Beiträge von MoM Jovi

    Als „Endorsee“ sehe ich den Vorteil der Rabatte nicht. Die UVP Preise scheinen der Fantasie der Firma zu entspringen.

    Ganz genau. Man kann nun diskutieren, ob die namhaften Hersteller (P, M, Z, S, ...) ihr Geld wert sind, aber bei der offensichtlichen Menge an Soultone "Endorsees" (jeder kann quasi so einen Vertrag bekommen) ist der "Rabatt" wirklich sinnlos.

    Deshalb:

    Wo sind die Becken qualitativ anzusiedeln? Die Endorser-Preisliste weist Preise meist um die 200-300$ für ein durchschnittliches Becken auf, manchmal auch über 300$, wenn das Becken über 20" geht. Das sind eigentlich Preise, die mir für eine so unbekannte Marke schon etwas zu hoch sind. Ich wage zu behaupten, dass man da z. B. bei Zultan günstiger wegkommt und ohne Bindung an die Marke.

    Bleibt die Frage, wie weit man sich bei Bandkollegen mit einem Schein-Endorsement einer quasi NoName-Marke profilieren kann. Die merken ja nicht mal, wenn man von Meinl auf Paiste wechselt. ^^

    Aber die Suche nach Alternativen ist ein echtes Argument. :D Nie wieder GAS.

    "Endorsements" anzubieten, bei denen du auf den ersten Blick attraktiven Rabatt bekommst, der sich aber egalisiert wenn man die Listenpreise sieht, dient denke ich eher dazu, dich als Kunden zu gewinnen.

    Eben diesen Eindruck habe ich auch.

    Sowas bekommst du ja heutzutage auch gar nicht mehr, selbst wenn deine Band 30k Likes auf Facebook hat und mehrere Touren im Jahr spielt.

    Selbst die ganz Großen wie Nicko McBrain äußern sich meiner Meinung nach mittlerweile so, als wäre es keine Selbstverständlichkeit, mal eben schnell nen neuen kompletten Beckensatz für lau zu bekommen. Aber warum auch? Becken halten ja normalerweise auch ewig.

    Grade in Zeiten von Influencern ist das ein absolut normales Modell, das deswegen aber nicht unseriös ist.

    Seriös halte ich es durchaus! Aber ich denke, wenn man nicht gerade der mega Influecer ist, der mindestens wöchentlich was neues raushaut, macht das keinen Sinn. Selbst für den unbekannten Profimusiker nicht.

    Jetzt mache ich das Thema hier doch mal auf. Habe eben wieder eine Mail von Soultone bekommen mit Preislisten und Endorser-Vertrag. Ich hatte mich irgendwann mal aus Spaß für ein Endorsement eingetragen, weil ich wissen wollte, was die so für Ansprüche haben. Auf den ersten Blick scheinen mir diese recht beschaulich: Man darf einfach nur noch mit Soultone Becken auftauchen und bekommt die Becken dafür günstiger. Meine Frage: Hat jemand ein Soultone-Endorsement und ist es wirklich so einfach, oder wird nach der Anmeldung noch mal ausgesiebt und geschaut, wie viel Publicity man überhaupt hat?


    Außerdem: Wo sind die Becken qualitativ anzusiedeln? Die Endorser-Preisliste weist Preise meist um die 200-300$ für ein durchschnittliches Becken auf, manchmal auch über 300$, wenn das Becken über 20" geht. Das sind eigentlich Preise, die mir für eine so unbekannte Marke schon etwas zu hoch sind. Ich wage zu behaupten, dass man da z. B. bei Zultan günstiger wegkommt und ohne Bindung an die Marke.


    Also ich spiele überhaupt nicht mit dem Gedanken, so was einzugehen. Es interessiert mich einfach.


    Was sind eure Meinungen?

    Neue Felle aufgezogen (Aquarian Superkick, Evans Power Center Snare, Pinstripes), trotzdem klingt es immer ein bisschen pappig bzw nach Keksdose.


    ...


    Sehr genial ist das Taschenset, unbedingt mitkaufen! Das gesamte Drumset lässt sich mit einer Hand tragen.

    Ja, also möchte es nicht völlig schlecht reden. Ich hatte das Club Jam Kit und war wirklich begeistert. Habe damit sogar einige Rockgigs gespielt. Lies sich im Prinzip auch in einer Tour tragen, weil ich das Racktom in den Hardware-Trolley mit rein bekam, Beckentasche und Bassdrum-Tasche über die Schultern hängen und in einer Hand noch die Floor/Snare-Kombitasche tragen konnte. Größenmäßig war das für mich dann schon ein klasse Kompromiss, aber noch kleiner? Also vor dem Pancake würde ich jetzt halt immer wieder ein Club Jam kaufen. Fand den Sound ganz geil auch tiefer gestimmt, bis ich dann eine Zeit lang den direkten Vergleich mit meinem jetzigen Kit hatte. :) Ist halt Pappe(l). :P

    Der Clap ist ein netter Gimmick, aber mehr nicht: In den Musikstilen, in denen Handclaps verwendet werden, sind die Bands und die Konzerte im RegelFall ohnehin elektrifiziert.

    Mir kann das Ding auch schlicht weg zu viel. :D Richtig rum, verkehrt herum, durcheinander, als Becken, auf die Snare oder das Tom geklebt...ich bin da überfordert. Nett fürs Studio, wenn man Zeit zum Probieren hat. Und dann wirds evtl. auch nur gesampled und live vom Pad angefeuert. Dafür ist mir das Kosten/Nutzen Verhältnis zu hoch. Dann lieber noch ein Ride oder noch ne Snare...oder irgendwann doch ein SPD SX :saint:


    Noch ne Neuheit, bei der eigentlich "compact and portable" gereicht hätte. Alles andere ist und hat ein größeres/teureres Kit auch. ^^


    Ich glaube, meine Mutter kann auch noch Bauernmalerei, falls du deine Kessel passend dazu aufhübschen möchtest.

    Ich hatte auch mal vor, meine Kessel mit gefleckten Kuhfellen zu ummanteln, für ein Mundart Bandprojekt. Aus dem Projekt wurde aber leider nichts. ;(

    Optisch passt 10x8 und 12x8 nicht gut zusammen, weil 10x8 daneben zu tief aussieht.

    In der Sonor Vintage Serie z. B. sind alle Racktoms 8" tief. Nachdem es für den Sound wohl keine Rolle spielt, ist es eine reine optische Geschmacksfrage, oder auch eine aufbautechnische. Da der TS aber bereits ein 12x8 hat und das zu 99% eh schon auf der Bassdrum hängt, wird es keine Vorteile bringen, wenn das 10er weniger tief ist - außer der optischen Genugtuung. 8)

    Ich würde mir mal einige Bands ansehen, die ihr mögt/von denen ihr euch inspirieren lasst und die in eurem Genre unterwegs sind. Und da mal schauen, was die so anziehen und versuchen, das Konzept dahinter zu verstehen. Habe dazu gerade schon >> was im Dresscode Thread geschrieben.

    Kurz gesagt: Wenn alle hinter der Band und der Musik stehen und es nicht gerade ein zusammengewürfeltes Projekt ist, in dem sich jeder nur profilieren möchte (sorry für die Formulierung :saint: ), sollte es eigentlich nicht so schwer sein, für jeden was zum Anziehen zu finden. Da müssen halt aber alle mitmachen und sich evtl. öffnen.

    Für mich ist immer die Frage, ob das Gesamtkonzept stimmt.

    100% Zustimmung! Beispiel: Ich hatte es mal bei einer Coverband, dass einer meinte, wir müssten noch gefühlt vor der ersten Probe ein Logo haben und für alle Polos drucken. Wir machen Rock/Pop Musik und sind kein Musikverein! Sowas hat man meistens bei typischen "Hobbybands", wo die Meinungsfreiheit an oberster Stelle steht und jedes Mitglied seine Geschmäcker bedingungslos einbringen können soll. Ich kann das schwer beschreiben, aber ich sage mal, wenn das "Understanding" stimmt, dann kann auch eine "Band-Tracht" in Ordnung gehen, die ich sonst nur bei Akkordeonorchestern (Polos) oder Blasmusikvereinen (Tracht) ernst nehme - wenn es unbedingt sein muss auch noch das obligatorische Halstuch/Schal bei Chören.... =O

    Wichtiger ist, dass man sich als Band ein Image sucht, mit dem sich alle identifizieren und das vor allem alle verstehen. Dann kommt der "Dresscode" eigentlich von alleine und unterbewusst.

    Alles egal, das einzige Nogo für mich ist das eigene Bandshirt an zu haben.

    Und wenn der Rest stimmt, finde ich auch das nicht verwerflich. In den aktuell heftig gehypten "Brassbands" ist es eigentlich Gang und Gebe. Aber selbst bei eine Cover- oder sogar Original-Band kann es klargehen, wenn maximal 1-2 Leute das eigene T-Shirt tragen. Es muss ja auch nicht das typische Bandshirt sein mit Logo und Bandfoto, sondern es ist vielleicht einfach nur ein Symbol drauf, dass man z. B. im Album-Artwork wiederfindet. Und das ist dann nicht einfach lieblos auf die linke Brust gepatcht oder gedruckt, sondern halb schräg seitlich in der Rippengegend oder so, in irgendeiner Weise hin-designed halt. Dann geht das. Ich erinnere mich an die Have A Nice Day Tour von Bon Jovi, wo überall auf der Bühne dieser Smirk-Sticker klebte (also eigentlich auf der Bass-Drum und auf den Keyboards, nicht auf der Kleidung der Musiker).

    Also wenn ein/e Musiker/in was eigenes trägt, dann muss das auf der Bühne wirklich wie "morgens aus dem Schrank gezogen" wirken und dabei doch konstruiert sein. Und das ist dann halt die Kunst, dass es nur so wirkt und nicht so ist. Dafür stellen Bands, die es sich leisten können, extra Leute an.


    Was man aber auf jeden Fall machen kann, sich auf einen Stil einigen, ohne das alle dasselbe anhaben: Hemd und Hose, Vintage, alle schwarz...