Beiträge von MoM Jovi

    Klar haben die in den 40ern Riesenkaliber gespielt, da war aber Jazz Tanzmucke und man hat einfach stumpf die Klamotten aus Militärequipment verwendet oder nachgebaut....BigBand, Diexie, Old-School...oder Du schmeißt da die Hundedecke eh rein, ok...gebe ich Dir recht aber combo Jazz...lass gerne sehen/hören, wäre ärgerlich, wenn ich da was übersehen hätte und einem Klischee aufgesessen wäre !

    Aber es wäre doch seltsam, wenn man heute 20" oder weniger bräuchte, um das nachzustellen, was aus den 40ern von "Riesenkalibern" zu hören ist!? :/ Kann es vielleicht auch einfach sein, dass die damalige Aufnahmetechnik den "Bauch" der Basstrommel nicht wirklich konserviert hat?

    Ich finde, wir könnten das Thema ab #7 in einen eigenen Thread auslagern, weil ich dann noch ne andere Frage dazu hätte, die hier den Rahmen sprengt. ^^ * duck und weg *

    Verstehe gar nicht, warum die Hersteller dann so tiefe Bassdrums bauen?

    Das war halt mal Trend. Ich hatte auch mal so ein Ofenrohr von Tama. Sogar Roland hat das bei der VAD-Serie (Elektrische Drums mit "Akustik"-Design) übernommen, wo es gleich mal gar keine musikalische Relevanz hat...

    Bei einer kürzeren Trommel wird dann der Ton kürzer?

    ...ich wage mich auf dünnes Eis gefährlichen Halbwissens, aber würde sagen nicht so pauschal. Eher: längere Trommel = mehr Volumen an Luft, welche zwischen beiden Fellen zum Schwingen gebracht werden muss. Dann ist einerseits mehr Energie notwendig (wahrscheinlich marginal), andererseits wird die Ansprache im Vergleich zu ner kurzen Trommel träger = weniger Attack. Und die lange Trommel hat mehr "Tiefbass", weil sich längere Wellenlängen (niedrigere Frequenz) ausbilden.

    Dann hat man wohl am meisten Ton, wenn man die Trommel in der Mitte trifft?

    Im Prinzip schon. Merkst du ja, wenn du z. B. ein tiefes Tom eher am Rand anschlägst. Der Klang wird dann perkussiver, also mehr Obertöne. Ich mach mir das manchmal zunutze, wenn ich in akustischen Umgebungen ohne Mikrofonabnahme einen "Spezialsoound" brauche. :S

    Gibt ja auch Becken, die fast wie ne Snare klingen, wenn man 3 davon aufeinander schraubt.


    *Ironie off*


    :D


    Kommt der "Snare" Sound nicht hauptsächlich von den Fellen, Stimmung und Teppich? Aber das haben wir schon mal diskutiert.

    Mir werden diese Becken seit einiger Zeit in den Algorithmus gespühlt, obwohl sie mir mindestens optisch nicht zusagen. Klanglich würde ich sie als "eiskalt" bezeichnen, das ist das was mir beim Anhören in den Sinn kommt - sehen auch aus wie aus der Eiszeit. Kommen mir insgesamt auch eher leise vor.

    Es sind hauptsächlich große Teller mit bis zu 30" und die Legierung nennt sich "TiGr5" (Titanium Stahl).


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    Man denkt, es wär nur ein popliger Popsong, aber die Drums sind brutal.


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    Zu 1 & 2:

    Ich habe mich gefragt, ob man als Musiker viele (Studio-)Jobs bekommt, wenn man so wenig kooperativ ist - und was er nach der erfolgreichen Police-Zeit gemacht hat. Die macht ja nun recht wenig seiner Karriere aus. Aber okay, der Gedanke war sehr kurz gedacht. Das lässt sich mit unseren Welten nicht vergleichen.


    Zu 3:

    Die Frage war nicht aus seiner Perspektive gemeint was er zu tun und lassen hat, sondern ob die Art des Overplayings nicht bei einem Wald und Wiesen Trommler schnell auf Kritik stoßen würde - bei Copeland aber nicht, weil er dafür bekannt ist.

    Nichts für ungut, darf doch jeder machen was er will. Ist mir halt extrem aufgefallen, anders als z. B. Todd Sucherman, der auch viel spielt, aber eben nicht so.

    ....ein reelles Schönes Beispiel ab ca. 12:05, wie schlecht nicht selten Becken im Set sitzend wirklich klingen

    Weiß jetzt nicht genau, was du meinst, ohne noch mal da hin zu spulen. Aber falls es um das Ride geht, das dachte ich auch. Finde, dass generell die Drums von "den großen" unmikrofoniert gar nicht so toll klingen. :D

    Daniel S #32 Danke, genau darum ging es mir. Und klar:

    Dieser Mann spielt Drums wie er redet - spontan, unterhaltsam, dynamisch, tolle Spannungsbögen, und manchmal rutscht halt mal was raus - so what

    Er hat verdammt gute Time und kann grooven wie Sau. Aber in dieser Momentaufnahme bei Drumeo habe ich mich halt gefragt, ob das noch songdienlich ist und wie man mit so nem Typen überhaupt zusammenarbeiten kann. Ich darf mir das aber auch nicht anmaßen. Es kommt halt so bei mir rüber, als dass er an dem Tag ein bisschen auf Playalongs angeballert hat, die er schon seit Jahren spielt. Dafür hat er sich aber vorher nichts überlegt und kam auch erst, als alles angerichtet war. "Sagt mir was ich spielen soll und ich machs (auf meine Weise)." Erinnert mich ein bisschen an einen Musiker, mit dem ich eine Band aufgebaut hatte und als es nicht mehr so nach seinem Gusto lief, zog er sich zurück, bot aber immer an mitzuproben, wenn man ihm sagt, was auf dem Programm steht.

    Hat Copeland von den 5 Police Alben und den Konzerten, solange es die Band gab, so vorgesorgt, dass er sich diesen Auftritt leisten kann?

    Ist das ein Verhalten, das man einem heutigen jungen Musiker nahelegen würde bzw. mit dem ein junger Musiker heute durchkäme? Kann man da sagen, das ist Copeland, der darf das?

    Zumindest das von dir verlinkte Stück auf dem Video finde ich doch eher harmlos in Sachen "overplayed".

    Falls du "King of Pain" aus dem Drumeo Video meinst, bin ich mir nicht ganz sicher. Könnte auch "Murder by numbers" gewesen sein. Es war gegen Ende des Interviews, wo er in der zweiten Hälfte eines Songs scheinbar völlig durchdreht und Crash-Läufe spielt, wo der Rest der Band eher Fläche und keine Akzente spielt. An einer Stelle spielt er auch eine Melodie auf den Toms nach, wo so ziemlich jeder Drummer wahrscheinlich nichts spielen würde.

    In diesem schönen Fred fällt mir regelmäßig der Spuch ein "Haben ist besser als Brauchen"

    :D

    Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass ich mir noch mal ein Set zulege bzw. darüber nachdenke. :D Ne, also mich jetzt noch mal mit einer anderen Marke zu beschäftigen, dafür fehlt mir die Motivation.

    Die haben sich deswegen ständig gestritten, passt schon....

    Okay, er macht so einige Andeutungen in dem Video. Aber ich war mir nicht sicher, ob ich das richtig aufgefasst habe. Sting scheint ihm während der Takes öfter gesagt zu haben, dass er das nicht so spielen kann. Darauf Copeland sinngemäß: "Oh, I can, I'm the drummer."

    Wobei jetzt so knapp unter 1000€ fürs Armory nicht soooo das Schnäppchen ist.

    Das gab's irgendwann Mal für knappe 500 meine ich mich zu erinnern.

    Bei Walnuss und Ahorn? Gutes Gelingen!

    Walnuss/Ahorn sind die Saturn Kits.

    Armory ist Birke/Ahorn. Beim großen T sind die Armory Rock-Sets (5teilig) bei knapp 1200€, beim Müller 960€ abzgl. 5% Rabattcode und wie es aussieht 3% Skonto bei Vorkasse.

    Die Armory Studioease dagegen sind bei beiden etwa gleich im Preis. Also aufgepasst, aber 20% lassen sich beim Müller je nach Kombi wohl sparen. Ab wie vielen % ist ein Angebot denn dieses Threads würdig? ^^

    Ich tue dem Meister jetzt sicher Unrecht, aber ich habe diese Drumeo Session mit ihm gesehen und war so zwischen Genie und "Overplayer". Seine Grooves und "sein Groove" sind natürlich unantastbar. Ich finde es aber teilweise schon etwas krass, was er da alles so zwischen rein "prügelt", z. B. gegen Ende von "King of Pain":


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    Auf Platte spielt er das nicht so - was er auch im Interview sagt. Er sagt, dass er noch nie dieselben Fills wieder gespielt hat (bis auf wenige Ausnahmen) und der finale Studiotake oft improvisiert war. The Police ist eine super eingespielte Band, wo das selbst mit Odd Times funktioniert, aber manchmal finde ich es arg, was er da bei Drumeo abliefert. Manchmal denke ich, Sting und Summers liefern einen Playalong und Copeland ballert drauf los. Es ist keine Sekunde Ruhe, sondern im Zweifel klimpert ein Ride oder zischt ein Splash. Auf den Platten ist das längst nicht so extrem. Habe ich vielleicht den falschen Eindruck? Vielleicht hat er sich auch einfach einen lustigen Nachmittag bei Drumeo gemacht...das war ja nicht mal im Drumeo Studio in Kanada, sondern die sind extra nach Kalifornien und Steward Copeland hat für ein paar Stunden vorbeigeschaut und geplaudert und geschreddert...

    Wozu also Geld für Werbefläche ausgeben, die niemand wahrnimmt?

    Das ist wahr und da bin ich mittlerweile auch. Ich hatte mal ne Zeit, da hat meine Setauswahl für verschiedene Bands recht gut gepasst und ich hatte wenigstens bei einer Band ein Customized Fell, das dann aber drauf bleiben konnte, weil ich das Set nur dort verwendet habe. Aber es gibt ja auch noch die Felle, wo vorne nur die Initialen des Drummers drauf sind. Sowas könnte ein Kompromiss sein, wenn man es individuell haben möchte. Geht dann aber auch nicht mit dem Hauskit. Leider ist man als Drummer selbst wirklich der einzige, der Wert darauf legt. Daher doch lieber das schicke Vintage-Fell mit dem nostalgischen Schriftzug. :)

    Der TS spricht aber von der Front "seiner" Bassdrum, die man selbstverständlich schon daheim vorbereitet.

    Ist halt auch immer eine Frage, wie viel Zeit man sich dafür nehmen mag und kann. Ich kenne das: Man hat Freitagabend einen Gig, schafft es gerade so irgendwie mittags aus der Firma, weil man um 15 Uhr bei der Location zum Aufbau sein muss. Dann hat man sich vorher noch irgendwie 15 Minuten zum Einladen des lagernden Sets eingeplant. Damit war man vergangenes Wochenende mit der anderen Band unterwegs und hat es bisher nicht angerührt, ist aber noch das andere Frontfell montiert. Man muss es also spätestens nach dem Soundcheck noch wechseln, hab ich auch schon gemacht, aber das ist dann die halbe Stunde, die man bis zum Beginn noch Zeit hat und womöglich schon Publikum da ist.

    Mich würde der ständige Fellwechsel einfach nerven - je nach dem wie oft er sein muss.


    Die Lösung von drumsknz finde ich gar nicht so schick. Es gibt da noch was anderes, aber ich weiß nicht, wo man das bekommt: eine Art Plane/Folie, die etwas kleiner ist als der Felldurchmesser und die man mit Gummischnüren rundherum an den Spannschrauben einhängt. Da sieht man dann auch noch die Spannreifen.


    Eine elegante aber teure Lösung wäre, quasi den vorderen Teil des Bassdrum-Kessels abzusägen und mit Kofferverschlüssen zusammenzuhalten. Dann braucht man für jedes Frontfell ein Vorderteil. Das dürfte schneller gewechselt sein als nur das Fell. Gibt es auf dem Markt aber nicht.


    Oder: Eine Scheibe aus Kunststoff oder Metall, die man mit 2-3 Schraubklemmen am Spannreifen befestigt, ohne dass das Frontfell berührt wird. Aber wieso überhaupt mit der Bassdrum verbinden? Es könnte ja auch ein Schild sein, das man ganz knapp vor der BD aufstellt.

    Dann ist das mein Traumset, wobei der Traum bereits erfüllt, aber es noch lange nicht so klingt. :S


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    Also genau die Marke, die mit Schrankwänden assoziiert wird. ;)

    Genau. Aber in diesem Fall wohl eher 70er Jahre Sitzgruppe. ^^