Beiträge von MoM Jovi

    Gerade habe ich btw beim Thema überteuerte Hihats den DW Lowboy entdeckt. DAS Teil hätte ich gerne, obwohl entsetzlich überteuert.

    Echt? Da steht "ideal für Cajonspieler". Hast du ein Cajon? 8o


    Paiste hat sogar die passenden Becken:

    Paiste 12" PSTX Cajon Hats – Musikhaus Thomann


    Die schreiben "definierter Stickanschlag" und "leicht bespielbar mit Händen"...das würde ich ja im Falle des Lowboy gerne mal sehen. :D


    Also ne. Wenn ich am Cajon ne HiHat brauche, dann nehme ich in Gottes Namen auch eine HiHat mit. So ein Lowboy wäre ja ein Rückschritt zu den Anfängen.

    So wie ich das sehe, ist die zentrale Ursache des Problems die hohe Bühnenlautstärke. Wäre die nur halb so hoch (oder noch kleiner), wäre ein ganz normaler lose sitzender Apple-Kopfhörer schon ausreichend, um das Click und die Band ausreichend zu hören. Warum also nicht einfach das Problem an der Wurzel packen und die Bühne anders organisieren?

    Sicher, dass das das Problem des TS ist? Er möchte doch einfach Musiker und FOH-Mann gleichzeitig sein. Du sprichst davon, dass er offenbar den Click nicht hört...habe ich was verpasst?


    Eigentlich haben wir es hier mit 2 Fragen zu tun:

    1. Abhören des FOH auf der Bühne sinnvoll/möglich?

    2. Wie mach ich das technisch?


    Zu 1.:

    FOH als Musiker abhören ist ambitioniert, aber warum nicht? Wir wissen schließlich auch gar nicht, ob es hier um einen Clubgig oder Rock am Ring geht. Würde das aber wohl weniger über den Mix machen, sondern mit geeigneten Mikrofonen im Publikum. Hab ich mal gemacht im Akkordeonorchester. Aber da hat man es mit anderen Pegeln zu tun.


    Zu 2.:

    Den Nutzen des genannten XVive Produkts hinterfrage ich aber schon, kenne die Situation aber auch: Da sieht man was irgendwie ausgefuchstes für noch dazu "wenig" Geld und überlegt sich, wofür man das nutzen könnte. 3 Regler am Gürtel finde ich persönlich unpraktisch, gerade als Drummer (was spielt der TS überhaupt?). Warum nicht die mindestens gleich günstige Variante mit einem "echten" Mixer seitlich am Set, bei dem man während des Spielens den Regler schon anvisieren kann, an dem man gleich drehen wird, um halt doch mal in den FOH-Mix reinzuhören.

    Ich frage mich aber halt: Wenn mir dann im FOH-Mix was auffällt und ich mir zutraue, das vom Drummersitz aus zu fixen, dann muss ich doch auch eh an den "FOH"-Mixer (in dem Fall wohl Tablet für den UI24) greifen, was ich mir mit der ausgefuchsten Monitor-Lösung sparen möchte...warum schalt ich mir nicht gleich den Master-Mix auf die Ohren? Dann kann ich den "FOH-Sound" auch über mehrere Songs beobachten und nicht nur einen Snapshot bewerten. Der UI24 hat einen Kopfhörerausgang, an den ich mein In-Ear Monitoring anschließen kann, da lässt sich der Master-Mix drauf legen. Wenn es technisch nicht möglich ist, da zusätzlich den Click draufzulegen ohne ihn dann auch auf dem FOH zu haben (da bin ich mir tatsächlich nicht sicher), würde ich den Master-Kopfhörer und meinen Click über nen kleinen Mischer zusammenschalten. Das mach ich mit dem hier (gibt auch noch günstigere Alternativen):


    the t.mix mix 502 – Musikhaus Thomann


    Jetzt, wo ich die Zeilen geschrieben habe, frage ich mich doch: Wo ist da eigentlich der Unterschied zur 3kanaligen XVive-Lösung? :/

    Vorteil: Die Kabel, die man dazu braucht, hat jeder Techniker normalerweise dabei. Wenn mir jemand beim Aufbauen auf die XVive Kiste steht und den RJ45 Stecker oder den 3er-Spliss demoliert oder das Netzwerkkabel kaputt geht, ist Ersatz erstmal schwierig.

    Auf die Gefahr hin, dass ich mit Unwissen nerve:


    Ist es bei Youtube-Covern nicht eine praktikable Vorgehensweise, Urheberprobleme zu identifizieren, indem man ein Dummy-Video einer Aufnahme privat und nicht gelistet hochlädt? Solange das privat ist, dürfte sich das doch im legalen Rahmen bewegen? In Zeiten von Moises (wo man aus einem Youtube-Link eine Drumless Spur rausziehen kann), wären wir ganz sicher nicht die einzigen, die sich "unlauteren Mitteln" bedienen.


    Wie wäre es z. B., wenn ich von der WDR-App per Bluetooth in mein Roland TD27 Modul einspiele, dazu trommle und den Master mitschneide - dürfte ich das irgendwo (ohne kommerzielle Absichten) hochladen, oder steh ich da auch schon mit einem Bein im Knast? Und wo ist dann noch der Unterschied, wie ich aus der App mitschneide?


    Selbstverständlich mal ganz davon abgesehen, was es für die Tonqualität bedeutet und wie man selbst moralisch dazu steht!

    Hatten wir das schon? Wurde mir eben von Jared Falk (Drumeo) angepriesen. Habe das Schlagwort "Affordability" bei ihm aufgeschnappt (momentaner Preis 549€). :D

    Gefühlt reden alle immer über Fußmaschinen und über HiHat-Becken sowieso. Aber die HiHat-Maschine? :/


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.




    Edith sagt:


    Ich räume später auf.

    Schande über mich. ^^ Ich hatte schon die leise Vermutung, dass es ausartet, wenn ich nicht nur die Produktneuheit poste, sondern auch noch die Frage stelle, wie wichtig die HiHat- gegenüber der Fuß-Maschine ist. 8o Hatte schon ganz still über einen eigenen Thread dazu nachgedacht...aber vielleicht wär's das beste!

    Mein Vorschlag deshalb an dich, mc.mod : Schieb doch alles ab diesem Post #160 in einen neuen Thread im Hardware-Forum unter dem Titel "Welche Bedeutung hat die HiHat-Maschine eigentlich im Gesamtsetup?". Ich werde dann diesen Post, der dann ja Startpost würde, entsprechend editieren. ;)

    Ich frage mich, worauf XVive mit dem Produkt wirklich abzielt. Als digitales erschwingliches Multicore wirklich eine gute Idee, aber warum dann nur 3 Kanäle?

    Das ist nicht digital ! Nur weil es durch ein CAT 5 Kabel läuft. Das Netzwerkkabel wird hier als analoges Multicore zweckentfremdet. Da sind keine Wandler verbaut

    Danke! Hätte es mir wohl besser anschauen sollen. Ja dann...fragwürdige Insellösung.

    Habe mich tatsächlich gefragt, wie sowas so günstig gehen würde.

    Auch verstehe ich dein Anliegen nicht.
    Du willst in den FoH Mix vom Schlagzeug aus reinhören? wozu?
    Was willst du mit nur 3 Signalwegen auf einem Monitormix!??

    Ich glaube, er möchte einfach zwischen 3 Mixen wählen können:


    1. eigener Monitor Mix

    2. Monitor Mix

    3. Klick-Track


    Weiß trotzdem nicht so recht, ob ich das praktisch finde. Zumindest als Drummer, da finde ich einen Analogmixer neben dran schon praktischer, glaube ich. Und wenn man dann im FOH-Mix was hört, das stört, muss man ohnehin an den Mixer.


    Ich frage mich, worauf XVive mit dem Produkt wirklich abzielt. Als digitales erschwingliches Multicore wirklich eine gute Idee, aber warum dann nur 3 Kanäle?

    Es funkt auf 2,4GHz, als WiFi-Bereich, was von vielen Kommentatoren als Manko gesehen wird. Ich habe es selbst schon erlebt, dass ähnlich konzipierte 2,4GHz Gitarren-Funklösungen abschiffen, wenn ein zweites WLAN in der Nähe ist.

    Die Latenz ist live unbrauchbar, kein Stereo ist eh schon ein Ausschlusskriterium. 2,4GHz auch.

    Update zum Thema Live und Latenz:

    Eine befreundete Band hat letzte Woche auf einer großen Festivalbühne gespielt im Vorprogramm von Labrassbanda, also zwischen professionellen Funkstrecken und jeder Menge Smartphones. Sie hatten 6 solcher Teile im Einsatz mit Blasinstrumentenmikros:


    ⁣XVive U3 Microphone Wireless Bundle – Musikhaus Thomann


    Die Übertragungstechnik dürfte dieselbe sein wie bei der Monitoring Lösung aus dem Startpost.


    Hat wohl einwandfrei funktioniert, wobei sie die 27m Reichweite nie im Leben gebraucht haben.

    korrekturen aus meldungen vom publikum?

    Niemals! =O Das ist ja das schlimmste, was man machen kann. Alleine schon Feedback von irgendwelchen Leuten während des Auftritts, in den Pausen, höre ich mir wenn es irgendwie geht nicht mehr an und verkrümle mich am liebsten in den Backstage. Nach dem Auftritt gerne, aber mit Vorsicht. Sollte jemand im Publikum sein, von dem ich weiß, auf ihn/sie ist Verlass, kann ich das Tablet für den Digitalmixer eigentlich gleich demjenigen übergeben. 8o

    wie machen das andere selbtmischer, einmal einsteelen und fertig?

    Aber in der Regel: Einmal einstellen möglichst unter Rücksichtnahme der Örtlichkeit - Reflexionen und so, und dann möglichst drauf achten, dass sich der Bühnensound nicht mehr ändert. Wenn man theoretisch den Bühnensound einfach nur auf die PA projiziert bzw. die Verhältnisse zueinander kennt, kann es funktionieren. Optimalerweise hat man vernünftige Mitmusiker, die das auch ein bisschen einzuschätzen wissen und dann nicht den ganzen Gig über lauter werden ...


    Zur eigentlichen Frage nach diesem XVive Produkt:

    Vor der Frage, wie praktisch es ist, 3 Regler am Gürtel hängen zu haben, könnte man sich mal die Kosten für einen vergleichbaren Kleinstmixer + Kabel vor Augen führen. Der Kleinmixer steht in Reichweite und man kann direkt auf die Regler draufschauen. Zudem die Frage,

    da eh ein digitalmischer vorhanden ist

    ob der nicht auch 3 oder mehr Signale zu einem Monitormix mischen kann und man ein Tablet, evtl. auch Smartphone, als User Interface nutzt.

    Die Tonqualität des XVive dagegen könnte u. U. ganz gut sein. Ich kenne die kabellose Monitoring Lösung von denen, die hat einen super Klang. Ich glaube, XVive macht generell ganz gutes Zeug. Habe erst neulich gesehen, dass die auch solche "digitalen Multicore" Sachen machen.


    OT zum Thema XVive übrigens auch hier:

    Meinl war sehr schlau und hat schon früh sogenannte Youtube-Drummer endorsed und auf Youtube/Social Media gesetzt. Dazu gab es Zugpferde wie Benny Greb, der alles mit seinem Namen darauf zu Gold verwandelte. Als Gegenbeispiel verloren die Top-Endorser von Sabian (Chad Smith, Portnoy, Weckl) in den letzten 15 Jahren an (viraler) Relevanz.

    Ich hab in meiner Bubble das Gefühl, dass Paiste sich viele von denen schnappt in letzter Zeit. Chad Smith spielt jetzt Paiste, igrned so eine YT Drummerin, deren Namen mir nicht einfällt, spielt jetzt aber Meinl, nachdem sie lange Paiste spielte.

    In Amerika scheint mir Sabian neben Zildjian nach wie vor ne große Nummer zu sein, wohingegen man Paiste und Meinl eher wenig liest. Vielleicht spielen doch regionale Bezüge eine Rolle bei der Präferenz?

    Kommt wahrscheinlich wieder drauf an. In Nashville ist auch viel Paiste. Dango Empire und Tyler Bronson, beides Nashville Session Drummer, denen ich folge (Bubble-Bias!), sind Paiste-Endorser.

    ich denke, das ist nur sowas wie eine negative Frequenzillusion, was Daniel S. ja auch schon angedeutet hat. Das klassische Beispiel, wenn man sich ein rotes Auto kauft, sieht man plötzlich viel mehr rote Autos auf der Straße.

    Glaube ich tatsächlich auch. Ich hab ne Zeit lang die Byzantiner verfolgt, weil ich sie selber hatte, und Videos davon geschaut. Der Rest von Meinl interessierte mich aber nicht, das hat wohl auch mein Algorithmus gemerkt. Mittlerweile läuft Paiste hoch und runter in meinen Timelines...und Zildjan begegnet mir tatsächlich auch oft, seit dem ich mich mit der Modern Country Szene beschäftige. Die spielen nämlich verdammt oft Zildjan.

    Wollte Druffnix eigentlich danken für die Ergänzung bzgl. der Sicherheitsanforderungen. Um Kosten für Sicherheit ging es mir beim Teilen des Links, nicht um eine politische Diskussion. Immer größere Veranstaltungen erfordern immer größere Sicherheitsvorkehrungen, Punkt. Das geht von betrunkenen Fans, die in den Olympiasee fallen könnten, bis zu völligen Spinnern, die tausenden Menschen die Lebensfreude nicht gönnen - ob aus religiösen oder anderen Gründen und wer gerade spinnt, ist doch egal.

    Die Miete fürs Stadion dürfte auch deshalb so teuer sein, weil nach einem Konzert der Rasen komplett im Arsch sein dürfte.

    Ist im Olympiastadion München Rasen? Über den Sommer auch? Da sind doch die Mietkosten angeblich so exorbitant. Sind generell die Stadionkonzerte nicht meistens im Sommer, wenn keine Bundesliga ist, und im Herbst gibt's dann ohnehin ne neue Matte.


    ...und dann passiert sowas:


    Taylor-Swift-Konzerte in Wien wegen Terrorverdacht abgesagt: Polizei nimmt zwei junge Männer fest - Ausland - Badische Zeitung (badische-zeitung.de)


    Unfassbar, was in Köpfen solcher Menschen vorgehen muss. Völlig egal, wer da spielt. In diesem Fall wird der Künstlerin der Ausfall finanziell nicht sonderlich weh tun. Die Frage ist, ob das allen in der Nahrungskette so geht.

    Die Grundtöne kann ich dir nicht sagen, aber wahrscheinlich kommt dann der Grundton, welcher auch immer es ist, besser zur Geltung, wenn Obertöne und Sustain (teilweise) fehlen.

    Diese Reaktion hatte ich erwartet. Du müsstest natürlich mal Nachmessen. Gut geeignet dafür ist z.B. die App "Drumtune Pro 2.0".

    Und ich rede von den absoluten Grundtönen, die durch die Interaktion beider Felle entstehen. Wobei das Stimmungsverhältnis auch interessant ist, weil bspw. ein höher gestimmtes Schlagfell einen deutlich perkussiveren Klangcharakter hat als ein tiefer gestimmtes Schlagfell.

    :) Ja, werde mal nachmessen und berichten. Aber qualitativ hatte ich ja schon erklärt, dass ich versuche, meine Toms so tief wie nur irgendwie möglich zu stimmen, also vor Faltenwurf und dann noch ein bisschen höher. Das mit dem Stimmungsverhältnis ist natürlich auch ein Punkt.

    Ich nehme die Antworten hier jedenfalls so auf, dass niemand ein grundsätzliches Problem mit dem "ersten" Racktom sieht, wie ich die These anfangs aufgestellt habe.

    Pinstripes [...] klingen gar nicht so trocken und perkussiv. Bei tieferer Stimmung klingen die eher fett und haben grundsätzlich auch viel Attack. Es fehlen halt ein paar Obertöne und Sustain. [...]

    Die Pinstripes haben auch nichts mit "hohen Grundtönen" zu tun. Das ist alles Stimmungs-Sache. Daher mal die Frage:


    Auf welche Grundtöne hast du die 10-12-14er Toms vom Proberaumset denn genau gestimmt? Möglicherweise liegt hier auch der Hase im Pfeffer. ;)

    Die Grundtöne kann ich dir nicht sagen, aber wahrscheinlich kommt dann der Grundton, welcher auch immer es ist, besser zur Geltung, wenn Obertöne und Sustain (teilweise) fehlen.

    Und jetzt muss ich nils auch in Teilen beipflichten:

    Denn ich habe mein Tama Club Jam Kit (10/14/18) geliebt! Hatte es so tief gestimmt wie möglich und das war richtig gut. Dass kleine Trommeln leiser sind, kann ich subjektiv aber nicht bestätigen. Das 10er Club Jam Tom war schon sehr präsent, wenn es wollte. Auch das 14x7 Floor ist nicht zu unterschätzen. Da ging die 18er Bass Drum schon eher unter und musste verstärkt werden. Solche Mini-Sets haben bei mir aber einfach ästhetische Grenzen, wie es wohl auch Jan geht. "Bassdrum" mit Riser sind ganz klar drüber. Wenn der Abstand zwischen Tom und Bassdrum-Oberkante mehr als die Tomtiefe ist (man zu viel Knie sieht ^^ ), ist auch ein No-Go. Und schon gar keine angeflanschten Beckenarme wie Heuschrecken-Fühler (was Simon Phillips sogar mit mehr als 5 Toms und erwachsenen Bassdrums macht...).


    Der Thread zeigt mir aber immer mehr, dass man 10" Toms oder generell kleine Toms - oder überhaupt jede Größe für sich - speziell behandeln oder gar weglassen muss, wenn es gar nicht geht. Hach, ich liebe das DF, denn auch diese Therapie geht nun schon über 5 fast volle Seiten. :love:

    Ich würde mir nie bestimmte Kesselgrößen zulegen, die Drummer XY spielt, nur weil mir sein Sound gefällt oder mir irgendwer mal gesagt hat, für bestimmte Musik bräuchte man bestimmte Trommeln. Ich kaufe Trommeln nicht, weil irgendwer sagt, die klingen besser als andere. Ich kaufe sie, weil sie für mein ästhetisches Empfinden besser aussehen als andere. (Natürlich kaufe ich Trommeln, die gut klingen, sonst wär's ja rausgeworfenes Geld).

    Bin ich auch bei dir. Ich habe mit 1Up2Down angefangen, weil es finde ich besser aussieht als 2 Racks. ^^

    Ich spiele in den Strophen da alle paar Takte mal ein kleines Fill rein, aber auf dem 16er. Wenn man in der Lage dazu ist, den Song Original nachzuspielen und den "Vibe" verstanden hat, kann man auch Sachen ändern, ohne dass die Musikerpolizei Grund zum Meckern findet.

    Bin bei dir. Ich spiele den Song auch nicht nach Noten und versuche viel mehr, den Original Vibe zu treffen, dabei spiele ich ganz genau auch Mini-Fills auf dem Floortom ein.

    Hach, Jürgen ^^ deine Beiträge sind manchmal unschlagbar, alleine das:

    wenn ich an das fünfte Rad am Wagen denke, dann fällt mir ein, dass mein erstes Auto noch ein fünftes Rad hatte und ich das sogar benutzt habe.

    Ich mag den Humor! Allerdings geht es bei dir wie bei vielen anderen in diesem Thema auch um die Frage der Logistik und des Brauchens von 2 oder 3 oder gar mehr Toms. Darauf wollte ich nicht hinaus. Aber ich kann mal kurz meinen Senf dazu geben, ob 2 oder 3: Zwei Toms reichen, um das allermeiste zu erledigen. Eigentlich braucht man mehr als 2 Toms nur wirklich für In The Air Tonight (und sogar das geht mit 2 genau so gut wie mit 3, weil man eigentlich mindestens 4 bräuchte) oder für einige wenige Orchesteranwendungen (wenn der Komponist oder Arrangeur nicht gleich Pauken notiert hat...es soll Orchestertrommler geben, die sparen sich die Pauken aufzufahren und spielen das auf den Toms 8o ). Logistisch ist bei der Frage bei 2 oder 3 die, ob man im Kleinwagen einen Beifahrersitz hat und ob da was mit 2 Beinen mitfahren will/muss, oder ob die 3-beinige Furnierrolle dort sitzen darf.

    Ansonsten war es damals (1985) bei mir so, dass ein Schlagzeug gemäß Prospekt (= Gesetz) so auszusehen hat, wie es eben abgebildet ist und wie es im Fernsehen zu sehen ist

    Ja. Ich habe erst etwa 10 Jahre später gesehen, wie es auszusehen hat, aber da war es ähnlich. Du meinst die folierten Eimer mit viel "Holz" und wenig Chrom mit den schwarzen markenlosen Frontfellen oder optional nostalgischem Sonor-Schriftzug (es gab im Fernsehen wohl nichts anderes). Zwei Racktoms (damals noch "Hängetoms") waren obligatorisch und sie mussten von vorne im 45 Grad Winkel zueinander stehen und von der Seite draufgeschaut maximal 45 Grad zum Boden bilden. Das war halt Mode. Übrigens ist auch heute noch Sonor viel im deutschen Fernsehen zu sehen, und es ist auffällig oft das Sonor Vintage Series Kit in California Blue...

    Aber:

    12, 13, 16 konnte ich noch nie verstehen, um ehrlich zu sein ^^ .

    ...wenigstens aus Publikumssicht. Ich bin ein Ästhet, und das gefällt mir optisch nicht. Aber da:

    Außerdem finde ich es aus Fahrerperspektive schön, wenn die Eimer ein bisschen größer sind. Sieht einfach cooler aus, mehr Trommel vor sich zu haben.

    ist ein bisschen was dran. 10" sind alleine schon sehr wenig. 12" und 13" direkt vorne dran ist aber auch ein Brett...


    Aber zurück zum Thema, wenigstens einer spricht es mal aus:

    das 10er war mir da immer ne Spur zu Perkussiv. Mein olles Yamaha 7000 hat ja solche Mahagonikessel, die machen von sich aus schon ein eher bassiges Signal. Das mag ich gern, 10er knallen meist zu viel.

    Dennoch ist das alles auch nicht so schlimm, wie es scheinen mag. Wir hatten gestern Abend Probe und ich hab wieder auf dem Set gespielt. So insgesamt geht das schon, aber Zombie spiel ich halt auf dem 12er. :saint:

    Momentan hab ich auch PInstripes auf dem Sonor Vintage (darf man das? :P). Das ist natürlich sehr trocken und perkussiv und der hohe Grundton kommt besonders zum Tragen.

    Dann erschließt sich mir der Sinn dieses Threads aber auch nicht so ganz.


    Zum einen ist es ganz normal, dass ein 10er Tom ungewohnt für dich ist, wenn du sonst nie eins spielst. Zum anderen kannst du zuhause zum Üben und Proben ja in Ruhe neue Sachen probieren oder Anpassungen vornehmen. Z.B. ein 16er für das Set besorgen. 10-12-14 sind auch nix für mich, aber 10-12-14-16 gehen klar.

    Ja doch, ich wollte eigentlich wissen, ob es noch anderen so geht:

    Kennt ihr das? Ihr spielt eine 2Up1Down Kombi und eines der Racktoms "nervt" immer ein bisschen? Entweder es ist das zweite Racktom, mit dem man nicht so recht was anzufangen weiß - wenn man sonst 1Up1Down spielt. Oder viel öfter: Das erste Tom nervt, weil es im Kontext zu hoch ist.

    Dass es wahrscheinlich an der Größe 10" liegt, habe ich verschwiegen. Dass ich bevorzuge, 1Up2Down zu spielen und nicht kleiner als 12", auch. Aber das ist nicht das Thema. Manchmal sitzt man halt doch an einem 2Up1Down und fragt sich, warum einen das nicht passt und stellt fest, dass das kleinste eher nervt. 12/13 Racks spiele ich quasi nie, sodass ich nicht direkt auf die Idee kam, dass es an den 10" liegt.


    Edith fragt, warum denn 10/12/14 nichts für dich sind, mit zusätzlichem 16er aber schon? :) Ist das Gesamtsetting mit oberem 10er halt einfach zu hoch und muss mit dem 16er "geerdet" werden?

    Die Sache mit den 10" bei 3 Toms bzw. generell 10/12/14 ist doch auch ein Trend aus den 2000ern/späten 1990ern, oder? Hat da nicht irgendein großer Trommler mit angefangen? Ich erinnere mich an so eine Bemerkung des Händlers, bei dem ich 2003 mein Basix Custom gekauft habe...

    Also beim Autokauf habe ich bis jetzt immer geschaut, dass da gut ein Schlagzeug reinpasst!

    Ich noch nie. :D VW hat aber immer gepasst:

    Als Schüler im VW Lupo meiner Mutter, da passt das komplette (5-Piece) Set + Hardware rein, wenn man die Sitze umlegt, und sogar ziemlich komfortabel ein- und auszuladen. Glaubt keiner, ist aber so. Wenn man alleine unterwegs ist und nur Drums dabei hat, also keine Kiste mit Mikros und Kabeln, geht das wunderbar.

    Das erste eigene Auto war dann ein VW Polo 6N, da war es ähnlich und noch ein bisschen mehr Platz.

    Danach waren es immer VW Golf (LImousine, kein Kombi) bis heute und das Auto ist ein echtes "V-ollraum W-under". 8o Wenn ich wieder nur die Drums habe, dann kann ich noch jemand auf dem Beifahrersitz mitnehmen. Mit Mikro-/Kabelkiste muss das 16er Floortom auf den Beifahrersitz.

    Das funktioniert selbst mit größeren Toms, wenn man partout kein 10er Tom mag. 8o

    Wie trommla denke ich auch inzwischen, das Dir ein 10er Tomtom, egal wie gestimmt, einfach nicht gefallen mag - und das ist voll in Ordnung! Kleinere Toms klingen für meinen persönlichen Geschmack einfach besser wenn sie tendenziell höher gestimmt sind, dann singen sie schön knackig, das ist aber nicht jedermanns Sache. Relativ tief gestimmt klingen sie dann vielleicht im Vergleich zum 12er oder 13er Tomtom nicht voll genug.
    Deshalb vielleicht 12/13/16 versuchen, oder 12/14/16, wenn es denn 3 Tomtoms sein sollen ... ?!?

    Ja ich spiele live ja schon lange entweder 12/16 oder 12/14/16. Aber zuhause steht ein 10/12/14 zum Üben und zum Proben, und manchmal kommt man auch in einen Proberaum, wo schon so ein Set steht. Dann ist es immer ungewohnt, wenn man seinen Stil von 12/14/16 auf 10/12/16 übertragen möchte. Das geht auch nur bedingt, weil man auf 2Up1Down anders spielt als 1Up2Down. Aber 10 Zoll klingen halt anders. Ich muss aber auch sagen, dass mich das auf meinen Aufnahmen dann nicht mehr stört.

    Wenn ich so genau darüber nachdenke, dann ist es immer nur dann, wenn das "eine" hohe Tom eine wesentliche Rolle übernimmt, wie im erwähnten Zombie (wo ja mittlerweile geklärt ist, dass man das auf mindestens 12" spielt :P ) oder eben bei "1-Tom-Fills". Dann hängt das so in der Luft (typisch für Racktoms ^^ ).