Beiträge von MoM Jovi

    Ist es denn theoretisch möglich ein WAV zu einem "Midi - File" umzuwandeln oder hat sowas spezielle Eigenschaften?

    Nein das geht nicht. Zumindest ist es sehr umständlich und das WAV müsste signaltheoretisch analysiert werden.

    Ich denke, dein Progrämmchen hat schon alle relevanten Infos vorliegen, die es für ein MIDI-File bräuchte. Ein MIDI-File ist letztlich "nur" eine Tabelle, die auflistet, welcher Ton wann (Note-on) und wie lange (Note-off) gespielt wird - ganz simpel erklärt. Der Wikipedia-Eintrag hilft eigentlich schon ziemlich viel beim Verstehen des Protokolls. Ich habe mich vor einiger Zeit mal damit beschäftigt. Es ging dabei allerdings um kein MIDI-File als Output, sondern um eine bloße Weiterleitung von Triggersignalen, siehe hier in diesem uralten Thread.

    Hervorrangendes Projekt. Ich habs jetzt nur kurz angeschaut und nichts ausprobiert, aber gefällt mir sehr!


    Es ist schon spannend, dass es für manche naheliegenden Anwendungsfälle so gut wie keine Lösungen gibt, obwohl der Bedarf offensichtlich da ist (siehe Feedback hier). Das Ganze schaut bei dir schon intuitiver aus als in jeder DAW, falls es dort überhaupt möglich ist, Blöcke mit verschiedenen Tempi aufzusetzen.


    Bezgl. der Klick-Sounds habe ich mich gleich gefragt, wie das wohl mit dem Copyright ist. Selber aufnehmen wäre ja auch eine Lösung.


    Ein "Nice to Have" wäre vielleicht ein "Laid Back Schieber", welcher den Beat (bzw. die Subdivisions gegenüber dem Grundbeat) vor- oder zurückschiebt.

    In weiter Ferne könnte eine Song-Analyse Funktion liegen, die z. B. von MP3 oder YouTube Link das Tempo analysiert und einen kompletten Klicktrack produziert...Moises lässt grüßen. :S


    Der Sound selbst kann subjektiv übrigens auch eine große Rolle beim Timing spielen. Ich bin der Meinung, dass ich z. B. mit dem Bodd DB90 tighter spiele als mit der Tama Rhythm Watch. Und ob ihrs glaubt oder nicht: ausgerechnet gestern Abend habe ich ein Video von Kenny Aronoff angeguckt, wo er dasselbe sagt: dass er lange Zeit mit einer "Drum Machine" gespielt hat und dann mit einer anderen Klick-Quelle nicht mehr spielen konnte. Selbst ein Computer scheint also ein "Feeling" zu haben...

    Entsprechend würde ich erwarten, daß mit entsprechend abgestimmten Luftvolumen, dem Gesamtklang ein bestimmter Ton hinzugefügt wird.

    Versprochen wird in dem Video aber was ganz anderes, klingt nach verwegenem Marketinggeschwafel...

    Finde ich auch. Es wird gesagt, die "Hollosound" klingt so und so...natürlich ist sie fett, natürlich recorded sie well. Wie alle anderen Snares auch. :D Will das Teil jetzt nicht schlecht reden, aber es ist halt wie immer. Zudem wird in diesem Werbevideo zusätzliche Werbung geschaltet... :P

    Locker entspannt alles reintragen und aufbauen, beim ersten dahintersetzen höchstens noch ein paar Sachen zurechtrücken, und spielfertig sein

    Das stimmt allerdings! Aber wehe, der Bühnenboden ist nicht ganz eben, und worst case: man muss die Memory Locks lösen, um zurecht zu kommen. :P

    Ich find ja ehrlich gesagt, es gibt nix überflüssigeres als Memory Locks an Beckenständern. Ab wie vielen Becken wird denn der Wald so dicht, dass man notwendigerweise immer exakt die gleiche Position des Beckens braucht?

    Memory Locks sind dann gut, wenn man ein für den Stand gedachtes Tom herstellerbedingt aufhängen muss. ^^ Und vielleicht tatsächlich bei größeren Setups, wo man nicht mal schnell während des Gigs ein einrutschendes Stativ wieder einstellen kann. Daher sollten sie vielleicht eher "Safety Locks" heißen anstatt "Memory Locks".

    Ansonsten finde ich schon, dass auch bei 2 Becken die immer gleiche Position ein gerne anzunehmender Luxus ist. Allerdings lösen Memory Locks alleine das Problem auch nicht. Es braucht immer noch Footprints und Edding-Markierungen z. B. an Galgen. Zudem erfordern Memory Locks manchmal, dass man das Stativ komplett zerlegt transportiert, weil größer ziehen geht immer, kleiner schieben aber nicht.

    Was den Fußabdruck angeht, reserviere ich mir generell meinen Schlagzeugteppich. Verhandlungen können dann geführt werden, wenn das Drumset steht. Dann darf auch mal ein Amp auf die Teppichecke. Aber verrückt wird dann nix mehr.


    Um zum Thema zurückzukehren: Die Produktneuheit kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, die das Problem vollständig löst. Lasse mich aber gerne überraschen!

    Er bezieht sich wahrscheinlich auf "Natural Finish, roh belassene Glocke" und das als angebliche Neuheit. :) Alter Wein in neuen Schläuchen...oder wie war das? Zultan macht sowas ja jetzt auch mit der Aeon Serie.

    Die Zildjan Sweet würden mich auch mal in den Fingern jucken...sieht man bei vielen Youtubern...scheint wohl grad ein Trend zu sein.

    Der Bandleader steht auf den Cajon-Sound und mag keine HiHats

    Findet der Gitarrist gut (keine HiHat)

    Aus diesen Sätzen lese ich, dass der Bandleader nicht Schlagzeuger, sondern Gitarrist ist. Wenn dann noch zutrifft, was trommla schreibt:

    Nimmst du darauf echt Rücksicht? Wenn der Song Hihat verträgt, wird es der Bandleader auch schaffen ;)

    Ausnahme: der Bandleader ist Komponist UND Vertragspartner, der mich für meine Arbeit bezahlt.

    ...dann würde ich als Drummer entweder direkt auf die Vorlieben des Leaders pfeifen, oder mindestens die Diskussion suchen. Vielleicht möchte er überhaupt gar kein Cajon, sondern eine weitere Schrubbelgitarre? So klingt ein Cajon nämlich ohne HiHat. :P

    Ich hatte auch mal einen Bandleader, der war der Meinung, dass im Refrain ein Ride sein muss, damit es aufgeht. Also keine offene HiHat. Und ich kannte auch mal einen Tontechniker, der mochte gar keine offenen HiHats...


    Ansonsten: Tama Club Jam ist cool, das hatte ich auch mal! Aber je nach Ausbau auch nicht wesentlich "kleiner" als ein standardmäßiges 20/10/14 Set - einzig beim Transport.

    Zuhörer / Zuschauer interessiert sowas übrigens meistens gar nicht. Wenn es groovt, locker ist und Spaß macht (sowohl Band als auch Publikum) - alles gut.

    So sehe ich es auch. Ich spiele viele "schnellen" Achtelgrooves beidhändig und spiel dann mit links zur Snare dazu die HiHat. Mit der richtigen Dynamik kann man das fast klingen lassen wie einhändig. Ist nur manchmal etwas tricky mit bestimmten BD-Patterns und Ghostnotes sind auch nicht mehr drin.