Beiträge von MoM Jovi

    Wenn ich mir dein Video so ansehe lässt du den Stick viel zu hoch springen (für meine Verhältnisse). Du versuchst den Stock mehr Schwung zu geben als da ist, und tu tust dich glaube ich auch mit dem zweiten Schlag schwer weil du dich in eine ungünstige Position begibst in der du dich selbst quasi sperrst. Arm oben, Hand nach unten abgeknickt, da kannst du keinen Tap machen. Bei mir geht der Arm nach dem ersten Schlag nach unten (teilweise sogar unter das Schlagniveau) und die Hand ist nach oben geklappt.

    Ich hab mal zum Vergleich ein Video von mir gemacht wie das bei 160 bpm in Zeitlupe aussieht, ist aber von schräg oben gefilmt.

    Google Fotos

    Okay danke, ja ich glaube auch, dass ich den Stock zu hoch springen lasse bzw. mit zu viel Schwung/Kraft spiele. Bei mir schaukelt sich das auf der HiHat z. B. auch immer irgendwie hoch. Ich fange entspannt an und verkrampfe/verkopfe dann.

    In deinem Video meine ich aber auch zu sehen, dass dein Unterarm zeitlich etwas früher hoch geht als der eigentliche Tap aus dem Handgelenk kommt. Würde der Unterarm oben an etwas anschlagen, was ein Geräusch macht, dann würde ich es vermutlich wie folgt notieren basierend auf einer 16tel-Triole:

    1 o le + o le

    Dabei ist 1 der Downstroke, das erste "le" ist der stumme "obere Anschlag" des Unterarms und das "+" ist der Tap.

    Hallo,

    kurzes Update. Es wird besser! Und zwar habe ich in letzter Zeit den Ansatz verfolgt, weniger verkopft an die Sache zu gehen! Ich achte bei langsameren Tempi, bis etwa 100bpm schon exakt auf die Bewegungen, aber darüber lasse ich den Gliedmaßen gewissermaßen freien Lauf, ohne auf dem starren "Daumen oben" Griff zu verharren. Das Handgelenk dreht sich so beim ausholen etwas Richtung German Grip und landet beim Downstroke wieder im American bzw. French Grip. Wenn ich entspannt bin, schaffe ich mittlerweile die 140bpm.


    Mir ist aber gerade noch was aufgefallen, als ich eine SloMo Aufnahme gemacht hab. Und zwar scheine ich beim Hochziehen erst den Arm anzuheben, und erst wenn der oben ist, kippe ich das Handgelenk extrem ab. Könnte es sein, dass ich damit Zeit verliere, den Stick zum Tap runterzubekommen? Wie ist das bei euch so?

    Verzeiht mir das miese Licht. Das hat irgendwie mit der Super SloMo zu tun. Aber man erkennt es:


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    Grob könnte man sagen, wenn man das Handwerkzeug eines Schlagzeugers erlernt hat.

    Definiere "Handwerkszeug". Ich kann z. B. seit fast 20 Jahren immer noch so gut wie keine Rolls, also die unbetonten Doppelschläge. Das heißt, ich kann es schon, aber nicht so, dass ich es souverän ins alltägliche Spiel integrieren kann. Auch die sog. "Grundschlagtechniken" führe ich eher unbewusst aus, da gibt es mit Sicherheit Optimierungspotential. Trotzdem bin ich in der Lage, diversen Formationen den notwendigen Rhythmus zu liefern. :)

    Deshalb:

    Für mich hat ein Fortgeschrittener das Handwerkszeug, um sich Stücke selbst zu erarbeiten.

    Vielleicht auch: Seine Schwächen kennen oder vielmehr mit dem, was man "kann", seine Aufgabe so erledigen, ohne dass jemand merkt, was man nicht kann. ;) Da ich keine Achtel auf 160bpm Viertel spielen kann, spiele ich halt nur Viertelnoten und tue so, wie wenn das so gehört. :saint: Eine Hochschulprüfung würde ich so natürlich nicht meistern, aber dem Rock'n'Roll ist das egal.

    Gerne würde ich hierzu mehr Kommentare lesen, die sich auf den Lehrer-Schüler(anwärter)-Aspekt beziehen. Was denkt Ihr, inwiefern sollte man das z.B. Eltern und Kind mitteilen, wenn es um das essentielle Thema "eigenes Instrument" geht?

    Die Grundfrage des Threads finde ich gut und schwierig zugleich!


    Viele bringen hier immer wieder den Punkt an, auf einem E-Drum verginge vielen [Profi-Trommlern von Morgen] die Lust/Freud/Motivation am Instrument. Meine Ergänzung [Profi-Trommler von Morgen] ist ganz bewusst: Wann entscheidet wer und was, ob jemand Profi-Trommler wird oder nicht? Ich spiele "offiziell" (mit Unterricht) Schlagzeug seit ich 11 bin (dazu empfehle ich auch meinen Vorstellungsthread in der Signatur) und rückblickend war das eine sehr spannende und mitunter holprige Reise, die zu beschreiben ein Buch füllen würde und das Erlebte und Erfahrene den Eltern von SchülerInnen zu vermitteln wohl unmöglich wäre.

    Rückblickend wünsche ich mir also, dass mein damaliger Lehrer mehr auf meine Technik und Rudiments geschaut hätte. Wir haben eigentlich nur Notenwerte und Beats eingeübt. Die Technik, die ich mir heute selber (vermutlich mühsam und oft auch zu verkopft) anzueignen versuche, hätten wir damals auf einem E-Drum nicht hinbekommen. Trotzdem habe ich es zu dem gebracht, der ich heute bin - ich bezeichne mich keinesfalls als Profi-Trommler.

    Ein E-Drum stand damals nicht zur Diskussion, warum auch immer. Dennoch glaube ich, dass ich auf einem E-Drum aus heutiger Sicher nicht weniger erfolgreich gewesen wäre. Denn bei mir war da immer ein Wille, dass es gut wird, ein starker Drang zum Perfektionismus. Jedes Set, an das ich mich setzte, war irgendwie anders und ich musste mich damit arrangieren. Das heißt nicht, dass ich besonders tolerant in meinen Soundvorstellungen bin! Ich bin wahrscheinlich sogar sehr engstirnig. Das hat dazu geführt, dass ich auch schnell erkannt habe, dass andere Drummer etwas anders machen und wie. Manche Sachen habe ich mir angeguckt, manchmal fühlte ich mich schlecht, manchmal war ich der Meinung, das kann ich besser.

    Und das ist es doch: Der vermeintliche "Profi-Trommler von Morgen" kommt doch ganz automatisch in Kontakt mit anderen (akustischen) Sets und anderen Musikern/Schlagzeugern - zum Beispiel hierzulande ganz zwangsläufig die uralte Sonor-Schießbude vom Musikverein mit Paiste 404. Und da merkt man dann eigentlich sehr früh, dass das nicht wie das billlige Milennium im Kinderzimmer ist - auch sch***, aber anders sch***. Genau das sollte im Unterricht auch vermittelt werden. Ich finde ja diese Schüler-Vorspiele immer ganz furchtbar, wo alle Schüler nacheinander aufgerufen werden und dann die Etüde Nr. 17 aus der "Lustigen Keyboardschule Kalle Kringelwurm" spielen mit 2-3 völlig ad lib. Fermaten irgendwo im Stück.

    Man hat als Lehrer ja auch die Möglichkeit, dass die Kinder wenigstens im Unterricht auf einem "echten" Schlagzeug spielen. Und man kann sie von Anfang an auf die Unterschiede hinweisen: "Pass auf, wenn du das zuhause übst, dann wird es egal sein, an welcher Stelle du die Snare anschlägst, weil...". Ich denke, dass wir gerade im Schlagzeug-Bereich den Vorteil haben, dass die Kinder alleine wegen den Körperproportionen ein gewisses Alter haben, in dem sie das auch mental verarbeiten können. Und die jüngeren sind meist von Natur aus gut. Man sollte auch nicht den Anspruch haben, innerhalb von X Jahren das und das Level zu erreichen.

    Es ist vielleicht wie im Matheunterricht: Nur, weil man alle Musteraufgaben wie eingeübt "lösen" kann unter Zuhilfenahme des Taschenrechners XY, kann man nicht unbedingt Mathe. Wenn man plötzlich nur den Taschenrechner Z zur Verfügung hat und anstatt Äpfel dann Birnen berechnen soll, zeigt sich, wer es verstanden hat und wer nicht. Das sollten die Eltern vermittelt bekommen, und ich kann mir vorstellen, dass das heutzutage teilweise schwierig ist. Wozu überhaupt Matheunterricht, wenn man die Aufgabe mit dem iPhone fotografieren kann und dann den kompletten Lösungsweg ausgespuckt bekommt?


    Die Begründung "man hat ja dann später mit dem E-Drum viel mehr Möglichkeiten" ist genau so sinnfrei. Ich bin auf diesem Thread gestoßen, weil ich mich wegen dem Lärm-Problem mal mit der Thematik befassen möchte, und habe schon vieles befürchtet, was hier bestätigt wurde. Ich würde die angepriesenen "677 Sounds" von so manchem Drummodul lieber eintauschen in eine einzige gute Set-Bibliothek für 5 Trommeln und 3 Becken. Und das übrige Geld in realistische Spiel-Oberflächen investieren. Den ganzen Schnick-Schnack brauche ich bei einem E-Drum nicht, und ein Schüler braucht ihn erst recht nicht. Aber der wird halt mitgeliefert, weil günstiger als ein ordentliches Snare-Pad mit Position-Sensing.


    Aber ich will mich deshalb keineswegs gegen E-Drums aussprechen - im Gegenteil! Man muss eben allen Beteiligten zu verstehen geben, worum es eigentlich geht. Und man muss das Vertrauen bekommen, nach bestem Wissen und Gewissen beraten zu können. Das kann sein, nach wenigen Monaten sagen und sich eingestehen zu müssen, dass die Trommler-Karriere vom Sohnemann wohl eher gegen die auf dem Fußballplatz getauscht wird, weil er die Bassdrum lieber "kickt" als tritt, oder aber die Tochter sollte nach 2-3 Jahren doch auf ein Akustikset umsteigen dürfen, weil sie wirklich Potential hat. Ich weiß halt nicht wie das als Lehrer ist, ob man u. U. auf jeden potentiellen Schüler angewiesen ist und es existenzbedrohend werden kann, wenn man sich den Uneinsichtigen verwehrt.

    Aber generell würde ich nicht sagen, dass man auf einem E-Drum nicht mit dem Unterricht beginnen kann - zumindest, bis die Basics wie Notenlesen und Rhythmusgefühl stimmen.


    Letztendlich gebe ich Korki auch Recht:

    Nehmen wir mal die Partyband Trommler, Rockmusiker oder Metaldrummer: Wie viele unterschiedliche Sounds benötigen die, setzen sie bewusst ein und kommen auch unterscheidbar beim Publikum oder den Bandkollegen an?

    (Unterscheidbar ist natürlich übertrieben, wenn die eigene Band oft nicht mal merkt, dass man bei der Probe ein ganz anderes Becken spielt...)


    Keine Ahnung warum, aber mir kommt gerade Tico Torres in den Sinn. Profitiert sein Spiel von den Nuancen, die sein Ride bietet? Oder haut er einfach auf die Kuppe, damit es rockt?

    Ich denke, man muss einfach wissen was man will. Dem einen reicht es, dem anderen nicht.

    Tico Torres wollte ich auch noch anbringen! :) Es stimmt, er kennt vermeintlich nur eine Lautstärke. Ein "Tico Torres Signature Soundpack" wäre wohl das einfachste von allen und auch ein Jazzer würde ohne Kraftaufwand nach "Hitman" klingen. Ich habe mich viele Jahre mit Bon Jovi beschäftigt und hatte so ziemlich alle Songs drauf. Irgendwann wurde es langweilig und ich habe neue Sachen ausprobiert. Heute habe ich tatsächlich das Problem, dass ich den Takt bei Bon Jovi nicht mithalten kann, weil ich entweder davonrenne oder hinterherhänge. Sein Mikrotiming ist einfach enorm. Ich denke aber, er weiß sehr wohl, was er tut. Er sagte auch mal, dass er vieles nicht kann, was er gerne könnte. Aber "Timekeeping" hat er drauf. Natürlich könnte man sein Spiel auf einem E-Drum sicher leicht imitieren, würde aber niemals verstehen, was es auf einem Akustik-Set wirklich bedeutet, so zu klingen.


    Zu guter Letzt ein toller Satz zu dem Thema, den Gerd Duddenhöfer mal bei SWR1-Leute gesagt hat. Er hatte erzählt, dass er im Keller ein altes Schlagzeug stehen hat, auf dem er ab und zu mal was probiert und zu seiner Lieblingsmusik "spielt" (er kann kein Schlagzeug spielen). jedenfalls hatte er dann mal einen Handwerker da, der das gesehen hat, und der hat ihn richtigerweise gefragt: "Oh, trommle Sie?" :) Also nicht "Spielen Sie Schlagzeug?" ... kann man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! ;) :P

    Ich glaube, dass es an einem schwingfähigen Galgen eher durchgehalten hätte

    Wie kommst Du denn darauf?

    Naja, eher Intuition, ohne tiefgründig wissenschaftlich darüber nachgedacht zu haben: Ich denke, einen Teil der Energie des Stockschlages wird über die Kuppe auf den Filz "nach unten" übertragen. Je kleiner das Becken, desto mehr Kraft wird das sein, bei gleicher Schlagstärke und -Art. Hat ja auch einen Grund, warum man Becken eher "swipen" soll anstatt geradeaus rein zu schlagen. Ein Galgen kann das meiner Intuition nach noch mal besser abfedern.

    Das nennt man Resonanzkatastrophe.
    Kann mit einem Becken aber nicht passieren, denn es gibt keine diskreten Eigenfrequenzen.

    Da bin ich mir nicht ganz sicher. Das Beispiel passt nicht für große Becken, aber möchte es trotzdem anbringen: Ich hatte mal ein 14er Crash und hatte es auf einem ziemlich massiven Stativ montiert. Irgendwann bekam es einen Riss. Ich glaube, dass es an einem schwingfähigen Galgen eher durchgehalten hätte. Ich würde auch niemals ein 8 Zoll Splash auf ein massives gerades Stativ montieren. Mein Gefühl sagt mir, dass je kleiner das Becken, desto schwingfähiger die Aufhängung sein sollte.

    Das tut hier im Fall des Ride-Becken vom TS nichts zur Sache, aber da ein Becken nie allein in der Luft schwebt, denke ich schon, dass es zumindest in Kombination mit dem Stativ eine gewisse Eigenfrequenz geben kann.

    Interessant finde ich hier auch, dass er einmal per Overhead abnimmt,

    im zweiten Video per Underhead teils sogar mit Shield. Da hat man mal einen schönen vergleich.

    Im zweiten Video war mir auch das Underhead aufgefallen. Habe dann nicht mehr geschaut, wie er es beim "Tico Torres Set" macht. Würde ihm sogar zutrauen, dass er auch die Art der Abnahme dem Original anpasst. Habe nur noch nicht begriffen, warum zumindest beim Tico Torres Set keine schwarzen Paiste hängen. :)

    Ich habe heute einen unglaublichen Typen entdeckt. Er ist zwar keiner von der innovativen Sorte - also spieltechnisch gesehen - aber er imitiert Tico Torres 1:1 in puncto Spiel, Setup und vor allem: Bewegungen, Körperhaltumg und Grimassen. Man erkennt das sogar schon im Video-Thumbnail. Schaut es euch selber an. Natürlich sollte man Tico Torres schon mal spielen gesehen haben:


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    Da gehört ja wirklich einiges dazu, erstmal so auf den Punkt zu spielen und dann auch noch den Original Drummer so perfekt zu mimen.


    Und als ob das nicht genug wäre, den Max Weinberg von Bruce Springsteen kann er auch noch:


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    Hm...gerade mal durchgezählt...ich habe eigentlich auch nur 3 Kits, 24 Becken und 5 Snares. Von dem her bin ich ja noch recht normal unterwegs. 5 Snares hört sich immer gleich so viel an...aber bei 3 Kits braucht es ja logischerweise auch mindestens 3 Snares...


    Also von daher könnte das mit dem E Drum doch noch was werden.. 😇

    Ich sag mal so: Ein Kind kostet bis zur Volljährigkeit 120.000 Euro aufwärts. Das ist wohl in etwas das was Du da stehen hast. :) So gesehen hast Du also nur ein (weiteres) Kind. Läßt sich alles argumentieren. :D

    So in etwa versucht der Teufel in mir gerade zu argumentieren, ob sich der Engel für ein elektronisches Kit entscheidet. Ich wohne auf dem Land und bin super eingerichtet, aber nach 21 Uhr ist trotzdem nichts mehr mit Trommeln, da ich Untermieter habe...es wäre reiner Luxus, aber doch ganz nett, wenn es einen mitten in der Nacht noch mal packt...irgendjemand hat in einem anderen Thread gesagt, man hätte ja 2020 das Urlaubsgeld gespart. :saint:

    Erst vor kurzem meinte der Teufel auch, dass ein paar Color Sounds ganz nett wären. Konnte sich dann aber bisher nicht durchsetzen.

    Beckeninzidenz

    11

    Bin momentan eher ein Risikofaktor für andere als für mich. Habe erst letzte Woche bei zwei Kollegen die Inzidenz erhöht 8|

    Oha, ich bin bei 24, wenn man HiHats als 1 Becken zählt...ich war mal dabei zu reduzieren und "hatte eigentlich alles." Aber dann hab ich angefangen, gebrauchte 2002er zu kaufen... :/

    Vorschlag an die Mods: Wie wär's mit einer Gear-Umfrage für die, die möchten? Dann würde man mal sehen, wieviele Becken, Snares usw. hier im Forum rumliegen. Oder die Verteilung, wer im Durchschnitt wieviele Becken hat.

    Bei mir gibt's noch keine Frau, aber die Mutter im Nachbarhaus, die dann bei jedem neuen Paket meint, "schade, wieder keine Frau." :)

    Die würde aber wohl der Schlag treffen in meinem Musikzimmer...ich habe zwar endlich ein Set für das neue Set verkauft, aber seit Corona hat sich die "Beckeninzidenz" wieder ziemlich erhöht, auch wenn ich sie gar nicht alle spielen kann.

    Hallo Leute,

    ich möchte mit euch eine Interessante Webseite teilnehmen wo sehr schöne Klamotten Kollektion für Damen und Herren gibt, ich weiß dass es nicht unseres Thema ist aber es ist schön ab und zu neues Aussehen zu haben, Hier ein Beispiel und Viel Spaß :)

    Falls das eine Anspielung auf das hier ist:

    Fast schon off-topic, aber für ich viel interessanter wäre mal zu wissen, in welchen Bands du spielst, welche Gigs du so machst und wo du musikalisch hin möchtest - lass uns daran doch auch teilhaben. Dann wäre auch nicht ständig die Diskussion darüber im Gange, wie Jeff Porcaro oder Brad Wilk die Nummer gespielt haben:-)

    Liebe Grüße - weitermachen!

    Muss ich jetzt auch echt mal auf den ersten Post des TS verweisen:

    Das ist ein Sammelthread für meinen Kram. Ich poste hier auch Sachen, die ich nur mit produziert habe (also Mix und ggf. Mastering). Jeweils nur ausgewählte Sachen und in chronologischer Reihenfolge.


    Von meinen Band-Aktivitäten als Drummer sieht man hier (bisher) nicht viel. Aber das spielt auch keine Rolle. Ich poste einfach Sachen, die man schön auf Youtube zeigen kann. :)


    Alles, was in der Form dazu kommt, poste ich natürlich auch hier. Danke fürs Reinschauen. :)

    Warum sollen die von Flexiflo gewünschten Punkte also Offtopic sein? Jetzt wird's zwar bei mir auch OT: Der aktuelle Thread-Titel "m_tree's "Killing In The Name" (RATM) Drum Cover" ist natürlich irreführend, da er suggeriert, es ginge hier ausschließlich um das RATM Cover. Das ist eine ungünstige Eigenschaft der Foren-Software, dass im Dashboard immer der zuletzt vergebene Titel steht. Ursprünglich ging es sicher um die generelle Vorstellung des TS, auch wenn bis hierher vielleicht nur Covers zu sehen sind.

    Aber generell gilt für alle und beide Seiten: "Hold your horses". Erstmal lesen, vielleicht 2-3 mal lesen, und dann was dazu sagen, oder auch nicht. In der aktuellen Zeit ist das natürlich um so schwieriger. Jeder möchte eigentlich auftreten, sich irgendwie "zeigen". Man versucht es irgendwie in der "digitalen Welt" und hat keine Ahnung, wie es bei den anderen ankommt. Man weiß nicht, zu welcher Tageszeit, in welchem Umfeld/Kontext und wie bewusst es von anderen gesehen wird. Eigentlich erwartet man eine Reaktion, und wenn eine kommt, die einem gerade nicht in die eigene meist euphorische Stimmung passt, ist man gekränkt. Geht mir auf jeden Fall so. "Früher", in der analogen Welt sagte man, "schlaf erst mal ne Nacht drüber".

    Habe das Cover gestern auf deinem YT Channel gesehen und erst jetzt den Thread.

    Ich find's cool gemacht! Alleine schon, über ganze 4-5 Minuten die Spannung aufrecht zu erhalten - die dem ein oder anderen scheinbar zu extrem ist. :) Das ist mein allergrößtes Problem bei meinen Videos, dass das Ganze dann am Ende auch noch irgendwie motiviert aussieht. Live geht das irgendwie besser. Aber was solls. Wenn ich demnächst endlich mal meinen "Vorstellungsthread" fertig gebacken bekomme, bin ich auch mal gespannt auf das Feedback! ;)

    Wir hattens ja schonmal woanders vom Note-für-Note-Covern und das Feeling des Songs rüberbringen. Ich denke, wenn man ein Cover macht, dann entscheidet man sich irgendwie bewusst dafür und das ist eine subjektive Sache. Deswegen hat es immer einen Grund, ob ich jetzt alles original nachspiele oder eigene "Noten" reinbringe oder sogar alles ein bisschen mehr "entfremde". Ich meine, wozu machen wir diese Coverei überhaupt? Ich denke, bei den meisten ist ein Endorsement o. ä. weit weg. Das ist ja hauptsächlich für einen selber und dann ist es schön, wenn man ein paar Views bekommt und die Zuschauerbindung möglichst lange ist!


    Zum Thema "Coole Socken" und negative Kritik: Schaut euch mal dieses Interview mit Bertram Engel an. Ab ca. 10 Minuten wird's richtig interessant!

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    Ich habe drüben im "Paiste handgehämmert" Thread schon ein bisschen über die "nachträgliche Handhämmerung mit dem Hickory-Hammer" sinniert. Schließe das ganze nicht aus, auch nicht innerhalb von 2 Stunden. Und "Neuware" ist relativ: Wie lange lag oder hing das Teil im Lager oder Laden, bevor es gekauft wurde, und wie und wie oft wurde es im Laden angespielt, und unterscheidet sich dein Spiel vor dem "prägenden" Gig wesentlich vom Probespielen im Laden von der Intensität her?

    Das ist ein sehr gutes Stichwort! Was kann man da denn so als Halbwertszeit ansetzen? Ich habe nämlich oft das Gefühl, dass sich meine Becken bereits nach wenigen Wochen in meinem Besitz "einschwingen", also anfangen, (in meinen Ohren) "gut" zu klingen.

    Nun kann das an meinen Ohren oder vielmehr an dem, was daran angeschlossen (Gehirn..) ist. Oder dass man mit der Zeit lernt, wie man sie spielen muss. Oder doch an der "Nachhämmerung" durch den Hickory-Hammer. Am Alter des Becken selbst kann man es eher unzuverlässig festmachen, da man nie weiß, wie lange das Teil in irgendeinem Lager rumlag oder -hing...

    Das wäre mal eine spannende Studie: die von Haus aus sehr klangkonsistenten Paiste Teller unterschiedlich lange bei verschiedenen (auch wechselnden) Temperaturen und Luftfeuchten lagern (stehend/hängend/liegend) und die evtl. Klangveränderungen dokumentieren. Kann sich bloß keiner leisten sowas, und Paiste hat das auch nicht nötig, denn die haben Marketing. :)

    Die Art der Lagerung spielt sicher eine Rolle. Habe kürzlich meine Zultan HiHat einige Zeit an den Heizkörper gelehnt gehabt (heiß war der nie wirklich) und neulich festgestellt, dass der Rand des Top-Beckens ein bisschen abgeflacht ist...kann aber nicht sagen, ob das schon vorher so war. ^^

    Weiterhin wäre interessant, ob ein Unternehmen wie Paiste eine gewisse Klangkonstanz auch nach einiger Benutzungsdauer garantiert, bzw. ob es da Unterschiede gibt bzgl. der Veränderung abhängig von Herstellprozess, Material (B8/B20), ...

    Was war das denn für ein Becken bei dir?

    Also ich persönlich würde die 900er nur wegen der Farbe kaufen.

    Nach den beiden Terrana Videos (Türkischer Marsch und That's the way...) bin ich auch der Meinung. Und ich bin mal wieder überrascht, wie butterweich und rauschig die "2002er Bronze" doch eigentlich ist, wenn sie auch tatsächlich zu einem Becken mit dem roten Stempel verarbeitet wurde! Die 602 ME sind nochmal ne andere Nummer, die haben mich letztens in Treppendorf sehr beeindruckt. Aber dazu müsste ich mir einen anderen Finanzplan zurecht-rechtfertigen...und warum überhaupt?


    Hier noch eine sehr gute Einordnung der 900 Color Sound von Kyle Radomsky von Drumeo, wie ich finde. Drumeo wird zwar von Paiste gepudert, aber zumindest innerhalb des Paiste Universum finde ich die Jungs sehr fair, was Beratung angeht:


    "The coating does seem to mellow the cymbals out, and Paiste makes these cymbals on the thicker and heavier side. They are definitely closer to the Alphas or truly PST 8's than the 2002's, but they do play well. I did a big show of pop tunes on a set of the blacks and they worked well in that setting. They are thicker and brighter than my 602s, but that's to be expected. They are well suited to music that needs the clarity of a thicker cymbal, but the coating helps control the brashness. I have also played Aquiles Priester's cymbals and he has a mix of signatures, 2002, Rudes all in the red, and yes his cymbals are on the thicker side, but the 2002s for example were a little bit mellower and drier than the same cymbal without the coating."

    Bei den Jungs scheppert und rumpelt das irgendwie alles,

    Nun habe ich mal bei A&F ein paar Videos angeschaut. Ja..da schepperts, die Frage ist bloß wo... :whistling: :D Nachdem ich die 40 Zoll Helga und die 28 Zoll Snare gesehen hab, bin ich mir da nicht so sicher...

    Inspiriert bin ich auch durch A&F Drums.

    Das ist vor allem interessant im zeitlichen Kontext...hast du auch Drumeo Livestream geschaut? Oder ist das jetzt wirklich Zufall? :)


    An sich interessantes Thema. Jahrzehnte lang überlegen sich die Drummer, wie man das Snare-Rauschen auf Bass-Drum oder zumindest Toms wegbekommt, und nun holt man sich künstlich wieder irgendwelches Rattern rein. =)

    Mein Problem bei fast allen 900er Demos ist, dass die Crashes nur gedengelt werden. Da ist für mich die Frage, wie hart muss ich sie spielen, damit sie klingen? Ist das vielleicht schon die Antwort, dass sie für nichts anderes zu brauchen sind? Klar werden sie im offiziellen Paiste Video sogar für Jazz empfohlen. Aber wenn man Paiste glaubt, kann man auch jede Serie für jedes Genre benutzen. Die Attribute auf der Paiste Homepage zu den einzelnen Serien sind herrlich nichtssagend.


    Tico Torres spielt sogar Signatures in schwarz, bei seiner Spielweise behaupte ich mal vorsichtig, dass er auch Paiste 101er zum Klingen bringt. Er würde auch nie ein Ride ancrashen, auf jeden Fall nicht live mit Bon Jovi:

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    Etwas anderes was mir auffällt ist, dass im Allgemeinen alle B8 Becken bei Paiste (2002 inbegriffen) eher flach klingen, während die Signature viel mehr Bauch und Grundton haben.