Beiträge von MoM Jovi

    Und dann auch die richtige Fußmaschine dazu :love:

    Das seh ich jetzt erst. LeanderX ist das dann die Standard-Welle? Sieht aus, als wäre die ziemlich lang ausziehbar. Bei meiner Iron-Cobra hab ich Schwierigkeiten, das linke BD Pedal links von der HiHat aufzustellen. Es geht, aber die HiHat ist mir immer noch zu weit rechts, wenn ich die Welle komplett ausfahre.


    Sorry für das OT, wäre wohl eher was für den Birdseye Thread. :saint:

    Fände es wirklich cool, ein paar Nicknames hier auch ein Gesicht zuzuordnen.

    Das wäre wirklich mal cool. Fast egal was sonst noch geboten ist. ^^

    Da hier schon jemand das Big T. in den Ring geworfen hat...wäre es nicht eine super Idee, bei der Gelegenheit eine "Mini-Messe" aufzubauen mit dem Zeug, was die DF-Mitglieder besonders interessiert? Man könnte ja vorher schon ein bisschen sammeln, und für das Big T. wäre das unter Umständen auch lukrativ, je nach GAS-Inzidenz. :P

    # Zunächst muss man sicherstellen, dass das Schlagzeug insgesamt so aufgebaut ist, dass die Sitzposition immer nahezu gleich bleibt. Dazu gehört, dass alles aus einer Sitzposition heraus erreichbar sein muss. Große und gute Drummer zeichnen sich meistens bereits optisch dadurch aus, dass sie nicht herumhampeln, sondern fast bewegungslos auf ihrem Hocker sitzen. Sehr schön kann man das Z.Bsp. bei Jost Nickel beobachten. Wenn man seine Arm und Handbewegung nicht sehen würde, könnte man meinen, er würde meditieren.

    Dazu muss ich jetzt mal völlig neutral und wertfrei auf den d&p Podcast Folge 25 und darin Dirk Brandts "polarisierende Meinung" verweisen, den ich just heute Morgen gehört habe! Stichwort "HiHat-Gucker". ^^

    Viele Drummer haben aber die HH trotzdem näher am Körper stehen als die BD, oftmals weil ansonsten schlichtweg die HH für typische "ÜberKreuzSpieler" zu weit weg ist.

    Ich merke das enorm an meiner rechten Schulter und habe daher die HiHat manchmal fast auf 11 Uhr stehen. Auch nervt es mich, dass es bei Doppelpedal-Setups meistens auf 9 Uhr oder fast 8 Uhr rausläuft. Deshalb habe ich manchmal auch HiHat- und linkes DB-Pedal vertauscht, woraufhin die HiHat aber eigentlich schon wieder zu weit an/über der Snare ist. Zuletzt habe ich es wieder klassisch und mit 16" HiHats gelöst, das ist ein guter Kompromiss.

    Was gar nicht so einfach für mich ist. Mir kam mal der Gedanke es mit einem Sitzball zu versuchen. Das kam mir dann aber irgendwie zu speziell vor.

    Ja, das kam mir anfangs auch schwierig vor und ist es heute noch, wenn ich explizit darauf achte. Ich stelle in letzter Zeit aber auch fest, dass es besser wird. Und das mit dem Sitzball, hast nicht du das mir schon in einem anderen Thread vorgeschlagen? Hab ich aber auch noch nicht probiert.


    Außerdem habe ich mich jetzt auch mal als allererstes an der Hocker-Höhe orientiert und diese so eingestellt, wie ich auch meinen Schreibtisch-Stuhl einstelle. Das sind bei mir 45cm, was mir wahnsinnig tief vorkommt. ^^ Deshalb bin ich ein wenig höher gegangen. Daran dann die Snare ausgerichtet. Und vor allem das Racktom steht mittlerweile auf einem Snare-Ständer, etwa 5cm höher als die Snare. Mir kommt das alles wahnsinnig tief vor und ich frage mich, ob ich (168cm) solch ein Sonderfall eines Sitzriesen bin. Aber es fühlt sich so richtig entspannt an. Ich werde wohl nie mehr Toms auf der Bassdrum montieren.

    Interessantes Thema. Geht es hier nur um Füße oder auch Hände?

    Meinst du mit

    beide Füsse gleichzeitig ausholen

    dass beide Heel-Up spielen?

    Ansonsten ist

    der eine Fuss Heel-Up und der andere Heel-Down

    ganz oft bei mir, weil ich den linken (HIHat) Fuß grundsätzlich immer Heel-Down habe. Das habe ich so gelehrt bekommen und anders bekomme ich auch keine Kontrolle über die HiHat. Da fällt mir als einzige Ausnahme das HiHat-Durchtreten á la Chad Smith ein - da weiß ich gerade gar nicht, wie ich es schaffe, nicht zvom Stuhl zu fallen. Andererseits sind das auch nicht gerade filigrane Patterns, die viel Kontrolle bedürfen.

    Wenn ich den HiHat-Fuß mal aufs Doppelpedal lege, dann Heel-Down und zeitgleich auch den rechten Fuß Heel-Down, denn anders bekomme ich wiederum keine Kontrolle über meine (seltenen) Doublebass-Patterns. Eine Ausnahme gibt es auch hier, nämlich bei schnellen Rolls vor Snare-Abschlägen.


    Generell habe ich mir die letzte Zeit immer mehr angewöhnt, das Becken/unterer Rücken im Sitzen anzuspannen bzw. das Becken etwas vorzuschieben. Das schafft Stabilität.

    Im Anhang mal ein schnell skizziertes random Beispiel. Ziemlich simpel eigentlich, aber mir hilft es bisher recht verlässlich.

    So mache ich das im Prinzip auch. Ich bin auch ein visueller Lerner und brauche das Drum Chart nach 2-3 Proben eigentlich schon nicht mehr. Nur einmal, als ich mir in 3 Proben 35 Songs draufgeschafft habe, hatte ich alle Charts von den Songs, die noch nicht so laufen, auf dem Tablet unten neben der HiHat, wo es sonst keiner sieht. Aber wenn ich einigermaßen Zeit habe und die Songs ein paar mal gespielt werden, bekomme ich das so rein.

    Man kann sich ja auch was ausdenken ... 4 Takte Schulter, 4 Takte Ellenbogen, 4 Takte Handgelenk ...

    Sowas mache ich tatsächlich auch, wenn es sich zwar um eingängige 4-Takter handelt, aber die Anzahl Wiederholungen nicht so eingängig ist. Ich fokussiere mich dann gedanklich bei jedem Durchlauf auf ein anderes Tom oder so.

    Ein Bandleader hat mal zu mir gesagt, “ zuhören,nicht zāhlen”. Ich denke das Stichwort ist , Thema.

    Ja, solange es keine faule Ausrede ist, weil man nicht zählen will. Ich kenne da solche Beispiele. Zur Zeit proben wir "One way or another" von Blondie. Seit 3 Proben läuft es bis zum Gitarrensolo und dann geht das Gemurkse los. Ich hab mir das einmal in 10 Minuten rausgeschrieben und hab die Drums drauf, aber die anderen... und dabei wusste und weiß ich seit dem ersten Hören des Songs, dass es genau an der Stelle schief gehen wird. Das hat Konfliktpotential, vor allem, wenn ich vorschlage, den Part mal auszuzählen...dabei sehe ich eigentlich keine andere Möglichkeit.

    Beobachte ich schon länger, und allmählich kommt es ganz langsam in die Schnäppchen-Region...


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    Leider nicht ganz mein Traum-Finish, sodass das Nicht-Brauchen Argument übertrumpft wäre. Auch sagen mir die Schlitz-Schrauben nicht so zu. Gibt es eigentlich einen "Schlagzeug-Stimmschlüssel" für solche Schrauben, oder ist man auf einen Schraubendreher angewiesen. Zum Durchstimmen finde ich das etwas unhandlich...


    Vielleicht kann das Teil endlich mal jemand kaufen, damit ich nicht bei jeder Preisreduktion wieder ins Grübeln komme. ^^

    Ist halt auch nichts für jedermann, weil es bereits super dasteht...

    Hände und Füße nicht entkoppeln, sondern koppeln. Erst wenn die Schläge, die auf der gleichen Zählzeit liegen, auch genau gleichzeitig kommen, ist die Übung gemeistert.

    Dazu auch das Stichwort "Salami-Technik" von Benny Greb. Dort wird sich vertikal Subdivision für Subdivision vorgearbeitet. Also bezogen auf das Notenbeispiel in Beitrag #1: erstes 16tel RF+RH, zweites 16tel LF, drittes 16tel RF+LH, usw.

    Bei der "Salami-Technik" würde man sogar im ersten Takt nur das allererste 16tel spielen und dann den Takt zu Ende zählen, dann im zweiten Takt die ersten beiden 16tel spielen und den Rest nur zählen, ...

    So habe ich mir früher immer die Beats erarbeitet, als ich noch Unterricht hatte. Mein Lehrer hatte mir da auch Woche für Woche eine halbe Seite Beats aus dem Buch aufgegeben. Das hat im Kurzzeitgedächtnis ganz gut gehalten, war allerdings nicht wirklich nachhaltig. Meine Beats müssen sich relativ maschinell angehört haben, aber mein Lehrer hat damals wohl nicht darauf geachtet.

    Wenn die (Bewegungs)abläufe dann drin sind, muss man sich nämlich irgendwann wieder in die horizontale Ebene begeben, also die einzelnen Linien (Bassdrum, Snare, Becken/HiHat) als flüssige Linien spielen in Referenz zum Basis-Puls - und gleichzeitig die vertikalen Noten koppeln. :)

    Aber fast 800 Euro gehen für mich mal gar nicht. Eine soooo teure Snare müsste schon ne echte Ausnahmeerscheinung mit bezifferbarem Mehrwert sein.

    So teuer war sie nicht. 8o ...falls du dieselbe meinst, wie ich.

    Mit "teuer" meinte ich auch lediglich, dass es meine erste und einzige Snare ist, die nicht einfach serienmäßig bei einem Drumset dabei war - und darum ist sie auch teurer als die anderen, alleine weil ich sie extra kaufen musste. Snares waren für mich nie wirklich wichtig, ich dachte immer, ich hätte ein Beckenproblem. Aber seit ein paar Tagen ändert sich das gerade irgendwie.

    Hebbe hat natürlich recht mit seiner Rechnung. Aber ich denke, ich kann die Formel noch optimieren, wenn ich die "Black Beauty", die ich gerade zuhause liegen habe, zu einem silbernen Schwan aufpoliere und ein bisschen öle und pudere...

    Was spielst du denn überhaupt für eine Schnarre an deiner Vintage Bude, trommla?

    Glücklicherweise hat das Teil aber eine Abhebe, die für mich gar nicht in Frage kommt. Diese Plastikknöpfe will ich nicht!!!

    Ja, die Abhebung schmälert das Guckerlebnis auf den Fotos etwas. In den Produktbewertungen schreibt auch jemand, dass er die Abhebung ersetzt hat.

    Dein anderes Problem habe ich nicht, da ich tatsächlich nur 4 Snares besitze und davon nur eine "teure".

    So gibt es zum Beispiel eine Messing-Snare, die "Millenium Power-Brass", die wirklich gut verarbeitet ist und gut klingt.

    Sag sowas doch nicht. Jetzt mag ich sie ausprobieren. :P :evil:

    ...ist ausverkauft, mag wohl Gründe haben.

    Aber ja...warum soll eine Millenium Snare schlecht sein, die soviel kostet wie durchaus vernünftige Budget-Snares von Traditionsfirmen... :/

    [...] Selbst die PST7 klingen so unglaublich dünn und langweilig... [...]

    Ich gebe deinem Beitrag vollumfänglich recht. Ich würde allerfrühestens bei den PST7 anfangen, daran zu denken. Aber ich hatte diese Becken mal selber, und "dünn" ist die richtige Beschreibung.

    Ich sehe es eher so: Wenn ich bspw. ein Unterrichts- oder Vereinsinstrument auszustatten hätte und keine Muße oder letztendlich kein Budget zum Zusammensuchen gebrauchter Becken, dann würde ich wahrscheinlich das Budget für ein entsprechendes "Standart-Set" von Paiste nutzen. Aber auch ungern unterhalb von PST7 - eher erst ab den 900ern. Selbst dort hört man noch im perfekten Paiste-Soundroom die "Pappe" beim Anschlag und kann erahnen, dass es ohne Mikrofonabnahme und In-Ear Monitoring wenig Spaß macht, als Drummer darauf zu spielen - anhören von außen meinetwegen noch ok.

    Man versteht auch die gestandenen Hersteller nicht wirklich, warum die zahlreichen Low-Budget Serien nicht mal aus 1-2 zusammen gestrichen werden zu einem anständigen (nicht zu billigen) Preis, den man dann vielleicht auch quersubventionieren könnte. Also alles unter PST8 weglassen, die PST8 zum PST7er Preis verkaufen und die 900er preislich so zu belassen.

    Aber natürlich ist es auch klar, dass das heutzutage nicht mehr funktioniert, und ein Laie muss ja beim Kauf der PST7er das Gefühl haben, dass er eben nicht das billigste gekauft hat (weil es drunter noch was gibt), und immerhin Becken aus der "legendären 2002er Bronze" erstanden hat. :)

    Und ich weiß auch, wie es war, als ich noch Schüler war und gerne den Beckenpark meiner Vorbilder haben wollte. Da hab ich auch ein PST3er nach dem anderen gekauft und es war auch egal, weil damals im Jugendclub eh nur draufgedroschen wurde. Hätte mir jemand vorgeschlagen, mich auf maximal 2 Crashes zu konzentrieren, hätte ich das nicht ernst genommen. Heute weiß ichs besser. :saint:

    Kleiner OT Exkurs: Die Millenium Hardware Pro-Serie ist mMn nicht zu vernachlässigen. Mein halbes Setup besteht daraus. Von den Trommeln allerdings lasse ich die Finger weg, wenn ich schon den "Branding"-Papieraufkleber sehe.

    Meine bescheidene Meinung: die PST8-er und die 900er klingen für ihr Geld schon ganz gut. Zwischen den PST5-ern und allem darüber liegen aber Welten.

    So sehe ich es in etwa auch. Vielleicht noch die Pst7er..

    Aber 3 und 5...ich habe mir die eben noch mal auf YouTube bei Paiste angehört. Abgenommen und mikrofongefärbt so einigermaßen. Aber live..nö. Auf jeden Fall die Pst3 nicht, und die Pst5 können nicht sooo weit davon entfernt sein. Hat Jonathan Higgins wirklich Pst5 gemeint oder vielleicht eher 7 oder 8 ??

    Die PST5er würde ich JEDEM deutlich ans Herz legen, der sich grad ein Setup zusammen stellt.

    Interessant...werde ich mir mal merken für den nächsten Ladenbesuch. Ich hatte mal ein Pst3 Crash und das hat mir im Nachhinein gar nicht gefallen. Da müssten die 5er echt ne ganz schöne Stufe drüber liegen. Ansonsten machen mich die Pst8 und die neuen 900er schon irgendwie an, aber ich hab doch schon alles und bin auch nicht mehr auf die Preisklasse angewiesen...