Beiträge von burned_destroyer

    Schwieriges Thema. Brauche ich alles was ich habe? Mit Sicherheit nicht. Habe ich gerne Optionen? Mit Sicherheit.

    Generell probiere ich unglaublich gerne neues aus und teilweise wirkt sich das gefühlt auch auf die Spielweise aus. Ich spiele mein 2002 Power Ride sicher anders als das Megabell Ride und dann sicher nochmal anders als das Meinl oder Masterworks Ride. Natürlich auch mit unterschiedlichen Sticks.


    Ich glaube mir hilft es sich "passender" zu fühlen, wenn ich andere Klamotten anhabe. Analog dazu wäre zB ich würde nicht notwendigerweise mit einem Anzug auf ein Festival fahren und selbst wenn käme man sich dort vermutlich deplatziert vor.


    Ich spielte zB in meinen Anfangszeiten bei Klynt mein Byzance Ride und ich mag das Becken noch immer wahnsinnig gern. Leider geht das Ding gegen die Marshall Wände einfach unter, ich muss es sehr laut spielen was mich ermüdet, und der Ping kommt nicht raus.

    Hätte ich weiterhin mit dem Becken diese Musik bedienen können? Klar, aber es würde heute sicher anders klingen.

    Kurzum, mich inspiriert es andere Instrumente zu benutzen, und ich komme dadurch auf neue Ideen.


    lg

    Ich überlege gerade, wie sich das in meiner Jugend auf den ersten Partys und später in der Disco so beim Tanzen darstellte. Da gabs regelmäßig die eine Gruppe, die sich durchaus smooth und taktsicher auf dem Parkett bewegte und die andere Gruppe, die sich drumherum stehend am Getränk festhielt und "irgendwie guckte"....Ab und an gabs aus der Gruppe auch mal "Ausreißer", die dann mit mäßiger Trefferquote zum Song mitklatschend "Bewegungen" machten - oder Pogo halt... Ok, ganz so überspitzt ist es vermutlich auch nicht gewesen, aber von der statistsichen Tendenz her sollte es so ca. hinkommen...

    Das würde ich mit Vorsicht genießen, bin zwar auch ein rhythmischer Mensch aber zur Musik bewegen wie es die Menschen in diesen Discos machen war mir immer unverständlich, sprich ich hielt mich da auch am Glas oder an der Flasche fest. :D Vielleicht auch dem Umstand geschuldet, dass ich bei sowas Bewegungslegastheniker bin, bzw die Musik in diesen Etablissements bei mir eher Ohrenkrebs verursacht. :P Alles sehr subjektiv oder so.

    In welchem technischen Bereich unterscheidet sich eine aktuelle Trompete von jene von vor 50 Jahren, wie sie Armstrong gespielt hat?

    Da kann ich zumindest ein wenig mitreden, Blechstärke, verwendetes Material (Stichwort Carbon), Lackierungen oder Brünierungen, bzw die Toleranz der Ventile, bzw auch verschieden Ventildesigns. Die Instrumente mit Drehventilen vor 50 Jahren im Böhmisch/Deutsch/Österreichischen Raum hatten ziemlich alle das selbe Federsystem. Da hat sich schon ein wenig getan, aber natürlich hast du nicht unrecht, es bleibt eigentlich ein Metallrohr mit mehr oder weniger weiter Mensurierung, das Furzgeräusche zu mehr oder weniger schönen Tönen konvertiert. :D


    lg

    die kann nur Fat oder NTFS, Ntfs ist schneller, das kann der Mac aber nicht! Ich kopiere grade 10GB auf ein FAT Laufwerk und teste mal ob die fritzbox das frisst und ich irgendwie an den Ordner komme. Das das aber auch alle so kompliziert is...

    Ach btw, exFAT sollte völlig ausreichen, soviel schneller ist da NTFS auch nicht. Und es tut mir Leid, ich kann mir die Spitze nicht verkneifen, aber wenn man halt einen Mac kauft. :D

    Also ein guter Stick mit 64GB oder eine normale Festplatte an Fritzboxen sollte an sich kein Problem sein. Zumindest die Dateifreigabe mittels Samba hat immer reibungslos funkioniert.


    Sind die digitalisierten Dateien denn mit einem normalen Medienplayer abspielbar? Ich habe zwar einen Bias, aber warum zur Hölle will man iTunes verwenden? Zwecks Player, ich tät einfach mal VLC nehmen und das Dateimanagement und die Suche über den Finder machen. Ich sehe allerdings auch den Vorteil von Software mit den Bibliotheken auch nicht, alles was ich selbst auf Dateiebene sortiere ist nachhaltiger und zuverlässiger.


    lg

    Gesucht hatte ich mir das gar nicht. Der Gitarrist bzw. einer der beiden Chefs hatte mich angefragt. Hat mich über meine Website gefunden.


    Obwohl ich schon so viele verschiedene Sachen gemacht hatte kann ich sicher sagen, dass das die professionellste Band ist, in der ich bisher gespielt habe. Das betrifft sowohl die Arbeitsweise (auch ohne zu viel Ego und Selbstdarstellung) als auch den Jahresumsatz, der dabei rum kommt.

    Mir verhilft das auch gerade dazu, voll von meiner Freiberuflichkeit leben zu können.


    Da mach ich jetzt lieber mal Top40 als Sachen, die mir zwar stilistisch und spielerisch besser passen aber in allen anderen Hinsichten schlechter laufen.

    Das glaube ich dir auch aufs Wort und es gibt durchaus sehr professionelle Gruppierungen auch in diesen Gefilden. Ich hatte bisher leider nur Pech damit. ;)


    Auch habe ich ja einen anderen Weg gewählt, siehe her:

    Man braucht ein Dach über dem Kopf und der Kühlschrank muss gefüllt sein. Ich hab mich damals irgendwann entschieden, zum Broterwerb was ganz ohne Musik zu machen und die Musik zum Hobby zurückzustufen.

    Müsste ich mit Musik das Katzenfutter bezahlen, wäre das natürlich völlig was anderes.


    lg

    Ein bisschen Bedenken habe ich insofern, dass ich dadurch mit der Zeit abstumpfen könnte. Dass da auch mal 'ne Schlagernummer oder Malle-Sachen gespielt werden juckt mich weniger.

    Das kann ich gut nachvollziehen, für mich war das damals auch ein Grund damit aufzuhören. Allerdings war das natürlich nicht in der Größenordnung, obwohl ich heuer auch bei ähnlichen Veranstaltungen ausgeholfen habe. Leider ist da die Organisation und fehlende Professionalität absolut furchtbar, da musste ich wirklich an das Geld denken...

    Sind natürlich nur meine Erfahrungen und aktuell komm ich eh nicht in die Verlegenheit so viel Zeit zu haben um mir so etwas zu suchen. :D


    Ich war vorgestern, auf dem Tuska Festival in Finnland

    Ich hab euch am Strand liegend ein paar km weiter östlich durchaus noch deutlich vernommen. :D


    lg

    Schwierig, ich glaube ein Set mit kleineren Größen wird nur bedingt das gewünschte Ergebnis erzielen, wenn der Raum kacke klingt, wird jedes Kit kacke klingen. Unser neuer Proberaum war auch ein Vollbetonkeller, da hilft die Decke mit Molton abhängen, auf den Wänden Holzpaneele anbringen damit sie nicht mehr parallel sind und den Rest mit Steinwolle dämmen vermutlich mehr. Wenn natürlich ein neues Set gewollt ist, spricht da gar nichts dagegen, ich würde nur nicht erwarten, dass es so viel besser klingt.

    Sprich ich würde (rein subjektiv natürlich) eher die 1k€ in die Hand nehmen und an der Raumoptimierung arbeiten, da hat man dann mehr davon. Wenn dann auch noch ein neues Set dazukommt ists ja quasi wie Weihnachten. :D


    lg

    Ein Fiberskin ist 54% teurer. Ist der Mehrwert klanglich gerechtfertigt? Vorne geht es auch um das Aussehen.

    Mir nicht, aber wenns nach der Optik gehen soll... :D



    Ein coated Amba, ja, auch eine Option, das Coating müsste ich dann nur in der Mitte abschmirgeln um Beaterfrass zu vermeiden.

    Hm oder White Suede? Bzw. gabs da nicht so vintage Fellserien? Kann ja auch ein anderer Hersteller sein, Evans Calfskin zB oder sicher auch irgendwas von Aquarian, Code, und wie sie heißen. Kann ja ruhig exotisch sein denk ich. Gerade bei sowas experimentier ich gerne. Frisst das normale Remo Coating die Filzbeater wirklich so weg? Hätte ich noch nicht gehört.


    lg

    Aber auch auf den alten Klassikern mit LaBrie hat selbiger noch sehr ordentlich gesungen (Images & Words, Awake, Metropolis Pt. II z. B.).

    Klar konnte er mal singen, dennoch halt ich auch die alten Sachen mit ihm nicht aus. Das ist ein absolut rotes Tuch für mich und unhörbar. Muss ja nicht für jemand anders gelten. ;)
    Aber genug OT, gibts from Thread Owner zu dem ursprünglichen Thema was neues?

    Das wichtigste wurde hier eh schon gesagt, aber wenn es dir konkret um die 16tel auf der Hihat geht. Die 16tel selbst haken noch ein wenig, ich würde diese mal stupide und vor allem leise in allen möglichen Tempi üben, bis man ein gutes Gefühl dafür bekommt. Ob jetzt einhändig oder beidhändig ist erstmal unerheblich. Ich tat mir zu Beginn leichter, indem ich die Viertel etwas betonte und darauf achtete gleiche Abstände zwischen den Noten zu haben.


    lg

    Ich höre und spiele ja auch gern mal Metal. Bin da aber in anderen Subgenres unterwegs. Im Regelfall kann ich mit den ganzen schnellen Blastbeats irgendwie auch musikalisch / inhaltlich nicht mehr viel anfangen. Ähnlich verhält es sich bei mir z.B. mit Dream Theater. Früher fand ich die gut, hatte ich vor 16-17 Jahren auch mal live gesehen, aber mittlerweile kann ich's nicht mehr hören.

    Ebenso, das ganze ultraschnelle Geknatter mag ich auch nicht bzw. wenn nur kurze Zeit. Blastbeats an sich können auch grooven und müssen nicht unbedingt nach Maschinengewehr klingen.
    Bzgl Dream Theater.... ja.... Konnte nie was mit denen anfangen, wenn ich mir kurz mal dachte "hey das ist cool" setzte der Herr Labrie ein und ich musste die Nummer abdrehen. Live für mich auch ähnlich, war cool, beeindruckend, dann kam Labrie und ich musste die Bühne verlassen (war bei einem Festival).


    Also es gibt ja durchaus "langsamere" Metal Subgenres, die von einem richtig gezimmerten Akustikschlagzeug ohne Triggern und Samples leben. Und es gibt auch einige ältere Metal-Alben, die ohne Klick eingespielt wurden. TOOL z.B. haben alle ihren Alben ohne Klick eingespielt und Danny Carey haut ja auch richtig rein - wahrscheinlich einer der lautesten Drummer überhaupt. Und jeder kennt das "Pneuma"-Video - DAS ist Rohheit und Emotion pur.

    Absolute Zustimmung, gibt da mehr Subgenres als ich noch Haare auf dem Kopf habe. Wenns ganz gemütlich sein soll kann man ja mal in Richtung Doom Metal schauen, da gibts sowas wie Sun O mit gefühlten 10bpm.



    Jo, ich glaube auch dass der rausfliegt.

    Ist glaube ich die richtige Entscheidung in dem Fall.


    lg