Beiträge von MoM Jovi

    Eigentlich geht es nur darum, dass man sich eine Bewegung bewusst macht.

    Jetzt wird's langsam spannend! :) Ich hatte die mentale Komponente im Eingangspost ja nicht ausgeschlossen:

    Gibt es Tipps, wie man das effektiv umprogrammieren kann?

    Oder gibts da einen Trick für den Kopf?

    Ich habe kürzlich auch mithilfe des Roland TD27 und der Coach-Funktion festgestellt, dass ich immer leicht vor dem Click spiele. Bedeutet, ich hetze tendenziell, wo ich immer eher dachte, dass ich nicht hinterherkomme. Dieses Voreilen strengt wahrscheinlich auch an. Dabei habe ich schon oft gemerkt, dass auf Click Spielen entspannt, weil einen der Click auf den Boden der Tatsachen holt, dass eben doch nicht alles so schnell ist. Da ging es eher ums Makrotiming. Am Mikrotiming muss ich aber offensichtlich noch arbeiten.

    Bzgl den Shuffle hätte ich auch so einen Trick, du könntest einfach vorm Backbeat die rechte Hand weglassen und stattdessen einen Bassdrumschlag dort machen. Hat rhythmisch einen ähnlichen Effekt, klingt vll ein wenig "heavier" tut dem Groove aber keinen Abbruch. Das würde ich als fauler Mensch zumindest versuchen.

    Ja! Mein "Signature Shuffle" geht auch "BUM-bum ZACK-zack BUM-bum ZACK-zack" mit Vierteln auf der HiHat. ^^ So spiele ich z. B. La Grange.

    Du hast diese Bewegung schon häufig gemacht.

    Achte mal darauf, wie du deine Arme bewegst, wenn du gehst.

    Uh krass. 8|

    Da kann man ja geradezu philosophisch werden: Wie natürlich ist das Schlagzeug-Spiel für den Menschen? ^^

    Ich bin mir aber relativ sicher, dass tiefe Frequenzen mehr Energie (egal ob kinetische oder elektrische Energie usw.) in der Erzeugung benötigen. Werde das mal weiter recherchieren.

    Das meinte ich ja eben auch:

    Aber das kann man dann doch umkehren: Bei gleicher Schlagenergie (das soll hier mal mein Bezugspunkt sein) auf die Trommel, hat der entstehende Ton weniger Amplitude, wenn er tiefer ist, also die Trommel tief gestimmt ist.

    Und wenn ich das mal eben schnell auf meinem Set probiere und den Stock nur fallen lasse, dann habe ich subjektiv den Eindruck, dass das höchste Tom "lauter" ist als das tiefste. Die Unterschiede sind natürlich minimalst. Wahrscheinlich so minimal, dass es in der Praxis keine Rolle spielt.

    Und deshalb, und sollte folgendes zutreffen und genau so minimal sich auswirken:

    Eine tief gestimmte Trommel wird dann resonanter, wenn sie mehr schwingen kann, und das tut sie, wenn sie weniger Masse hat.

    - werden Kesselsätze wohl aus derselben Wanddicke gebaut bzw. wäre alles andere unnötig.


    Also ich bin hier nur am laut Denken und möchte es auch nicht besser wissen. ;) Obwohl ich auch Physik LK hatte und ET studiert habe. :saint:


    Edith hat gerade gesehen, dass die JR Snare weg ist. Hat sie jemand von euch? Vielleicht können wir nach so viel Theorie zusammen versuchen, sie anzuwenden!?

    Hallo Lexikon75 , ich mach hier mal weiter, wo ich in Miss_Mieze s Galeriethread aufgehört habe, wegen Off Topic ;)

    Wenn es z..B. bei 150 bpm, mit gespielten 8tel auf der HiHat, klemmt-Was bringt es dann bei 120 bpm anzufangen und dann das Tempo schrittweise zu erhöhen? Ich habe ja nicht zwangsläufig auch ein Timing-Problem.

    Das spiegelt sich ja in meiner Erfahrung auch, die ich oben geschildert habe: Bei einem gewissen Tempo ist mit einer angestrebten "Technik" Schluss. Möglicherweise funktioniert die "Technik" ab da dann nicht mehr, oder ich habe die Technik noch nicht verinnerlicht. In meinem Fall waren es etwa 3 Wochen jeden Tag 5 Minuten Achtel, gestartet bei 80bpm und jeden Tag +4bpm. Bei 125bpm etwa war mit der angestrebten Technik, welche ich als Push Pull bezeichne, Schluss. Nur Handgelenk und Finger funktionieren dann nicht mehr, der Arm fängt an mitzugehen. Möglicherweise eine Erblast meiner schlechten Technik.

    Du schreibst, man solle vielleicht Schnelligkeit getrennt von Technik trainieren. Wie funktioniert das denn in der Praxis? Wenn ich mangels Technik nicht schnell spielen kann, wie kann ich es dann trainieren?

    Takt 7 wäre so, wie ich denke, wie du es vielleicht meinen könntest.

    [...]

    Ob ein Mensch das, wie in Takt 7, so spielen kann?

    Genau, Takt 7 hab ich gemeint. Mit "reinmoellern" habe ich aber die Snare-Hand (linke Hand) gemeint. Mit Rechts mache ich sowas, das Todd Suchermann "Flag-Tap-Snap" nennt. Oder in deinem Fall "Down-Tap-Up". Für ein 1 +a ist das (für mich) am effektivsten wie in deinem Takt 7 umzusetzen, also "Up-Down-Tap". Dabei kommt das "Down-Tap" auf die beiden "schnellen" Noten und lässt sich fast wie ein Doublestroke spielen. Ähnlich auch bei einem Shuffle (1 a2 a3 a4 a), wobei die a's zu Downstrokes und die eigentlichen "Downbeats" (1, 2, 3, 4) zu Upstrokes werden.

    Das führt also dazu, dass sich der Arm auf den Zählzeiten tendenziell nach oben bewegt (jenachdem wie stark man den Arm einbindet). Spiele ich nun die Snare mit der linken Hand auf 2 und 4, dann sollte sich der linke Arm nach unten bewegen, während der rechte Arm nach oben geht....wenn ich das jetzt vorm PC trocken versuche, ist es eigentlich gar kein Problem. :/ Aber am Set nicht so einfach.

    Um die gleiche Lautstärke (Amplitude) zu erreichen, muss für tiefere Frequenzen mehr Energie aufgewendet werden.

    Aber das kann man dann doch umkehren: Bei gleicher Schlagenergie (das soll hier mal mein Bezugspunkt sein) auf die Trommel, hat der entstehende Ton weniger Amplitude, wenn er tiefer ist, also die Trommel tief gestimmt ist. Eine tief gestimmte Trommel wird dann resonanter, wenn sie mehr schwingen kann, und das tut sie, wenn sie weniger Masse hat.

    Andere sind ja hier der Meinung das dünne Kessel (Ich rede auch von den Toms)

    eher im tiefer und mittl. Stimmung die besten Klangeigenschaften von sich geben oder als fokussierter, attackreicher und direkter bezeichnen.

    Während dickere Kessel eher in hohen Lagan gut zur Geltung kommen wenn man härter anschlägt.

    Ist es nicht so, dass hohe Töne im Vergleich zu tieferen energiereicher sind? Soll also die ganze Trommel, also Fell + Kessel klingen, sollte der Kessel auch durch die verfügbare Energie angeregt werden. Sprich, tiefer Ton = weniger Energie = Kessel relativ gesehen am besten dünner. Dabei ist Dicke ja wieder relativ und ich kann mir vorstellen, dass es eher um die Dichte geht, also wieviel Materie. Acryl ist dichter als Holz, so gesehen müssten 6mm Acryl mehr hohe Frequenzen (Attack) fördern als 6mm Birke...natürlich neben noch vielen anderen Aspekten!

    Wäre es dann nicht auch sinnvoll, dass bei einem Kesselsatz die Kesseldicken mit dem Kesseldurchmesser für maximale Resonanz abnehmen? Wenn ich mal an mein Superstar Hyperdrive zurückdenke, hat das 16er Floor tatsächlich mehr "Boing" gemacht als das 14er. Zumindest habe ich das 16er subjektiv nie so erdig bekommen wie ich es wollte.

    Die Toms meines Sonor Vintage Kits sind gefühlt schwerer (liegt das an der Buche oder an der Hardware? :/ ) , lassen sich aber wunderbar tief stimmen. Eine hohe Stimmung habe ich noch nie ausprobiert. :saint:

    Ein gutes Schalgzeug sollte in tiefer mittl, und hoher Stimmung gut klingen.

    Das mag im Grunde stimmen, gerade in Bezug auf mein Sonor: Ist es vielleicht so, dass ein dicker/dichter Kessel den hohen Stimmungen mehr zugute kommt als dass er den tiefen schadet?

    Die Frage ist: Was braucht man? Muss ich mir ein "gutes" Schlagzeug zulegen, wenn ich niemals hoch gestimmte Toms haben möchte? Als blutiger Anfänger ist das natürlich ungünstig, wenn man nicht weiß, warum man den Wunschsound mit exakt dem vorliegenden Gerät nicht hinbekommt...


    So, das ist genug Senf. Ich habe sicher wieder einige Sachen durcheinander gebracht. :saint:

    Die Haltung eures Bassisten erinnert mich irgendwie an meinen ehemaligen Bassmann

    Die Haltung und Körpersprache aller Musiker ist klasse! Der Gitarrist gefällt mir sehr. Wäre ich Gitarrist, würde ich vermutlich so spielen. Ich habe ja keine Ahnung vom Blues und meine einzigen Erfahrungen darin beziehen sich auf endlose langweilige Jams im 6/8 Takt und Bluesschema, wo der Turnaround in meinem Gefühl immer zu früh kommt. Aber das gefällt mir!

    Die Signatures werden von Mikrofonen immer geliebt!

    Das muss wohl so sein. Und wenn du noch mehr solche Videos teilst, fange ich möglicherweise an einzubilden, dass ich auch ein paar Signatures brauche. :D

    Meinen ausführlichen Bericht zum VAD506 findest du hier!

    Wenn du mit dem Gedanken spielst, das Ding auch mal auf eine Bühne zu stellen, ist das VAD natürlich auch optisch gut geeignet. Ansonsten bekommst du ja nahezu denselben technischen Umfang einiges günstiger mit dem TD27 KVX, nur dass die Tom-Pads alle gleich groß sind. Und ich meine, dass auch die Crash-Beckenpads beim VAD etwas anders (angeblich dünner) sind. Aber das digitale Ride und die Snare sind schon toll.

    Sehr cool! Der Tontechniker scheint sein Handwerk zu verstehen und mixt die Drums schön nach vorne, oder ist die Aufnahme nachbearbeitet? Die Becken klingen schön aus, ohne dass sie den Rest überdecken.

    Und das Signature Thin China ist auch zu hören. :) Da fällt mir ein, dass ich der DF Gemeinde ja auch noch eine Hörprobe im Vergleich zum 602ME liefern wollte...aber heute sind wieder 7 Sonnen am Himmel.

    Man könnte es auch zweckentfremden entweder als Anstoß für den Geldbeutel, dass der beim Spielen nicht runterfällt, oder generell als Dämpf-Hilfsmittel-Halterung. Dann vielleicht eher auf 12 Uhr gedreht, und ein paar Glöckchen oder Muschelkettchen drangebunden.

    Zum Bieröffnen kann mans auch nehmen. Oder als Mini-Guiro...

    Mit Schalldämpfer klappt es besser. Aber eben nur, weil die Höhen dann leiser sind.

    Du meinst Schalldämpfer auf dem Fell, richtig? Denn meine oben zitierte Schallschutzwand bewirkt offensichtlich das Gegenteil. Wenn die Schalldämpfer allerdings im Ohr stecken, gebe ich dir wieder Recht!

    Aber guckst du hier:

    Pearl John J.R. Robinson Signature Snare 14x4" in Schwerin - Mueßer Holz | eBay Kleinanzeigen

    Immerhin scheinen wir die Ehre der Snare gerettet zu haben. Denn ein Wegwerf-Preis ist das ja gerade nicht und offenbar auch kaum verhandelbar. Und optisch sieht sie gar nicht so übel aus, als dass sie sich nicht stimmen ließe.


    Mir war aber lange auch nicht bewusst, dass das Ding nur 4" tief ist. Hatte ich überlesen. Vielleicht ist ein mehr Standardmaß doch anfängertauglicher. Hätte man ja alles erörtern können. Marcel, vielleicht kommst du ja doch noch mal rein!? Hier sind schon weitaus blödere Fragen (es gibt keine blöden Fragen!) reingekommen. Und ich habe auch schon oft "lern stimmen" oder "lern spielen" hören müssen. Das hier ist nur das Internet! ...obwohl man doch irgendwie das Gefühl hat, dass sich alle ein bisschen kennen, auch wenn man sich nicht kennt. ^^

    Kann es sein, dass der Raum sehr stark bedämpft ist, also viele schallschluckende Elemente vorhanden sind?

    Eigentlich eher nicht. Aber meine Kollegen haben mir diese "Schallschutzwand" verordnet:


    drummerforum.de/gallery/image/13286/


    Ansonsten hat der Raum Teppichboden und Betonwände, von denen zwei mit Molton abgehängt sind (die direkt hinter mir und die gegenüber). Die Decke ist auch irgendwie Beton. Ich hätte aber gedacht, dass mein Raum zuhause mehr schluckt (Holzwände, viel Geraffel wie Bücherregale und Kartons, Fensterwand mit Molton zugehängt und nur 1,90m Raumhöhe), aber dort ist es weitaus angenehmer als im Betonbunker. Wenn man da dann noch trockene Becken spielt, ist die Katastrophe perfekt. Ich kann mir schon vorstellen, dass diese blöde Aufstellwand so ziemlich alles abtötet.


    Das wollte ich dem TS ja auch erklären, dass der Raum einen entscheidenden Faktor spielt. Deshalb auch nicht unbedingt Off Topic jetzt. ;)

    SONOR Quick Release Cymbal Clamps


    ...heute morgen im d&p Schlagabtausch Podcast gehört. Ich hab die Teile dann gegoogelt, weniger weil ich sie brauche, sondern weil die Worte Sonor und Clamp gefallen waren. Ich hatte mir da eher 500g Stahlguss mit Klöppel-Logo vorgestellt. 8o


    Aber tatsächlich trifft es "neuartig – ultraleicht – kompromisslos" trotz Sonor-Branding gar nicht schlecht, wie es Sticks schreibt:

    Sonor stellt Quick Release Cymbal Clamp vor | STICKS

    Für mich hängt das Spielgefühl auch entscheidend vom Klang ab.

    interessant. Da spielt also die Psyche voll mit?

    Ohja, voll! Bei mir ist das extrem. Wenn ich mich beim Sound nicht wohl fühle, verkrampfe ich und spiele wie ein Grobmotoriker. Ganz schlimm ist es bei HiHats, die keinen "Bauch" entwickeln je nach Raum. Ich habe auch weiter oben von meiner Basix Snare erzählt. Überhaupt ist der Bandproberaum, um den es sich handelt, eine einzige Katastrophe. Alles klingt trocken und hart. Ich gehe da jeden Donnerstag Abend mit verkrampften Schultern raus. Weiß nicht, was ich da ändern kann. Meine Idee war mal, abnehmen und Raum dazumischen, aber ich habe mich bisher immer gefragt, ob das tatsächlich sein muss.


    Lexikon75 et al.: Ich glaube sogar, dass ich eben grade kein Tom mit Schnarrsaiten möchte. Eher was hoch klingendes, vielleicht sogar timbalemäßig...ich denke, eine Sonor Vintage würde das schon hinbekommen. Würde auch optisch zum Set passen (ich habe da ein bisschen eine Zwangsstörung). Aber muss es soviel Geld sein für fast dieselbe Snare? :/ :saint:

    Zur Info: Der TS hat um Löschung seines Accounts gebeten. Nur damit sich nicht evtl. umsonst weitere Mühe gegeben wird (weiß nicht, ob er trotzdem noch weiter mitliest).

    Oh nö. Ich hab mir wirklich Mühe gegeben und das mein ich Ernst. Das ein oder andere Späßchen darf doch erlaubt sein. Darf man eigentlich überhaupt noch bei irgendwas anderer Meinung sein? Also ich hoffe, dass ihr einfach für euch behaltet, wenn ihr für Unfug haltet, was ich in meinen Threads so schreibe!


    Aber ich finde den Thread Titel trotzdem super. Ist eigentlich tolle Diskussion entstanden. Kann ich den auf mich übertragen? :P

    Also ihr wisst ja, was ich spiele. Welche Snare würde als Side Snare in mein Setup passen? Habe z. B. schon daran gedacht, eine 13er Sonor Vintage oder gar die Benny Greb in 13 dazuzustellen. Oder besser was klassisches von Ludwig in Metall? :/

    Ich habs nicht so mit Snares. Ich habe mich immer mit der Serientrommel zufrieden gegeben. Ich hab es eher mit den Becken. :saint:

    Nochmal back 2 topic und Spielgefühl:

    Ich erinnere mich an ca. vor einem Dreiviertel-Jahr, als ich angefangen habe, mich mit meiner Sonor Vintage Series Snare zu beschäftigen. Damals hatte ich noch die Tama Snare, die mit dem Superstar Hyperdrive mitgeliefert worden war. Die war aus Stahl und im Black Nickel Chrome Finish. Beide Snares waren mit Remo Amba Coated befellt. Die Sonor Snare hat sich anfangs total hart angefühlt und ich kam ins Zweifeln. Tatsächlich hatten beide Snares ein unterschiedliches Spielgefühl, obwohl sie nahezu gleich gestimmt waren. Ich habe herausgefunden, dass ich auf der Tama Snare wohl extrem reingebasht hatte und das funktioniert bei der Sonor nicht. Habe mich dann viel mit meiner Technik beschäftigt und finde die Sonor mittlerweile Oberklasse. Das also noch mal als Tipp! Kann es sein, dass du noch zu verkrampft spielst, weil du dich vielleicht mehr auf den Rhythmus konzentrierst? Mein Lehrer hat am Anfang auch nie auf meine Technik geschaut. Kann ja sein, dass das deinem Lehrer auch nicht auffällt oder ihm nicht wichtig ist?