Jetzt mal abgesehen von allen Emotionalitäten gegenüber Roland-Modulen... 
In der Anleitung ist von 3-Wege-Triggering beim CY-16R-T die Rede, wobei dann 2 Kabel mit einem jeweils 3-poligen Klingenstecker (was man auch als Stereo-Klinke kennt) erforderlich sind. Dafür muss das Modul natürlich das 3-Wege-Triggering unterstützen. Das tut es ja prinzipiell, denn das Digital Ride macht ja nichts anderes. Ich bin mir jetzt nicht sicher: Geht es, wenn man das Digital Ride nicht anschließt?
Ich denke, das eine ist das Triggering selbst, also wie die 3 Signale Bow, Edge, Bell im Modul ankommen (digital oder analog). Das andere ist das Modelling, also wie verhalten sich die 3 Signale zueinander, werden z. B. alle abgestoppt, wenn ich den Stop-Sensor anfasse, und klingt die Edge weiter wenn schon der Bow angeschlagen wird. Da hat das TD27 wohl nur eine Instanz dafür vorgesehen, denn jedes weitere kostet Rechenzeit. Und da werden eben Abstriche gemacht.
Also was wohl nicht geht, die Bell als Bell des Beckens zu integrieren. Aber mindestens ein User-Sample oder einen anderen Modulklang draufzulegen, das sollte irgendwie möglich sein. Wenn man mal einfach den Stecker am CY-16R-T in die Bell-Buchse steckt, dann bleibt der Bow-Sound gleich, der Edge-Sound ist auf die Bell gerutscht und die Edge selbst ist stumm bzw. es klingt der Bow. Daran sieht man übrigens schön, wie das Modell arbeitet: Schlage ich auf die Edge, erfasst der Bow-Sensor natürlich auch ein Signal. Aufgabe des Modells ist es, den Bow-Sound eben dann nicht wiederzugeben, wenn das Edge-Signal zeitgleich kommt.
Ich bin der Meinung, dass man das Bell-Signal vom Bell-Stecker auf einem AUX nutzen kann, nur wird es halt nicht im Becken-Modell verarbeitet, sondern eigenständig. Evtl. muss man das Bow-Signal aus dem Bell-Stecker herauslösen (also mit einem geeigneten modifizierten Stecker). Nur wird man das Problem haben, dass die Bell eben auch wieder ein Signal bekommt, wenn man Bow oder Edge spielt. Vielleicht lässt sich das über die Trigger-Sensitivität des AUX lösen.
Roland hat sich dabei gedacht, daß du zu einem zweiten 3-Zonen Cymbal-Pad gefälligst ein zweites Roland-Modul kaufen sollst
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Das nennt man Marketing und Produkt-Management. 
Und ganz ehrlich: Wenn beim VAD506 neben dem digitalen Ride ein weiteres 3-Zonen fähiges Becken mitgeliefert wird, dann kann ja das Modul deshalb nicht einfach mehr. Das ist ja heute bei vielen Produkten so. Roland hat nunmal irgendwann entschieden, dass bis zum Flagschiff-Modul hinauf ein einziges 3-Zonen Ride ausreicht - vielleicht auch wohl wissend, dass richtige Profis eh auf VST-Lösungen gehen. Hätten sie die zweite Buchse am CR-16R-T extra ausbauen sollen, um möglichem Spott aus dem Weg zu gehen? 