Yeah... spannendes Thema und schönes Video!

Die akustische Snare ist einfach das komplexeste Instrument unter den Trommeln.
Inhaltlich gibt es zu dem bisher besprochenen nichts zu widersprechen! 
Ich möchte allerdings die ein oder andere Erfahrung von mir ergänzen.
Nach vielen Trommeln die ich gekauft und wieder verkauft habe, musste ich leidlich feststellen das mein Stimmfähigkeiten zu verbessern 100mal wichtiger gewesen wäre, als plump "Finishes" durch zu tauschen.
Natürlich haben sich bei mir gewisse Kesseldimensionen (Durchmesser + Tiefe) als favorisiert heraus kristallisiert, aber auch das ist nicht in Stein gemeißelt.
Um zu wissen ob die Snare mich wirklich abholt und auch dauerhaft im Besitz bleibt, probiere ich mittlerweile viel rum.
Ich hab immer einen Grundstock an verschiedenen Fellen und mittlerweile auch Teppichen zuhause.
Nach meiner Erfahrung kann ich so die Trommel kennenlernen und stimme auch erstmal komplett mit dem Ohr.
Hab ich dann eine Kombi und Stimmung gefunden die mir richtig gut gefällt, verwende ich den Tunebot um Tunings der Lugs und den Grundton festzuhalten. Den Tunebot verwende ich ab diesem Zeitpunkt, um verschiedene Tunings (auch mit entsprechendem Fell und Snare Teppich) flott und unkompliziert wieder herzustellen. 
Es gibt mir ein gutes Gefühl und ist auch für die Bühne praktisch zu wissen, dass ich jederzeit schnell auf einen Sound komme.
Bei der Anzahl an Snare Drums hab ich mittlerweile für jede Snare Drum ein favorisiertes Tuning gefunden mit dem die Trommel im Regal sitzt.
So kann ich nach belieben und Anforderung einfach auswählen.
Auch habe ich immer wieder festgestellt, dass ich Snare Drums bei Kollegen im Kontext höre, diese klanglich erstmal super finde, aber dann beim anspielen merke, dass ich mich mit dem Tuning auf Dauer nicht wohl fühlen würde. 
Trotz allem ausprobieren bleibt es ein verrücktes und endloses Thema! 