Beiträge von MoM Jovi

    Wegen OT-Gefahr packe ich das Zitat aus einem anderen Thread hier rein:

    Du meinst es doch selbst. 8o Ich habe auch mehrere Hats, die ich gut finde. Rides habe ich etliche, aber bei jedem immer irgendwas zu pienzen. Aber das ist auch gut so, sonst hätte ich ja keine Ausrede mehr. Nächste Woche kommen schon wieder 2 (und ein paar Hats). :Q

    ^^ Naja, ein bisschen ernst hab ich es schon gemeint - also im Sinne von, ich hätte gerne DIE eine HiHat, mit der ich alles machen kann, eben um nicht so viel schrauben zu müssen. Habe mir auch erst wieder ein bestellt, die kommt nächste Woche. Und heimlich habe ich mir eingeredet, dass ich dafür dann ne andere abgeben werde. Ich bin nämlich eigentlich eher der Minimalist. Aber je weniger Zeug man spielen möchte, desto mehr Optionen hat man für einen minimalistischen Ansatz...

    Was für ein Paar ist das denn, das bei dir ankommen wird. Du hast mir aber nicht etwa die 16" BigBeat von Just Music vor der Nase weggeschnappt? :P :D Ich hatte mich gestern soweit, dass ich das Teil bestelle, aber dann war sie zum Glück schon weg! :saint: ;( :evil:

    Wie schlagen sich die Buchenkessel vom Vintage bei härteren Stilen? Zb. mit tief gestimmten Clear Emperor auf den Toms und EMAD/SuperKick 2/etc. auf der BD?

    Ich denke nicht, dass ich deinem Anspruch von Härte dienen kann, aber vielleicht hilft dir mein Cover hier vor allem bzgl. der Toms weiter. Es ist die Standard-Befellung, also Ambassador Coated und ein Coated mit Black Dot auf der Bass und Kissen drin, 1-2 Moongel auf den Toms, ansonsten ungedämpft. Je nach Lautsprecher klingen die Kessel noch ganz schön nach, hatte ich auf meinen Studio-Monitoren nicht so vernommen.

    Also ich bin ganz zufrieden, warte aber noch sehnlichst auf den ersten Live-Einsatz.

    Und Achtung, natürlich sind die Original-Toms von der Aufnahme noch dabei. ;)

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    mindestens zwei Beckensets stehen fast das ganze Jahr unbenutzt im Proberaum im Case

    Jap, zur Zeit vor allem die ganzen Teller, die ich mir die vergangenen Monate in stiller Hoffnung auf baldigen Einsatz geleistet habe. ^^ :(


    Mich lacht die ganze Zeit die 16" 2002 BigBeat HiHat an, auch weil der Preis so cool ist. Kann mir dazu jemand was erzählen? :S Die Sound-Demos vom Hersteller und zahlreichen Reviewern schrecken mich zwar ab, aber das war schon manchmal so. So manche 14er HiHat klingt ganz schön groß, bis ich sie selber unter den Sticks habe. Ich bin hin und her gerissen, ob ich das Teil einfach zur Ansicht bestelle. Spielt hier jemand so ein Ding?

    Ich habe schon gewisse Erfahrung mit "großen" HiHats von meiner 15" Zultan Anniversary. Die ist eher trocken. Ich schätze die BigBeats im Verhältnis mehr "buttery" ein.

    Schließlich wirds ja keinen Räumungsverkauf oder dergleichen geben

    Vor kurzem habe ich aber ne Anzeige gesehen, dass derzeit u. a. Becken im Onlineshop bis zu 30% reduziert sind - Ausstellungsstücke. Sind ein paar schöne Sachen dabei, aber ich hab doch schon alles. X/

    Für dynamische Mikrofone ist das richtig. Es gibt aber auch Mikrofone die keine Phantomspannung vertragen, Bändchenmikrofone zB.

    edit: bezüglich der Bändchenmiks bin ich mir mit der gemachten Aussage nicht mehr so sicher. Guckst du hier.


    Im Zweifel würde ich die Phantomspeisung bei Ribbons aber abschalten. Einen Grund für die abweichenden Aussagen muss es ja geben.

    Irgendwo habe ich mal gehört oder gelesen, dass die "Phantomspannung" gerade so heißt, weil sie nur für die zu sehen ist, die sie sehen wollen. :) Deswegen haben dynamische Mikros auch kein Problem. Hat mit der Verdrahtung zu tun, aber Standard XLR Kabel sind eigentlich alle "richtig" verdrahtet. Eigentlich müsste ich es genauer wissen :saint: müsste man sich nochmal damit befassen. Jedenfalls spielt das "heutzutage" für Bändchen keine Rolle mehr: Thomann Online-Ratgeber Häufig gestellte Fragen (FAQ) Bändchenmikrofone


    Zur Frage, wie viele Mikrofone zum Anfang: Wenn du nicht nachbearbeiten kannst, hast du natürlich ein Problem, wenn du eigentlich den perfekten Take gespielt hast, und die Toms aber richtig reinknallen. Ein bisschen was kann man da vielleicht über einen guten abgeschlossenen Kopfhörer vor der Aufnahme abhören, oder du stellst jemanden (der ein bisschen was davon versteht) mit langem Kabel am Kopfhörer in einen anderen Raum.

    Du brauchst ein 22er Ride, das 20er ist Kindergarten, ich habe mein 20er Ride auch vor Jahren schon weggegeben.

    Denke auch über die anderen Paiste 2oo2 Becken nach.

    Hm, das 20er gefällt mir eigentlich schon ganz gut, gerade weil es so "zart" ist und auch mal nen Crash verträgt. Nur eben die starke Ähnlichkeit zum 18er Crash. Ich mag zarte Becken, selbst für härteren Rock.

    Die Medium-Varianten waren mir beim Thomann zu dick, selbst in dem großen Raum, wo die ganzen Drumsets stehen, waren sie mir zu mächtig. Im Moment spiele ich für mich alleine und mit ausreichend Gehörschutz, da wäre das im Prinzip kein Problem. Ich möchte diese Zeit aber eigentlich nutzen, mir eine entspannte Spielweise anzueignen und Becken zu suchen, die die Bandkollegen nach dem Lockdown nicht mehr laut finden. ^^

    Und bevor ich den 2002er Park noch erweitere, denke ich tatsächlich auch über sowas wie 602ME nach, oder auch die Black Label 2002, die habe ich butterweich in Erinnerung...

    Ja, man kann ein Ride crashen, aber genauso sinnig ist es, auf einem Crash Ridepattern zu spielen. Geht, macht vllt. sogar im Songkontekt sinn,

    ist aber nicht das bevorzugte Revier des jeweiligen Beckens.

    Hm, mit dem Argument hab ich schon gerechnet. Überzeugt mich aber nicht. ^^ Das schon eher:

    Die Serie stammt schließlich noch aus Zeiten, in denen die einzelnen Beckentypen noch nicht so deutlich ausdifferenziert waren im jeweiligen Portfolio, wie das heute meistens der Fall ist

    Habe ja bereits gesagt, dass ich das 20er Classic schon durchaus für crashbar halte. Und warum auch nicht. Gibt ja schließlich mittlerweile ganze Serien, die nicht mehr zwischen Crash und Ride unterscheiden.

    Als Ride war es mir zu dezent und als Crash zu wuchtig. In einer Punk-Kapelle könnte ich es mir als Crash/Ride vorstellen.

    Im Modern Country wird oftmals das Ride als Crash miteinbezogen und die Drummer spielen dann häufig nur 2 Crashes plus Ride.

    Ein 22er war auch schon im Gespräch, momentan gibt's sogar ein schönes in den Kleinanzeigen. Aber etwas in mir möchte mir untersagen, in dieser Zeit Becken für alle (Live-)Situationen zu besorgen. :/ :D Über Thin Crashes hab ich auch schon nachgedacht, vor Heavy/Medium/Power habe ich ein bisschen Respekt. Momentan hängt ein 19er Crash rechts vom Ride für Crash-Ride-Anfälle. :)

    Guten Tag,


    ich wärme ein altes Thema auf. Denn ich wollte erst ein neues erstellen, habe aber dann die Suche mal richtig benutzt und siehe da! Die Thread-Überschrift ist genau das, wonach ich suche. Und kombiniert mit folgendem Zitat kommt es meinem Anliegen nochmal gefährlich näher:

    In den nächsten Tagen kommt noch ein 18" 2002er Crash dazu...

    Also, ich habe ja schon seit einigen Monaten begonnen, relativ blind auf den Klang bezogen (was für ein Wortspiel ^^ ) gebrauchte 2002er zusammenzukaufen. Der Gang in den Laden ist seit geraumer Zeit nicht mehr in entspannter Weise möglich, und auch die haben nicht immer alles da, selbst wenn es sich vielleicht um eine Pflicht-Serie handelt...wie dem auch sei. Durch den Blindkauf habe ich nun folgenden Salat:


    Das 20" Ride und 18" Crash, beide jeweils in "Classic" Ausführung, klingen an der Kante so gut wie gleich, also haben weniger als einen Halbton Unterschied. Ich denke, dass das aufgrund der Paiste-Qualitätssicherung bei mir kein Einzelfall ist. Mein persönliches, subjektives Problem ist nun, dass ich beide Becken für sich sehr geil finde und ich der Meinung bin, dass man das Ride auch super crashen kann! Nun führt das häufig sporadisch zu "Überraschungserlebnissen", wenn man im Crash-Ride-Beat mal noch das definitionsgemäß "echte" Crash spielt. Klassisch, brav, auf dem Rücken gespielt, klingt das Ride selbstverständlich anders und fügt sich super ein.

    Aus objektiver Sicht frage ich mich aber, was sich Paiste hier seit Jahrzehnten dabei denkt (oder eben nicht)? :) Selbst wenn man sein 20" Ride brav in der klassischen 14/16/20er Kombi spielt, ist es doch wohl am naheliegensten, irgendwann mit einem 18" Crash zu erweitern. Macht man sich dann dabei keine Gedanken um Thin/Classic/Medium/Power, dann könnte man schon bald denselben Salat haben wie ich. Hier wird nun jemand einhaken, dass man Becken vor dem Kauf antestet. Aber das ändert mMn an der Sache nichts: Während meine Crashes in 18, 19, 20 Zoll jeweils ziemlich genau einen Ton auseinanderliegen und fast ein astreines Glockenspiel abgeben, klingt das 20" Ride wieder wie das 18" Crash. Ist das nicht komisch? Was sagen die 2002er Spezialisten dazu? :)

    gespannt was MoM Jovi wirklich gemeint hat...man darf gespannt sein ;)

    Also nach deinen Notizen meinte ich die erste Figur:

    Meinst du sowas>Figur 2 (nennt sich Herta)

    Stroke 4.pdf

    Allerdings verschoben wie hier im 2. Notationsbeispiel:

    meint wohl eher das hier:

    Benny's Drum Channel: Tipp der Woche-Der "Abroller" - YouTube

    Also mit der Snare auf der "quasi 4 +" beginnen und mit der Bass auf 1 landen. Mit "quasi 4 +" meine ich die letzte + vor dem "Abschlag" ... es wird ja am Ende des Songs manchmal taktlos/fermatiert. Intuitiv würde ich es als 16tel-Triole verstehen, aber kommt natürlich aufs Tempo des Songs an. Von der Geschwindigkeit der einzelnen Schläge sollte es halt irgendwo gefühlt nach 16tel-Triole ab 120bpm aufwärts klingen.

    Habe das vor vielen Jahren am Ende unseres Abi-Songs gemacht, so gegen 3:54:


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    (vorher kommt noch ein cymbal wirbel und tom gespiele und gitarren gejaule): ba ba bumm oder so?

    Ich glaube, der TS meint nicht irgendwas, sondern genau das, was er da beschreibt: "ba ba bumm", also das "Allerletzte" nach all dem Trash-Canning, wo dann wirklich Ruhe ist. Auf (Live-)Aufnahmen klingt dieses "Lick" immer sehr trocken durch entsprechende Dämpfung und Nachbearbeitung. Deswegen wohl auch die Unsicherheit, wie man das spielt. Natürlich ist es eigentlich easy, aber ich erinnere mich an meine Anfangszeit, wo ich genau an dem Ding fast verzweifelte, weil ich es nicht so zum Klingen brachte. Sei es wegen ungestimmten oder viel zu offen klingenden Toms oder unpassenden Intervallen zwischen Toms und Bass-Drum.

    Wenn ich also richtig verstanden habe, um was es dir bei "ba ba bumm" geht: Ich würde die beiden "ba" auf meinem tiefsten Toms und das "bumm" auf der Bassdrum spielen. Die "ba"s recht schnell hintereinander als 16tel oder 32tel. Mein Problem war lange, dass mein Floortom noch lange tönte und die Bass-Drum übertönte.

    Man kann beliebig viele "ba"s spielen, aber 2 Stück sind wohl mindestens notwendig. Dann kann man sie natürlich auch auf verschiedene Toms verteilen, wie man möchte. Tendenziell erzeugt eine tonale Abwärtsbewegung halt immer das Gefühl vom Ende.

    Was auch ganz cool ist: stfk (snare - tom - floortom- kick), stf als 16tel-Triole und k als Abschlag.

    Eben alles totzuknüppeln und willkürlich Chops rauszuhauen.

    ...was ja nicht schlecht sein muss, wenn man es "kann". Todd Sucherman sagt dazu sinngemäß, "spiel was du willst, aber fühl dich gut dabei oder jammere nicht, dass du etwas nicht so hinbekommst, wie du es gerne hättest oder dass dich deine Auftraggeber/Mitmusiker feuern, weil du ihnen nicht dienlich spielst".

    Es unterliegt auch immer einer gewissen Interpretation wie ich Talent und Begabung definiere.

    Wenn ich da mal mich als Beispiel nehme, ich höre mein Leben lang ständig immer wieder, was ich doch für ein Talent sei, egal was ich mache. Das ist mir meistens schon ziemlich peinlich, vor allem, wenn es Leute mitkriegen, die ich aus meiner Sicht "über mir" einstufe. Nun gut, hab ich eben Talent, wenn es jemand sagt, aber mache ich es dann aus dessen Sicht einfach besser, weil ich mich in diesem einen Punkt - z. B. Schlagzeugspielen - wenigstens ein bisschen mehr damit befasse?

    Ok, vielleicht haben verschiedene Menschen einfach unterschiedliche Gaben, dass ihnen etwas besonders leicht fällt und was anderes nicht. Aber vielleicht hat das auch nur mit persönlichem Interesse zu tun...es gibt ja Leute, die können einfach nicht im Takt klatschen. Aber können sie es rein physisch-mental nicht, oder weil sie nie den richtigen Zugang dazu gefunden haben?

    Ich schweife ab...oder vielleicht doch nicht: Zurück zur Eingangsfrage ist es wohl genau das, was die Miss_Mieze braucht: Schaffe dir den Zugang und probiers aus, wenn du dich dafür bereit fühlst. Es wird wohl nie der Tag kommen, an dem du genug Akkreditierungspunkte beim Üben im Kämmerlein gesammelt hast, mit denen du dann wo auch immer anheuern kannst und genommen wirst. Probier einfach aus und such dir eine Band, sei selbstkritisch aber nicht zu arg, falle auf die Schnauze und lerne daraus, fahre (unberechtigt) negative Kritik ein und mach dein Ding. Wenn du möchtest, hole dir ab und an "professionelles" Feedback, aber lerne, was du ernst nehmen solltest und was nicht.

    Im Fotojournalismus (hat ja auch manchmal was mit Kreativität und technischem Können zu tun) gilt als Anfänger der, der nur an guten Tagen liefert. Der Profi bringt auch unter schwierigen Bedingungen und ohne gut drauf zu sein ein akzeptables Ergebnis, welches vermarktet werden kann, zustande.


    Glücklich der, der nicht liefern muss! :)

    Gutes Beispiel. Ich sehe das an meinen Drum Covers, wieviele Takes ich dafür immer brauche. Studio-Drummer wäre ich daher wohl niemals. Das ist auch der Grund, warum ich die Musikerkarriere nach der Schule hab bleiben lassen. Ich bin zu faul zum Üben. :)

    Es hängt nicht von der Anzahl der Noten ab ;)


    Talent heißt, zu spüren was die Musik braucht, statt alles totzuknüppeln. Während du eine Band souverän und musikalisch gediegen begleitest , verliert er völlig den Beat aus den Augen und versucht willkürlich Chops zu zeigen. Von echtem Groove ganz zu schweigen.

    Ein sehr gutes Beispiel finde ich Tico Torres. Stellt man ihn neben seine Kollegen aus derselben Liga, steht er wohl eher hinten (sagt er selber über sich), trotzdem gibt er Bon Jovi genau das, was sie brauchen und ich finde es auch extrem schwer, einen Bon Jovi Song "richtig" zu spielen, wenn es auch nicht viele Noten sind. Finde mal einen Festzelt-Partyband-Drummer, der It's my life richtig spielen kann!

    Es wird nur das gekauft, was auch mit gewisser Wahrscheinlichkeit zum Einsatz kommt.

    [...] Hauptset [...] und einem Feld-, Wald- und Wiesenset [...]

    So weit war ich bis Corona auch...Hauptset zuhause, Proberaum Set, und ein "On the fly" Set für alles, wo man keinen Bock hat, das Hauptset abzubauen. Mein Beckenpark war enorm reduziert auf HiHat/Ride + 2 Crashes pro Set, sogar am Hauptset. Mittlerweile hängt das wieder voller als jemals zuvor, schuld ist definitiv die Kleinanzeigen-App und die "billigen" B8 Bronzeteller von Paiste mit jeweils 2002 Hammerschlägen. Und sie schreien immer noch nach Familienzuwachs durch Adoption weiterer im ganzen Land verteilter Geschwister ... die Alternativ-Idee von einem 3-teiligen Hochpreis-Beckensatz für alle Zwecke und unbegrenzte Kreativität ist mal wieder dahin. X/

    Weil ich diese Einteilungen, die ich mal wo im Netz gefunden habe, als sehr grob empfinde. Da war bei einer Seite, wo man nach Bands suchen oder selbst eine Anzeige aufgeben kann nur die Auswahl Anfänger, Fortgeschrittener, Semi- Profi und Profi. Wie ja auch schon so beantwortet, ist der Bereich des Anfängers ja recht gross. Sucht man nach passenden Leuten, wäre es ja auch schön zu wissen, wie man sich selbst einschätzt und was man zu erwarten hat, wenn andere einen bestimmten Status angegeben hat.

    Das mit der Selbsteinschätzung ist u. U. natürlich so eine Sache. Es gibt Anfänger, die überschätzen sich (wie meiner Meinung nach das Mädel aus o. g. Doku, die gleich den Job hinschmeißt, aber noch nicht mal den Punk-Beat aufrecht halten kann - wäre sie sich dessen bewusst, würde sie wohl erstmal nur Viertel spielen...), und es gibt "fortgeschrittene Anfänger", die sich unterschätzen und sich mehr aus der Reserve locken lassen sollten. Der "Fortgeschritten"-Zustand ist ja ein nahezu unendlicher Bereich, eigentlich alles über dem Anfänger-Status, wenn man so will. Man müsste fortgeschritten eigentlich mit erfahren ersetzen. Es braucht mit Sicherheit auch "böse" Erfahrungen wie eine peinliche Probe oder Auftritt, vor der man sich überschätzt hat und die einen dann erdet. Ich meine, es gehört zum gesunden Menschenverstand, dass man sich gewisse Schwächen eingesteht und dann bewertet, ob man diese durch andere Dinge ausgleichen kann und es dann reicht für eine bestimmte Formation. Pauschal würde ich sagen, ich merke es selbst, wenn ich so fortgeschritten bin, dass ich in der Lage bin, in einer Band zu spielen. Dann kann ich es wagen, es mal auszuprobieren und ggf. habe ich wenigstens eine Erfahrung mehr gesammelt:

    Man kommt bei der Musiker/Bandsuche auch gut komplett ohne solche Pauschaldefinitionen aus. Allgemein hilft eine vernünftige Selbstreflektion und individuelle Beschreibungen. Hilfreich können auch Videos mit eigenen Darbietungen sein. Das Sprichwort "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" lässt sich auch darauf übertragen.


    Es dauert in der Regel auch ein bisschen, bis man im Getümmel der Bandaktivitäten seinen Weg für sich findet. Also "einfach mal machen" ist schon ok, solang es nicht in blinden Aktionismus ausartet. ;)

    Ein gewisses Selbstbewusstsein muss daher schon sein und unter Wert muss man sich nicht verkaufen. Wenn man dagegen seine Schlagzeugschule einmal von vorne bis hinten durchspielen kann, mehr aber nicht, dann wäre ich vorsichtig - das was jetzt etwas böse ausgedrückt. :) Selbstkritik ist ebenso wichtig. Aber wenn sich jemand fragt, ob er/sie nun Anfänger oder schon fortgeschritten ist, dann ist das ja schon mal ein gutes Zeichen, dass man sich seiner Schwächen bewusst sein wird.

    Letztendlich gibt es doch nur "Anfänger" und "Fortgeschrittene", letztere in allen Ausprägungen. Der Semi-Profi und der Profi verdienen noch Geld damit und sind musikalisch gesehen auch "nur" Fortgeschrittene" und berufsbedingt "Erfahrene, wobei der Profi halt komplett davon lebt und der Semi-Profi nur so halb (bin ich als Fortgeschrittener in einer nebenberuflich als GbR angemeldeten Coverband nun Semi-Profi? :/ :S ).

    Ob eine (Hobby-)Band also in ihrer Musikersuche nach (Semi-)Profis sucht, hat nicht zuletzt auch was damit zu tun, ob sie diesen "Profi" bezahlen können/wollen für das, was er bei ihnen tut, da es nun mal sein Beruf ist. Einen selbstständigen Dachdecker stelle ich ja auch nicht nach Feierabend an, mir das Dach zu reparieren, weil er dann nur seinem Hobby/Berufung nachgeht und nichts kostet. 8o

    Hier mal 2 Beispiele von jemand, der sich gewissermaßen die elektronische Hilfe für eine knallige Snare zunutze macht:

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    ...und einer, der auch am E-Drum die dem Klang entsprechende Schlagbewegung aufbringt:

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    Wenn ich mir ein E-Drum zulege, dann muss es sich definitiv wie im zweiten Video anfühlen!

    Ich kann mit seinem Slowmo Video halt nix anfangen und hatte deshalb erstmal nach einem Video in Echtzeit auf Hi-Hat oder Ride gefragt.

    Ich hatte schon mal ein solches Video gemacht. Ist aber schon ein paar Wochen her und entspricht nicht mehr meinem (kleinen) Fortschritt:


    Der Bewegungsablauf muss ergänzt werden und wie sooft ist der springende Punkt gar nicht mal die Finger beziehungsweise das Handgelenk, sondern die vernachlässigte Armbewegung:


    ...


    Ps: du kannst den Bewegungsablauf auch dadurch gut einüben, dass du die Handgelenke zunächst einmal nicht locker hältst, sondern gerade beziehungsweise steif hälst. Dadurch eliminierst du zwar die Peitschenbewegung ala Moeller, aber das führt dazu, dass die gesamten Bewegungen nur der UnterArm und die Finger machen müssen. Du zwingst gewissermaßen dich selbst damit, mit den Unterarmen mehr zu arbeiten bzw zu trainieren.

    Danke. Das werd ich mal versuchen.

    Das mit den Handgelenken mache ich auch ab und an, ich weiß, was du meinst. Funktioniert auch ganz gut. Bei mir kommt aber glaube ich immer noch das Problem, dass ich die HiHat unterbewusst lauter haben möchte als sie eigentlich sein muss. Ich muss mich da wahnsinnig konzentrieren, dass ich dieses Level halte, das ohne diese Peitschenbewegung möglich ist. Dass es damit was zu tun haben muss, sehe ich an verschiedenen HiHats: Mit der Paiste 2002 geht es viel besser als mit einer trockenen HiHat. Aber auch geht es besser, je "weiter rechts" ich am Set spiele, also je mehr open handed oder mehr Rebound: HiHat -> Snare -> Ride. Hatten wir hier aber schon mal. Und ich habe meine HiHat schon relativ weit vorne, so ca. 10 Uhr.

    Die darin vorkommende Schlagzeugerin kann noch so wenig, dass sie nicht erkennen kann, wie extrem weit sie noch von einer Berufsmusikerin entfernt ist.

    Bei solchen Dokus muss ich mich fast fremdschämen. Und ich frage mich, was die Filmemacher sich denken...

    Einmal die Woche zum Unterricht und dann eine Woche mit sich alleine und den Noten ;)

    Heute wird man mit einer Flut von Meinungen, Ansichten und unter die Nase geriebenen Maßstäben konfrontiert

    Das kenne ich auch noch. Das Highlight waren die von meinem Lehrer handgeklebten Schlagzeugnoten aus Songbooks von Metallica und den RHCP. :)

    Es sind dann eher die Gitarristen die immer fachsimpeln, wer jetzt "der bessere" von uns Drummern ist.

    Gitarristen wissen meistens alles. Auch, dass du zu laut bist. Dafür merken sie nicht, wenn du ein neues Set hast oder die Becken getauscht hast. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wesentlich mehr Gitarristen im Anfängerstatus verharren als Drummer...