Beiträge von MoM Jovi

    Hey,
    also ich habe mir dein Soundfile nicht angehört. Aber das Thema erinnert mich an etwas:
    Ich hatte mal ein halbes Jahr lang auch ein "Kratzen" auf dem Hi-Tom und habe mich schier mit dem Tontechniker gestritten, wo das her kommt. Es kam immer nur bei der Abnahme so richtig durch. Das war ein Tama Superstar Hyperdrive 12" Tom mit Freischwing-Aufhängung. Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich beim letzten Fellwechsel den Freischwing-Bügel falsch herum draufmontiert hatte. Oder ich hatte die Gummi-Unterleger falsch herum drauf. Irgendwie sowas. Das war die Lösung. :D
    Weiß jetzt nicht, ob du freischwingende Toms hast? Aber vielleicht hilft es. ;)

    Da haben die App und du ja nicht funktioniert..du hättest Korki anrufen sollen als du dich unwohl gefühlt hast und du einen Test gemacht hast,dann hätte er sich möglicherweise nicht mit Nachwuchstrommler und Druffnix getroffen,falls das gesetzlich überhaupt erlaubt ist


    Genau das ist ja der Punkt meiner These: Das Leben ist doch momentan so eingeschränkt, dass wir unsere "intensiven" Kontakte doch kennen. Das ist der Arbeitsplatz, wo man normelrweise weiß, neben wem man den ganzen Tag sitzt oder steht, oder mindestens der Arbeitgeber weiß das im Falle eines Falles und wird dann die betreffende Abteilung in Quarantäne schicken. Sofern wieder mal erlaubt, können das auch Restaurants oder Kinos/Theater etc. sein, wo ebenfalls die Kontakte dokumentiert sind. Dazu brauche ich doch keine anonyme App, oder denke ich da zu abstrakt? Beim Einkaufen muss ich erst einmal so lange neben einem maskierten MItmenschen in der Schlange stehen, dass davon ein auch im Sinne der App ernstzunehmendes Risiko ausgeht. Bleibt noch der ÖPNV - ok, aber solange hier nur "direkte" Kontakte getrackt werden, frage ich mich schon auch da über den Nutzen. Mittlerweile gibt es ja Studien darüber, dass dort kaum was passieren soll.
    Nochmal: Ich möchte kein Virologe sein und trage auch keinen Aluhut! Ich formuliere diese Gedanken rein technisch aus Sicht des SW-Entwicklers/System-Ingenieurs. Und ich frage mich, ob sich jemand diese Fragen im Vorfeld gestellt und vor allem ehrlich beantwortet hat!? Hätte man die "ÖPNV-Studie" nicht im Zuge der App-Konzeptierung starten können. Natürlich ist dann die Gefahr, dass das Projekt "Corona App" sich tatsächlich als ineffizient herausstellt und eingestellt werden muss - nachdem sie medial aber schon als Wunderpille angepriesen wurde!
    Dass die Regierung dem CCC bei der Frage der Architektur gefolgt ist, ist ja schön und gut. Der CCC wurde ja über die Lösung der App gefragt, und nicht ob es die App überhaupt braucht. Letzteres haben sich wohl eher Epidemologen überlegt, die gesehen hatten, wie toll die Asiaten das hinbekommen, aber deren Datenschutzgrundlagen völlig außer Acht gelassen. Der Staat als "Projektleiter", der die Experten zusammenführen sollte und effektive Entscheidungen treffen soll, darf hier durchaus kritisch hinterfragt werden. Wenn ich jetzt höre, die Gesundheitsämter kommen an ihre Grenzen, dann ist nach im Nachhinein ein Fehler, der vermieden hätte können, wenn man ehrlich und kritisch gewesen wäre.


    Und zum Thema "Chip": So verkehrt finde ich den Ansatz in dieser Angelegenheit nicht. Ernsthaft! Selbst eine "App-Pflicht" kann das Problem nicht vollends lösen. Was funktionieren könnte: 80 Millionen Armbänder aus einer Schmiede mit demselben Tracking Programm, die mit den Gesundheitsämtern verknüpft sind.

    Andererseits: ich drumme derzeit seltsamer Weise mehr als je zuvor, weil einfach genügend Zeit ist, endlich mal Dinge in Ruhe zu üben. Die Zeit, die ich für Musik zur Verfügung habe, geht halt derzeit nicht für die Band-Musik drauf, sondern kann ich auf mich selbst verwenden. Da ich so seit 3 Monaten sogar nochmal echte Quantensprünge mache und Sachen gelingen, für die ansonsten nie Zeit war, ist sogar die Motivation bei mir persönlich ganz auf 100. Das ist natürlich nur 'ne Momentaufnahme und ..... ja ..... Luxus desjenigen, der davon nicht leben muss.


    So geht's mir auch. Habe endlich Zeit jeden Tag mindestens 30 Minuten die Hände zu trainieren. Es geht nicht so schnell, wie erhofft, aber es geht was. Daneben habe ich mir noch ein neues Set gekauft - auch wieder durch einen wahrscheinlich krisenbedingten Ausverkaufspreis - und habe jetzt endlich auch ein Luxusproblem: 2 geile Sets in einem Raum stehen, der eigentlich viel zu klein dafür ist, und kann mich nicht vom alten Set trennen. Naja, hoffen wir, dass man das Zeug irgendwann mal wieder außerhalb der eigenen vier Wände brauchen kann. Dann macht der Luxus Spaß, wenn zuhause immer ein komplettes Set aufgebaut steht!


    Ich finde das ein sehr schwieriges Thema. Im Nachbardorf wurde die ganze Familie einer Schülerin "geächtet", nachdem "wegen ihr" die ganze Klasse in Quarantäne musste und ein Handwerksbetrieb 2 Wochen den Betrieb einstellen musste. Die Eltern hörten beim Einkaufen Sprüche wie "Jetzt müssen wir in Quarantäne, weil ihr nicht vom Urlaub zuhause bleiben konntet." Und wenn ich eines an der Politik verurteile, dann dass die Herrschaften solches Verhalten geradezu fördern oder gar fordern, wenn sie Dinge sagen wie, dass Nachbarn gegenseitig auf sich "aufpassen" sollten. Finde ich nicht gut, egal wie ernst die Lage ist.


    Möchte diesen Beitrag von mir nochmal um ein paar Gedanken ergänzen. Einfach nur, dass dieses Gedanken mal irgendwo halbwegs öffentlich stehen und sie der/die eine oder andere einsehen und vielleicht auch weitertragen kann. Wahrscheinlich werden sie auch dann nicht in den Politikerhirnen ankommen, solange die Pandemie wütet. Aber das muss trotzdem mal an die Luft:


    Two hat zu Recht von "Pseudo-Datenschutz" geredet und ich habe mit meinem Beispiel aus der Nachbarschaft widersprochen. Dazu stehe ich weiterhin. Beim Thema Datenschutz bei Corona habe ich aber noch einen anderen Punkt, und zwar in Bezug auf die "Corona App". Die Gedanken habe ich schon lange, aber gestern waren sie mir im Eifer entfallen.
    Es reden also alle über diese "App". Ich kann das Wort "App" schon gar nicht mehr hören, insbesondere Politiker, die davon technisch null Ahnung haben, es aber als eines DER Heilmittel gegen Corona anpreisen! Ich maße mir an, das zu sagen, denn ich bin Software-Entwickler. :rolleyes:
    Der erste Punkt, der mich von Anfang an wunderte - und dazu muss man gar kein SW-Entwickler sein - ist folgender:
    Ich, MoM Jovi, habe mich gestern mit Korki getroffen. Heute fühle ich mich grippig und lasse mich auf Corona testen. Morgen Abend erhalte ich mein positives Testergebnis, und trage es in die App ein. Wenn Korki die App auch nutzt, wird er wohl ab morgen Abend eine Benachrichtigung über einen infizierten Kontakt bekommen. Nun wird sich Korki aber bereits morgen früh mit Nachwuchstrommler und Druffnix zum Brunch treffen. Zu diesem Zeitpunkt weiß Korkis App noch nichts von meiner Inkfektion, die ich erst morgen Abend eintragen werde. Also Frage: Werden Nachwuchstrommler und Druffnix morgen Abend ebenfalls eine Benachrichtigung erhalten? Schließlich könnte Korki morgen früh schon von mir infiziert sein. Sie sind quasi Kontaktpersonen "2. Grades". Ich habe genau diese Frage an die App-Entwickler gestellt. Als Antwort bekam ich einen Link zu einer Seite des RKI, wo die App beschrieben ist. Der von mir beschriebene Fall ist nicht beschrieben und generell ist die Beschreibung so abstrakt, dass ich das auch nicht daraus lese. Der normale Menschenverstand würde uns alle 4 nun in Quarantäne schicken. Die App tut das offensichtlich nicht.
    Unter der Annahme, dass also nur Kontakte 1. Grades verfolgt werden, frage ich mich, wozu die anonyme Benachrichtigung der App dient, wenn ich doch Korki persönlich anrufen könnte und sagen, dass ich Corona-positiv getestet wurde und er bitte aufpassen soll. Vielleicht würde Korki es sogar weitaus ernster nehmen als wenn da irgendein unbekannter Kontakt stattgefunden haben soll...
    Aus meiner dieser Sicht kann ich mir einen sinnvollen Nutzen der App also nur dort vorstellen, wo man vielen Menschen über längere Zeit begegnet, und das ist ja nur noch im ÖPNV, oder? Überall sonst kennt man seine Kontakte oder sie sind dokumentiert (Restaurant, Arbeitsstelle,...). Es wird ja auch immer wieder behauptet, im ÖPNV und beim Einkaufen fänden fast keine Übertragungen statt.


    Sind das denn alles Szenarien, die den App-Entwicklern nicht bewusst waren? Also mein Chef lässt mich keine 4 Wochen ein Programm schreiben, wenn ich vorher nicht eine ordentliche Aufwands-Nutzen-Abschätzung gemacht habe und auch Alternativen betrachtet habe! Wäre es nicht sinnvoller gewesen, die Millionen für die App-Entwicklung in eine Nachverfolgungssoftware für die Gesundheitsämter zu stecken und die Ämter untereinander richtig zu vernetzen? Dann wäre auch die große Ungewissheit ausgeräumt, wer und wieviele sich die App überhaupt installlieren, geschweige denn nutzen.
    Ist die App vielleicht ein Prestige-Projekt, weil die 20 Millionen Smartphone Nutzer mittels App besser sehen, was der Staat da geschafft hat, als wenn irgendeine "Software" in den Rechnerräumen der Gesundheitsämter vor sich hin läuft..? Die Tatsache, dass Apple und Google für die Realisierung eine Sicherheitslücke auf Smartphones aufgemacht haben und dass ausgerechnet SAP den Zuschlag bekommt, denen "Big Data" ganz und gar kein Fremdwort ist, kann einen auf komische Gedanken bringen...aber jetzt hör ich lieber auf. :D
    Vielleicht hat es jene Aufwands-Nutzen-Abschätzung ja auch gegeben und es kam raus, dass den Gesundheitsämtern die Infrastruktur fehlt...Henne-Ei-Problem. :)

    Hier wird ein Pseudo-Datenschutz über den Schiutz der Gesundheit gestellt, und den betroffenen Familien die Kontrolle über ihre eigene Sicherheit genommen.


    Ich finde das ein sehr schwieriges Thema. Im Nachbardorf wurde die ganze Familie einer Schülerin "geächtet", nachdem "wegen ihr" die ganze Klasse in Quarantäne musste und ein Handwerksbetrieb 2 Wochen den Betrieb einstellen musste. Die Eltern hörten beim Einkaufen Sprüche wie "Jetzt müssen wir in Quarantäne, weil ihr nicht vom Urlaub zuhause bleiben konntet." Und wenn ich eines an der Politik verurteile, dann dass die Herrschaften solches Verhalten geradezu fördern oder gar fordern, wenn sie Dinge sagen wie, dass Nachbarn gegenseitig auf sich "aufpassen" sollten. Finde ich nicht gut, egal wie ernst die Lage ist.


    Werde mich daher wohl wirklich Jürgens Idee widmen. Habe gestern mit 80 angefangen, heute nochmal wiederholt und 84 gemacht - da merke ich schon, dass es zur Halbzeit hakt ...5 Minuten sind ganz schön lang! Aber aus mathemathischer Sicht scheint das eine lukrative Angelegenheit zu sein. Mal angenommen, es gäbe keine Rückschritte, könnte das eine willkommene Lockdown-Beschäftigung sein: 4 Wochen mal 5 Tage sind 20 4er-Schritte, also 80. Begonnen mit 80 sind es dann am 1. Advent tatsächlich 160.


    Also vorgestern wars dann soweit: Habe das tatsächlich jeden Tag durchgezogen. Beginnend bei 80bpm, jeden Tag 4bpm mehr, und das 5 Minuten konzentriert durchgespielt - bisher nur Handgelenk mit "Doppelbewegung" (1 2 3 4 Handgelenk runter, + + + + Handgelenk hoch). Vorher immer das Tempo vom Vortag wiederholt, ebenfalls 5 Minuten. Bei 112bpm angekommen gehen jetzt die Wackler los. Sollte ich das jetzt wirklich so lange wiederholen, bis es bei 112bpm läuft, oder langsam anfangen, auch den Unterarm mitzunehmen?

    Gutes Thema. Ähnliche Fragen habe ich auch, also zumindest zum 2. Punkt.


    Weiterverarbeitung und so Gedöns macht jemand anderes, es geht vor Ort um einfachste Anwendung für Vollpfosten ohne Sprachkenntnisse
    jenseits von Germanisch.


    ...wenn es wirklich nur um die rohe Aufnahme geht und du den Ton anscheinend sowieso extra aufnehmen willst, dann sollte doch so ziemlich jede heute aktuelle Smartphone-Kamera reichen, vor allem wenn es sowieso nur im Netz in der Röhre angeschaut wird.
    Ich habe auch schon einige Zeit vor, das Auftrittsverbot mit Drumcover-Videos zu kompensieren. Also richtige "Note für Note" Covers, sodass ich auch etwas sinnvolle Transkriptionsarbeit und Übezeit investieren muss und mich das weiterbringt. Damit aber nun die Leute sich dann auch mehr als 10 Sekunden damit vergnügen, sollte es wenigstens ein paar Schnitte geben. Problem also: ich besitze nur ein aktuelles Smartphone, und noch ein älteres. Kann da jemand was empfehlen, was das Budget nicht völlig sprengt? Also wenn ich mir anschaue, was der Thomann für diese Zwecke so anbietet, kaufe ich mir lieber noch ein Becken. Cool wäre auch eine Software/App, mit der man 2-3 Kameras synchron aufnehmen/starten kann.

    Es stellt sich hier ja langsam raus, dass Namen Schall und Rauch sind und selbst die vermeintlichen "Techniken" dahinter. Deswegen habe ich in meinem letzten Post versucht, die Begriffe zumindest für diese Runde nach Dom Famularos Definitionen zu definieren. Aber bevor doch noch wieder bei der BPM-Diskussion landen, kehren wir wohl besser ein bisschen zum Anfangsthema zurück:

    Ich kann mich an einen Satz von mir erinnern "Never Fuck the Rebound"


    Ich glaube, diese Aussage ist ein guter neuer Ausgangspunkt ;) Ich bin nämlich der Auffassung, dass gerade die HiHat sehr wenig Rebound hat, vor allem wenn man sie entweder wide open rockig oder zumindest druckvoll spielt, quasi "ins Fell hineinschlägt". Hab ich ja schon selber gesagt, wenn ich laut spiele, geht mir die Power flöten. Und das liegt wahrscheinlich nicht nur an der Ausdauer, sondern weil bei härterem Spiel die Rebound-Qualitäten des Metalls schwinden. Auf Snare und Ride empfinde ich es wesentlich leichter entspannt mit Rebound zu spielen.
    Dass es um Kontrolle geht und diese nur durch konzentriertes Üben kommt, hab ich verstanden. Aber vielleicht gibt es da auch bestimmte Mindsets!? =)

    In manchen Videos wird manchmal das Seitliche Anheben, des Oberarmes, als ein immer vorh. wichtiger Bestandteil der typischen
    Moeller Bewegung sogar "weiss gemacht", was imho aber in soweit falsch dargestellt ist.
    Dieses seitlich An- oder Wegheben des Oberarms, "Muss" (darf aber) kein wesentlicher Bestandteil der Moellertechnik sein .
    so zumindest hab ich das immer verstanden.


    Also wenn man Dom Famularo und seinem Buch "It's your move" glaubt, dann ist der Moeller mit "seitlichem Anheben des Oberarms" der von ihm sog. "Half Moeller" oder "Full Moeller". Er beschreibt in dem Buch 3 Dynamikstufen: Low, Half, Full. Der Low Moeller ist die hier oft angesprochene "Whipping Motion" aus Unterarm und Handgelenk. Beim Half Moeller schreibt er "elbow lifts out", und beim Full Moeller schließlich sind noch die "shoulder muscles involved". Der Moeller an sich ist nach ihm erstmal nur ein einziger Schlag, der durch die beschriebene "Technik" aber sehr kraftvoll effizient ausgeführt werden kann. Aber wie seelanne schreibt, hat Moeller die nicht erfunden, sondern sie ist halt einfach naturbedingt die beste/einzig denkbare Bewegung:

    Möller hat nur die Ausholbewegung von Militär-Trommlern adaptiert. Wie oft jetzt dieser Mehrfach-Tap ist, ist aber vollkommen egal: Das können 2, 3 oder 4 sein. Lediglich eine Variante ist der 3er Schlag.


    Also nach Famularo: Moeller = Einzelschlag. Das mit den Mehrfach-Taps nennt er "Pumping Motion - Application of Moeller Stroke". Dabei wird eben die beim "reinen" Moeller Rückholbewegung für einen weiteren Up-Stroke ausgenutzt und evtl. werden dazwischen noch einige Taps platziert.


    Außerdem spricht er noch von "Free Strokes", das sind Schläge aus dem Handgelenk und ohne Armeinbindung, auch in 3 Dynamikstufen Low, Half, Full.


    Jetzt wird es spannend: Spielt man mehrere Schläge in unterschiedlichen Dynamikstufen nacheinander, wie das eben bei den typischen Rock-Achteln ist (betonte 1 2 3 4, unbetonte + + + +), dann kann man das in Famularos Sprache "Formal" tun, indem man es ausschließlich mit Free Strokes tut - also nur aus dem Handgelenk. Oder man moellert, dann nennt er das "Informal". Formal biete sich für langsameres, klassisches Spiel an, Informal für schnellere Sachen und am Drumset.


    ...also ich habe mir schon immer gedacht, der Typ hat einen Knall. Aber irgendwie macht es auch Sinn, finde ich.


    Fazit: Nach Dom Famularo sind alle Bewegungen, die irgendwie die Arme einbinden und das Handgelenk locker seinem natürlichen Weg folgen lassen, Moeller-Bewegungen.


    Nach meinem Verständnis gehört "Push-Pull" dann erstmal nicht zum Moeller, Push-Pull spielt sich eigentlich nur zwischen Handgelenk und Finger ab. Spricht dann auch für den von mir beschriebenen fixierten Unterarm, siehe Gotthard-Video. Oder? Shank-Tip dagegen müsste ne astreine "Pumping Motion" sein.

    Hey,


    danke für die vielen Tipps. Abgesehen von der leidigen alten BPM-Diskussion macht der Thread echt Spaß :D Hätte ja auch gleich ein Hörbeispiel liefern können. Aber als Auch-Orchestermusiker, der Noten lesen kann, ist für mich klar, dass sich das Beats in BPM auf den Nenner der Taktangabe bezieht, wenn nicht explizit oben links auf dem Notenblatt anders vermerkt (z. B. punktierte Viertel = 160). Egal. Worum es mir geht, ist sowas wie hier, beginnt bei 1:30 . Das ist allerdings für meine Verhältnisse schon zwischen 185-190bpm. Hier wird auch gleich klar, dass es sich nicht um gleichmäßig betonte Achtel handelt, sondern der Downbeat betont wird. Wer ein bekannteres Beispiel möchte, stelle sich bitte Rebel Yell von Billy Idol vor. Dasliegt um etwa 150bpm.


    Bei den Techniken gibt es m.E. KEINE einzige die für ALLES funktioniert. Das ist ein Miteinander angepasst für die Situation.
    Wenn ich es richtig verstehe geht es dir um 8tel bei 160 bpm.
    Das sollte noch mit "simple" up and down funktionieren - heißt Hihat Down mit dem Schaft, bei der Ausholbewegung den up
    mit der Stockspitze. Beim Ride Schlag auf down, up genau die gleiche Rückholbewegung. - 2 Schläge mit einer Bewegung.


    Das mit Moeler scheint mir hier nicht zielführend, sind das ja doch 3 bzw 4 strokes in einer Bewegung - das ist eher was für Rolls etc.


    Das "simple up and down" ist eben nicht so einfach, wie es aussieht. ?( Wenn ich den Gotthard-Drummer im Video oben sehe, denke ich, das ist doch ganz einfach, und ohne Stock sieht es aus, als bekäme ich die Bewegung zwar nicht ganz so schnell hin, aber doch schneller als wenn ich einen Stock in die Hand nehme. Der Stock macht dann so eine Art unkontrollierbares Doppelpendel draus. Das was du da mit "Schaft down, Rückholbewegung Tip up" beschreibst, hört sich für mich aber schon nach Moeller an. Das müssen doch nicht immer 3 oder 4 Strokes in einem sein? In "It's your move" von Don Famularo verstehe ich das anders.



    @ MoMJovi
    ich lese in deinem Post Mittel- Ring- Kleiner Finger (MRK) viel von offen oder zu.


    Geh ich richtig in der Annahme das du Vieles oder Alles über die Haltung Fixierung, des Stockes über Daumen und Zeigefinger versuchst. bzw. machst.
    Auch in den "unterschiedlichsten Techniken".


    Ganz so streng mache ich das nicht. Damit wollte ich beschreiben, dass Daumen und Zeigefinger den Stock im "Fulcrum" halten, aber immer locker - bei mir dreht sich der Stock auch ständig, jemand anderes hier schrieb, das sollte vermieden werden ?( - MRK umschließen den Stock locker und helfen natürlich auch mit ihn zu halten. Im Prinzip versuche ich das hier umzusetzen: https://www.youtube.com/watch?v=sUolYuiEbs8</a>. Bin aber der Meinung, dass das schon ein bisschen übertrieben dargestellt ist!?


    Ich schreib das ja nicht zum ersten Mal im DF, aber diese Bpm-zählerei halte ich für völlig kontraproduktiv, weil man sich ohne Not die Latte auf eine bestimmte Höhe legt. Dann die Latte andauernd zu reißen, erzeugt natürlich Frust, und den will man nicht beim Drummen. Auch wenn ich nicht zu der Fraktion "Früher war alles besser" gehöre, haben wir früher halt einfach die Musik gespielt, auf die wir Bock hatten, waren aber so frei, unser Drumming unseren Fähigkeiten anzupassen. Und wenn wir (noch) keine schnellen Achtel drauf hatten, ham wir halt Viertel gespielt.


    Die 160bpm im Titel waren halt mal ne grobe Hausnummer. Bei dem was ich normalerweise spiele, reicht es mir, wenn ich 140bpm ohne Krampf durchbekomme. Ist halt immer dann frustrierend, wenn in der Bandprobe schnell was angespielt werden soll, was über dieser Komfortzone liegt und ich weiß, dass ich diese in der nächsten Zeit nicht verlasse. :D 140-160bpm ist halt auch so ein Grenzbereich, wo sich Songs, die von HH-Achteln leben, mit Vierteln einfach sch**** anfühlen, vor allem wenn die HiHat von sich aus oder durch den Raum trocken klingen. Vielleicht muss man sich davon auch einfach frei machen...


    Ich glaube auch das dein Problem eine zu laute Hihat ist. Spielst du immer mit Gehörschutz? Eigentlich sollte die erwähnte Hihat nicht die leiseste sein. Versuch das ganze mal bei Zimmerlautstärke zu spielen, und sieh dir an ob dein Arm in der untersten Dynamikstufe die Bewegung richtig macht.


    Ohne Gehörschutz und bewusstem Leisespiel kommt es mir tatsächlich manchmal entspannter vor. Habe dann auch ohne einen Click nebenher laufen zu haben den Eindruck, ziemlich schnell unterwegs zu sein. Wenn ich das dann aber überprüfe, bin ich meist nur am Rande der eigenen Komfortzone...
    Auf dem Ride kann ich auch entspannter schnell spielen, vermutlich wegen mehr Rebound. Womöglich bekomme ich auf der HiHat entweder von Natur aus weniger Rebound, oder weil ich dort eher "reinschlage" (jemand schrieb was von "in das Fell schlagen"). Auf dem Ride ist zudem der Winkel zwischen Brust und Arm viel offener. Vielleicht wäre ne Cable-HH rechts eine Möglichkeit...


    Nach den Punkten von seelanne erschließt sich mir, dass meine Gehirn-Muskel-Koordination echt nicht die beste ist, auch wenn man es aus "Luftschlagzeuger-Sicht" s. o. denkt. Auch Lexikon75s Überlegungen sind glaube ich nicht abwegig.


    Werde mich daher wohl wirklich Jürgens Idee widmen. Habe gestern mit 80 angefangen, heute nochmal wiederholt und 84 gemacht - da merke ich schon, dass es zur Halbzeit hakt 8| ...5 Minuten sind ganz schön lang! Aber aus mathemathischer Sicht scheint das eine lukrative Angelegenheit zu sein. Mal angenommen, es gäbe keine Rückschritte, könnte das eine willkommene Lockdown-Beschäftigung sein: 4 Wochen mal 5 Tage sind 20 4er-Schritte, also 80. Begonnen mit 80 sind es dann am 1. Advent tatsächlich 160. 8o


    Zum Schluss noch etwas zur Ergonomie. Habe die HiHat mittlerweile auf etwa 10 Uhr, nachdem ich das linke Bassdrum-Pedal links vom HH-Pedal gestellt habe. Da die Double-Pedal Verbindungsstange etwas zu kurz ist und die HiHat eine 15er ist, ragt sie etwas über die Snare. Aber alles in allem ist das schon wesentlich angenehmer als die HiHat bedingt durch das Doublebass-Pedal auf 9 oder gar 8 Uhr zu haben:

    Hilfe, ich verzweifle!
    Es ist ein altes Thema und bestimmt schon zu genüge diskutiert. Aber viele Threads beginnen mit "Wie bekomme ich meine HiHat-Hand schneller" und enden mit "entscheide dich für eine Technik und beginne langsam". Ich habe mich schon mit vielem befasst und möchte jetzt mal meine Erfahrungen und Schwierigkeiten schildern mit dem Ziel, irgendwie entspannte Achtel bei 160bpm (Viertel) für ass-kickin' Rock'n'Roll spielen zu können!


    Grundsätzlich betrachte ich folgende "Techniken", egal ob die Bezeichnungen nun (vollständig) stimmen oder nicht:


    1. Moeller / Shank-Tip:
    Moeller eben...Down-Beat ist der eigentliche Moeller-Schlag, der Up-Beat ist das Abfallprodukt des Moeller (Unterarm hoch und Wrist Down). MRK (Mittel-Ring-Kleiner Finger) bleiben dabei die ganze Zeit weitgehend geschlossen/inaktiv. Ob French oder German Grip ist egal. Mit German-Grip ist es das, was Todd Sucherman "Shank-Tip" nennt.


    2. Push-Pull:
    Down-Beat Wrist Down und dabei MRK (Mittel-Ring-Kleiner Finger) öffnen, Up-Beat Wrist Up und MRK schließen. Kann durch eine "Moeller"-Bewegung des Arms unterstützt werden. Der eigentliche Push-Pull wird dadurch aber irgendwie "umgekehrt": Down-Beat Unterarm down, Wrist Up, MRK öffnen - Up-Beat Unterarm up, Wrist Down, MRK schließen.


    3. Finger-Technik ... halte ich für ungeeignet, weil die Power fehlt.


    Nun muss ich zugeben, dass ich noch nie eine der Techniken konsequent wie es empfohlen wird mal 30 Tage am Stück täglich z.B. 5-10 Minuten bei einem (langsamen) Tempo durchgezogen habe. Ich übe oft, aber halt unregelmäßig. Manchmal 5 Tage die Woche auf 80bpm, dann aber wieder nur all 4-8 Tage. Sitze abends oft mit dem Pad vom Fernseher und übe dann hauptsächlich die 1. Variante (aus Bequemlichkeit).


    Manchmal gibt es Tage, da spiel ich Achtel ne ganze Zeit auf 80bpm, bin auch ziemlich locker dabei, und kann stufenweise bis auf 120bpm hoch, an sehr guten Tagen sogar 130bpm. Aber an einem bestimmten Punkt darüber fängt mein Handgelenk zu kreisen an - egal wielange ich das vorher "langsam" geübt habe. Auch der Arm wird folglich unruhig. Wo ist das Problem???


    Bei vielen Drummern beeindruckt mich ihr "ruhiger" Oberarm! Ich bin da eher "wackelig" unterwegs. Ist das nur konsequentes Training und muss ich mich tatsächlich mal 30 Tage mit "nur" 80bpm á 10 Minuten vergnügen? Oder gibts da einen Trick für den Kopf?
    Habe auch schon gedacht, ob bei mir vielleicht anatomisch/muskulär was nicht stimmt :D aber welcher Doktor versteht schon was vom Trommeln.. gibt es vielleicht Krafttraining/Dehnübungen, die dem Drumming dienlich sind, ohne direkt diese Bewegungen abzubilden?


    Was ich auch schon festgestellt habe: Am schlimmsten ist es, wenn ich zu Aufnahmen, also mit anderen Drummern mitspiele. Da kommt es mir vor, als hätte ich von Natur aus eine Art "Laid back"-Spiel...ich komme zwar grundsätzlich mit, es fühlt sich aber immer irgendwie hintendran an und das wird dann anstrengend. Auch dresche ich die HiHat oft zu laut und das schlägt auf die Lockerheit. Der Mix in meinem Hirn ist irgendwie auf "more HiHat" programmiert. Gibt es Tipps, wie man das effektiv umprogrammieren kann? :D


    Zum Schluss das "Gear"-Thema. Eigentlich soll man ja auch auf Messing-Stanzblechen spielen können. Nun habe ich aber in meiner "Karriere" schon verschiedene HiHats probiert und mir kürzlich eine Paister 2002er Medium gegönnt. Die scheint mir aktuell persönlich die beste zu sein, cripsy und schlürfig zugleich, das scheint meinem Gehirn unterbewusst der Sound zu sein, den es erwartet, und ich spiele relativ entspannt. Trotzdem beunruhigt es mich, wenn der Sound über meine Technik entscheidet...

    Es wurden jetzt wirklich "auf beiden Seiten" gute Einwände und Argumente genannt, will auch gar nicht mehr darauf eingehen.


    Was ich mich vielmehr frage bei der momentanen Politik, ohne bestimmte Protagonisten und detaillierte Maßnahmen zu kritisieren:
    Ist dieser Kurs von offenbar saisonalen Lockdowns uns (Künstler im Allgemeinen) förderlich?
    Oder ist es richtiger, selbst als "Hobbymusiker" aufzustehen und ein bisschen seinen Unmut kundzutun? Übrigens: Heute Abend Aktion #SangUndKlanglos !! Ich habe mir auch was nettes überlegt und werde ab 20 Uhr ein "Drumsolo" im Post-Corona-Style streamen auf Instagram (@momjovi89) und Facebook, Infos dazu hier...


    Was ist in 2-3 Jahren, wenn bis da hin nur noch im Sommer keinesfalls kostendeckende - oder am besten überhaupt keine - Veranstaltungen stattfinden dürfen? Spielen wir Hobbymusiker dann überhaupt noch eine Rolle, oder werden erstmal nur noch die gebucht, die richtig Kohle reinbringen?
    Wo spielen wir dann überhaupt noch, wenn die kleinen Pubs dicht gemacht haben? Mit welchem "Einkommen" (der war gut :D ), soll sich eine Hobbyband den Proberaum plexiverglasen, um wenigstens im Sommer staatskonform proben zu "können". Gibt es überhaupt noch Publikum, so wie die Menschen derzeit "vergelstert" werden?


    Ich finde es persönlich nicht gut, wenn man jetzt überhaupt nichts sagt und alles hinnimmt, weil man eben "nur" ein Hobbymusiker ist. Es geht mir nicht darum, genau jetzt auf Teufel komm raus eine Gesetzeslücke zu finden und weiterhin - am besten noch ohne Maske und ohne Kondom - im Proberaum miteinander rumzumachen!
    Aber wenn garkeiner irgendwas sagt, dann können wir auch gleich jetzt den Laden zu machen. Denn wenn ich mir anschaue, was in Sachen Brandschutz und Lebensmittelhygiene in den letzten 5 Jahren alles passiert ist! Ich kann hier nur für unseren ländlichen Raum sprechen, wo sich bald keine Freiwillige Feuerwehr auf ein Sommerfest mehr einlässt, weil die Brandschutzordnung keine kostendeckende Bestuhlung zulässt und "Kuchenspenden" aus der Dorfbevölkerung im Zweifel als hochtoxisch einzustufen sind. Man dachte ja schon vor Corona, dass es bekloppter nicht mehr geht. Verantwortung wird immer schön nach unten delegiert. Da wird mir Angst und Bang für die Zukunft!!!


    Einfach nur mal ein paar Gedanken...

    Bitte nicht schon wieder. Dasselbe, wie im März: Keine Bandprobe sofern es sich nicht um die Kelly-Family o.ä. handelt. Zwei Haushalte maximal.


    Naja, ich fand die Frage gestern am frühen Abend schon berechtigt. Da war das mit den 2 Haushalten in den allermeisten Meldungen auf die Öffentlichkeit bezogen, und es bestand noch ein wenig Hoffnung/Interpretationsspielraum.

    Außerdem muss man auch nicht immer haarspalterisch nach juristischen Auslegungsmöglichkeiten und evtl. ausnutzbaren Lücken schielen. Man kann sich auch einfach mal ganz ungezwungen überlegen, wie man in der gegebenen Situation wohl am sinnvollsten handelt.


    Pauschal muss ich da widersprechen, auch wenn du das wahrscheinlich vor dem Hintergrund sagst, dass ca. 99% hier im Forum "nur" hobbymäßig Musik machen und daher tatsächlich sinnvollerweise das Proben sein lassen und eben nicht den juristischen Ausweg als "Unternehmen"/Gbr ausnutzen. Es geht nämlich genau um das, wofür Alarmstufe rot gestern wiedermal vergebens in Berlin war: Perspektiven aufgezeigt zu bekommen! Wir zum Beispiel hatten jetzt immer noch einen "Auftritt" (vor 67! Leuten) Mitte Dezember in Aussicht - glaubt man der Bundesregierung, dass der Lockdown nur den November betrifft, wäre der Auftritt ja immer noch denkbar. Durch das faktische Probeverbot im November sehen wir uns nun aber gezwungen, den Termin abzusagen, selbst wenn die Location (bestuhltes Theater) im Dezember wieder aufmachen darf. Es kann also schon relevant sein, die juristischen Möglichkeiten auszuloten. Bei uns ist es natürllich auch nur Hobby, sodass wir es auch nicht drauf anlegen. Aber es soll tatsächlich ein paar Menschen, wenn auch nur wenige, geben, denen brennt grad gewaltig der A...damsapfel!


    Bitte nicht falsch verstehen! Ich hatte nur das Gefühl, dass einer eigentlich berechtigten Frage sinngemäß begegnet wird mit "wie kommst du überhaupt auf die Idee?". :rolleyes: Also lasst uns doch bitte vernünftig diskutieren, wie man das unter Schlagzeugern so macht, wenn es um gemeinsame Nutzung von Drumsets geht. Becken und Snare bringt natürlich jeder selbst mit! ;) :D

    Beim Thomann stand letztens ein komplettes Benny-Greb-Setup mit Schlagzeug, Snare und eben einigen Sand Becken. [...] Wie du schreibst, für normale Crash-Sounds nicht zu gebrauchen.


    Ich war gestern auch bei Thomann und habe auf diesem Set gespielt! :D Obwohl ich mit den Sands abgeschlossen habe, hab ich sie mir nochmal angehört, gerade auch im Vergleich zu Paiste und Zultan. Ich war jetzt schon wieder etwas erstaunt über das Thin Crash. Das klang plötzlich relativ "normal" nach einem Crash-Becken. Immer noch rauschig und wahnsinnig laut, aber relativ viel Attack, anders als ich es in Erinnerung hatte. Allerdings war es ein "brilliantes" Exemplar, so wie es auf den Produktbildern immer abgebildet ist. Meines war komplett matt. Vielleicht hatte ich ein Montagsmodell erwischt, die Streuung scheint jedenfalls enorm.
    Man muss aber auch den akustisch perfekten Ausstellungsraum von Thomann bedenken. Denn viele Becken, die ich kenne, klangen bei weitem nicht so penetrant wie ich sie kenne. An der "Beckenwand" war aber ganz klar zu hören, dass selbst bei optimalen Akustikverhältnissen die Byzance Sand Modelle dieses ekelhafte Aufwallen von höchst unangenehmen Frequenzen erst Augenblicke nach dem Anschlag haben, bei vermeintlich "üblicher" Spielweise.
    Cool waren jedoch die "Crasher Hats", auch wenn ich kein Stack Fan bin. Die klingen wie wenn man mit einer Metallschaufel in Sand sticht!


    Eine Erkenntnis hatte ich aber am Ende auch: Ich war völlig überfordert von der Auswahl und glaube, dass Anspielen im (akustisch perfekten) Verkaufsraum keine 2 Jahre ausgiebiges Testen "im Feld" in allen Anwendungsgebieten ersetzt - es sei denn man hat äußerst geduldiges Verkaufspersonal wie bei Thomann definitiv der Fall! So gesehen waren meine 2 vergangenen "Sandkasten" Jahre auch wieder ganz lehrreich! =)

    Glückwunsch, willkommen im Club. Die Bude macht Spaß, soviel kann ich dir schon verraten ;)
    Der Gedanke nach nem zweiten Floor Tom kam mir auch schon gelegentlich, zwei Hängetoms sind aber sicher auch nicht verkehrt. Allerdings finde ich die One Up One Down Konfiguration im Grunde ausreichend, um ne Menge Genres beackern zu können. Ach wie auch immer ... viel Vergnügen mit dem schönsten Set, das Sonor im Programm hat.


    Ohja, ich bin echt baff! Die Dynamik der Trommeln ist wirklich megamäßig und die singen schon bei kleinen Lautstärken. Ich glaube, es wird jetzt dann doch nicht mehr so schwer, mich vom Tama Superstar zu trennen, falls sich ein Käufer findet :D Liegt das jetzt wirklich am Preisunterschied von etwa 1500 Euro, oder sind es die runden Gratungen oder sogar das Buchenholz? Mir hat man mal gesagt, ab der Preisklasse des Superstar tut sich nach oben nicht mehr allzu viel, das wäre eher nur noch Exklusivität. Aber wenn ich jetzt das Sonor Vintage spiele, kann ich das nicht mehr so recht glauben. Etwas offtopic jetzt...



    Herrlich. Bin ja gespannt, ob du die Werksfelle behältst bzw. welche Fellkombination und Stimmung bei dir längerfristig das Rennen macht.


    Die Bass Drum war bei mir die Trommel, mit der ich am längsten beschäftigt war, bis mir der Sound gefiel. Das lag möglicherweise auch am Werksfell, was aus Publikumsperspektive zwar ordentlich klingt, aus Fahrersicht aber für mein Empfinden etwas zu knochig war. Mein übliches weißes PS3 brachte auch hier die Lösung, dazu eine Handtuchrolle am Schlagfell, danach alles bestens.


    "Knochig" ist das richtige Wort! Solo ganz gut und auch ungedämpft ok, aber im Bandkontext stelle ich mir das schwierig vor. Es schwingt gerade auch noch alles mit, weil garnichts gedämpft ist. Die Werksfelle sind ja auch immerhin Remo USA. Sind das dann denn echte Ambas? Habe auch schon Tourvideos von Steve Smith gesehen, wo er offensichtlich auf Werksfellen mit Sonor-Logo spielt. So daneben können sie ja dann nicht sein. Aber bevor es nicht wieder Livegigs gibt, werde ich da wohl auch nichts investieren...


    Hallo
    ein schönes Sonor Vintage Series Set hast Du Dir da gekauft. Riecht nach Eifel (Müller/Daun) ;)


    Jap :P Kanntest du das Set?


    Die Größen (22",13",16") sind doch perfekt, ich spiele die selben schon sehr lange bei meinem Ludwig Classic Maple.
    Damit kann man(n/Frau) fast alles bedienen.


    Ja, mittlerweile finde ich 13/16 glaub ganz cool. 8) Das 13er ist eigentlich ein "richtiges" Racktom: nicht zu hoch, sodass es nicht nervt, weil es nach Timbales klingt, aber auch nicht zu tief, damit noch richtig Luft zum Floor Tom ist. Klar ist es dann geil, wenn man nochmal ne Option weiter runter auf ein 2tes Floortom hat, aber bei der wahnsinns Dynamik eigentlich gar nicht nötig. Oh man, ich kann gar nicht erwarten, wenn wieder Konzerte sind!! 8o

    So, here it is! :D


    Das Auspacken war eine wahre Freude, die Robustheit spricht Bände! Ich hab auch gar kein schlechtes Gewissen mehr, dass ich schon wieder ein Schlagzeug gekauft habe. :rolleyes: Aber bei dem Preis musste ich zuschlagen, und irgendwo muss das Urlaubsgeld 2020 hin. Wegen Platzmangel hab ichs erst mal in der Küche aufgebaut. :P


    Erster Eindruck: Mega! 8o Ungewohnt und wuchtig, aber cool! Die Trommeln waren relativ gut gestimmt, haben also die Stimmung vom Händler beim Transport gut behalten. Werde aber wohl die Bass Drum schon etwas dämpfen müssen, mal sehen. Das 13er ist schon ein Monster für mich an dieser Position, aber ich denke man gewöhnt sich dran. :wink:

    Ich beschäftige mich die letzte Zeit mit 5er und 3er Gruppen und alle möglichen Umkehrungen davon, also:


    1. RLRLK RLK RLRLK RLK
    2. RLK RLRLK RLK RLRLK
    3. RLK RLK RLRLK RLRLK
    4. RLRLK RLRLK RLK RLK


    ...geklaut aus Todd Suchermans Rock Drumming Masterclass bei Drumeo. Er beruft sich dabei aber auch auf Gary Chaffee.


    Man kann stundenlang mit einem Pattern orchestrieren und besonders 1. und 2. lassen sich zu coolen Beats formen, wenn man R auf HiHat/Becken und L auf die Snare legt. Oder auch coole Tom-Grooves, wenn man nur nich den Downbeat auf der Snare lässt.


    Die Stile, die ich spiele, sind hauptsächlich im Rock angesiedelt, aber recht klassisch und wenig komplex/progressiv. Also sowas wie Bon Jovi, Gotthard und neuerdings auch ganz viel Modern Country. Da kommt man also locker mit 2 Toms hin. Auf den "1Up2Down" Trichter kam ich irgendwann mal vor Jahren, weil ich mich zu oft beim "linkslastigen" Spiel erwischt hab (viel Rumrühren auf den beiden Racktoms und keine richtigen Abschlüsse auf dem Floor). Hab dann bei meinem ersten Set (10/12/14) einfach das 12er in Standtom-Position geschraubt und alle 3 Toms so tief wie möglich gestimmt. Das war gar nicht so schlecht und hat auch echt was gebracht. Seit es nun keine Auftritte mehr gibt, hab ich viel mehr geübt, zunächst nur auf dem Zweitset zu Hause mit 2 Toms. Habe mich dabei mehr auf Technik als auf Orchestrierung konzentriert und gemerkt, dass 2 Toms reichen. Nächster Gedanke war: Verkauf doch das 12/14/16/22er und kauf was 3teiliges in der nächsthöheren Preisklasse. 8o Zwischenzeitlich habe ich das "Große" doch wieder aufgebaut und Gefallen an den "2 Eimern" gefunden. Doch dann haben mich die Preisreduktionen bei einigen Händlern beeindruckt. Ich war hin- und hergerissen und habe mir als Grenze gesetzt "aber dann erstmal nur 2 Toms, solange das alte noch da steht". ...blablabla, so wie immer halt....


    Eigentlich wäre Surfkoalas Vorschlag der beste gewesen:

    Ich gehe jetzt mal üben, damit ich auf keine dummen Ideen komme.


    Aber ich heute Mittag dann so: Ooops, I did it again... :rolleyes: Habe ein Ausstellungsstück Sonor Vintage in Red Oyster bestellt in 13/16/22 + Snare, weil der Preis jetzt unschlagbar war, noch unter dem vom Meisinger!!
    Habe nochmal abgewägt, ob ich doch der 24er Bass ne Chance geben und gleich die Möglichkeit des rabattierten 16er nutzen soll. Dann hätte mir das Finish aber nicht so zugesagt.
    Der Nachteil jetzt ist, dass es derzeit keine rabattierten Toms in Red Oyster gibt. Da ich aber mal ne neue Snare ausprobieren möchte, hab ich mich dann für das Set entschieden, und auch die 22er Bass ist mir vom Gefühl lieber.


    Werde mir nun Zeit lassen und mal schauen, ob sich evtl. das 13er mit jemand gegen ein 12er tauschen lässt. Oder vielleicht gehe ich tatsächlich wieder mal auf 2 Rack Toms mit nem zusätzlichen 12er oder gar 10er. Das wäre finanziell nicht uninteressant. Und auch die hier ein paar Mal angesprochene 10/13/16 klingt ganz interessant!

    Noch eine Stimme für 12/14/16 ;)


    Ich hab ne 24er Bass, dazu recht tief gestimmte 12" und 16". Das gibt eine gute Abstufung, wenn ich das 12" etwas höher stimmen würde, würde prima ein 14" Standtom dazwischenpassen, wenn du rechts 2 Eimer stehen haben willst. Ein 18" hatte ich mal, hab ich aber wieder abgeschafft. Da muss erstens ordentlich Impuls drauf, damit es gescheit klingt, zweitens ist die Gefahr des Wummerns doch groß (Ich hatte ein 18" Imperialstar mit Zola Coat drin, das war ein Krampf zu stimmen). Und ein gut gestimmtes 16" mit der entsprechenden Befellung macht genug Tiefton. Ich habe jetzt ein Yamaha Stage Custom Birch, Schagfell Emperor, Reso Ambassador Clear, tiefer muss es nicht sein.


    Was für ein Fabrikat soll es denn werden?


    Es geht um die Sonor Vintage Serie. Der Musik Meisinger hat da grad tolle Angebote und ich liebäugle schon länger mit diesem Set. Da es aber so ist wie meistens, dass man gar kein neues Set braucht, wenn man so ein Angebot sieht, legt man sich seine Argumente entsprechend zurecht 8) "...ich könnte mein aktuelles Set (12/14/16/22) ja dann zu Hause immer aufgebaut lassen und hätte dann ein tolles Set für unterwegs...", daher auch die Tendenz zu erstmal nur einem Dreiteiler. Nun ist es so, dass die reduzierten Sets halt entweder 13/16/22 oder 12/14/24 sind. Bei der 24er Bass habe ich dieselbe Skepsis wie mit dem 18er Floortom. Beim 13/16/22 bin ich mir nicht sicher, ob ich das irgendwann doch bereue, wenn ich erweitern möchte. Die Einzelpreise sind ja gleich mal ganz amtlich. Müsste mal nachfragen, ob da noch was zu modifizieren geht - sind halt Austellungsstücke.


    Habe jetzt aber auch tatsächlich schon ein Video mit ner 13/14/16/22er Kombi gesehen. Und das 13er ist in einigen Videos sogar höher oder zumindest gleich hoch gestimmt wie mein aktuelles 12er. Stimmtechnisch glaub ich auch nicht, dass das problematisch würde. Letzten Endes wäre es wohl nur noch eine Sache der Optik aus Spielersicht, wenn da vor mir ein 13er Tom klafft. :rolleyes:


    Aber noch mal ein wenig offtopic, zurück zur 24er...vielleicht ist das auch garnicht so blöde...derzeit spiele ich halt 22x18...ist das arg anders, wenn man dann auf 24x14 geht? Komme die nächsten Tage leider nicht dazu, eine 24er Bass zu anzuspielen...