Beiträge von Drumm.er

    Gerade Ride und Hi-Hat Becken sind was echt persönliches.

    Ich hab meine Schätze je nach Anwendung und komme mit diesen 4 sehr gut rund.


    1.) Sabian 22“ Artisan Raw Bell Ride (Cymbal Vote 2012):

    Hatte bei mir mein 22“ HH Rock Ride verdrängt. Das Artisan ist etwas dunkler und komplexer im Sound, setzt dich trotzdem super durch und ist ein schweres Ride was für Hard & Heavy echt super ist. Kein Ping des Todes, aber trotzdem sehr direkt und sehr weit vorne.


    2.) Sabian 22“ Artisan Raw Bell Ride 40th Anniversary:

    Das Becken ist ein genialer Allrounder und kleiner einfach traumhaft. Hat mit 22“ HHX Legacy Ride verdrängt, was für mich in eine vergleichbare Richtung geht. Das Artisan hat allerdings etwas mehr Körper und trotzdem mehr Stick Definition. Einfach toll und funktioniert immer.


    3.) Sabian 22“ AAX Omni Ride:

    Das Becken funktioniert bei meiner Truppe prima. Tolle Bell, flexibel zu spiele und gleichzeitig ein recht leises, kurzer Crash Becken.

    Wenn in Songs der Refrain durchgecrasht werden muss, dann ist dieses nie zu laut und lässt für die Crash Becken noch Luft nach oben, ohne dass ich mich beim spielen zügeln muss. Tolles Becken für In-Door Gigs bei zugleich kleineren Beckensetup. =)


    4.) Sabian 21“ AAX Freq Ride:

    Diese Becken kommt bei meinem leisen Beckensatz zum Einsatz.

    Es ist schön klar, definiert mit guter Stickdefinition, aber trotzdem recht leise.

    Die Bell ist schön klar und recht hell, allerdings nie zu laut oder aggressiv.

    Das Becken hat natürlich im Vergleich zu den beiden Artisten weniger Körper und Komplex.

    Durch den sehr kontrollierten und dezenten Wasch, ist es trotz der geringeren Lautstärke im Bandkontext im klar und definiert vorhanden. :)


    Bei allen vier fühl ich mich „zuhause“ und ich würde auf keines verzichten wollen.  :love:

    Zum Verkauf kommt das genannte Schmuckstück in sehr gutem Zustand.

    Das Becken klingt super, aber passt aktuell nicht in mein Setup.

    Es kommt aus erster Hand und ist recht genau 1 Jahr alt.


    Das AAX Rocktagon ist etwas dünner als die erste AA Generation aus den 80ern und spricht nochmal weicher an.


    Der aktuell Neupreis liegt bei 419,- Euro.

    Von DF Mitglieder hätte ich gerne 260,- Euro inklusive Versand.

    Schlag zu. Sie wird - im Vergleich zur Neuware - sogar einigermaßen gut gestimmt bei dir ankommen ;)

    Uih… dachte du fandest sie so gut? Warum hast du sie denn zurück geschickt? 😃

    sie ist meinen üblichen 3 Verdächtigen einfach zu ähnlich. Sie wird btw super zu deinem Sound bzw. zum Sound deiner Band passen, da bin ich mir recht sicher.

    Ohhhh jaaaaa! 🤩

    Sehr gerne. Ich habe meine heute wieder zurück geschickt. Der Unterschied zu meinen anderen Messing Snares und vor allem zu meiner Gretsch Solid Steel war einfach zu gering.

    Viel Freude damit.

    Ebenso Dank für die Info. Heute ging dein Rückläufer beim T. online und ist nun auf dem Weg zu mir! 😅

    Da ich keine Messing oder Stahl mehr habe, sollte die ganz gut ins Sortiment passen. ☺️🙏🏼

    Die Masche, die der Rustemeier fährt, ist schon ziemlich unverschämt.

    Volle Zustimmung.

    Auch die Masche, über Facebook mit dem Messenger, direkt und ungefragt Schlagzeug-Unterricht verkaufen zu wollen find ich äußerst frech! 🙈

    Sowohl bei meinem Kollegen als auch bei mir hat der nette Herr es auf unterschwellige Art und Weise versucht. 🙄

    So wächst die Liste der blockierten Personen auf Social-Media stetig……

    Naja… was „sichere echte Schnäppchen & Spezialangebote“ sind, sollte rein faktisch und objektiv bewertet werden.

    Schnäppchen sind Artikel die deutlich unter dem üblichen Marktwert liegt.

    Natürlich muss man hierfür auch die Marktpreise wirklich kennen.


    Eine günstige Trommel (die man persönlich vielleicht mag) die zum üblichen Marktwert gehandelt wird ist kein Schnäppchen.

    Ich persönlich finde die Sonor Sonic Plus Kessel klanglich sehr ordentlich und man bekommt die Kesselsätze schon für 150,- Euro nachgeworfen.

    Klanglich ein Schnäppchen für das Geld, aber definitiv nichts was hier rein gehört!

    Es handelt sich nunmal um den aktuellen Marktwert.


    Spezialangebote wären Neuprodukte mit deutlicher Reduzierung.


    Mit geht es leider auch wie Hebbe.

    Der Thread wird zunehmend uninteressanter…

    Mein Eindruck aus Gesprächen mit anderen Sonor-Spieler*innen war immer, dass alle die Vintage Maple Kessel absolut gefeiert haben.

    Tatsächlich war ich kein Fan der Vintage Maple Kessel. Hatte selbst ein SQ2 mit solchen Kesseln und das Set letztendlich gegen ein Birch Infinite ausgetauscht. 🙈


    Die Vintage Maple Kessel fand ich klanglich nur mit einlagigen Fellen richtig gut.

    Mit zweilagigen Fellen war die Magie dann leider wieder weg. Die Kessel klangen gut, aber eben sehr brav, eindimensional und das „explodierende“ der Kessel (was bei Clear Ambassador richtig cool kommt) ist mit Emperor nicht mehr richtig da.

    Natürlich reden wir hier vom subjektiven Geschmack, aber hätte mein SQ2 dickere Kessel gehabt wäre es höchstwahrscheinlich noch in meinen Besitz!


    Ich hatte zudem auch einen direkten A/B Vergleich gemacht, da mir das SQ2 in white sparkle und schwarz verchromter Hardware so irrsinnig gut gefallen hat.


    Also hatte ich mit dem Tunebot, bei identischen Fellen, alle Kessel gleich gestimmt.

    Natürlich waren ebenso alle Kesselgrößen identisch.

    Auch die Position im Raum hab ich beachtet und hin und her getauscht.

    Sowohl das S-Classix als auch das Birch Infinite haben mit doppellagigen Fellen einfach soviel mehr Druck, Attack und auch Dynamik. 😅


    Bitte beachten, dass ich die Snare Drums ausschließe. Es geht rein um Bassdrum und Toms, bei meinem bevorzugten Tuning und mit Emperor Clear Fellen. (Resos Ambassador)

    Ich sehe es nach den Motto:

    „Nun gibt es das Beech und Birch Infinite in Serie.“


    Ja die Kessel beim Beech Infinite sind minimal kürzer, die vom Birch Infinite minimal länger und um die restlichen Sound Sustainer Gummis aufzubrauchen, kommen die Dinger nun an die Momentum Floortoms ran.

    Klanglich wird das aber keinen sehr großen Unterschied machen.

    Die Kessel der Infinites hatten auch 9 lagen und 6mm. (SQ2 Medium Shells)


    Medium Maple war schon immer der Klassiker bei SQ2 Sets und kommt wohl auch dem Designer Maple einigermaßen nahe.


    Nach 13 Jahren Prolite und weiteren Jahren Delite davor (beides mit Vintage Maple Kesseln) musste ein Nachfolger mit anderer Maple Konstruktion her.

    Ich denke das SQ1 hatte aufgrund des Sound Sustainers und der vielen Reklamationen weniger Erfolg als erhofft.

    Diese Serie ist allerdings auch schon 8 Jahre auf dem Markt!

    Diese „Spezial“- Kesseltiefen muss ich leider etwas belächeln, aber „irgendetwas Neues“ muss man den Leuten scheinbar verkaufen. :)


    Wenn einem eines der Finishes richtig gut gefällt und man die Kohle hat, kann man klanglich sicherlich nichts falsch machen.

    Mit sind teure aber gute Made in Germany Sets lieber, als neue China Kisten mit Klöppel drauf.

    Von daher nicht spektakulär, aber logisch und sinnvoll.

    Hatte meine HLD593 auch mal aufgenommen. :)

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    Ich spiele seit 23 Jahren das identische Giant Step Doppel Pedal.

    Mit im Schnitt 25 Gigs im Jahr, hat das Doppelpedal gute 575 Gigs hinter sich und wurde genauso oft Auf- und Abgebaut.

    Zudem habe ich es von 2002 bis 2009 täglich am Drums gespielt.


    Verschleiß in 23 Jahren:

    - 2x Feder getauscht

    - 2x die Beater getauscht

    - 1x die Tasche getauscht


    Das Pedal läuft nach wie vor noch super und ich werde wohl auch in diesem Leben kein anderes Pedal mehr Live mitnehmen.

    Vielleicht bin ich wirklich der absolute Einzelfall, aber mach meiner Meinung ist das schon ein sehr gutes Pedal, mit jede Menge cleveren Features und einer sehr guten Haltbarkeit. 🤷🏼‍♂️

    Mir hat das Video von Lari Basilio richtig Spaß gemacht!

    Super gespielt von allen und die Komposition gefällt mir ebenso. :)


    Zu diskutieren seh ich da nichts mehr.

    Wurde alles gesagt…

    Als kleine In-Ear Manufaktur gebe ich auch mal meinen Senf hierzu. :)


    Wie so oft, führen viele Wege nach Rom.

    Natürlich ist ein Stereo In-Ear Mix kein Muss und die Sinnigkeit auch abhängig von der Anwendung und Art der akustischen Signale.

    In meiner Truppe haben wir volle 32 Kanäle, mit vielen Vocals, 4 Gitarren, Synthys und weiteres aufliegen.

    Hier möchte ich wirklich nicht mehr auf den Stereo Mix verzichten.

    Im kleinen Rocktrio mit meinen beiden Arbeitskollegen ist das wieder anders.

    Hier habe ich bis auf Toms und Overheads alles im Center, was keinen Riesen unterschied von Stereo zu Mono macht.



    Zum Thema In-Ear Hörer gilt:

    „Erlaubt ist was gefällt und ins Budget passt!“



    Sowohl KZ ZS10 als auch Shure 215 Hörer sind weit verbreitet und für den aufgerufen Preis wirklich in Ordnung.

    Viele meiner Kunden (auch aus dem DF) hatten vor ihren Live-Ears Hörern diese Modelle.


    Viele Musiker übersehen, dass der Sitz (abhängig von Hörergröße, Eintauchwinkel und Eintauchtiefe in den Gehörgang, Stabilität durch passende Ausprägung für die Cymba, passendes Kabel) weitaus wichtiger ist als die klangliche Abstimmung und die Bestückung.

    Der Hörer mit der besten und dicksten Bestückung bringt rein gar nichts, wenn er nicht stabil sitzt und ordentlich abdichtet!

    Auch wird oft übersehen, dass unterschiedliche Aufsätze (Silikon oder Comply Foam) nur abdichten können, wenn der Zapfen der Hörers auch den richtigen Eintauchwinkel in den Gehörgang hat!

    Aus diesem Grund biete ich eine sehr große Auswahl an verschiedenen Gehäuseformen und Größen an, die sich in den verschiedenen Parametern unterscheiden.

    Erst wenn die Abdichtung ordentlich ist und das Hörergehäuse gut passt, macht es Sinn über die klangliche Abstimmungen und die Bestückung zu sprechen!


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    Da hier immer wieder über die KZ In-Ears mit ihren vielen Treibern pro Ohr geschrieben wird, möchte ich auch mal meine Meinung zu diesem Hersteller und seinen Hörern schreiben:


    Die KZ In-Ears sind Fern-Ost In-Ears mit verbauten China Belsin Treibern.

    Belsin versucht die Treiber des Marktführers Knowles 1zu1 zu kopieren.

    Die Optik und Bauformgröße der Treiber ist sehr ähnlich. Der qualitative Output und die Zuververlässigkeit ist schon wieder weiter vom Original entfernt. :)

    Natürlich sind diese Belsin Treiber im direkten Vergleich sehr günstig, aber nach einigen Tests aus Interesse, lasse ich da konsequent die Finger davon.

    Für die aufgerufenen Produktpreise bekommt man bei KZ unbestritten wirklich sehr viele Belsin Treiber in ein Ohr geballert.

    Verbaut man aber schlechtere Komponenten, brauch man natürlich auch mehr davon, um die Performance-Schwächen auszugleichen. :)

    Zudem sollten man beachten, dass die Bauform der Gehäuse nicht übermäßig groß werden darf, dass noch möglichst viele Menschen diese in ihre Ohren bekommen.

    Von daher müssen auch teils sehr kleine Treiber verbaut werden, um auf die gewünschte Anzahl zu kommen, die einzeln betrachtet auch nicht mehr so performant sind.


    Das nächste Problem KÖNNEN Fertigungstoleranzen der Treiber sein.

    Da es bei In-Ears (im Gegensatz zu normalen Lautsprecherboxen) aufgrund des

    Platzangebotes nicht die Möglichkeit ist aufwendige

    Frequenzweichen mit großen

    Bauteilen und hoher Güte zu fertigen, ist es

    bei vielen marktüblichen Produkten völlig

    normal, dass sich die Übertragungsbereiche mehrerer Treiber stark überlappen.

    Aufgrund der Fertigungstoleranzen der Treiber (Beeinflussung der verschiedenen Treiber zueinander) kann sich der Frequenzgang ungeschwünscht verbiegen.

    Werden also die verbauten Treiber nicht ordentlich im Vorfeld „gematcht“, so kann es zu klanglichen Unterschieden zwischen den Hörern kommen. Also Resultat verschiebt sich das Panorama. Die Stimme oder Snare (oder sonstige Instrumente) liegen nicht wie gewünscht und eingestellt in der Mitte wo sie hingehören.

    Gerade bei nem Mono In-Ear Mix kann das super ätzend sein.

    Ich hatte schon vernünftige KZ Hörer mit geringen Fertigungstoleranzen hier, aber eben auch öfter das Gegenteil.

    Man kauft eben asiatische Massenware.


    Wenn also der Sitz der KZ Hörer zu einem Ohr passen kann man akustisch Glück haben, aber eben auch Pech.


    Wenn es NUR um den Aspekt Lautstärke im Verhältnis zur Kohle geht, sind die KZ In-Ears vorne dabei.

    In Sachen Zuverlässigkeit, Fertigungskonsistenz, Features, Kabelqualität, akustische Auflösung und Nachhaltigkeit ist es aber ein China Massenprodukt.


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    Und schon kommen wir wieder zum einleitenden Satz:

    „Erlaubt ist was gefällt und ins Budget passt!“ 😊


    Meine Sympathie liegt dann aber doch eher beim Shure Hörer, der nur einen dynamischen Treiber pro Ohr hat und recht überschaubar im Bereich der Fertigungstoleranzen ist.


    Da in den letzten Jahren In-Ears immer mehr zum Standard auf Bühnen wurden und Modelle für mehrer Tausend Euro immer öfter verkauft werden, ist die Auswahl gigantisch groß geworden und geht vom günstigen Notbehelf bis zum teuren Luxusgut.

    Bis in welche Gefilde ein großes Invest noch sinnvoll und verhältnismäßig ist, lässt sich natürlich diskutieren.



    Wichtig ist zu wissen:

    Alleine die Legierung von Schlagzeug Becken macht noch nicht den guten Klang.

    Die teuerste Bronze Legierung bringt aber auch nichts, wenn das Becken nicht ordentlich gehämmert wurde.

    Genauso lassen sich billige Messing Rohlinge nur bedingt zum brauchbaren Klang hämmern, den man von guten Becken kennt. :)


    Ist bei In-Ears in Sachen Gehäuseform, Treiberanzahl, Designaufwand, akustische Abstimmung und Zubehör nichts anders. :)