Beiträge von MoM Jovi

    Hach, Jürgen ^^ deine Beiträge sind manchmal unschlagbar, alleine das:

    wenn ich an das fünfte Rad am Wagen denke, dann fällt mir ein, dass mein erstes Auto noch ein fünftes Rad hatte und ich das sogar benutzt habe.

    Ich mag den Humor! Allerdings geht es bei dir wie bei vielen anderen in diesem Thema auch um die Frage der Logistik und des Brauchens von 2 oder 3 oder gar mehr Toms. Darauf wollte ich nicht hinaus. Aber ich kann mal kurz meinen Senf dazu geben, ob 2 oder 3: Zwei Toms reichen, um das allermeiste zu erledigen. Eigentlich braucht man mehr als 2 Toms nur wirklich für In The Air Tonight (und sogar das geht mit 2 genau so gut wie mit 3, weil man eigentlich mindestens 4 bräuchte) oder für einige wenige Orchesteranwendungen (wenn der Komponist oder Arrangeur nicht gleich Pauken notiert hat...es soll Orchestertrommler geben, die sparen sich die Pauken aufzufahren und spielen das auf den Toms 8o ). Logistisch ist bei der Frage bei 2 oder 3 die, ob man im Kleinwagen einen Beifahrersitz hat und ob da was mit 2 Beinen mitfahren will/muss, oder ob die 3-beinige Furnierrolle dort sitzen darf.

    Ansonsten war es damals (1985) bei mir so, dass ein Schlagzeug gemäß Prospekt (= Gesetz) so auszusehen hat, wie es eben abgebildet ist und wie es im Fernsehen zu sehen ist

    Ja. Ich habe erst etwa 10 Jahre später gesehen, wie es auszusehen hat, aber da war es ähnlich. Du meinst die folierten Eimer mit viel "Holz" und wenig Chrom mit den schwarzen markenlosen Frontfellen oder optional nostalgischem Sonor-Schriftzug (es gab im Fernsehen wohl nichts anderes). Zwei Racktoms (damals noch "Hängetoms") waren obligatorisch und sie mussten von vorne im 45 Grad Winkel zueinander stehen und von der Seite draufgeschaut maximal 45 Grad zum Boden bilden. Das war halt Mode. Übrigens ist auch heute noch Sonor viel im deutschen Fernsehen zu sehen, und es ist auffällig oft das Sonor Vintage Series Kit in California Blue...

    Aber:

    12, 13, 16 konnte ich noch nie verstehen, um ehrlich zu sein ^^ .

    ...wenigstens aus Publikumssicht. Ich bin ein Ästhet, und das gefällt mir optisch nicht. Aber da:

    Außerdem finde ich es aus Fahrerperspektive schön, wenn die Eimer ein bisschen größer sind. Sieht einfach cooler aus, mehr Trommel vor sich zu haben.

    ist ein bisschen was dran. 10" sind alleine schon sehr wenig. 12" und 13" direkt vorne dran ist aber auch ein Brett...


    Aber zurück zum Thema, wenigstens einer spricht es mal aus:

    das 10er war mir da immer ne Spur zu Perkussiv. Mein olles Yamaha 7000 hat ja solche Mahagonikessel, die machen von sich aus schon ein eher bassiges Signal. Das mag ich gern, 10er knallen meist zu viel.

    Dennoch ist das alles auch nicht so schlimm, wie es scheinen mag. Wir hatten gestern Abend Probe und ich hab wieder auf dem Set gespielt. So insgesamt geht das schon, aber Zombie spiel ich halt auf dem 12er. :saint:

    Momentan hab ich auch PInstripes auf dem Sonor Vintage (darf man das? :P). Das ist natürlich sehr trocken und perkussiv und der hohe Grundton kommt besonders zum Tragen.

    Dann erschließt sich mir der Sinn dieses Threads aber auch nicht so ganz.


    Zum einen ist es ganz normal, dass ein 10er Tom ungewohnt für dich ist, wenn du sonst nie eins spielst. Zum anderen kannst du zuhause zum Üben und Proben ja in Ruhe neue Sachen probieren oder Anpassungen vornehmen. Z.B. ein 16er für das Set besorgen. 10-12-14 sind auch nix für mich, aber 10-12-14-16 gehen klar.

    Ja doch, ich wollte eigentlich wissen, ob es noch anderen so geht:

    Kennt ihr das? Ihr spielt eine 2Up1Down Kombi und eines der Racktoms "nervt" immer ein bisschen? Entweder es ist das zweite Racktom, mit dem man nicht so recht was anzufangen weiß - wenn man sonst 1Up1Down spielt. Oder viel öfter: Das erste Tom nervt, weil es im Kontext zu hoch ist.

    Dass es wahrscheinlich an der Größe 10" liegt, habe ich verschwiegen. Dass ich bevorzuge, 1Up2Down zu spielen und nicht kleiner als 12", auch. Aber das ist nicht das Thema. Manchmal sitzt man halt doch an einem 2Up1Down und fragt sich, warum einen das nicht passt und stellt fest, dass das kleinste eher nervt. 12/13 Racks spiele ich quasi nie, sodass ich nicht direkt auf die Idee kam, dass es an den 10" liegt.


    Edith fragt, warum denn 10/12/14 nichts für dich sind, mit zusätzlichem 16er aber schon? :) Ist das Gesamtsetting mit oberem 10er halt einfach zu hoch und muss mit dem 16er "geerdet" werden?

    Die Sache mit den 10" bei 3 Toms bzw. generell 10/12/14 ist doch auch ein Trend aus den 2000ern/späten 1990ern, oder? Hat da nicht irgendein großer Trommler mit angefangen? Ich erinnere mich an so eine Bemerkung des Händlers, bei dem ich 2003 mein Basix Custom gekauft habe...

    Also beim Autokauf habe ich bis jetzt immer geschaut, dass da gut ein Schlagzeug reinpasst!

    Ich noch nie. :D VW hat aber immer gepasst:

    Als Schüler im VW Lupo meiner Mutter, da passt das komplette (5-Piece) Set + Hardware rein, wenn man die Sitze umlegt, und sogar ziemlich komfortabel ein- und auszuladen. Glaubt keiner, ist aber so. Wenn man alleine unterwegs ist und nur Drums dabei hat, also keine Kiste mit Mikros und Kabeln, geht das wunderbar.

    Das erste eigene Auto war dann ein VW Polo 6N, da war es ähnlich und noch ein bisschen mehr Platz.

    Danach waren es immer VW Golf (LImousine, kein Kombi) bis heute und das Auto ist ein echtes "V-ollraum W-under". 8o Wenn ich wieder nur die Drums habe, dann kann ich noch jemand auf dem Beifahrersitz mitnehmen. Mit Mikro-/Kabelkiste muss das 16er Floortom auf den Beifahrersitz.

    Das funktioniert selbst mit größeren Toms, wenn man partout kein 10er Tom mag. 8o

    Wie trommla denke ich auch inzwischen, das Dir ein 10er Tomtom, egal wie gestimmt, einfach nicht gefallen mag - und das ist voll in Ordnung! Kleinere Toms klingen für meinen persönlichen Geschmack einfach besser wenn sie tendenziell höher gestimmt sind, dann singen sie schön knackig, das ist aber nicht jedermanns Sache. Relativ tief gestimmt klingen sie dann vielleicht im Vergleich zum 12er oder 13er Tomtom nicht voll genug.
    Deshalb vielleicht 12/13/16 versuchen, oder 12/14/16, wenn es denn 3 Tomtoms sein sollen ... ?!?

    Ja ich spiele live ja schon lange entweder 12/16 oder 12/14/16. Aber zuhause steht ein 10/12/14 zum Üben und zum Proben, und manchmal kommt man auch in einen Proberaum, wo schon so ein Set steht. Dann ist es immer ungewohnt, wenn man seinen Stil von 12/14/16 auf 10/12/16 übertragen möchte. Das geht auch nur bedingt, weil man auf 2Up1Down anders spielt als 1Up2Down. Aber 10 Zoll klingen halt anders. Ich muss aber auch sagen, dass mich das auf meinen Aufnahmen dann nicht mehr stört.

    Wenn ich so genau darüber nachdenke, dann ist es immer nur dann, wenn das "eine" hohe Tom eine wesentliche Rolle übernimmt, wie im erwähnten Zombie (wo ja mittlerweile geklärt ist, dass man das auf mindestens 12" spielt :P ) oder eben bei "1-Tom-Fills". Dann hängt das so in der Luft (typisch für Racktoms ^^ ).

    Eine Freundin meiner Frau war bei der ersten Adele-Veranstaltung. So fand die es:


    Eine beeindruckende Location mit einer schicken, aber unspektakulären "Event Area", reibungslose und fehlerfreie Organisation. Das Infield ist wohl wirklich beindruckend, echter Wow-Effekt. Das Konzert selber war für eine halbe Stunde echt ganz spannend, zumal die Adele echt ne Riesenstimme hat. Aber dann wurde es irgendwie langweilig. Ja, die Videoleinwände sind beeindruckend, ja, Adele ist eine tolle Sängerin. Aber es passiert halt einfach nicht viel. So richtig stimmungsvoll sah es eben aus, wenn viele Handys geleuchtet haben, aber insgesamt war es doch ziemlich zäh, ohne einen echten Spannungsbogen. Gesanglich gut, aber nichts was zwei Stunden trägt. Dafür fand sie es viel zu teuer.

    Die "Event Area" verstehe ich tatsächlich auch nicht. Habe sowas bei einem anderen Konzert auf der Münchner Messe schon erlebt. Riesenrad und Wurststände mit 50m Schlange. Auch die Toiletten auf der "Event Area" - ein Toilettengang vom Stehplatz Innenraum 15 Minuten reiner Gehweg hin und zurück. Wir sind aber auch erst gegen 16 Uhr oder so zum Gelände gekommen, haben die Kirmes also nicht mitgenommen, sondern direkt zur Bühne gegangen. Verstehe also nicht, wer sowas wirklich braucht, aber offensichtlich wird's gebraucht. Schlimm wird's dann, wenn einen das Gefühl beschreibt, dass man diesen Rummel mit seinem Ticket mitfinanziert zu haben scheint. Das Ticket zu meinem Konzert war aber nicht so teuer wie bei Adele.


    Wenn ich mir die Hits von Adele ins Gedächtnis rufe, dann tu ich mich ein bisschen schwer, wie das in dieser Arena 2 Stunden lang funktionieren soll. Eine Band hat sie schon dabei, und live knallt ja bekanntlich alles mehr. Aber wenn da so gar kein Midtempo Rocker im Repertoire ist!? Ich kenne aber auch längst nicht alles von ihr. Ich war ja neulich bei Mando Diao, da ging es mir ähnlich, ich kannte 3 Songs und wusste nach einer halben Stunde, dass die die 2h nicht voll machen werden. Für Die Hard Fans war es wahrscheinlich spitze. Wenn die das nun 10 mal am Stück in München macht, wird das dann Abend für Abend besser, oder stellt sich nach einer Handvoll Konzerte Ernüchterung ein - auch bei den Musikern? Das sind Profis, klar, aber man kennt das doch selber. 2-3, vielleicht auch 4 Konzerte mögen ganz spannend sein. Aber wenn am 8. Abend in derselben Stadt noch halt noch mal 70.000 neue Leute kommen, das Repertoire aber noch nicht größer ist, dann sagt man sich doch "haja, bald haben wir's geschafft." Oder nicht? Ich kann mir halt bei Adele kein wahnsinniges Impro-Feuerwerk und Abrocken vorstellen - aber auch keine knappe Million Die Hard Fans in 1 Woche, die gleichzeitig Kirmes brauchen. Kirmes passt doch eher zu Bon Jovi. :D

    Das war jetzt Off Topic - aber vielleicht auch nicht: Geht's am Ende einfach doch ums Dagewesensein? "Hach das war so schööön!" Und es war schon teuer, aber man bekommt ja so viel noch geboten. Die Riesenradfahrt war mit Sicherheit im Ticket inklusive! Ganz zu schweigen vom Caipirinha und der Zuckerwatte. 8o

    Und überhaupt ist diese Filmerei echt die Seuche. Ich gehe ja oft auf Konzerte, aber ich filme da maximal einmal einen kurzen Schnipsel, ansonsten will ich das Konzeert erleben. Und wenn es gut war bleibt es mir auch in der Erinnerung.

    Sprichst du jetzt wieder von dir, oder ist das noch eine Anmerkung der Freundin? Wollte dir sonst beipflichten. Wenn das jeder aus 70.000 denkt, und jeder auch nur 1 Minute filmt, dann müssten bei 120 Minuten ständig 583 Kameras in der Luft sein - wäre immerhin überschaubar. Ganz schlimm sind aber die, die nicht musikalisch filmen, also mitten in der Strophe beginnen und nach 2 Takten Refrain abbrechen oder so. Damit ist das Video im Prinzip unverwertbar.

    Dann ist ein 10er einfach nicht dein Ding, scheint mir. Mal mit 12 und 13 probiert? War vielleicht nicht ohne Grund mal son Standard.

    Ja...würde mich tatsächlich als sehr empfindlich beschreiben was Sounds angeht, die nicht der Hörgewohnheit entsprechen. :saint: 10/12/14/20 ist zwar schön kompakt, aber alles bedienen kann ich halt damit doch irgendwie auch nicht - Betonung auf ich.

    Bei meiner anderen 3er Kombi mit 12/14/16 (2 Floors) habe ich das Problem nicht.

    Kleine Korrektur: Hier stimme ich 12 und 16 im Abstand einer Oktave und 12 -> 14 eine Quarte bzw. 16 -> 14 eine Quinte. Also quasi der Powerchord, den trommla meint. Trotzdem wird das 12er naturgemäß nicht so hoch wie das 10er. Ich denke, mein "Problem" ist das 10er an sich und sein natürlicher Sweetspot.

    Und relativ sicher wurde der Tom-Backbeat in Zombie auch nicht mit einem 10er eingespielt - egal, wo am Set es hing.


    OT: Ich variiere das bei Zombie im übrigen auch. Spiele mal das "Hi-Tom" (dann aber 12") auf 2 und Floor auf 4 oder Hi auf 2 und Hi/Floor auf 4 +. Aber eben nicht das 10er und schon gar nicht ständig. B2T: Weil mich das ständig hohe "Doung" nerven tut.

    Schönen Montag allerseits. ^^

    Ich hab das ganze Wochenende mitgelesen, aber war zu sehr mit dem aktuell sehr zeitfressenden neuen Zweithobby beschäftigt, den Wohnwagen urlaubsreif zu machen. 8o

    Beim ein oder anderen Beitrag hats mich in den Fingern gejuckt, aber ich lass jetzt spezifische Zitate weg und versuch mal auf alles einzugehen:


    Ich denke es geht hier im speziellen um die "Eigenheit" von 10er Toms und deren "Sweetspot". Auf der anderen Seite des Spektrums, bei den großen Floors, gibt es das ja auch, wie oben jemand mit Tontechnik-Erfahrung treffend schrieb.

    Es ging mir von Anfang an in diesem Thread nicht um die Grundsatzdiskussion, wie viele Toms man musikalisch braucht und was logistisch Sinn macht.

    Es geht um den speziellen Fall von 3 Toms. In meinem Fall sind das Racks in 10" und 12" und ein Floor in 14". Ich stimme die Racktoms eigentlich immer im Terzabstand, und zwischen 2. Racktom und Floortom liegt eine Quarte. Fange ich oben an, ist das 10er Tom vergleichsweise tief - damit es mich halt nicht nervt aus Spielerposition. Hat dann meist zur Folge, dass das Floor Schwierigkeiten macht und wabert, es sei denn man dämpft es tot. Fängt man unten an und stimmt nach oben, wird das 10er Tom subjektiv gehört viel zu hoch. Es ist dann so hoch, dass ich beim Spielen zum mittleren Tom greife, wie beschrieben. Das 10er ist für mich dann eher ein Effekt, wenn alleine gespielt. Im Verbund mit mindestens einem weiteren Tom, sodass tonal ein Abschluss möglich ist, funktioniert es auch, nur eben nicht alleine. Kommt das rüber, was ich meine?

    Bei meiner anderen 3er Kombi mit 12/14/16 (2 Floors) habe ich das Problem nicht. Muss also schon irgendwie am Sweetspot des 10" liegen, der mir persönlich nicht gefällt. Manche spielen ja sogar 10" und 16" als 2er Kombi, stelle mir das schwierig vor.

    Es ist auch egal, was der bei Zombie gespielt hat. Womöglich hatte er im Studio auch nur 1up1down und hat das obere so runter gedreht, dass es passt. Ist ja alles relativ. Aber bei 3 Toms, die man der Reihe nach stimmt, hat man halt gewisse Abhängigkeiten - wenn man sie der Größe nach von hoch nach tief stimmen möchte.

    Bei systematischem scannen von Post fällt mir mein Besuch in der Runden Ecke in Leipzig vor zwei Wochen ein. Dort kann man fassungslos anschauen, wie professionelle Brieföffnungsanlagen in der DDR aussahen. Brauchen wir glaube ich nicht wieder...

    Daran dachte ich auch, als ich es schrieb. Ich weiß was du meinst und sehe das genau so. Bei jeder digitalen Ticketlösung muss man sich die Frage aber grundsätzlich auch stellen, wer da wo was scannt und weiß, bezgl. Personalisierung. Darum sagte ich "in dem [nur wirklich notwendigen] Umfang":

    Dazu darf die Post Briefe in dem Umfang kontaktlos scannen, ob darin ein Ticket mit besagtem RFID Chip drin ist.

    Natürlich gibt es dabei einige rechtliche Hürden und letztlich auch technische Hürden zu nehmen.

    Ich sprach aber auch nicht vom Öffnen der Briefe, sondern kontaklosem Scannen nach dem RFID Chip. Am Flughafen wird mein Gepäck auch gescannt. Und werden nicht auch Pakete bei der Post grundsätzlich gescannt, ob da nicht Sprengstoff drin ist (kenne mich da ehrlich gesagt nicht aus).

    Beim von mir vorgeschlagenen Verfahren geht es lediglich darum, ob die für Tickets eindeutige RFID Kennung im Brief enthalten ist und ob die für den Versand notwendige Legitimation auf dem Unschlag außen drauf ist. Mehr nicht. Dazu müssen die Tickets nicht einmal mehr an Personendaten gebunden werden.


    Zu den Kosten: Es gibt heute schon digitale Posteingangslösungen. Ist der Prozess mal etabliert, kann man das meiner Meinung nach auf den Ticketkäufer umlegen. Dafür gibt es keinen Betrug mehr.

    Kennt ihr das? Ihr spielt eine 2Up1Down Kombi und eines der Racktoms "nervt" immer ein bisschen? Entweder es ist das zweite Racktom, mit dem man nicht so recht was anzufangen weiß - wenn man sonst 1Up1Down spielt. Oder viel öfter: Das erste Tom nervt, weil es im Kontext zu hoch ist. Es geht da nicht um die absolute Tonhöhe, sondern dass (aus der Sicht des Spielers) scheinbar aus der Reihe tanzt/hervorsticht, wenn es nicht im Kontext mit den anderen beiden Toms gespielt wird.


    3 Beispiele:

    - Der typische Fill auf 4e+ (Snare, Rack, Floor): Das Racktom passt nicht rein.

    - Oder auch der einfache Fill 4e+e (Snare, Snare, Tom, Tom) und dann Crash-Abschlag. Mit dem ersten Racktom klingt das so unvollkommen. Mit dem zweiten Racktom viel runder.

    - Zombie/The Cranberries: In der Strophe das Tom auf dem Backbeat, ich spiele das 2. Racktom, weil mir das 1. zu hoch klingt.


    Ich bin deshalb auch schon ab und zu dazu übergegangen, die beiden Racktoms im Aufbau zu tauschen (kleineres rechts, größeres links), so wie es Open Handed Spieler manchmal machen. So hat man als Basis einen 1Up1Down Aufbau mit "größerem" Racktom und das kleine Racktom noch als Option dabei, nur nicht an der komfortablen "1er Position".

    Es ist keine Frage der Stimmung, sondern eher ein systematisches Problem. Egal wie hoch oder tief die Toms absolut gestimmt sind, das Phänomen stellt sich bei mir meistens ein.

    Eventim sind die größten Halsabschneider die es in der Branche in D gibt.

    Besonders kreativ, die Service Pauschale, wenn ich mit meinem Drucker, mit meinem Toner auf mein Papier das Ticket ausdrucke, darf ich, weil ich denen die Arbeit abnehme, auch noch dafür bezahlen 🤔🤦‍♂️

    Man müsste dazu mal hinterfragen, wie die Vergabe und Verifikation der Ticket-ID läuft. Faktisch interessiert die ID zwar niemanden, aber es kann schon sein, dass erstmal eine bestimmte Anzahl Tickets mit jeweils eindeutiger ID "gedruckt" werden, also an Papiertickets gebunden werden. Jedes Mal, wenn dann jemand zuhause drucken möchte, muss diese eine ID vom potentiellen Papierticket gelöst werden. Und dieser Vorgang kostet Geld, weil irgendein Prozess abläuft. Finde das aber eher zu rechtfertigen als die unverschämte 2-stellige Prozentbeteiligung beim Wiederverkauf.

    Ich schrieb ja oben schon, bei Corona hat man gesehen, was technisch möglich ist, wenn man will (und es gut findet). Ohne den passenden QR-Code kam niemand irgendwo rein. Fälschen war auch relativ schwer und es wurde dagegen vorgegangen. Was so ein System für eine Großveranstaltung bedeuten würde, kann man nicht abschließend sagen, weil es die da ja nicht gab. Das Handling war selbst bei kleinen Angelegenheiten wohl mit einigem personellen Aufwand verbunden.

    Aber ob es wirklich soweit kommen muss und soll, muss man sich ernsthaft fragen.


    Ich hätte da eine andere Idee, die vielleicht das beste aus analoger und digitaler Welt vereint:

    Grundsätzlich gibt es keine digitalen Tickets mehr, nur welche aus Papier. Diese haben aber einen kleinen RFID Chip eingebaut, der neben dem aufgedruckten QR-Code zur Legitimation verwendet werden kann. Ein inoffizieller Weiterverkauf ist grundsätzlich verboten. Dazu darf die Post Briefe in dem Umfang kontaktlos scannen, ob darin ein Ticket mit besagtem RFID Chip drin ist.

    Der Weiterverkauf wird über offizielle Portale aber gestattet, und dabei erhält der Verkäufer einen entsprechenden Nachweis (Code), der wiederum digital verifiziert und dem verkauften Ticket eindeutig zugeordnet ist. Nur wenn dieser Nachweis außen auf dem Versandumschlag sichtbar angebracht ist, geht der Brief beim Scan durch die Post durch, anderenfalls geht der Brief zurück an den Absender. Es kommt nur derjenige zum Konzert rein, der das Papierticket in der Hand hat. So ist auch keine Ausweisverifikation notwendig. Es müssen nicht einmal persönliche Daten irgendwo gespeichert werden, lediglich die Ticket-ID. Eine Art Blockchain, wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe. Nur brauche ich dazu eben zwingend immer das Papierticket.

    Aber es war wirklich DIE Lösung die Hängetoms zu tauschen weil ich mit der rechten Hand mit den Fills beginnen will und dann nicht wie vorher über Kreuz starten muss. Und wenn man nicht über Kreuz startet aber die Toms absteigend aufgehängt sind, dann hört sich das tonal komisch an …

    Das ist relativ. Das Vertauschen der Hängetoms führt auch bei Nicht-Überkreuz Spielen zu interessanten Möglichkeiten, weil es eben nicht immer tonal nur in eine Richtung geht. ;)

    DRUMK ich weiß auch nicht, welche Leute und welche Konzerte du meinst.


    Eine Freundin von uns hatte alle Tickets gekauft und ich wollte meins auf meinen Sohn übertragen.

    Dafür müsste die Freundin mein Ticket auf der Fansale Seite zum Weiterverkauf anbieten und mir per E-Mail ein Vorkaufsrecht einräumen. Ich musste quasi mein eigenes Ticket nochmal kaufen um den Namen ändern zu können. Dafür hat Eventim natürlich nochmal die Hand aufgehalten und 10€ kassiert. X(

    Ja aber deine Freundin hat doch wenigstens einen Teil, abzgl. Gebühren für Eventim (über die man diskutieren kann), durch den Wiederverkauf wieder bekommen. Wenn sie dir das nicht gegeben hat, dann ist die Frage, wer der Gauner ist. :D

    Spaß beiseite, das ist doch abgesehen von den Gebühren, eine vernünftige Lösung. Oder nicht?

    Einer der größten **** ist dabei der Spotify CEO.

    Wie jeder CEO ist er ausschließlich daran interessiert, dass der Aktienkurs hoch geht. Musik und Kunden interessieren den doch nicht. Da wird bis zum nächsten Bonus gedacht und dann wird weiter gezogen 🤷‍♂️

    Naja, seine Einstellung zur Musik war von Anfang an, dass sie nichts kosten darf. In der ersten Folge von "The Playlist" wird er dargestellt als junger spätpubertärer Hacker, der böse wird, wenn er seine Musik nicht (kostenlos) downloaden kann. Ist zwar ein Spielfilm, aber wenn man jüngste Aussagen von ihm hört, dass die Kosten für Content-Erstellung gegen null gingen, dann klingt das genau nach dem mit sich selbst unzufriedenen Menschen, der im Film dargestellt wird.

    Und ich bin mir nicht sicher, ob jeder CEO jedes Unternehmens seinen Lieferanten gegenüber so drauf ist.

    aber doch nicht, weil ich denke, dass ich bei einem Stadion Gig mehr verdienen würde?
    Bei der ersten Chance auf ein Stadion Konzert (mit einer meiner Bands) wäre mein erster Gedanke: "wie geil! da hören uns plötzlich viel viel viel mehr Leute!!" Mein zweiter Gedanke wäre: "wie peinlich, da würden wir wohl vor einem riesengroßen leeren Platz stehen, wo dann unsere 40 Zuschauer sich verlieren" :D weil ich davon ausgehen würde, dass die Leute dann halt erst später ins Stadion kommen, wenn wir fertig sind und der Hauptact beginnt :D

    Ich meinte ja auch nicht, dass du heute in der Szene Wien und morgen im Münchner Olympiastadion spielst. ;) Sondern das geht in kleinen, kontinuierlichen Schritten: proberaum -> Schulbühne -> Dorffest -> lokales Festival -> Support-Act -> eigene Club Tour -> Plattenvertrag -> kleine Hallentour -> große Hallentour -> Grammy -> Stadion-Tour- > Welttour ... wo ist da die Grenze, wo soll man aufhören, ab wann wird man gegeiselt?

    Meiner Meinung nach hätte man den Schwarzmarkt mit anderen Maßnahmen eindämmen und sich kein Beispiel an der Abzocke nehmen sollen. Z.B. mit Tickets, die auf die Namen der Besucher ausgestellt werden und mit einer anderen Politik für Erstattungen bzw. Rücknahmen dieser Tickets.

    Spätestens bei Corona hat man gesehen, wie eine "Zutrittskontrolle" technisch funktionieren kann. Ganz so ausarten müsste es ja nicht. Aber das Rausreden von Veranstaltern und Verkaufsplattformen ist auch zu einfach. Das lustige ist ja auch, dass die Einlasser mittlerweile in jedem Club das Ticket per Handy-App abscannen, aber im Münchner Olympiastadion die Tickets einfach eingerissen oder per Edding-Strich "entwertet" werden.

    Es wäre doch ein leichtes, beim offiziellen Erstkauf einen QR-Code zu vergeben und den bei Wiederverkauf über ein entsprechendes Portal digital zu "entwerten". Im Stadion des SC Freiburg funktioniert das mittlerweile so: Tickets werden beim EInlass am Drehkreuz gescannt, Wiederverkauf ist ausdrücklich nur über das offizielle Wiederverkaufsportal zugelassen - alternative Geschäfte werden rigoros verfolgt und bestraft und das mit Erfolg. Beim Wiederverkauf wird ein neuer digitaler Code vergeben und der ursprüngliche aus dem Verkehr bezogen.

    Noch mal nachdrücklicher formuliert:

    Die Entwicklungen sowohl beim Streaming als auch bei den Konzerttickets beruhen in beiden Fällen auf den Machenschaften von skrupellosen Leuten, die entweder auf den Wert von Musik scheißen oder einen Reibach mit den Sehnsüchten der Fans machen. Da stellen sich aus meiner Sicht schon eher grundsätzliche ethische Fragen als alles andere ...

    Einer der größten **** ist dabei der Spotify CEO. Schaut euch mal die Serie "The Playlist" an.

    Das Beispiel hatte ich nur genannt, weil die Presse bei ihr explizit von "Musicalcharakter" schrieb. Man könnte auch Robbie Williams oder Udo Lindenberg nennen.