Und ich weiß ja nicht wer du bist, scheinst hier aber ein alter Bekannter zu sein.
Auf mich wirkt das alles ein bisschen so, dass du allen anderen klar machen willst, sie hätten weniger Ahnung als du.
Also ich weiß auch nicht, was da in der Vergangenheit alles ging, aber gerade die Beiträge in diesem Thread von ihm fand ich teilweise aufschlussreich und habe sogar Dankes! vergeben. Dass er jemand belehren wollte, hatte ich nicht das Gefühl, aber okay...
dass wir vom Nahbesprechungseffekt sprechen - das Mikro ist ca 2-3 cm vom Fell entfernt, sorgt so für einen Bass-und tiefe Mitten Boost, Kompression und dadurch längeres Sustain. Wenn ich als Drummer weiss, dass ich NICHT abgenommen werde, suche ich mir gänzlich andere Drums aus, welche, die im Raum gut funktionieren und harmonisch klingen, ohne nachjustiert werden zu müssen. Es hat schon seinen grund, dass viele Jazz Drummer kleine Sets spielen
Das habe ich allerdings nicht verstanden. Erst war die Aussage, kürzere Trommeln verlängern das Sustain. Okay. Dann machen Mikros wegen dem Nahbesprechungseffekt mehr Sustain - das widerspricht meinen Erfahrungen aus InEar-Monitorsound vs. Proberaumsound meiner Toms. Wenn Jazzer kleine Sets spielen, dann sind die wohl auch eher kürzer, also scheinbar sustainbehafteter - ist hier nun etwa die Aussage, ohne Abnahme muss ich möglichst viel akustisches Sustain haben, um als Schlagzeuger "durchzukommen"?
Denn die meisten Sets sind heute auf recht lautes spiel optimiert, mikrofoniert, nicht auf leises Spielen
D. h. wenig Dynamik? Wird nicht gerade mit Dynamik viel geworben, oder was heißt, die sind auf lautes Spiel optimiert genau?
Eine Zeit lang wurde sogar versucht, Schlagzeuge schon mit Mikrofonen vorinstalliert zu verkaufen, was nur konsequent wäre
...was ja quasi dem E-Drum gleich käme, wenn die Drums selbst auch noch möglichst leise sind. ![]()
"Das neue Drumset ist nicht nur um rund ein Drittel kleiner als herkömmliche, es ist trotz seines hervorragenden Sounds dementsprechend leiser. Unser Schlagzeuger kann also ganz entspannt spielen und muss sich nicht darauf konzentrieren, nur ja nicht zu dominant zu klingen", sagt Bruckner-Orchester-Generalsekretär Oliver Deak. [...] "Adoro" hilft schließlich auch bei der Logistik. Deak: "Es braucht nicht so viel Platz."
Ich verstehe ja grundsätzlich nicht, warum Orchesterleiter überhaupt "Drumset" wollen, wenn man es möglichst nicht hören soll!? Es geht ja offensichtlich nicht um Jazz-Streicheleien, sondern um Rock-Beats, die aber nicht dynamischer sein sollen als wenn man einen Salzstreuer schüttelt. Meiner Meinung nach sind die Drums in Orchesterbesetzungen viel zu wenig präsent - dass sie auch ja nicht lauter sind als die "Instrumente", von denen der Orchesterleiter auch was versteht...