweise gar nicht hatte.


    Im Ergebnis wird man mit beiden Instrumenten spielen können, aber nicht, weil es ein E- oder A-Set ist, sondern weil man gelerntes Wissen anwendet. Soweit kämen die allermeisten Laien wohl noch mit. Schwierig wird's nur dann, wenn das (potenzielle) Ausgangsmaterial dies nicht ermöglicht. In diesen Bereich hat der anfangende Laie schlicht und ergreifend keinen Einblick, sonst wäre er ja auch kein solcher. Entweder steht man dann als Laie den Lösungen offen gegenüber, oder eben nicht. Aber was, wenn durchaus Interesse am A-Set bestehen würde, es aber vielleicht das aufgrund der räumlichen Gegebenheiten einfach nicht geht? Kaum jemand wird erwarten können, sich als blutiger Anfänger einen Proberaum zu mieten - erst recht nicht, wenn andere Leute (Eltern) den Spaß auch noch bezahlen müssen. Soll man diesen Anfängern den Weg des Erlernendes eines Instruments deshalb verwehren? Das kann man nicht wollen! Letztlich muss man aber das Bewusstsein schaffen.

    Das Thema "Dark Mode" hatte ich bereits im alten Forum bezgl. des Umstiegs erwähnt.

    Mit der dort erwähnten externen Lösung (für Safari) sieht das Forum recht angenehm aus und lässt sich auch auf anderen Webseiten nutzen.

    Edit: Es gibt dort auch eine Auswahl verschiedenartiger Dark-Modes und einstellbare Curtains.


    Nach wie vor wäre eine bordinterne Lösung schön.


    (Die weißen Kästen im Header sind im original schwarz. Invertiert natürlich nicht so schön, aber tolerierbar).