Beiträge von Der Dührssen

    Ich habe grade mal in einem Schlagzeugmagazin von 2011 nachgeschlagen und tatsächlich festgestellt, dass das TD4KX damals bei 1349€ lag - hat mich ehrlich gesagt überrascht, ich habe die günstiger eingeschätzt. Aber damals waren die TD4 im Vergleich zu heutigen Auflagen hardwaretechnisch denke ich mal stärker aufgestellt (größeres Rack etc.).


    Jedenfalls sind die 900€ selbst gemessen am damaligen Kaufpreis mit viel Verhandlungsspielraum viel zu hoch angesetzt. Erfahrungsgemäß bekommt man mit etwas Suchen ein gebrauchtes TD4KX auch schon günstiger; aktuell in den Kleinanzeigenab 750€ vhb, ich bin mir aber sicher dass man mit Glück auch schon für 500-600€ fündig wird.


    Prinzipiell hat man dann schon ein für den Anfang ausreichendes Set (Hocker, Kopfhörer und Kleinkram wie Sticks etc. fallen normalerweise noch an).


    Wenn Ihr aber sowieso (zum Glück!) bereit seid, auch um die 800€ zu investieren, dann schaut doch mal nach einem TD9 bzw. TD9KX(Vorläufer des TD11); diese bekommt man in dem Preisrahmen relativ gut und die Dinger sind nochmal ne ganze Ecke umfangreicher in den Funktionen und durch ein größeres Display auch einfacher zu handhaben für ein Kind.
    Verglichen zum TD4 wäre mir dieses Upgrade die 100-300€ Aufpreis definitiv wert! Ich habe jüngst für einen Schüler ein TD9KX für nicht mal 700€ auftreiben können - man muss eben nur ein bisschen Glück haben und die Augen offen halten. Bei deutlich günstigen Angeboten neu registrierter Nutzer würde ich aber, wie Sascha schon sagt, aufpassen.



    Ansonsten halte ich die Sache mit der Restwertkalkulation - sorry, lieber Michael, ich weiß es ist gut gemeint - in diesem Themenbereich für ebenso unanwendbar wie deine Ideen zur optimalen Preisberechnung für Merchandise einer Amateurband :S
    Rechnet man mit den 20 Jahren mal am Beispiel des o.g. TD4KX, würdest du dem Verkäufer tatsächlich nen Taui bieten, also 100€ über der Preisvorstellung? Der Kollege wird sich bedanken :D Oder hast du so schonmal einem Händler für Vintage-Artikel klargemacht, dass seine EAK Zildjians, seine Supra oder sein Sonor Teardrop nix mehr wert sind? ;)
    Jedenfalls kann man so eine Rechnung nicht pauschal auf Instrumente anwenden, nix für ungut.

    ;( je mehr ich lese, desto verwirrter werde ich...
    Ich habe leider überhaupt gar keine Ahnung, muss mich daher auf Eure fachkundige Meinung verlassen.


    Ist ja überhaupt kein Problem, aber ich glaube du könntest es dir auch einfacher machen und einfach mal ein klärendes Gespräch mit dem Lehrer deines Juniors führen.
    Im Eingangspost erwähntest du ja dass es einen gibt. Der sollte eigentlich genug Sachverstand haben um dir die gesamte Thematik in ein paar Minuten direkt erklären zu können, das ist vielleicht übersichtlicher :)

    Ganz so kritisch sehe ich das jetzt nicht - man kann aus solchen Sets schon auch einen annehmbaren Sound bekommen, wenn man ordentliche Felle aufzieht und gescheit stimmt. Zumindest das mit den Fellen wurde vom Vorbesitzer ja schon angegangen.
    Ganz klarer Unterschied zu einem wirklichen NoName-Set liegt in der Hardware. Selbst die von einem Billig-Sonor dürfte weitaus besser sein als die eines Blackbeat/Blackhorse/Schlagmichtot-Discounter-Set.


    Die Sache mit den fehlenden Stimmschrauben ist gut gesehen und nicht unwichtig - vielleicht hat der VK die aber auch einfach vergessen für die Bilder dranzumachen, da er ja offensichtlich alle Felle abgenommen hat für die Fotos. Müsste aber geklärt werden.


    Jedenfalls wird es im Bereich bis 400€ de facto nichts wirklich besseres geben, fürchte ich und wenn das Budget knapp ist, würde ich den Fokus lieber auf bessere Becken legen.
    Für den Anfang tut es sicher auch ein altes Mapex Venus/Mars, Pearl Export, ebenjene Sonor 50x/100x Serien - optimalerweise natürlich ein Basix Custom oder baugleiches Set; wobei letztere mittleweile auch nur noch schwer unter 300€ zu finden sind.
    Erstere wiederum teilweise fliegen schon für 100€ in der Bucht und den Kleinanzeigen rum und sofern annehmbare Markenfelle drauf sind und die Kesselgrößen nicht allzu altmodisch und klobig sind, könnte man da denke ich schon ohne Bedenken zugreifen und das restliche Geld eben in neue Hardware und vor allem eben gute Becken investieren, die man später auch an einem fortgeschritteneren Zeitpunkt an einem neuen Set weiterbenutzen kann.


    Wichtelmann: Es gab/gibt hier einige Guidelines zum Thema "Einsteigerschlagzeug", einfach mal googlen oder die Boardsuche bemühen. Wäre natürlich gut zu wissen was genau schon da ist, bevor man sagen kann ob es sinnvoll wäre mit dem alten Kram zu planen.

    Wenn's bei Euch um die Ecke steht und der Verkäufer sich um 50-100€ runterhandeln lässt sollte das schon passen, denke ich.
    Gute, scheinbar noch okaye Felle sind ja drauf, klingen sollte das Set schon annehmbar.


    Becken würde ich noch austauschen, wenn sie euch in ein paar Wochen nicht wider Erwarten auf die Nerven gehen - die sind echt eher grenzwertig.


    Ansonsten ist ja soweit sämtliches Zubehör dabei, den Hocker würde ich dabei noch am kritischten betrachten und ggf. auch hier nochmal mit einem Nachkauf planen.



    Aber alles in allem schon okay, sofern ihr nur wenige und weit entfernte Alternativen gefunden habt.

    ... aber ich persönlich nutze gerne das erprobte Wissen Anderer für meine Praxis ^^


    Also jetzt mal hands down. Hast du das mit deiner Band schon so praktiziert wie von dir vorgeschlagen? Mit welchem Ergebnis?


    Sorry, aber das ist einfach absurd und einfach nur komplett fernab jeglicher Realität (zumindest wenn man das auf den Kontext einer normale Amateur-/Semi-Pro-Band bezieht), wenn wahrscheinlich gut gemeint und etwas unpraktisch ausgedrückt.


    Ansonsten das, was Surfkoala sagt.

    Die Malerkrepplösung bzw. genau so verpackt liefert uns unser Hersteller praktischerweise immer direkt so aus.
    Für unsere verschiedenen Shirts haben wir verschiedene Sporttaschen, auf denen steht, was sonst noch drin ist (Beanies, Beutel, Sticker, etc.).
    Im Beutel selbst sind die Shirts nach Möglichkeit dann von klein nach groß sortiert.

    Das TD9 ist absolut in Ordnung und bietet für den Anfang eigentlich alles was man braucht.
    Das Kickpad und die Hihatlösung sind die einzigen Dinge, die mich auf Dauer gestört haben, aber sollte erstmal reichen.


    Mit Vollausstattung (größere Pads und eben Meshheads auf Snare und Toms) zahlst du in der KX-Version deutlich mehr auf dem Gebrauchtmarkt. Normale TD-9 waren jetzt zuletzt schon für teilweise 550€ drin - aber auch entsprechend schnell weg.

    Ah, das beantwortet auch die Frage, was Alex Rudinger seit neuestem auf seine Snare packt :D


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    "Aber die Deutschen sollen ja bekanntlicher Weise "eh keine eigene Kultur haben, so liest man das ja neuerdings von Regierungsseite, von daher passt's dann ja).


    Zitat

    Die haben schon teilweise Schwierigkeiten, sich mit ihren Schülern sprachlich irgendwie zu verständigen. Da läufts dann - zwangsweise - und wenn es unbedingt musikalisch sein soll - maximal auf das Tanzen des Namens als Unterrichtsziel hinaus.


    Zitat

    Fazit: Mal wieder eine steuerfinanzierte Studie der Leib-und-Magen-Stiftung unserer Kanzlerin, die kein Mensch braucht und die außer "BlaBla-BlubBlub" nichts hervorbringt


    Zitat

    [size=10]Im übrigen: Das Projekt "Jedem Kind ein Instrument" läuft nun seit mittlerweile 2007, d.h. seit 10 Jahren. Scheint nicht viel gebracht zu haben. Was nährt die Hoffnung, dass es diesmal besser wird, wenn die Ratgeber die gleichen sind, wie 2007 ?

    Zitat

    ;)


    Zitat

    fast wöchentlichen Meinungsmacher-Studien von Bertelsmann (Man erinnere nur an die sagenumwobene Einwanderungs-Kosten-Studie)


    Sorry für OT, aber was man hier so zwischen den Zeilen liest, halte ich für bedenklich und ich frage mich,
    ob solche Seitenhiebe in diversen privaten, einschlägigen Facebookgruppen (falls die PARTEI welche übersehen hat ;) ) nicht besser aufgehoben wären als in einem Musikforum.



    Die Studie selbst finde ich interessant, wobei ich feststelle - wenn ich jetzt mal an meine Schüler denke - dass der familiäre/soziale Hintergrund eigentlich relativ ausgeglichen und bunt gemischt ist.
    Alles in allem wird es wohl erstmal dabei bleiben, dass die Pädagogen in der Geschichte nach wie vor die ärmsten Würste sind - unabhängig davon natürlich schön zu sehen, dass es auch weiterhin ganz offensichtlich Interesse am Musikmachen gibt.


    Danke auf jeden Fall fürs Verlinken und Teilen, bei Gelegenheit les' ich mir die zwei Dutzend Seiten mal durch :)

    Snarky Puppy x Chris Potter


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    Ist halt in der Umsetzung was komplett anderes - aber an sich bestimmt keine schlechte Lösung, wenn du es preiswert bekommst.
    Ich hatte das zum Testen mal unter den Fingern. Viele interessante wie ungewöhnliche Lösungen hat das Kit mit Sicherheit, wenn man aber unvereingenommen an die Sache rangeht...why not?

    Ich weiß jetzt nicht, in welchem Kontext ihr probt und spielt - aber die günstigste Variante wäre glaube ich erst einmal, die Becken etwas abzukleben. Hilft meistens schon wahre Wunder und kostet quasi nix. Spielgefühl ist zwar erstmal etwas anders, aber deine Bandmitglieder werden dir danken.

    Ich weiß, es ist vielleicht minimal Off-Topic - aber irgendwie passt's ja doch ganz gut :D


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    Für Sight Reading auf alle Fälle New Breed von Gary Chester!


    Für Licks, Fills und Chops hatte die BoBeatz Online Music School eine coole Reihe, in der sie ein Jahr lang wöchentlich ein Videotutorial auf Youtube hochgeladen hat. Waren einige coole Sachen dabei :)

    Naja, "besser" ist ja teilweise subjektiv. Neben Sound spielt ja auch die Funktionalität eine große Rolle.
    Und wenn die alten Kessel, so gut sie sein mögen, einfach unhandlich sind, ein ergonomischer Aufbau nicht möglich ist oder beispielsweise das Spielgefühl einer 24er-Kick nervt?


    Die Entscheidung, welcher Faktor mehr wiegt kann dem TE halt niemand abnehmen.