Beiträge von MoM Jovi

    Ich habe beim Wichteln das "Effective Practicing for Musicians" von Benny Greb ergattert. Das stand auf meiner "Was ich mir nie selbst kaufen werde"-Wunschliste und meine Schwägerin hatte mich gezogen. Mal sehen, wie es sich auf mein Übeverhalten auswirkt. :saint:


    Ansonsten war bei mir gefühlt schon das ganze Jahr Weihnachten...vieles ging und viel neues kam das Jahr über. :P Aber pünktlich zu Heiligabend gab es endlich wieder einen langersehnten Gig!


    Und 2022 hat auch prima angefangen: Gleich an Neujahr habe ich nun endlich mein 13er Sonor Tom zu einem anständigen Preis verkauft! :love: Das beruhigt das Gewissen!

    Das hat man eigentlich bei so ziemlich allen, dass neue Farben jedes Jahr kommen (was soll man sonst auch andauernd als neues präsentieren, insbesondere jetzt, wo alle doch gebeutelt sind und Metallkomponenten nur begrenzt bis gar nicht erhältlich sind?) und dafür andere weg sind, um dann unter etwas anderem Namen später wieder aufzutauchen...

    Ich hätte auch am liebsten für jeden Gig ein neues Finish, aber ich sehe irgendwie nicht den wahren Nutzen darin, mir ein neues Drumset zuzulegen, nur weil mir die Farbe gefällt.

    Ich wundere mich immer wieder, wie viele neue Räumlichkeiten für laute Akustiksets es selbst jetzt zu geben scheint, wo die meisten Nachbarn auch zuhause sind. :)

    Aber würde das Zeug nicht gekauft, würde es wohl nicht angeboten. :)

    Denn wenn der Drive da runter geht, ohne dass man es will oder die Bandmitglieder es wollen, muss man das halt anders spielen. Dabei spielt die Orchestrierung letztendlich keine Rolle.

    Natürlich ist dafür notwendig, dass man sich selbst in die Kritik nehmen kann und nicht jede spielerische "Eigenheit" als individuelle Stärke betrachtet. Ich befasse mich gerade damit mittlerweile immer mehr.

    Da geb ich dir Recht.


    Aber dazu, das war ja ursprünglich deine Antwort auf meinen Beitrag:

    Meines Erachtens hat das alles nicht viel damit zu tun, womit man etwas spielt, sondern wie man es spielt.

    Da meinte ich eigentlich, man tut sich leichter, wenn man die Becken, welche man hauptsächlich zum Grooven benutzt, also meistens halt HiHat und Ride, insofern aufeinander abstimmt, dass man beim Wechsel nicht völlig umstellen muss. Das ist natürlich alles sehr subjektiv und kommt auf die eigene körperliche Verfassung an. Aber als Extrembeispiel nehme man vielleicht mal eine 17er Soundedge HiHat und ein 24er Paper Thin Ride mit kleiner Glocke. Da murkst man sich in einem Rocksong auf dem Ride einen ab. Und ich lasse lieber die HiHat größer und dünner werden, bevor ich mir nen Ambos als Ride aufhänge. :)


    Habe dich aber schon verstanden und denke natürlich auch, dass Gear keine Technik und kein Können ersetzen kann.

    Nur was soll ich da verstellen, wenn bei einem Modul garkein Hihat Sound angesteuert wird?

    Ich dachte an die banale Tatsache, dass der letzte, der das Modul in der Hand hatte, die HiHat Lautstärke einfach runter gedreht hat. :)

    Nach banalem wiederholtem Ein- und Ausschalten spricht nun das eine Modul die Hihat an

    Vielleicht nicht hotplug-fähig? Oder Kapazitäten, die sich erst entladen müssen.

    Hört sich abenteuerlich an. Hast du mal versucht, die Module auf Werkseinstellungen zu setzen? Nicht dass du ausgerechnet 2 Versandrückläufer erwischt hast, die auch noch komplett "verstimmt" sind.

    Letztendlich ist es wohl das, was den Live-, Band-, und Sessiondrummet von dem unterscheidet, die ausschließlich YouTube-Drum-Cover-Videos produziert.)

    Stimme deinem Post zu, aber das hier sehe ich anders. Ich bin nicht der wahnsinns "YouTuber", aber wenn ich mal was mache, dann sehe ich bei mir die Probleme des TS auch. Wenn ich nicht musikalisch spiele und mich nicht wirklich reinhänge, gefällt mir meine Aufnahme selbst nicht. Es sei denn, du meinst jene YT-Drummer, die alles mit Chops überziehen. ;)

    (Aber wenn die Bands es doch hassen... :whistling: )

    Wie "intellektuell" sind denn die Bandmitglieder unterwegs? Ich habe mit Gitarristen zu tun, die glauben mir heute nicht mehr, dass der Song in der letzten Probe genau so schnell war, obwohl ich sage, ich spiele nach Klick. Und da geht es manchmal um ganze 10bpm, also kein Problem von Microtiming.


    Ich habe in deiner Aufnahme auch nicht das Gefühl, dass da was schwankt. Aber wenn man es wirklich wissen wollte, könnte man noch einen Klick drüber legen und schauen, wo etwas hinterher hängt oder voreilt - oder die Wellenformen in einer DAW anschauen. Wenn man weiß, woran es hängt (oder eben eilt), dann kann man durch bewusstes Spiel schon einiges korrigieren.

    Ich habe aktuell auch einen Song, von dem ich gerne ein Cover machen würde, aber da gibt es einen Wechsel von einem 8el-Beat auf einen RLRL 16tel-Beat und ich werde jedes Mal schneller und ich krieg das einfach nicht hin. Unterschiedliche Handsätze machen jedenfalls auch was mit dem Feel.


    Aber wie gesagt, in deinem Beispiel finde ich da keine wahnsinnigen Unterschiede. Kann es sein, dass die Mitmusiker im B-Teil gerne schneller wären bzw. der B-Teil einen treibenden Charakter hat und du langsamer zu werden scheinst, wo du einfach nur das Tempo hälst?

    Zu dem Thema "Soundloch" habe ich den Eindruck, dass viele Drummer die HiHat einfach zu hart spielen. Das ist zumindest bei mir der Fall, wenn ich mich nicht fokussiere. Auf dem Ride bringt man diese Kraft dann nicht auf wegen des Rebounds. Mir hilft es dahingehend auch extrem, dass ich mittlerweile große dünne Becken spiele, also das Ride mit viel Wash und dafür Ping-Einbußen und bei der HiHat seit neustem sogar 16". Damit kann man die Dynamik auch ein bisschen angleichen. Bei großen dünnen Rides ist es ja auch so, dass bei intensiverer Bearbeitung nicht nur der Ping, sondern auch der Wash mit hoch kommt.

    Hallo,

    Achtung in den Thomann Kleinanzeigen!

    Eigentlich wollte ich fragen, ob ihr sowas schonmal gehabt habt. Aber mittlerweile hat sich Thomann auf meine Nachfrage gemeldet:


    Ich hatte eine Anfrage auf eine Thomann Kleinanzeige bekommen, offenbar von einem Inder. Der Schriftwechsel war erstmal sehr unpersönlich, aber ok, andere Länder andere Sitten.

    Nach der Preisverhandlung hat er nach der "Pickup Adress" gefragt, Alholadresse ok. Nachdem ich ihm diese mitgeteilt hatte, kam folgendes "Formular" in Reintext:

    Dann habe ich erstmal gefragt, ob es denn nicht mit PayPal ginge (weil es mir suspekt vorkam, vor allem das mit der "WhatsApp number").

    Da kam folgendes zurück:

    Zitat

    Payment through the bank is the best option. It will be picked up by the shipping agent after payment have been confirmed in the bank
    Kindly send me the required details as requested

    Das war mir zu blöd. ^^

    Habe die Mail an Thomann weitergeleitet mit der Bitte um Prüfung der Mailadresse, ob es sich um einen Thomann-Kunden handelt.

    Folgende Antwort habe ich erhalten:

    Also Vorsicht und schönes Wochenende! Vielleicht meldet er sich ja bei euch auch mal. ;)

    Da es von Roland nicht pre-sale-mäßig kommuniziert wird und jeder mit Digital-Ride denkt, cool jetzt hab ich die zwei Strippen noch für ein zweites 3-Zonen Cym-Pad, nennt "man" das garantiert häufig auch (zumindest wenn "man" dann anschließt und merkt, man ist draufreingefallen) Verarschung. ;)

    Vorweg: Ich will hier keinen Stress anfangen. ;)

    Aber wo müsste das denn pre-sale-mäßig kommuniziert werden? Habe mir die Roland Produktseite angesehen. Da steht tatsächlich nicht "wir liefern ein CY-16R-T, aber du kannst die Bell nicht benutzen". ^^ Da steht halt, dass diese 2 "dünnen" Crashes und das digitale Ride dabei sind. Nun kann einer in die Specs der einzelnen Komponenten schauen und leicht herausfinden, dass das CY-16R-T eigentlich 3 Zonen kann. Durch Studium des mitgelieferten TD27 kann man aber auch herausfinden, dass es besagte Einschränkungen gibt.


    Ich könnte auch die Frage stellen: Würden wir darüber diskutieren, wenn Roland zum VAD506 einfach 2x das CY-14C-T gelegt hätte? Wäre es dann auch Verarschung, weil im Karton mindestens ein CY-16R-T Platz hätte - oder warum nicht gleich 2x das CY-18DR? :P


    Ich denke, das 16er Crash ist einfach wegen der Größe dabei. Und blöderweise hat Roland "nur" ein 3-zoniges 16er Beckenpad.


    Vielleicht ein nicht ganz so gutes Beispiel zum Schluss:

    Hätte Mediamarkt in der Anfangszeit von HDMI ein Bundle verkauft aus Fernseher, der nur einen SCART-Anschluss hat, und einem DVD-Player, der sowohl SCART als auch HDMI Anschlüsse hat... wäre es Verarschung, weil man den DVD-Player innerhalb des Bundles ja nicht per HDMI nutzen kann? Oder hätte man auch den Vorteil sehen können, dass man noch zusätzlich HDMI hat, wenn man später man den passenden Fernseher hat oder den Player noch in anderen, HDMI-fähigen Systemen nutzen kann?

    Jetzt mal abgesehen von allen Emotionalitäten gegenüber Roland-Modulen... ^^


    In der Anleitung ist von 3-Wege-Triggering beim CY-16R-T die Rede, wobei dann 2 Kabel mit einem jeweils 3-poligen Klingenstecker (was man auch als Stereo-Klinke kennt) erforderlich sind. Dafür muss das Modul natürlich das 3-Wege-Triggering unterstützen. Das tut es ja prinzipiell, denn das Digital Ride macht ja nichts anderes. Ich bin mir jetzt nicht sicher: Geht es, wenn man das Digital Ride nicht anschließt?

    Ich denke, das eine ist das Triggering selbst, also wie die 3 Signale Bow, Edge, Bell im Modul ankommen (digital oder analog). Das andere ist das Modelling, also wie verhalten sich die 3 Signale zueinander, werden z. B. alle abgestoppt, wenn ich den Stop-Sensor anfasse, und klingt die Edge weiter wenn schon der Bow angeschlagen wird. Da hat das TD27 wohl nur eine Instanz dafür vorgesehen, denn jedes weitere kostet Rechenzeit. Und da werden eben Abstriche gemacht.


    Also was wohl nicht geht, die Bell als Bell des Beckens zu integrieren. Aber mindestens ein User-Sample oder einen anderen Modulklang draufzulegen, das sollte irgendwie möglich sein. Wenn man mal einfach den Stecker am CY-16R-T in die Bell-Buchse steckt, dann bleibt der Bow-Sound gleich, der Edge-Sound ist auf die Bell gerutscht und die Edge selbst ist stumm bzw. es klingt der Bow. Daran sieht man übrigens schön, wie das Modell arbeitet: Schlage ich auf die Edge, erfasst der Bow-Sensor natürlich auch ein Signal. Aufgabe des Modells ist es, den Bow-Sound eben dann nicht wiederzugeben, wenn das Edge-Signal zeitgleich kommt.


    Ich bin der Meinung, dass man das Bell-Signal vom Bell-Stecker auf einem AUX nutzen kann, nur wird es halt nicht im Becken-Modell verarbeitet, sondern eigenständig. Evtl. muss man das Bow-Signal aus dem Bell-Stecker herauslösen (also mit einem geeigneten modifizierten Stecker). Nur wird man das Problem haben, dass die Bell eben auch wieder ein Signal bekommt, wenn man Bow oder Edge spielt. Vielleicht lässt sich das über die Trigger-Sensitivität des AUX lösen.

    Roland hat sich dabei gedacht, daß du zu einem zweiten 3-Zonen Cymbal-Pad gefälligst ein zweites Roland-Modul kaufen sollst ;) .

    Das nennt man Marketing und Produkt-Management. ;)

    Und ganz ehrlich: Wenn beim VAD506 neben dem digitalen Ride ein weiteres 3-Zonen fähiges Becken mitgeliefert wird, dann kann ja das Modul deshalb nicht einfach mehr. Das ist ja heute bei vielen Produkten so. Roland hat nunmal irgendwann entschieden, dass bis zum Flagschiff-Modul hinauf ein einziges 3-Zonen Ride ausreicht - vielleicht auch wohl wissend, dass richtige Profis eh auf VST-Lösungen gehen. Hätten sie die zweite Buchse am CR-16R-T extra ausbauen sollen, um möglichem Spott aus dem Weg zu gehen? :P

    Die Bell kann man zwar theoretisch anschließen, sie funktioniert aber nicht, wenn das digitale 18CYR zur Anwendung kommt.

    Geht das nicht, weil das Modul die Bell als solche erkennt, oder lässt sich die Bell halt nicht im Kontext des Crashs verwenden? Funktioniert sie denn, wenn das digitale Ride nicht angeschlossen ist?

    Ich habe mir das auch schon überlegt, aber nicht ausprobiert: Die Bell an einen der AUX Inputs am TD27 anzuschließen und halt einen bestimmten Sound draufzulegen. Klar, würde der dann z. B. nicht abgestoppt, wenn man das Becken stoppt. Aber geht es wirklich überhaupt nicht? Dafür müsste ja beim Analog-Signal eine Kennung mitkommen. Oder eine (fast schon böswillige) Erkennung, dass beim Bell-Signal zeitgleich eine schwache Vibration vom Edge-Sensor erkannt wird und das Modul so weiß, es ist die Bell vom Crash!? :/

    Könnte natürlich auch prozessortechnische Gründe haben, und das Modul ist performancemäßig einfach nicht in der Lage, ein zweites komplettes Ride zu unterstützen.

    Ja, die gehen dann nicht mehr, aber dann könnte man auch auf das CY16R verzichten, zumindest als 3-Zonen Crash. Das verwirrte mich nach dem Kauf schon, denn es wird nicht darauf hingewiesen, dass diese Funktion eingeschränkt wird.

    Ich denke, das ist eine interne Kostenabwägung bei Roland. Bei einem akustisch anmutenden Kit ist es ja nur logisch, zum 14er Crash ein 16er zu kombinieren. Es heißt zwar, die beiden dünneren Crashes wurden eigens für das VAD entworfen, aber da wurde sicher für die Zukunft geplant. Die Bell wird da bestimmt nicht einfach so drin sein, auch wenn sie derzeit nicht unterstützt wird. Ich meine, dass das in der Anleitung des VAD auch irgendwo steht.


    Mal noch ne andere Frage zum TD27 (in VErbindung mit dem VAD506):

    Ich kriege es nicht hin, beim 2. Tom auf den Rand ein Tambourin zu legen, ohne dass das Tambourin dann auch auf dem Fell liegt. Bei den anderen Toms geht das. Dort habe ich ein Splash und eine Cowbell drauf. Klar, man muss während der Zuordnung aufpassen, dass man nicht versehentlich aufs Fell kommt und dieses dann überschreibt. Aber ich schaffe es einfach nicht beim 2. Tom. Habe auch noch kein anderes Instrument ausprobiert, möglicherweise ist das Tambourin Sample das Problem und liefert immer beide Signale für Fell und Rim (so wie beim Ride Bow und Bell zusammenhängen).

    Ich habe die aktuellste Firmware auf dem Modul.

    Allerdings fürchte ich bei den geringen Unterschieden, die jetzt schon zu hören waren, dass Serienstreuungen von Mikrofonen und auch der Einfluss einer minimal anderen Platzierung die Unterschiede möglicherweise überdecken. Daher fällt mir auch keine schlaue Methode ein, um dies mit dem selben Quellsignal vergleichen zu können.

    Naja, wenn man hier nun aber unter "Idealbedingungen" Unterschiede gesehen hat (oder eben auch nicht), dann kann man sie wenigstens auf die Modifikationen zurückführen. Ob Serienstreuungen und Platzierungen von weiteren Systemkomponenten (Mikrofone) das ganze dann noch verschlechtern oder gar kompensieren, kann man sich danach fragen.

    Die Phase ist doch einfach die 1. Ableitung bzw. Steigung des Frequenzgangs, oder?

    So einfach ist es glaube ich nicht. Auch wenn es bei dem oben gezeigten Hochpassverhalten den Anschein hat.

    Oh Gott, das ist schon lange her... :saint: Aber wäre es wirklich nur die 1. Ableitung, dann würde man wohl den Hokus Pokus mit dem Fourier/LaPlace-Bereichswechsel nicht machen: Phasengang – Wikipedia

    Vielleicht kann man indirekt von einer Ableitung sprechen, aber mathematisch ist es was anderes. Werde mich da vielleicht ein anderes Mal reindenken...


    Das ist echt mal ein spannendes Thema und definitiv archivwürdig. :)