Beiträge von Der Dührssen

    Travis Barker ist jetzt zwar nicht so repräsentativ für den Durchschnittsdrummer, aber Blutblasen hatte ich tatsächlich auch schon. Genauso hab ich mir beim Spielen live auch schon übel die Fingerknöchel aufgehackt. Das wurde dann schon recht blutig. Ich sehe auch immer wieder bei Rock- und Metaldrummern auf Tour, dass die Hände ziemlich am Arsch und da die oberen Hautschichten faktisch nicht mehr existent sind.
    Aber klar, im Film wird dieser Aspekt, wie einige andere auch, deutlich überdramtatisiert.

    Deswegen finde ich das Video von Adam Neely echt ganz gut, denn gerade Leute die mit Jazz nicht so viel am Hut haben, bekommen da ein paar interessante Infos mit auf den Weg gegeben :)

    Ah, jetzt wo der Thread grade wieder hochploppt und die meisten den Film jetzt wohl gesehen haben dürften - hier eine schöne, sehenswerte Analyse von Adam Neely.

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    Ich will nicht unöflich sein, und grundsätzlich finde ich das auch nicht uninteressant - aber was genau hat das noch mit Schlagzeug zu tun?
    Auf der Ebene könnten wir dann auch darüber reden, wie gewisse Musiker*innen zunehmend in die rechte Ecke abdriften oder auf den Querdenker-Zug aufspringen (Nena, Naidoo, Wendler). Das wäre sicher alles rein musikalisch gesehen interessant (wenn auch mit Eskalationspotential), aber hat halt grundsätzlich mit dem Gedanken des Forums nicht mehr viel zu tun, vermute ich.

    So grundsätzlich finde ich es nicht verkehrt, auch generellere Themen mit Musikbezug hier im Forum zu diskutieren. Trägt ja auch ein wenig zur Bildung einer Forumskultur bei. Schwierig wird es in der Tat bei politischen Themen (wie die hier von Dir als Beispiel angeführten), das führt erfahrungsgemäß nur zu Streit und Mod-Eingreifen ;) , das stimme ich Dir zu.

    Du, interessant finde ich das grundsätzlich auch. Wie gesagt, ist halt die Frage, wie Off-Topic es werden kann.

    Aber wenn wir schon dabei sind. Mein absoluter Favorit gerade, was die Ausdehnung der Kunstfreiheit betrifft. Für mich einer der besten Songs seit Jahren:

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    Ich will nicht unöflich sein, und grundsätzlich finde ich das auch nicht uninteressant - aber was genau hat das noch mit Schlagzeug zu tun?
    Auf der Ebene könnten wir dann auch darüber reden, wie gewisse Musiker*innen zunehmend in die rechte Ecke abdriften oder auf den Querdenker-Zug aufspringen (Nena, Naidoo, Wendler). Das wäre sicher alles rein musikalisch gesehen interessant (wenn auch mit Eskalationspotential), aber hat halt grundsätzlich mit dem Gedanken des Forums nicht mehr viel zu tun, vermute ich.

    Klasse!

    Vielen Dank :)

    Ich finde die Stücke, wo du richtig Schlagzeug spielst, echt klasse.


    Das ist mir zu „lahm“ :)


    Nee, super ! Gefällt mir echt :thumbup:

    Ja, kann ich verstehen. Ich sitze zugegebenermaßen auch lieber hinterm Kit. War aber in dem Fall organisatorisch nicht möglich und wir haben uns für die Percussion-Lösung entschieden :)

    So, wir haben ganz coronakonform wieder mal was neues gemacht und einen alten 90er-Hit ausgepackt. Aber mit Trötensolo garniert.
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    RICHTIG nice

    Vermutlich war Cajon und shaker die passende Wahl. Aber evtl. wäre ein zurückhaltendes Set auch geil gewesen. Hm o_O


    Egal. GEIL

    Danke :) Siehe oben. Wenn ich Set spiele, ist das aufgrund der Raumakustik sowieso meistens zurückhaltend :D Aber in dem Fall hatte ich grade kein Kit zur Hand und die etwas leisere Variante in Form von Percussion war auch okay, denke ich.

    Cajon und Shaker brauchen auch sehr gutes Microtiming. Gibt es alles hier zu hören bei diesen Sessions, muss man nicht mal melancholisch werden für. Ich find's einfach nur superklasse.

    Merci :)

    So, wir haben ganz coronakonform wieder mal was neues gemacht und einen alten 90er-Hit ausgepackt. Aber mit Trötensolo garniert.
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    Dürfte doch wohl das Roland TD-1 gemeint sein, oder ?


    Das hat am Modul einen gesonderten Line-In für Smartphone, Laptop oder ähnliches für Playalong-Sachen, hat eine gesonderte "Coachfunktion" und - wenn ich mich recht erinnere - auch schon 10 oder 15 Songs vorprogrammiert zum Play-along.

    Hätte ich jetzt auch gedacht. War wahrscheinlich einfach ein Zahlendreher und es geht um das TD1. Das hat definitiv einen Mix-In. Da braucht man sich gar kein großes Geraffel mit Mischpult geben, sondern kann mit enem AUX-Kabel direkt sein Handy oder den Laptop etc. verbinden und darüber dann zu eigenen Songs oder Playalongs spielen :)

    Ich schüttele bei manchen Anzeigen auch immer mal wieder den Kopf, erst recht, wenn der Verkäufer total absurde Punkte als "Features" anpreist ^^
    Aber unterm Strich ist mir dann einfach die Zeit zu schade. Wozu Zeit für etwas aufwenden, das allenfalls destruktiv wirkt und weder Verkäufer noch mir etwas bringt?

    Erlebe ich auf Facebook in Verkaufsgruppen leider fast täglich. Sinnlose Diskussionen unter Annoncen, obwohl die Leute nicht mal Interesse am Artikel haben.

    Wenn du das Set haben möchtest, schreib doch einfach mal eine Preisvorstellung und allenfalls liegt das Set dort halt weiterhin rum.

    Moin!

    Also ich glaube, der effektivste Weg wäre, sich vom HD1 zu trennen und direkt was gescheites zu besorgen.

    Ich glaube nicht, dass die Pads wirklich kompatibel sind und unabhängig davon ist das halt einfach ein recht niedrigpreisiges Kit, das glaube ich unverhältnismäßig viel Geld verschlingen würde, bis du da eine hochwertige Lösung drangebaut hättest. Da gibt das Kit einfach von Werk an nicht wirklich viel her, um ehrlich zu sein.

    Wenn du ein bisschen Kohle hast, schau doch stattdessen lieber mal nach gebrauchten Roland TD9 oder TD11. Die gibt es teilweise für 500-600€, wenn man Glück hat. Da hättest du längerfristig mehr von.

    Also das Positive ist: Das EAD10 funktioniert doch schon mal hervorragend :)
    Hast du das Video mit der Rec and Share App exportiert? Da habe ich auch manchmal das Problem, dass es bei der Aufnahme irgendwie Murks macht und das Produkt eben nicht synchron rauskommt.

    Ansonsten ist das doch ein schöner Proberaum mit sehr angenehmer Arbeitsathmosphäre!

    Zum Spielerischen kann und möchte ich gar nichts groß ausführen, dazu müsstest du glaube ich erst konkretisieren, was genau du wissen möchtest.
    Klar, hier und da rennst du in den Fills etwas weg, bist generell kurz mal nicht so auf dem Click oder die anvisierten Triolen gehen nicht ganz auf - aber das ist ja kein Drama und regelt sich normalerweise mit der Zeit :)

    Einfach selber ausprobieren. Es gibt sehr viele kostenlose Plugins und Sample-Packs. Besorg dir den Kontakt Player (gibt es auch als abgespeckte Gratisversion) und leg los. Als Ausgangsbasis tippe ich auf irgendwas Richtung 808.

    Wie er einfach die Musiker-Board-Vorlage gemopst hat :D
    Wenn es ein deutliches Upgrade sein soll, würde ich gebraucht suchen und ggf. das Export noch verkaufen, wenn du es nicht zwingend brauchst.

    In dem Preisbereich könntest du nach einem Mapex Saturn V oder einem Tama Starclassic B/B schauen, auch ein Pearl Masters wäre drin.

    Ich nehme aktuell mit einem TD9 und VH11 Hihat auf und in der Tat ist die Übersetzung in MIDI so lala. Ich kann nicht genau sagen ob es einfach an meinem Mapping liegt oder an der Ansprache der VH11 in Kombination mit dem Modul. Jedenfalls kam unterm Strich noch nicht das raus, was ich gerne hätte.

    Ansonsten spiele ich derzeit über ein Focusrite 18i20 und da gibt's in Verbindung mit EZ Drummer oder Addictive Drums keine Probleme latenzmäßig.

    Für's Spielgefühl können größere Pads auf alle Fälle helfen. Grade was die Bassdrum angeht, finde ich die KD9-Pads (sowohl die alten als auch die neuen) so lala. Wobei es da auch erst ab einem KD140 deutlich besser wird und das Teil ist übertrieben teuer.

    Wenn wir schon bei Buchempfehlungen sind:
    - Stick Control
    - Ted Reed: Syncopation for the modern drummer

    Daraus kannst du eigentlich alle Übungen auf Hände, Füße und Kombinationen übertragen. Macht jetzt vielleicht nicht übermäßig viel Spaß, aber kann man eben auch komplett ohne Schlagzeug spielen und fit hält das allemal.

    Wenn du es wirklich wissen willst, ginge das z.B. auch mit Gary Chester's "New Breed".

    Grundsätzlich geht mir die allgegenwärtige Negativität im Netz auf den Keks. Habe ich neulich auch schon im "Dislikes auf Youtube"-Thread geschrieben.
    So als Beispiel - nicht böse gemeint, Beeble:


    ...

    für mich 90% dieser YT Präsentationen eine Zumutng sind.

    Entweder schlecht performt, übler Sound/Licht/Ambiente/Schnitt...

    ...

    Was genau erwartet ihr denn eigentlich? Mit welcher Erwartungshaltung schaut ihr euch ein Video an, das kostenfrei auf einer kostenlosen Plattform zur Verfügung stellt?
    Vielleicht haben andere Menschen, die eben nicht gleich ein Profi sind, sowohl spielerisch als auch in Sachen Recording, Filming, Producing oder Nachbearbeitung, auch einfach nur Spaß an der Freude und gar nicht den Anspruch, ein professionelles Produkt hochzuladen?

    Es zwingt euch doch keiner, das Gedöns anzuschauen oder zu bewerten. Aber wo liegt der Mehrwert, jemandem der offensichtlich Spaß an etwas hat, einen reinzudrücken (hier meine ich in erster Linie die gefühlt anteilig 95%ige destruktive, nicht konstruktive Kritik).

    Wieso sollte es z.B. auf YouTube anders sein als hier im DF, wo Leute - ganz gleich ob Amateure, Fortgeschrittene oder Profis - ihre Erfolge, Fortschritte oder generell Erlebnisse mit anderen Teilen, aus welchen Gründen auch immer? Hier sagt doch auch niemand als Antwort zu einem Hörbeispiel
    "Puh, na also das ist schon echt kacke, damit kann ich nix anfangen. Was soll eigentlich diese Selbstdarstellung hier?"

    Ich möchte hier niemandem zu nahe treten und vielleicht wirkt das auf den ein oder anderen jetzt etwas pingelig.
    Weiß auch nicht, wie tief und intensiv ihr euch in Sozialen Medien bewegt und entsprechend nachvollziehen könnt, was ich versuche anzusprechen.
    Aber ich erlebe leider seit Jahren einen absoluten Verfall des Diskursniveaus (nicht nur im Internet), und leider macht das auch nicht vor der Musikszene Halt. Daher reagiere ich bei solchen Themen ("Drumcover doof", "YouTuber doof", "Internet doof") vielleicht etwas allergisch.


    Zitat

    Kann ja sein, dass DU es sinnlos findest, aber wenn andere Leute das anders sehen - Gründe wurden ja bereits genannt - dann kann man das doch auch einfach respektieren, oder?

    Ich schrieb, dass ich sie FÜR MICH recht sinnfrei finde. Sie geben mir nichts. Ich lasse anderen durchaus ihre Meinung, kein Problem, sie sollen Cover reinstellen so viel sie wollen. (Nochmals: Ich habe ja auch geschrieben, dass ich zu einem gewissen Grade einen edukativen Sinn darin erkennen kann.

    Sorry, wie gesagt (siehe letzte Zeile meines vorherigen Posts): Hatte irrtümlich dich mit dem Threadstarter verwechselt. In dem Kontext ändert das natürlich ein bisschen an der Sinnhaftigkeit meiner Aussage, wollte es der Übersicht wegen aber nicht wegeditieren.

    Wie gesagt, Beweggründe gibt es viele, Drumcover einzustellen, einige sind sinnig, das Gros, das bei mir bis jetzt über den Bildschirm ploppte dank YT algorythmen, finde ICH sinnfrei. Deal with it.


    @Dührsen: Ein Live-Auftritt ist doch keine Selbstdarstellung per se, oder? Sicher gibt es solche und solche. Ich trete jedenfalls Live auf, weil ich Menschen gerne etwas geben möchte. Die schwerstkranken Menschen, für die ich z.B. regelmäßig - bis Tante Corona kam - Konzerte gab, brauchen musikalische Aufmunterung, um nicht psychisch im Klinik- und Reha-Alltag unterzugehen. Das ist Selbstdarstellung wirklich das allerletzte, worum es einen geht, wenn man da musiziert bzw. der Wunsch zur Selbstdarstellung sollte an der Geraderobe abgegeben werden.



    Kann ja sein, dass DU es sinnlos findest, aber wenn andere Leute das anders sehen - Gründe wurden ja bereits genannt - dann kann man das doch auch einfach respektieren, oder? Um ehrlich zu sein, sehe ich auch nicht wirklich den Sinn dieses Threads, wenn es dir einzig und allein darum geht, anderen zu sagen dass du nix mit Covern anfangen kannst.

    Das ist generell halt subjektiv und ich persönlich finde Aussagen wie von dir immer recht schwierig, da sie sehr schnell verallgemeinernd und abwertend bzw. destruktiv wirken. Auch, wenn sie vielleicht nicht so gemeint sind.

    Ich schätze, das "Problem" ist mitunter generationsbedingt. Du bist - denke ich mal (auch nicht abwertend gemeint, bitte versteh mich nicht falsch) - nicht mit dem Internet groß geworden und hast daher einen anderen Bezug dazu. Wahrscheinlich unterscheidest du auch deshalb zwischen

    "realem" und "nicht realem" Publikum, als ob es online kein "reales" Publikum gäbe und das alles nicht so ernsthaft wäre.
    Was halt, wenn wir ehrlich sind, ziemlich schräg klingt, wenn man bedenkt welche Menschenmassen online mittlerweile zusammenkommen und welche Interaktion da mittlerweile möglich ist.
    Eine meiner Schülerinnen hat, wenn sie einen Livestream startet, mehrere tausend Zuschauer*innen, mit denen sie kommuniziert.
    Klar, ist keine gröhlende, verschwitzte Menge in einer engen Halle, aber es ist trotzdem reales Publikum.


    Um auf den Punkt zu kommen:
    Das schöne an der ganzen Sache ist ja, dass niemand gezwungen ist, sich etwas anzuschauen.
    Wenn es einen nicht interessiert, schaltet er weg oder gar nicht erst ein. End of story.

    Edit: Sorry Moe, kleiner Fehler meinerseits - ich dachte, du hättest den Thread eröffnet.