Du schreibst "der Tontechniker" – ist es immer derselbe?
Ja. Haben das Glück, einen festen Techniker zu haben, der sogar regelmäßig bei den Proben dabei ist.
Danke für die Tipps soweit und auch die theoretischen Einblicke. Das ist wirklich wertvoll.
Da ich meine Toms bisher relativ "konventionell" stimme (gleiche Fell-Kombis auf allen Toms, Reso immer höher, intuitive Intervalle zwischen den Trommeln), dachte ich, dass jemand schon ähnliche Phänomene hatte und sie mit Tuning, Dämpfung oder ggf. auch Fellwahl behoben hat.
Exotischere Lösungen wollte ich eigentlich vermeiden:
Zur Not evtl. einfach von unten amReso abnehmen.
Alternativ das Floortom einfach umdrehen wenn die Beinhalter und Beine und Körpergrösse das hergeben.
Der Hinweis mit den Raummoden ist hilfreich. Wir spielen tatsächlich immer eher in "Clubs", aber ich hätte die jetzt nicht als immer so ähnlich empfunden. Ich hatte das Problem aber glaube auch schon Open Air und dachte dann, vielleicht liegt es an der räumlichen oder auch tonalen Anordnung der 3 Toms untereinander. Bei mir ist es 1up2down, aber gibt es solche Schwierigkeiten nicht auch teils beim klassischen 2up1down beim "Mid-Tom"?
Ich hatte weiter oben ja dünne Resos empfohlen. Es mag zunächst paradox erscheinen, aber ein Reso mit geringerer Masse führt bei Toms eher zu einem kürzeren Sustain. Denn es spricht schneller an und klingt auch schneller wieder aus, ist also weniger träge als dicke Resos.
Gaffa auf die Resos zu machen führt also eigentlich genau zum Gegenteil. Ich hatte das auch ein paar mal probiert und hatte es jedes mal wieder für Schwachsinn gehalten.
Der Clou ist ja hier, das Sustain zu verkürzen, ohne den Sound zu töten und dumpf zu machen.
Das ist interessant, werde ich beherzigen. Ich hatte bisher immer das (ungedämpfte) Reso verantwortlich gemacht und bis zu 3 Moongels in Dreieck-Anordnung draufgepappt. Aber damit erreiche ich ja eben maximale Trägheit. Damit erhoffte ich mir schnelles Ausklingen bzw. gar nicht erst Aufschwingen. Aber die Erklärung ist plausibel! Danke.