Bei mir schaut es so aus, dass ich möglichst allzwecktauglich und zeitlos unterwegs sein möchte, was in den 2002ern resultiert.
Langsam aber sicher und immer mehr komme ich auch da drauf!
Einer von beiden ist den Bandkollegen extrem positiv aufgefallen: Grooved wie sau, alles auf den Punkt, gestochen scharf. Die Spielweise von beiden war aber ziemlich ähnlich. Meine "fachmännische" Analyse: Der Wesentliche Unterschied zwischen beiden waren die Becken. Dieser hier hatte ein "klassisches" Setup, das man aus den 90ern und 2000ern kennt: Viel Ping, kleine, schnell aufgehende Crashs, spitze Hihat... Das hat sich einfach extrem durchgesetzt und war präsent. Der andere hatte die "moderne" Variante: Große, dunkle Becken, viel Wash, wenig Ping, alles geht langsam auf und integriert sich. Ein ganz harmonischer Klangteppich.
Meine eigene Erfahrung ist auch, dass generell im Rock-Bereich die Instrumente (Becken und vor allem Toms) gar nicht mal so tief gestimmt und trocken sein müssen, wie man es vielleicht haben wollte, wenn man die Drums isoliert hört. Der Hype nach trockenen trashigen Sounds ist wohl der aktuellen Pop-Musik und dem YouTube-Solo-Geschäft geschuldet. Ich spiele gerne mal was "trockenes" für mich alleine, merke aber, wie mir das Zeug in der Band absäuft. Es kann ja auch nicht nur am Marketing liegen, dass sich die 2002er von Paiste so lange halten und einige große Drummer sie spielen, wo sie auch die Highend-Serien haben könnten.