Beiträge von trommeltom

    verqualmtes Equipment nervt tierisch. Den Geruch kriegst du nie wieder raus

    Das stimmt nicht wirklich (aber es ist eine Frage der Zeit).

    Ich hatte mein erstes Set jahrelang im Proberaum meiner Band stehen, und da wurde generell geraucht was das Zeug hielt.

    Als ich einmal mein Set nach einem Gig über Nacht im Auto ließ (damals auch noch ohne Taschen), da stieg mir am nächsten Morgen ein unbequemer Geruch auf. Einfach eklig. Wäääähhhh.....

    Später stand das Set dann jahrelang in einem anderen Proberaum, und da hatten wir schließlich nach Renovierungsarbeiten beschlossen, nicht mehr im Proberaum zu rauchen.

    Wiederum später - ich hatte mittlerweile ein neues Set - nahm ich das alte Set dann mit nach Hause, um es meinem Sohn angedeihen zu lassen.

    Es stand zunächst in seinem Zimmer, später im Keller.

    Keinerlei Rauchgeruch vorhanden.

    Und das in einem Nichtraucherhaushalt.

    Meine Frau riecht wirklich sogar den klitzekleinsten Ansatz von Zigarettenrauchmodergeruch, aber bei dem Set ist ihr nie was aufgefallen.

    Heute ist das Set bei meinem Vater im Keller eingelagert, und der ist auch penibelster Zigarettengeruchverabscheuer.

    Er hat weder was gesagt, noch was bemerkt.


    Soweit ein kleiner Ausflug in die Geschichte des Zigarettenrauchgeruchs.

    Natürlich mit dem klaren Hinweis, dass lange Wartezeiten Wunder wirken können.

    Wenn man aber ein Set für seinen Sohn kaufen möchte und dieses dann eklig verqualmt riecht..... das geht gar nicht.

    Und der Sohn will ja auch nicht erst jahrelang warten, bis das Set neutral riecht, keine Frage.

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    Baucht jemand ein analoges Schlagzeug?

    Also nicht akustisch und elektronisch, sondern analog und oralog, oder wie??!

    8o



    Wahrscheinlich wurde es in den vier Jahren auch nicht wirklich bespielt, denn bei dem Aufbau sieht man, dass der Inserent null Ahnung hat.

    Kein Wunder, dass "der Sohnemann" das Set allein aus diesem Grund bestimmt nicht mehr braucht....



    Aber wahrscheinlich dachten sie, die Sticks müssten quer auf der Basedrum liegen, und nicht längs.

    Sonst hätte sich das mit den Tomhaltern bestimmt von selber erklärt... irgendwie....

    :P

    Ich mag ihn schon.

    Und das habe ich eben entdeckt, frisch hochgeladen, und ich finde es interessant:


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    Ich mag den Kerl einfach.... :)


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    Finde den Fehler!

    Schon erstaunlich dass, manche Kollegen nicht wissen was sie eigentlich haben :wacko:

    Ich kenne Leute, die weder Wert auf Namen legen noch irgendwelche Beschriftungen lesen.

    Ganz egal, ob das jetzt ein Instrument ist oder ein Mensch oder sonstwas (Automarken, Straßenschilder, Lebensmittelbezeichnungen,...).

    Vielleicht gehört der hier ja auch zu dieser Gattung und merkt es nicht einmal.

    (So wie die meisten dieser Menschen, weil sie den Fokus auf andere Dinge legen und dort dann auch gerne mal kompetent sind.)

    :)

    Der Klick als Leitplanke macht mir, einem nur mäßig begabtem Feld-, Wald- und Wiesen-Trommler, den Kopf frei für andere Sachen.

    Genau so geht es mir auch. :thumbup:

    Volle Zustimmung!


    Aber im Bandkontext habe ich festgestellt, dass ich mich dann mit dem Klick schwer tue. Ich höre den Klick im Ohr, muss gucken, dass ich weiter passend dazu spiele und parallel muss ich ja auch hinhören, was die anderen machen.

    Ich behaupte mal, das ist Übung.

    Ich selber habe den Klick immer nur in einem Ohr zur Orientierung mitlaufen.

    Zugegeben, das war anfangs sehr ungewohnt, aber ich lernte das sehr bald zu schätzen.

    Der Klick ist auch nicht besonders laut oder penetrant, nur mehr oder weniger im Hintergrund.

    Somit kann ich sehr gut hinhören, was die anderen so machen.

    Und dann ggf. sogar auch noch selber (mit)singen.

    (Ja, das geht....)


    Ich kam mir vor wie ein Zirkusakrobat, der Rotierende Teller auf den Stangen halten muss.

    So, wie Du das beschreibst, stelle ich es mir wirklich sehr anspruchsvoll vor.

    Aber ich denke, das sind Extremsituationen.

    Ich persönlich kam bisher immer mit dem Klick klar, auch wenn die tatsächlich Geschwindigkeit mal ne andere war.

    Aber wie m_tree ja schon schrieb, fängt ja nicht jeder Song mit den Drums an. Also muss ich mich dann ja an das was vorher anfängt orientieren.

    Wir haben das immer so gelöst, dass ich mit den Stöcken "vorgeklickt" habe, denn ich war der einzige mit dem Klick im Ohr.

    Wenn das Stöcke-Klicken akustisch gestört hat, dann habe ich mit den Stöcken eingezählt (z.B. vier mal, so wie man das von 4/4 her kennt) und anschließend "in der Luft", also ohne dass die Stöcke sich berührt haben, weitergeklickt. So konnte sich der jeweilige Musiker vom Tempo her an mich halten, denn:



    Sollten sich die anderen Musiker bei einem Live-Auftritt geschwindigkeitsmäßig vergaloppiert haben (was sie aber erstens nie bemerkten und zweitens auch nie für möglich gehalten hatten und deswegen hinterher grundsätzlich vehement abstritten), dann habe ich situativ die Entscheidung getroffen:

    1. Ich schraube das Tempo langsam runter, gerade so, dass es im Publikum nicht auffällt, aber das Tempo allmählich doch wieder auf die festgelegte Geschwindigkeit gebremst wird.

    ...oder...

    2. Mir ist es egal, die Stimmung ist gut, die Geschwindigkeit heute gefühlt doppelt so schnell, aber what shells..... long live Rock n`Roll.... :)