Beiträge von burned_destroyer

    trommeltom und burned_destroyer bevor es den Mods im Birdseye Fred doch mal zu bunt wird, machen wir doch hier weiter:

    Ist vielleicht eine gute Idee. :D


    Zu dem Video, beim ersten sehe ich da nicht so viel, beim zweiten sieht man schon, dass der Ständer des Chinas doch sehr wackelt:

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    Außerdem spielt er auch wenn technisch sehr gut, doch eher "brav". Man merkt ihm einfach an, dass er aus dem Jazz kommt.


    Ist ja auch die Frage, ob die heutige Flatbase-HW nicht auch stabiler geworden ist. ;)

    Das hoffe ich doch. :D Ich bezweifle dennoch, dass die bei mir lang dort bleiben wo ich sie hingestellt habe. Ich glaube die Kombination aus kleinen Becken (<18"), recht hoch ausgefahren, und grobmotorische Feinheiten machen da einiges aus. Aber wie erwähnt, vielleicht sollte ich das mal austesten. :/

    Ich glaube es kommt auch immer darauf an wie man spielt. trommeltom Du spielst ja hauptsächlich 7A Sticks und doch eher gehörschonend, oder?

    Allein von der Kraftentwicklung würde auf einer wackligen Bühne das Ding mit 2B Besenstiele verprügelt, vermutlich davon hoppeln. Aber die Beckengröße ist sicher auch nicht zu unterschätzen. Ein kleines Becken (~16") haut denke ich eher ab, da die Kraft viel näher am Ständer selbst einwirkt und weniger vom Becken absorbiert wird, weil weniger da ist. Ein Beispiel, mein 16" China welches ich live ganz gerne über dem Floortom spiele, hatte ich früher auf einem normalen geraden Beckenständer ohne Galgen. Das ist mir des öfteren bei kleinen Risern entfleucht, zwei mal viel es sogar vom Riser. Ich vermute bei einem Flatbase Ständer wär das noch schneller weg gewesen.

    Aber vielleicht muss ich mir als feinmotorischer Legastheniker mal so ein Teil holen und mal einen Feldversuch machen. :D Mit Stoppuhr wie lange es dauert bis das Becken abhaut.


    lg

    Mit Nicht-Apple kenne ich mich leider nicht aus, vielleicht gibts da größer und gleichzeitig billiger :)

    Jap gibt es ganz sicher. :P

    Such einfach nach Android Tablets mit mindestens Android 11 oder 12 und deine gewünschte Größe. Xiaomi, Lenovo, Acer oder ähnliche Hersteller würde ich ebenso mal ins Auge fassen. Wenn du es exklusiv nur für Noten verwendet wird und nicht für surfen oder irgendwas anderes muss man mit der Leistung auch nicht wirklich aufpassen. ChromeOS ist natürlich auch ein guter Tipp, da hättest den Vorteil das es mit Tastatur mehr "PC like" ist.


    lg

    Also mal zusammenfassen:


    1. Häng das Ding wie gehabt an einen Beckenständer und schau obs für dich funktioniert. Ich hatte das früher auch, und auch noch immer bei gewissen Sets (allerdings nur 14"), würde aber wenn ichs mir aussuchen kann Beine immer bevorzugen.

    2. Falls dir das auf Dauer auch auf die Nerven geht, schau die die erwähnten Lösungen an. RIMS, Ludwig und Gibraltar wären reversibel, damit hast du keine weiteren Löcher im Kessel. Wie gut das jeweilige System funktioniert, bzw. was die Vor -und Nachteile sind müsste man sich genauer ansehen. Kurz umrissen, RIMS trägt beim Umfang mehr auf, Böckchen und Beine braucht man noch extra. Bei Gibraltar ist das gesamte Gewicht am Spannreifen, kann unter Umständen zu einem abgewürgteren Ton führen (bei Floortoms vielleicht eh gar nicht so schlecht?). Das Ludwig System ist teuer (hab mir jetzt allerdings die anderen Preise nicht angesehen).

    3. Wenn das alles nix is, schau mal zum Händler des Vertrauens. Oft bieten die Services an wie Gratung nachschneiden, BD Rosette bohren und montieren, Floortom Beine bohren und montieren, etc. Kann man sicher bei Custom Schmieden auch nachfragen, je nachdem was du in der Nähe hast. Dann hast du zwar die Löcher, aber nicht selbst gemacht.


    lg

    Meinst du wirklich, dass das vergleichbar ist?

    Ganz weit weg würd ich nicht sagen, habe die ersten Jahre auch ausschließlich CH gespielt.


    Aber:

    Was ich damit sagen will: körperliche Fitness ist gerade für Metaldrummer und alle, die mehr Gas am Schlagzeug geben (Punch und Geschwindigkeit), m.E. sehr wichtig.

    Da gibts nichts hinzuzufügen, das ist so eher meine Baustelle. :D


    Den Bandmitgliedern und dem Publikum ist wurscht, wie man spielt, so lange das Ergebnis passt.

    Das unterschreibe ich genau so.

    So jetzt ist da so viel passiert das ich da nicht alles zitiere.

    m_tree Du hast erwähnt, dass du dir das mit Anfang 30 nicht mehr wirklich antun willst nach 20 Jahren spielen umzulernen. Geht mir einerseits ähnlich, andererseits übe ich das immer wieder um einfach flexibler zu werden. Ich möchte am Set so symmetrisch wie möglich agieren, einfach um zB den Verlust des Sticks zu kompensieren. Du spielst zwar 4 Jahre länger, aber ich glaube das ist trotzdem ganz gut vergleichbar. Dasselbe gilt für mich auch mit Traditional Grip. Ich sehe keinen Schaden den zu lernen, ich investiere ja nicht zu viel Zeit damit. Und wenns mir mit der Drehbewegung zu schnell wird, dann wechsel ich auf matched. Dasselbe gilt für mich mit OHP. Wichtig ist für mich das es gut klingt.


    Jetzt vielleicht noch ein wenig aus physiologischer Sicht. Da ich ja kürzlich eine Physiotherapie hinter mir habe (anderes Problem, natürlich helfen da sitzender Beruf und sitzendes Hobby ja nicht gerade), habe ich das auch mal angesprochen. Ich bin im Schnitt auf der gesamten linken Rückenseite verkrampfter, da ich Rechtshänder bin (ist laut Therapeutin natürlich) und wenn man den Oberkörper auch ein wenig nach links dreht oder die rechte Schulter nach vorne zieht, zieht das auch genau in dieser Rückengegend. Bei mir ist die HH vermutlich auch ein wenig weiter weg wie bei vielen, weil da zwei Bassdrums stehen.


    Ich merke allerdings doch wenn ich sowieso verspannter bin, dann bin ich nach einer Doomed to Fail Probe entspannter, weil ich seltener die linke Hihat mit der rechten Hand spiele, da ich da mehr Double Bass Parts habe. Da bleibe ich ja meist auf der X Hat, da ich diese ja weiter geschlossen habe, und somit auch Dynamik reinbringen kann obwohl die Bassdrum durchläuft.

    Es kommt immer auf die Musik an, aber da hatte ich auch mit Eugene Ryabchenko ein Gespräch bei einem Konzert, wo er ebenso meinte er hasse es Metal ohne zweite Hihat auf der rechten Seite zu spielen, das ist nicht angenehm. Gerade in dem Tempo wo der Herr mit Fleshgod Apocalypse sich bewegt.


    Im Endeffekt würde ich sagen, alles mal ausprobieren und auf den Körper hören was ihn gefällt.


    lg

    atsächlich bin ich grad ehrlich froh, kein Metaller zu sein. Dieser völlig unnötige Riesenaufbau, den man da braucht. Schlepperei und Auf/Abbau gehören nicht zu meinen Lieblingsdisziplinen, da üb ich lieber Paradiddles ;)

    Man kann Metal auch mit einem 4 - Piece, zwei Crash, einem China Ride und Hihat spielen. ;) Nicht das ich das so oft mache, aber man kann. ^^



    Im übrigen wundere ich mich, wie ein Snareständer wandern soll. Der ist doch zentral auf dem Teppich zwischen Bd, FuMa und Hihat ziemlich eingesperrt. Also wenigstens bei mir. Und dann wirkt die Kraft auch noch von oben.

    Bei Rimshots scheint sich die Kraft bei gewissen Ständern ungünstig in die Füße fortzupflanzen, so dass er herumzuhüpfen anfängt. Typischerweise habe ich das bei Ständer beobachtet, bei denen der Korb nicht Offset ist, sondern im Mittelpunkt der Beine. Mein alter Tama der beim Swingstar dabei war ist an und für sich ein guter Snareständer, funktioniert für Toms auch wunderbar oder wenn man leise die Snare spielt. Bei lautem Rock/Metal ist damit aber die Snare nach einem Lied nicht mehr dort wo sie sein soll.


    Bei leiseren Genres, oder Standard Pop/Rock ists natürlich vernachlässigbarer.


    lg

    Auf verschiedenen Teppichen ist das immer so (im Proberaum nutze ich nur die Auslegware). Es geht darum, dass sich das Fersen-Ende des Slave-Pedals Richtung HH-Pedal bewegt. Flach auf dem Boden und nicht zu stark angewinkelt trifft bei mir auch zu ...

    Sehr interessant, ich habe meine Pedal ja recht wenig angewinkelt, vielleicht will die Kardanwelle das Pedal wieder "gerade ziehen" und deshalb bewegt sich das Fersenteil? Vielleicht solltest du mal eine andere Kardanwelle probieren. :/

    Wegrutschende Bassdrums und HH-Maschinen find ich am schlimmsten. Auch aus dem Grund verfrachte ich Racktom und Ride bei einem meiner Sets live auf die Bassdrum. Spart auch Hardware.

    Wenn ich nur mit einem Racktom spiele kanns auf der Bassdrum hängen, ansonsten nicht. Bei der Position des zweiten Toms ist doch die zweite Hihat. :D Das Ride ist bei mir auch zu weit weg für Montag auf der Bassdrum.



    By the way ... hast du als Metaldrummer einen Tipp für mich, wie man das Slave-Pedal praktikabel fixieren kann? Das meiner IC rutscht grundsätzlich seitlich weg. Habe aus dem Grund einen 9V-Block zwischen Slave- und HH-Pedal liegen. :D

    Welche IC hast du? Ich achte an und für sich immer darauf, dass das Slave Pedal schön flach am Boden aufliegt und die Kardanwelle das nicht irgendwie verschieben kann. Hast du die Pedale stark angewinkelt? Ansonsten gibts für die nomalen IC's wenn du den gleichen Hihat Ständer hast ja diese Halteplatten. https://www.tama.com/eu/products/detail/tpa90.html

    Das sieht dann montiert so aus:
    81hpsdZewDL._AC_SL1500_.jpg


    Ich habe glaube ich sogar sowas herumliegen aber nie verwendet.


    Ansonsten hat dein Teppich irgendwelche Wellen, oder ist das nur auf einen bestimmten Riser passiert?


    lg

    Der Tama HC43BWN ist es bei mir dieses Jahr mal auf einem DrumRiser "gewandert". Ein DrumRiser kann schon mal ein bisschen in Schwingung kommen bei härterer Spielweise. Und das hat richtig genervt (auch weil das Teil dann am Ridebecken geschleift hat). Nutze ansonsten nur die deutlich schwereren 83er und die bleiben auch auf wackeligen Risern an Ort und Stelle.

    Das ist mir auch schon hier und dort mal passiert, dementsprechend bin ich ganz bei dir. Beim Snareständer kanns ruhig ein wenig gewichtiger zugehen, nichts nervt mehr als eine Snare die abhauen will. Das nächste wäre BD/Fußmaschinen, die Hihat und das Ride. Dann kommt der ganze Rest.


    lg