Beiträge von Der Dührssen

    Viele meiner Schüler spielen aus Lautstärkegründen daheim über ein E-Set.
    Bzw. läuft es in der Beratung, sofern ein Schüler nach einiger Zeit dauerhaftes Interesse zeigt, in den meisten Fällen wohnraumbedingt auf den Kauf eines E-Schlagzeugs hinaus.


    Ehrlich gesagt mache ich da bei den Eltern keine große Sache draus da jede Information, wie du schon sagst, meistens eher Verunsicherung und Fragen aufbringt.
    Daher beschränke ich mich auf die für Kinder wesentlichen Dinge:
    - sieht zwar uncooler aus... (für jüngere Schüler ein nicht zu unterschätzender Motivationsaspekt)
    - ...ist aber immer noch die bessere Alternative zum reinen Übungspad, sollte man in der Wohnung keinen Krach machen dürfen
    - Gebrauchtkauf ist mit etwas mehr Risiko zu betrachten und tendenziell im Preis-Leistungs-Verhältnis schlechter
    - komfortablere Übesituation (integriertes Metronom, Playalongs, AUX-Anschluss fürs Trommeln zu eigenen Songs)
    - je nach Modul ist eventuell etwas Eingewöhnungszeit nötig, bis der Umgang mit dem Instrument flüssig läuft


    Da meine Schüler im Unterricht auf einem Akustikset spielen und so von beiden Welten etwas mitnehmen, sehe ich das mit den anderen von dir angesprochenen Punkten in Bezug auf Technik und Spielverständnis, die ein E-Schlagzeug nicht/bedingt umsetzen kann (Ansprache des Instruments, Dynamik, Klangspektrum etc.) nicht allzu eng.


    Ich glaube, wie gesagt bezogen auf jüngere Schüler auf Einsteigerniveau, dass der Fokus da erstmal auf den rudimentären motorischen Dingen sowie dem Verständnis für Rhythmik oder generell Musik an sich liegen darf - auch wenn es natürlich Abstriche bedeutet, wenn es an die Feinheiten geht. An denen kann man dann ja immer noch im Unterricht feilen.

    Eine Idee wäre, auf den Händen einen normalen Backbeat zu spielen und auf der Bass nach und nach die einzelnen Zählzeiten spielen.
    Erst die Viertel durch, also erst 1, dann 2, dann 3, dann 4; danach die Achtel (1+, 2+, 3+, 4+). Dann beides mal verbinden und vielleicht zwei oder mehr Zählzeiten pro Takt anschlagen. Selbiges geht natürlich auch mit 16teln.


    Wenn das läuft, spielst du eben eine Variation auf den Händen drüber. Alles langsam und pro Übung so lange, bis die Zählzeit und der Punkt des Anschlags klar ist.


    Ansonsten: Was Lite-MB sagt.

    Ich kanns nicht oft genug sagen...
    Snarky Puppy - We like it here. 10/10.


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    (ist eine Playlist mit den Einzeltracks, gibt's im Schnitt leider nicht am Stück auf Youtube)

    Moin,


    ist jetzt eigentlich nicht so unüblich.
    Müsst ihr entscheiden ob sich das für Euch lohnt, ggf. andere Angebote abzulehnen oder zu verschieben.


    Sofern ihr mit dem VA schon soweit seid hat er doch sicher schon einen konkreten Termin für Euch, oder?
    Wenn nicht ist das natürlich blöd, aber dann könnt ihr auch nicht mehr machen als ihm zu sagen dass anderweitig gebucht wird, bis von ihm ein Terminvorschlag kommt.

    Naja, ist denke ich alles eine Artikulationsfrage.


    Ich denke, das Notenbild soll nur verdeutlichen dass die ersten beiden Schläge (2/2+) lauter gespielt werden als die 3.
    Und das ist ja der Fall. Auch, wenn er die 2+ etwas leiser spielt als die 2, ist diese doch noch deutlich lauter als die Ghostnote auf der 3.


    Denke, wirklich "falsch" kann man da nichts machen, ist einfach eine Frage des Geschmacks, wie du die Akzente interpretierst :)


    Edit: st_b war schneller 8)

    Muss mir echt langsam mal das Album anschaffen. Pervers, diese Performance.


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    Sorry Dustin, wenn ich das jetzt grade hier in deinem Thread fortführe, aber:


    offtopic : Waarum konnte ich trotz der geringen Anzahl an Abbonenten seit gestern 23000 Aufrufe einfahren? hmmmm...offtopic aus


    David, nimm's mir nicht böse aber selbst mein DF-Profil hat 11.000 Clicks. Und jetzt? Denk mal drüber nach :)


    BLX'ler: Denke auch dass Beeble's Idee die einfachste und effektivste Variante ist den Fehler zu korrigieren. Einfach den fehlenden Schlag nachträglich in der Audiospur hinzufügen und das Video eben neu hochladen (es sei denn man kann die Audiospur bei bereits online gestellten Videos nachträglich bearbeiten aber ich fürchte, da hättest du mit Latenzen zu rechnen).


    Ansonsten, zu Teil 1: Ich fänd es als blutiger Anfänger befremdlich, wenn mir da jemand, bevor ich meinen ersten Beat spiele, irgendetwas von Achtelnoten erzählt. Wenn sich das Video wirklich an komplett Unerfahrene richten soll, wären Viertel vielleicht leichter herzuleiten. Die Variation müsstest du dann halt auf zwei Takten verteilen.
    Ich denke aber auch, wie schon gesagt wurde, dass an sich der Markt an (auch professionell produzierten) Anfängertutorials dermaßen gesättigt ist dass man es schwer haben wird, sich mit dem selben Inhalt durchzusetzen.
    Um Werbung für die eigene Website/Musikschule zu machen ist sowas aber denke ich sicher nicht verkehrt :)


    Liebe Grüße,
    Fabian


    Zitat von »Lite-MB«
    "wenn wir das realistisch betrachten, ein E-Set, das 3 Jahre hinter sich hat, ist steinalt - unverkäuflich."
    Das würde ich so nicht bestätigen wollen, da die Technologie sich ja nicht bahnbrechend verändert hat. E-Drums haben einen eher besseren Wiederverkaufswert.


    Kann ich so unterschreiben. Hab vor kurzem mein TD9 für einen angemessenen verkauft, das bis dato auch seine fünf Jahre auf dem Buckel hatte und auch sonst verkaufen sich ältere E-Drums (vorausgesetzt einer großen Marke) relativ gut.


    Zum Thema: Kann es sein, dass du (lieber Threadstarter) selbst die Ansprüche vielleicht etwas hoch gelegt hast als du das doch relativ teure Set direkt am Anfang gekauft hast? Meine Schüler besitzen nach den ersten Stunden allenfalls Ohrenschutz, eigene Sticks und ein Übungspad mit Metronom - das richtige Schlagzeug kommt dann erst nach ein paar Monaten (+/-), je nachdem wie schnell sich abzeichnet ob wirklich dauerhaftes Interesse besteht. Und auch dann spielt sich das preislich alles deutlich unter einem vierstelligen Betrag ab und wird meistens gebraucht gekauft.


    Aber direkt (?) ein sau teures E-Schlagzeug hinstellen baut irgendwo ja auch automatisch eine gewisse Ewartungshaltung auf.
    Und daraus resultiert schlimmstenfalls Druck und Stress für das Kind (frei nach dem Motto "spiel gefälligst, sonst war das Ding umsonst").
    Und genau das will man doch eigentlich nicht - ein Instrument zu lernen soll optimalerweise doch vom Schulalltag ablenken und dazu dienen, mal ein bisschen den Kopf freizubekommen und den ganzen sonstigen Stress abzubauen.
    Klar muss man hin und wieder auch üben um langfristig effektiv besser zu werden, aber ich glaube aus einem Hobby (und nichts anderes sollte es bei einem Kind sein, das ja scheinbar zig andere intensive Beschäftigungen neben der Schule hat) eine Competition machen zu wollen wird sich im Endeffekt nur kontraproduktiv auswirken.


    Ich hab auch einen Fall bei dem der Schüler (etwas jünger) nicht so wirklich übt. Er hat Spaß am Unterricht, wir kommen super gut klar und er macht langsam, aber stetig Fortschritte.
    Jedenfalls scheint das auf die Eltern nicht so zu wirken und auch hier wurde jetzt angedroht das Set zu verkaufen, sollte es so bleiben.
    Hat der Schüler seitdem einen deutlichen Leistungssprung gemacht? Nö.
    Stattdessen hat er (und ich gewissermaßen auch) jede Stunde eine gewisse Drucksituation und ständig im Hinterkopf, jetzt irgendwie liefern zu müssen.
    Klar wird auf die Art und Weise irgendwann die Lust am Spielen vergehen und mit Sicherheit wird auch die Konzentration darunter leiden.


    Ich würde ebenfalls empfehlen, von einer "Prüfung" oder irgendwas in der Art abzusehen!
    Was man tun könnte wäre natürlich einfach mal für eine Stunde einen anderen Lehrer zu nehmen.
    Jeder Lehrer hat doch irgendwo auch andere Ansätze und Prioritäten und eventuell fällt ja die ein oder andere Kleinigkeit auf, die man ergänzen könnte oder eben er bestätigt Euren Lehrer insofern dass alles soweit läuft.


    Ansonsten ist meiner Meinung nach auch eine Band die beste Lösung. Mit 12 vielleicht noch etwas schwer zu finden aber vielleicht ergibt sich ja etwas wenn man ein bisschen im Bekannten-/Freundeskreis fragt.
    Eventuell gibt's in seiner Schule ja eine Musik-AG? Ich hatte das Glück einen super cool Musiklehrer an der Schule gehabt zu haben, der Schülerbands zusammengestellt und gecoacht hat.
    Mit Gleichaltrigen zu spielen und zusammen etwas aufzubauen ist auf alle Fälle nochmal eine ganz andere Motivation als alleine vor sich hin zu klöppeln.


    Sollten alle Stricke reißen kannst du ja immer noch den Unterricht kündigen und das Schlagzeug behalten und dem Sohn zumindest die freie Wahl lassen sich dranzusetzen wenn er denn möchte.