Ich habe da keins gesehen, welches den Rand nach oben stehen hatte.
Das kann rein praktische Gründe haben für die Produktfotografie: Mit der großen Wölbung nach oben und Krempe nach unten hängt es am zuverlässigsten, was im Showroom noch mehr relevant wird.
Zudem, die Chinas, die ich so kenne, haben den - ich nenne es mal so - "A-Seiten" Aufdruck (Serienbezeichung, Modellname und Größe) auch auf der konvexen Seite - selbstverständich gibt es da Ausnahmen, z. B. bei Zultan. Das hat dann bestimmt wieder historische Gründe in der Verwendung als "Ride", so wie man heute z. B. auch "Swishes" aufhängt (wie es z. B. JR Robinson tut). Man kann Swishes natürlich auch "anders" oder "falsch" aufhängen.
In der Rockmusik und allen Anverwandten, wo das China eben als klangintensiver Goshhhh verwendet werden soll, bietet es sich einfach an, die Krempe nach oben zu richten, weil dann die meist hohe Schlagkraft auf eine größere Fläche verteilt wird, zugunsten der Stabilität, aber eben auch des gewünschten Sounds.
Charlie Watts hatte sein "Main Crash", welches ein China war, aber auch wie ein "Ride" aufgehangen. Ich erinnere mich an ein Interview, in dem er sagt, er hat dadurch zwar schon ein paar davon kaputt gehauen, aber ich meine es waren keine 3 in seiner ganzen Karriere.
Es gibt also kein richtig oder falsch, eher günstig oder ungünstig. Dabei kann ungünstig teuer werden. Deswegen sollte man lieber ein teures China günstig aufhängen, womit nicht der Billigständer gemeint ist, der dann doch meistens sehr nah am Rand des Drumraisers aufgestellt abzustürzen droht... ![]()