Ansonsten interessiert mich mehr die Musik und weniger der Klang. Ob da jetzt ein Mü Feinzeichnung durch Kompression verloren geht, finde ich komplett vernachlässigbar. Schließlich wurden auch früher Platten in sehr unterschiedlichen Qualitäten aufgenommen. Höre ich die verlustfreie Low-Fi-Aufnahme lieber an als ne moderat mp3-komprimierte High-Fi-Aufnahme? Wohl kaum. Die meisten aktuellen Veröffentlichungen klingen allerdings sowieso sch***.
Guter Punkt. Ich wollte eben schreiben, dass in dem Thread mMn zwei Themen vermischt werden oder halt auch gerade nicht:
Viele schreiben von ihren guten (alten) Anlagen und Medien (Vinyl & CD), welche sie dem Streaming und den Brüllboxen vorziehen. Geht es jetzt rein um die technische Seite oder auch um die dem Zeitalter entsprechende Musik? Streaming begünstigt sicher die "aufbetonierte Lautheit". Aber wie steht es um gestreamte Musik aus Zeiten, in denen es nur Vinyl oder CD gab? Wird diese Musik durch das Streaming schlechter - und damit meine ich nicht in Sachen Auflösung, sondern wird ein Dark Side Of The Moon für Spotify & Co. nochmals extra gemastert und komprimiert? Ich habe davon tatsächlich null Ahnung, aber es interessiert mich!
Auch wenn mich manche vielleicht jetzt steinigen, ich finde es grandios, heutzutage so viel unterschiedliche Musik hören zu können, die ich mir früher weder finanziell noch vom Platz her hätte leisten wollen. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, jederzeit und überall (ok, wir leben in Deutschland, also überall wo Netz ist) unterschiedlichste Musik hören zu können.
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Zur Vorbereitung auf Bandproben ist es doch gerade ein Segen, wenn man immer und überall in einen Song reinhören kann.