Als mein Sohn vor drei Jahren (da war er neun) mit dem Schlagzeugspielen anfing, habe ich ihm mein altes Akustikset in den Keller (Reihenmittelhaus) gestellt, da hatte er was zum Üben. Damit es nicht zu laut wurde, bekam das Set ein paar Übungsmatten verpasst, das sah (und sieht heute immernoch) so aus:

Die Nachbarn sagen, man hört nichts, obwohl ich mir das nicht vorstellen kann.
Die Gummimatten haben übrigens den Vorteil, dass man das Set durch Entfernen derselben ruck-zuck in ein voll funktionsfähiges "normales" Schlagzeug verwandeln kann:

So ist es zwar lauter, aber man muss ja nicht ewig lange in dieser Version draufrumklopfen. Wenn mein Sohn "richtig" reinhauen will, dann fahren wir sowieso in den Proberaum, und er spielt an meinem jetzigen Set.
Zum Üben von Technik und Bewegugsabläufen ist die Version mit den Übungsmatten ausreichend bis gut, freilich fühlt es sich eher wie ein E-Drum an als wie ein akustisches Set. Aber zumindest stimmen die Größen und die Abstände der Trommeln und Becken. Deine Tochter wird zwar vielleicht nicht ab und zu die Möglichkeit haben, so wie mein Sohn in einem Proberaum Gas zu geben, aber dafür wird sie ja während des Unterrichts an einem Akustikset spielen können.
Viel Erfolg, egal mit welcher Lösung! ![]()
Tom