Beiträge von MoM Jovi

    Gratungen bei Toms sind ja immer ein großes Thema!

    Doch wie ist das eigentlich bei Bass Drums?

    Man liest gefühlt sehr viel über Fellauswahl und Beater-Optionen, aber nie über die Gratung einer Bass Drum. Irre ich da, oder ist das so gut wie nie ein Thema? Wahrscheinlich spielt das eine sehr untergeordnete Rolle, da das Stimmen der Bass Drum eher einfach ist/gehandhabt wird. Aber es gibt ja durchaus Anwendungen, wo die Bass Drum Felle nicht ansatzweise totgedämpft werden.

    Wie ist das bei den Jazzern - spielt die Kante eine Rolle bei euch?


    Führt man bei einem Satz aus Toms mit 45° Gratung diese bei der Bass Drum fort, oder kann die Bass Drum dann auch runde Kanten haben? Wie ist das bei 2 Bass Drums, die in Double Bass Manier verwendet werden und nicht als bloße Soundoption "entweder die oder die"?


    Es geht hier hauptsächlich um die Beschaffenheit der Gratung und weniger um den Zustand (Beschädigungen).


    Ich kam eben in Ollis Thread darauf, weil er zumindest seine Toms alle einheitlich nachgraten lassen möchte.

    Zum Thema Bon Jovi, da dieser Thread gerade hoch kommt:


    Habe am Wochenende die erste Folge der "Bon Jovi Story" auf Disney+ angeschaut. Es wird immer gewechselt zwischen Historie und Gegenwart. Dort proben sie dann für die aktuelle Tour (2022). Es scheint paradox, wie Jon auf der einen Seite beteuert, dass er aufhören wird, wenn er nicht mehr gut ist, weil er das jetzt weder für Geld noch fürs Ansehen tut - und andererseits in dem Zustand für eine Tour probt. In der allerersten Szene hört er sich alte Demotapes an und wirkt völlig niedergeschlagen. Erschreckend und traurig zugleich.

    Ich kann dich nur ermutigen, dort mitzumachen. Denn es wurde schon alles genannt, in dem du profitieren wirst: Musikalität, Dynamik, Timing, vom Blatt Spielen, ... es ist manchmal gut, jemanden - Mitmusiker, aber vor allem auch Dirigent - vor sich zu haben, der einem ein bisschen sagt, wo es lang geht, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist. Es wird gute und schlechte Zeiten geben, aber keine Zeit wird umsonst sein - um es mal philosophisch auszudrücken. :saint:

    Beispielsweise ist mein Dirigent studierter Orchesterleiter.

    Der sagt auch mal "Die Schlagzeugstimme ist nicht schön notiert. Spiel mal dazu was deiner Meinung nach passt und anschließend beurteilen wir mal"

    Wenn Dirigenten diese Einsicht haben, dann macht es wirklich Spaß. Oft sind Schlagzeugstimmen überhaupt nicht schön notiert, wenn es in den Rock/Pop-Bereich geht. Das geht von gar nicht notiert über stark vereinfacht bis zur kompletten Verfremdung des Originalbeat. Habe aber auch schon erlebt, dass mein (meiner Meinung nach) völlig songdienlicher Beat dem Dirigenten "zu wenig" war und ich "alles noch irgendwie ausschmücken" sollten - das, was man woanders kaputtschlagen nennt.

    Grundsätzlich würde ich mich darauf einstellen, dass "leise" angefordert wird.

    Wenn in den Noten mf steht, kann das vom Dirigenten schon so ausgelegt werden, dass man streicheln

    darf. Das tut der Musik nicht immer gut.

    Einer der Gründe, weswegen ich mir Akkordeonorchester nicht aus der Perspektive des Publikums anhören möchte. Ein Rockbeat ist häufig nur noch ein Ostinato aus HiHat, Shaker und Tambourin-Klängen - wenn es einen 4. Schlagzeuger gibt, auch noch Maracas. :saint:

    Surface ist nicht geeignet für Audioanwendungen!!!

    Das ist mir zu pauschal.

    Ich mache regelmäßig Audioanwendungen mit dem Surface (Book 3). Auch die DF Challenge hab ich damit aufgenommen...(vielleicht kam sie deshalb so schlecht weg. 🤭🤣).


    Ein MIDI Interface wie in meinem Fall das Alesis io2 sollte es in dem Fall tun. Dazu noch die Energieeinstellungen siehe Post #19 beherzigen. Allerdings muss bei meiner Lösung das Keyboard per echtem MIDI (runder Stecker) rein, also nicht USB-MIDI.

    So, bin wieder up to date mit allen Folgen!

    Bezüglich der englischen Interviews bin ich auch auf der Seite derer, die lieber die Originalfassung hören. Ihr hattet mal ein Interview, welches ihr alle paar Sätze gleich übersetzt habt. Das fand ich anstrengend zu hören. Wenn, dann muss die Übersetzung als Overdub gleich mitlaufen. Aber das macht auch ne Menge Arbeit und Arbeit habt ihr echt genug.

    Der kleine Abriss zum "Comping" von Ralph hat mir in der Probe an dem Tag, als ich die Folge gehört hatte, direkt geholfen!

    Cooles Interview auch mit Timm. Spannende Sache mit dem Marching Drumming. Könnt ihr auch mal was zu Quad Drums machen? Das geht ja so in die Richtung. Habe kürzlich irgendwo gelesen, dass Quad Drumming ganz hilfreich ist für Multi-Tom Fills auf dem Set!

    Mit "traumhaft" meinte ich den Umstand, in Rente zu sein und regelmäßig Musik in Live-Bars machen zu können! Und wenn man die meiste Zeit dort lebt, kann es ha mit dem Geld nicht sooo schlimm sein. ;)

    Könnte sein, dass es so funktioniert. Muss ich mal testen. Wäre dann aber auch nicht optimal, das bringt mich zu einem weiteren Punkt, der mich ein bisschen stört:

    Das Kit-Tempo, welches man über das Menü einstellt, ist das, was abgespeichert wird. In der Hauptansicht, wo die große Kit-Nummer steht, kann man das Tempo auch einstellen, dieses wird aber beim Kit Wechsel nicht gespeichert. Hier vermisse ich im Quick Menü die Funktion "Save Tempo to Kit." Andererseits natürlich auch sicher, weil man so nicht mal schnell das eigentliche Tempo überschreibt, wenn man nur mal was langsamer proben möchte.

    Jetzt kann es natürlich sein, dass sich die Tempo Sync auf das gespeicherte Kit Tempo bezieht und nicht auf die temporäre Änderung reagiert. Könnte was mit der Rechenleistung zu tun haben. Trotzdem unpraktisch.

    Werde das mal prüfen.


    Was ich mich immer noch frage: Woher ist dem Pad das Originaltempo des Waves bekannt? Ist das das Kit-Tempo zum Zeitpunkt der Zuweisung? :/

    Hallo zusammen,

    ich arbeite seit einiger Zeit mit dem Roland SPD-SX und möchte Loops abspielen. Das funktioniert grundsätzlich auch:

    • Zuweisung der Wellenform an ein Pad
    • Menu - Kit Pad - Mode - Loop = ON, Trig Type = Shot / Alt

    Nun schaffe ich es aber nicht (oder es geht grundsätzlich nicht), das Abspieltempo zu ändern. Also ich habe z. B. einen Takt mit durchgehendem Tambourin-Pattern in 105bpm aufgenommen und auch genau auf eine Taktlänge zugeschnitten. Nun möchte ich den Loop bei 115bpm abspielen. Ich stelle das Metronom entsprechend um, der Klick wird schneller, aber der Loop nicht. Es gibt die Einstellung Menu - Kit Pad - Main - Tempo Sync, aber es hat keine Auswirkung, ob der Tempo Sync On oder OFF ist. Ich hätte erwartet, dass ich das Kit auf ein bestimmtes Tempo einstelle, dann das Sample einem Pad zuweise und wenn Tempo Sync ON ist, wird das Sample ausgehend vom Tempo vor der Zuweisung bei nachträglichen Tempo Änderungen angepasst. Oder verstehe ich die Funktion falsch?

    So muss ich nun jedes Sample genau im Zieltempo einspielen bzw. extern per DAW schneller oder langsamer machen.


    Was ich auch vermisse, ein Sample nach Aufnahme genau auf eine oder mehrere Taktlängen zuzuschneiden. Man kann auf dem Gerät zwar zuschneiden, aber nicht genau im Taktraster, was für ein Loop essentiell ist. Bisher lade ich die Samples immer vom SPD-SX auf den Laptop, schneide dort, und lade sie zurück aufs Pad.


    Hat hier jemand ne Idee?