Beiträge von trommeltom

    Fakt ist: Soll die CD gepresst werden (das geht eh meist erst ab einer Auflage von ca. 300 Stck.), darf das Presswerk die CD erst ausliefern, wenn die GEMA eine Freigabe (nach Lizensierungsantrag) erteilt.


    So ist das bei uns momentan auch, nur dass das Presswerk mittlerweile sagt, dass sie erst bei 500 Exemplaren anfangen zu arbeiten.


    Zum Thema "Urheberechtlicher Schutz" und eigene Stücke schließen sich nicht aus:
    Es ist nicht ganz so leicht, die eigenen Stücke urheberrechtlich zu schützen. Ich habe viel recherchiert: Es scheint keinen wirklich sicheren Weg zu geben.
    Empfohlen wird immer wieder:
    - die Texte auf dem Booklet der CD veröffentliche
    - eine CD mit den Stücken sowie die dazugehörigen Texte per Einschreiben an sich selbst schicken, bei Erhalt nicht öffnen und am besten unterm Kopfkissen verstecken.
    Im Falle eines Falles kann man so zumindest durch den Poststempel ein Datum nachweisen, ab dem die Stücke auf jeden Fall existiert haben


    Das mit dem Einschreiben meine ich, wurde an anderer Stelle hier im Forum schon mal diskutiert.
    Wir haben ja auch den ein oder anderen Rechtsanwalt hier, und ich meine mich erinnern zu können, dass da mal erwähnt wurde, dass man da im Ernstfall keine Erfolgsgarantie hat.


    Wer eine gebrannte Master-CD vorliegen hat und die Druckvorlagen für Cover, Booklet, etc. als perfektes PDF anliefert, ist bei den alteingesessenen Presswerken wie z. B. Hofa-Media auch ganz gut beraten.


    Richtig.
    Außerdem wird auch angeboten, dass man nach Ablieferung dieser Dinge erstmal ein Muster zugesendet bekommt, und dann erst nach erfolgter Freigabe die Presse angeschmissen wird.


    Grüße!
    Tom

    Ich habe zwanzig Jahre lang meine Paiste 400 gespielt und war damit sehr zufrieden (bis auf das 14er Crash, das ging gar nicht).
    Ich dachte auch immer, das 16er Power Crash sei ein sehr gutes Becken, und ein Bekannter, der dieses Becken ebenfalls besitzt, war derselben Meinung.


    Mittlerweile spiele ich seit gut fünf Jahren 2002er und habe neulich mal wieder das 16er Power Crash von Paiste 400 gehört.
    Ich weiß nun: Das ist kein sehr gutes Becken, ich hatte mich nur im Laufe der Jahre dermaßen an den Sound gewöhnt, dass ich meinte, es klänge sehr gut...!! B)


    Fazit: Die Gewohnheit hört auch mit!
    Das ist wohl menschlich.
    :)


    Tom

    Anscheinend ein schlimmes Thema! :|
    Demnächst werde ich dann auch mal kürzer treten dürfen/müssen....


    Wenn ich mir zum Beispiel anhöre, was Ginger Baker in letzter Zeit so zusammentrommelt, dann kann man nur weinen.
    Andererseits hat der Herr evtl. selber Schuld, wenn man bedenkt, was er in seinem Leben alles so an Drogen konsumiert hat.


    Demnach könnte ich ja dann vielleicht besser wegkommen.


    Wie siehts eigentlich so nerventechnisch aus im Alter?
    Der ein oder andere ist feinmotorisch ja zittriger drauf als in jüngeren Jahren.
    Sowas könnte sich aufs Schlagzeugspielen freilich auch auswirken.
    Vielleicht liegt es ja auch an irgendwelchen verstopften oder langsameren Nervonbahnen, wenn man die 1 so synkopiert spielen muss wie in Post #1 beschrieben...?


    Optimistisch jugendliche Grüße!
    Tom

    Coole Sache!
    Gefällt mir!


    Am Anfang dachte ich mir: Hmm, was soll das jetzt? Die Bässe klingen schon seltsam.... Aber je länger der Song nun im Hintergrund läuft, desto besser finde ich das Stück!
    Schön getrommelt!
    Passt!
    :)

    Wirklich herrlich.


    Aber was ist das denn bei dem zweiten Set für eine Fußmaschine auf dem letzten Foto?
    Sowas habe ich noch nie gesehen, und ich kann mir momentan auch keinen Reim drauf machen, wie das überhaupt funktionieren soll... ?(

    Hier ist der Artikel: Becken dauerhaft hochkant stehend/hängend lagern


    Danke!
    Den hatte ich auch schon gesucht.


    Ich kopiere mal den ausschlaggebenden gefachsimpelten Text hier rein:


    Der Metaller hatte es wohl nicht so mit dem Quantitativen...


    Nimmt man an, dass die Auflagefläche des eines Beckens von 3 kg Gewicht auf der Halterung 9 mm^2 beträgt, ist die Spannung am Auflagepunkt ca. 3 MPa. Es gibt frei verfügbare Tabellen, wo man für jedes technische Material nachschlagen kann, welche Kriechrate sich daraus ergibt. ZB hier (pdf-Seite 15, links unten). Der Graph ist zwar für Cu 5%Sn, aber sehr viel anders wird der für Cu 20%Sn auch nicht aussehen. Umrechung in psi ergibt eine Spannung von ca 430 psi, man kommt damit bei allen gezeigten Kurven grob bei einer Kriechrate von ca. 10^-9 inch/h raus. Das Becken wird sich also am Auflagepunkt um ca. 2*10-4 mm/Jahr, also zwei Zehntausendstelmillimeter pro Jahr verformen.
    Dazu kommt noch, dass die angegebenen Kriechdaten für Temperaturen deutlich über Raumtemperatur gelten, dass heisst, diese Verformung tritt auf, wenn es im Probe- oder Lagerraum ca. 150 bis 260 Grad warm ist. Da das normalerweise nicht der Fall ist, und die Kriechrate exponentiell von der Temperatur abhängt (bei normalen Raumtemperaturen also mit einer Verformungsrate von noch mal ein bis zwei Grössenordnungen geringer zu rechnen ist) können wir alle aufatmen, und dürfen unsere Becken getrost hängend lagern.

    :)