Beiträge von Der Dührssen

    Krass, du könntest genauso gut Synchronsprecher sein - selten eine so klare Stimme von einem Drummer gehört :D


    Super Video, vielen Dank! Super Thema, mit dem ich mich jetzt denke ich auch mal richtig befassen werde.
    Ort und Zeit des Workshops sind leider unpraktisch, aber falls du dich mal wieder ins Rhein-Main-Gebiet traust (gerne auch für ein flottes Duett :D ) bin ich dabei!

    Ich glaube, wir hatten das schonmal hier - aber hey: Das Ding ist es ja wohl allemal wert, ein zweites Mal gepostet zu werden :D
    Letztes Mal nur kurz rein gehört (shame on me), jetzt einfach nur baff. Weiß nicht, was ich dazu groß sagen soll...selten eine so geile Performance gesehen.


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    Das Ding ist halt ziemlich runtergenudelt, aber wenn dir das nichts ausmacht, du mit der Farbe und Konfiguration gut leben kannst sollte das Set den Preis allemal wert sein. Allein die Hardware bekommst du mit ein bisschen Glück im Zweifelsfalle wieder für 150€ +/- los und mit neuen Fellen sollte das Teil ganz schön beachtlich klingen :)

    Sehr interessanter Thread bisher mit durchaus sinnvollen Beiträgen :)
    Ich habe mir auch ein den Kopf gesetzt, mittelfristig nach dem Studium irgendwas in der Richtung zu machen. Mit dem Unterschied, dass ich eben 23 bin und an Familie noch lange nicht zu denken ist (falls nicht irgendwas ganz seltsames passiert). Insofern ist die Ausgangssituation etwas anders, da ich zwar auch irgendwie für's Alter vorsorgen muss, außer für mich aber für niemanden zu verantworten habe.


    Derzeit unterrichte ich nebenher knapp 20 Schüler (womit ich bei zwei geblockten Nachmittagen die Woche summa summarum sämtliche Rechnungen und Miete bezahlen kann - das allerdings auch eben auf Studentenstandard) und kann mich folgendem Beitrag absolut anschließen:

    Und du musst dich dann wieder rechtfertigen... Schüler zu unterrichten bedarf nicht nur der Fähigkeit des Schlagzeug Spielens, sondern auch einer erheblichen sozialen Kompetenz und innerer Ruhe, denn zwei Sachen sind ZWINGEND notwendig, wenn man andere etwas lehren will: GEDULD & GELASSENHEIT!


    Ich kenne dich persönlich nicht und weiß auch nicht, wie viel "Druck" von Nöten ist, um dich aus der Ruhe zu bringen, aber es gibt mehr als genug Menschen, bei denen es sehr lange dauert, bis sie ein Schlagzeug nach Vorschrift bedienen können. Und da kann einem schon Mal der Geduldsfaden reißen.


    Es ist wirklich eine Sache, trommeln zu können und eine völlig andere, das auch einem 6-jährigem ADHS-Grundschüler zu vermitteln :D
    Von denen gibt's durchaus einige, bei denen ich mir selbst denke, dass eine pädagogische Ausbildung auf alle Fälle hilfreich gewesen wäre.
    Insgesamt bin ich aber doch überrascht, wie gut Kinder teilweise verstehen und lernen bzw. bereit sind gezielt auf gewisse Ziele hinzuarbeiten. Allerdings merke ich selbst hin und wieder, dass ich in gewisser Weise gestresst bin, wenn der ein oder andere Schüler den Raum betritt. Einfach weil ich weiß, dass ich ihn am liebsten nach zwei Minuten wieder rausschmeißen würde.
    Wobei hier bisher alle Eltern eigentlich sehr umgänglich waren - von keinem habe ich mich bisher anmotzen lassen müssen, dass mein Unterricht nichts tauge. Wenn's mal nicht so läuft kann man immer noch das Gespräch suchen und sagen wo's hängt.


    Insgesamt kann ich mir schon vorstellen, dass man mit viel Arbeit und Zeitaufwand seinen Lebensunterhalt mit der Trommelei bestreiten kann; die Frage ist eben nur, inwieweit man bereit ist, die mit sich bringenden Einschnitte ins Privatleben mitzugehen (Urlaub kannste denke ich weitestgehend knicken, Wochenenden mit einer gut laufenden Coverband auch und ob das Gehalt am Ende des Monats besser ist als bei einem 9 to 5 Job?) und vor allem wie lange.
    Aber diese Einschätzung überlasse ich lieber denen, die langfristig ebendiese Erfahrung gemacht haben :)

    Biddeschön, programmierte Gitarren (bzw. gesampelt):


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    Der Edding wird schon wirklich auf dem Becken vorhanden sein - wenn man genau hinschaut sieht man dass der nicht gleichmäßig über den Abdrehrillen drauf ist.


    Ein Gedanke zu den vielen Geboten:
    Man kann ja ein Maximalgebot einsetzen sobald man sein erstes Gebot abgibt. Sagen wir 150€ bei einem aktuellen Stand von 10€ und einem eigenen Gebot von 11€.
    Das heißt, man bleibt so lange Höchstbietender, bis jemand mehr als 150€ bietet. Bis dahin geht aber trotzdem alles niedrigere ebenfalls als Gebot durch und der aktuelle Preis wird angepasst.
    Hat Interessent A) also ein Max.-Gebot von 150€ gesetzt und Interessent B) bietet bei einem aktuellen Stand von 10€ eben 11€, bekommt er die Nachricht dass er überboten wurde, während das aktuelle Gebot auf 11€, zugunsten von Interessent A) angehoben wird. Diesen Vorgang kann Interessent B) natürlich beliebig oft in 50c bzw. 1€-Schritten wiederholen...ist eben ne Frage der Geduld.


    Ich kann mir schon vorstellen, dass sich irgendein Bieter da lansgam und in kleinen Schritten an das Maximalgebot eines anderen Interessenten rangetastet hat.


    In diesem Fall haben e***e und 1***6 Maximalgebote gesetzt und s***n hat sich eben rangetastet. Für mich jetzt nichts ungewöhnliches ehrlich gesagt.


    Dass da wer 160€ Tacken für ein verdelltes Becken ausgibt weil da ne Unterschrift drauf ist, ist natürlich was anderes :D

    Was die "einfachen Schriftzüge" angeht, bitte nicht falsch verstehen, habe mich denke ich etwas blöd ausgedrückt. Ich meinte damit, dass es viele Bands gibt, die einfach Standard-Schriftart XY nehmen (am besten noch Comic Sans oder so) und damit ihren Bandnamen einfach abtippen. Das ist schon noch mal ein Unterschied zu einem designten Schriftzug in einer eigenen Schrift.

    In erster Linie ist es denke ich eine Frage des Budgets. Wenn du nicht bereit bist, die entsprechende Summe für ein ordentlich designtes Frontfell auszugeben, würde ich es lassen.
    Ein einfacher Schriftzug auf Blankofell kommt eher uncool/unprofessionell rüber, finde ich.
    Ein ordentlich gestaltetes Design hingegen, das optimalerweise zum Bandkontext passt oder zum Artwork der CD (sofern vorhanden), oder sich eben generell gut ins Bühnenbild einfügt, kann nochmal nen Tacken professioneller wirken.


    ...ob das letztendlich werbewirksam ist wage ich zu beweifeln. Zu oft sind wir Drummer zu weit hinten, als dass der Fokus der Zuschauer ausgerechnet auf dem Frontfell liegt.
    Selbes gilt auch für Banner - sind diese schlecht gemacht, würd' ichs lassen. Ordentlich produziert können sie den Gesamteindruck der Band sicherlich aufbessern.


    Um eine kleine Alternative zu den hängenden Bannern einzuwerfen, die, wie ja viele schon gesagt haben, nicht so flexibel einsetzbar sind:
    Wir benutzen live zwei Banner auf Ständern. Darauf abgebildet das Design unserer EP sowie der Bandname. Je nach Bühnengröße kommt entweder eins hinter mich oder beide seitlich vor die Gitarrenboxen.


    Kommt eben ganz auf die Musikrichtung und den eigenen Geschmack an, vor allem auch auf den passenden Kontext.
    Wenn ich jetzt Jazz oder Blues oder Funk höre klingt für mich ein echtes, nicht zurechtgerücktes Set im Kontext einfach passender.
    Höre ich jetzt irgendeinen Metalkram, oder weitergehend irgendwelchen technischen Metalkram wie Meshuggah, Animals As Leaders, August Burns Red etc., dann will ich auch, dass da alles knackig und tight sitzt.


    Ist ja auch nicht so, dass Drummer wie Matt Garstka, Tomas Haake oder Matt Greiner den Kram live nicht bombenfest beherrschen. Im Gegenteil - jeder von denen bringt den Kram von der Platte auf den Punkt auch live rüber.
    Gerückte/Programmierte Drums sind nebenbei halt auch einfach eine Frage der verfügbaren Zeit. Zumindest im Profibereich. Herr Haake musste bei mindestens einem Album auch schon auf Samples zurückgreifen, da die Zeit zum Lernen der Tracks fehlte.


    Uns selbst als Band haben programmierte Drums unheimlich bei der Albumpreproduction und zum Erstellen von Demos für interne Zwecke geholfen.

    Kommt halt ganz darauf an, um was es geht. Für unsere Pre-Production und die letzte Single habe ich unsere Drums auch programmiert (Wir machen eine Mischung aus Metalcore und Pop, so viel sei der Vollständigkeit halber gesagt).
    Auf dem Album, welches im Laufe des Jahres erscheinen wird habe ich selbst gespielt, obwohl man auch das bei unserer Mucke hätte programmieren können. Zumindest die Trommeln, bei den Becken bin ich tatsächlich eher Fan der "echten" Sounds, welche sich nach wie vor meiner Meinung nach eher schwer simulieren lassen.


    Wenn man jetzt als Profiband innerhalb weniger Wochen ein Album produzieren muss kann ich mir schon vorstellen, dass der Drummer dann erstmal mit Konservendrums vorlieb nimmt. Schaut man jetzt mal auf (im entsprechenden Genre) rennomierte Bands wie Animals As Leaders oder Meshuggah, die auch schon erfolgreich Alben mit künstlichen Drums veröffentlicht haben, obwohl mit Matt Garstka bzw. Tomas Haake Weltklassetrommler am Set sitzen, kann man denke ich schon verstehen dass hin und wieder in erster Linie das Ergebnis und die Effizienz zählt, nicht die "Seele" dahinter.


    Ich selbst muss auch sagen: Solange das Ergebnis, also die Musik gut klingt ist es eigentlich Wurst ob da jetzt wirklich jemand getrommelt hat oder ob ein PC dahinter steckt. Hauptsache, der entsprechende Drummer bekommt den Krempel live auch genauso hin, und bei beiden oben genannten Bands konnte ich mich davon überzeugen (beide Konzerte hatten jeweils zur Folge, dass ich mich wochenlang weinend im Keller verkrochen habe...).

    Hab ihn vor einigen Wochen mit AAL in Ludwigsburg gesehen.
    Davor haben schon Tesseract gespielt, bei denen ich schon hart weinen musste.


    Aber was Matt dann noch aus seinem Set rausgeprügelt hat war unmenschlich.

    Also wenn ich schon den finanziellen Akt mache und auf E-Kit umrüste...warum dann nicht gleich ein VST wie Addictive Drums verwenden? Das klingt dann wenigstens vernünftig. Finde die Kit-Sounds von Roland schon gut, aber nicht ansatzweise recordingfähig.

    Och, sowas kann schon mal vorkommen - da muss nur irgendein kleiner Dorfveranstalter mal im Internet auf eine Band vom anderen Ende der Welt stoßen, sie geil finden und anschreiben.
    Wir wurden teilweise auch schon nach Russland oder Kanada eingeladen :D


    Nein, im Ernst - rein ökonomisch und am Kosten-/Nutzen-Faktor gesehen is das natürlich Quatsch und ein riesen Akt.
    Der Vorschlag, das ganze mit einem kleinen Urlaub zu verbinden klingt schon eher sinnvoll, sofern Ihr denn Bock auf die Action habt.
    In den Bandreferenzen machen sich ein paar Gigs ausserhalb von Europa sicherlich auch ganz gut.


    Ihr solltet nur dafür sorgen, dass wirklich alles safe ist und Ihr auch bekommt, was euch angeboten wurde. Und genau das dürfte wohl das schwierigste sein.
    Hab ja keine Ahnung, wie die's da drüben mit Gastspielverträgen haben aber ich hab irgendwie meine Zweifel dass das eine ausreichende Absicherung wäre :D