So jetzt ist da so viel passiert das ich da nicht alles zitiere.
m_tree Du hast erwähnt, dass du dir das mit Anfang 30 nicht mehr wirklich antun willst nach 20 Jahren spielen umzulernen. Geht mir einerseits ähnlich, andererseits übe ich das immer wieder um einfach flexibler zu werden. Ich möchte am Set so symmetrisch wie möglich agieren, einfach um zB den Verlust des Sticks zu kompensieren. Du spielst zwar 4 Jahre länger, aber ich glaube das ist trotzdem ganz gut vergleichbar. Dasselbe gilt für mich auch mit Traditional Grip. Ich sehe keinen Schaden den zu lernen, ich investiere ja nicht zu viel Zeit damit. Und wenns mir mit der Drehbewegung zu schnell wird, dann wechsel ich auf matched. Dasselbe gilt für mich mit OHP. Wichtig ist für mich das es gut klingt.
Jetzt vielleicht noch ein wenig aus physiologischer Sicht. Da ich ja kürzlich eine Physiotherapie hinter mir habe (anderes Problem, natürlich helfen da sitzender Beruf und sitzendes Hobby ja nicht gerade), habe ich das auch mal angesprochen. Ich bin im Schnitt auf der gesamten linken Rückenseite verkrampfter, da ich Rechtshänder bin (ist laut Therapeutin natürlich) und wenn man den Oberkörper auch ein wenig nach links dreht oder die rechte Schulter nach vorne zieht, zieht das auch genau in dieser Rückengegend. Bei mir ist die HH vermutlich auch ein wenig weiter weg wie bei vielen, weil da zwei Bassdrums stehen.
Ich merke allerdings doch wenn ich sowieso verspannter bin, dann bin ich nach einer Doomed to Fail Probe entspannter, weil ich seltener die linke Hihat mit der rechten Hand spiele, da ich da mehr Double Bass Parts habe. Da bleibe ich ja meist auf der X Hat, da ich diese ja weiter geschlossen habe, und somit auch Dynamik reinbringen kann obwohl die Bassdrum durchläuft.
Es kommt immer auf die Musik an, aber da hatte ich auch mit Eugene Ryabchenko ein Gespräch bei einem Konzert, wo er ebenso meinte er hasse es Metal ohne zweite Hihat auf der rechten Seite zu spielen, das ist nicht angenehm. Gerade in dem Tempo wo der Herr mit Fleshgod Apocalypse sich bewegt.
Im Endeffekt würde ich sagen, alles mal ausprobieren und auf den Körper hören was ihn gefällt.
lg