Beiträge von burned_destroyer

    Das ist in Wien leider so üblich in den kleinen Clubs.

    Nope :D Zumindest nicht im Viper Room und im Escape.
    Also zumindest nicht in den Clubs in denen ich gespielt habe. Die große Frage stellt sich vermutlich auch immer wer veranstaltet. Derjenige trägt auch die Kosten und es liegt bei ihm ob und wie er das Geld wieder reinbringt. Wenn ihr als Band das veranstaltet, dann passts auch mit den Kosten. Dass die Backline und die Techniker bezahlt werden ist an und für sich gut so, nur würde ich das als Band auch nicht zahlen, es sei denn wie zuvor erwähnt ich veranstalte.


    Genau, dagegen gibts ja auch nichts auszusetzen.


    Ich persönlich finde es aber auch frech das Pay 2 Play auf die Bands abzuwälzen, aber gut ich muss bei sowas ja nicht spielen.

    Ich mag nicht bezahlen damit ich mein Equipment die Proberaumstufen raufschleppen kann auf einen wackligen Riser packen muss, im Vergleich zum Proberaum meine Mitmusiker nicht so gut höre und dann alles wieder zurückschleppen muss. :P

    Endlich sagts mal einer. :D Genau so ist es doch mit dem modernen trashigen Zeug. Vielleicht liegts an den Youtubern/Solo Drummern, wo das Schlagzeug eben im Vordergrund steht. Egal ob Crash oder Ride, im Bandkontext muss es schneiden. Lass mich aber gerne belehren, wenn mir mal einer den Sinn des Byzance Thin Sand Crash nahebringt. :)

    Bzw es kommt immer darauf an wie die Band klingt und wo sie spielt. Ich habe ja ursprünglich mal gefragt welche Dynamikbereiche und Venues abgedeckt werden sollen. Trashiges Zeug kann auch sehr gut funktionieren, wenns aber Classic Rock ist, dann vermutlich eher etwas zu schwach auf der Brust.


    lg

    Bzgl der Diskussion ob Traditional oder Matched, würde ich das pragmatisch sehen. Brauche ich Traditional wie im Marsch Bereich wenn die Snare am Adler hängt, oder will ich den einfach können weils "cool" aussieht, oder möchte ich einfach andere Muskelgruppen der linken Hand ansprechen? Wenn nur einer der 3 Punkte zutrifft, dann go for it, probier ihn aus. Bei mir treffen alle drei Punkte mehr oder weniger zu. Das ist oft auch einfach ein gedankliches Umschalten zwischen den Stilen, zB verfall ich nicht in mein übliches Muster den Backbeat durchgehend zu rimshotten, sondern spiele insgesamt auf der Snare dynamischer (vor allem leiser :P ). Ich bilde mir ein mir hat er auch allgemein in der linken gut getan, ich versuche aber auch keinen Metal damit zu spielen. :D Alles kann, nichts muss. ;)


    lg

    Da du die eierlegende Wollmilchsau suchst, würde ich einfach das Paiste 2002 20" Medium einwerfen. Funktioniert für Hardrock als Crash wunderbar, als leises Ride bedingt, die Bell funktioniert gut und hat auch Wash für Jazz wenns denn sein muss. Wenns weniger brilliant sein soll, gibts da genug ungeputzte Varianten von diversen Herstellern (Zultan Dune, Raw, Meinl Byzance, etc.). Kommt vielleicht auch alles drauf an wie leise die leiseste Lautstärke sein soll, und wie laut die lauteste.


    lg

    Die Signatures sind doch meist von irgendwelchen Größen mit konzipiert worden oder es steht irgendein Name drauf.

    Die gibt es auch, aber ich glaube ursprünglich war einfach die Signature Serie gemeint, da hatte glaube ich kein spezieller Kollege mit gearbeitet. Da gibts natürlich die ganzen Rides von Danny Carey über Steward Copeland bishin zu unserem Nicko.

    Lustig, dass du das so ansprichst. Bei mir ists mit den 602 vs Signatures genau umgekehrt. Die Signatures lösen bei mir den "Haben will" Faktor aus, vermutlich auch wegen solchter Kollegen wie Nicko McBrain oder Aquilles Priester. :D Die 602 sind tolle Becken, aber lösen bei mir nix aus.

    Mit den 2002ern stimme ich dir zu, die passen einfach mal für alles was so ansatzweise normale Backbeat Grooves hat. Das schöne an den ganzen Paiste Serien ist, dass diese sich auch wunderbar kombinieren lassen. :D

    Und ganz konkret: für Metal braucht man doch dringend ein Doppelpedal und alles andere ist egal, oder?

    Sagst du das dem Jungfrau Nicko? :D



    Generell wurde schon alles gesagt, die Tayes sind sicher brauchbare Sets. Solltest du aber jetzt schon eher gedanklich eine Burg bauen wollen, ist vielleicht ein neues Stage Custom in "normaler" Farbe sinnvoller, da kriegt man ziemlich immer einzelne Trommeln nach. ;) Für was Komplettes zum direkt loslegen siehe die Posts der Vorschreiber. :)


    lg

    Davon hätte ich genug im Angebot, aber ob da immer was "Gutes" bei raus käme :/ :S

    Wenn es dir gefällt, ist es primär mal gut. Ob es dir in 10 Jahren noch gefällt sei dahin gestellt, aber es geht um deinen Spaß. Dein Werkzeugkasten wird schon noch größer bis du der Kreativität anders Ausdruck verleihen kannst. Bis dahin heißts halt alles aus dem vorhandenen rausholen. ;)



    Ja, Notationen guck ich mir tatsächlich schon länger nicht mehr so wirklich an. In der Band davor (Cover) habe ich ganz oft gar keine Noten im Netz gefunden von den Songs oder direkt gemerkt, dass die nicht passen können. Also da hab ich schon selber raus geschrieben oder wenn ich es aus welchen gründen auch immer nicht richtig raushören oder spielen konnte, hab ich mein eigenes Ding versucht.

    Und jetzt gibts ja definitiv von den schon vorhandenen Songs der jetzigen Band keine Noten im Netz, von daher bin ich quasi "gezwungen" ohne Noten zurecht zu kommen- was mir sicher nicht schadet, denn ich war in der Jugend tatsächlich sehr auf Noten fixiert und als ich vor 2 Jahren wieder anfing war das auch erst noch so, aber ich hatte eh vor, das auch ohne zu schaffen. Ich glaube, ich bin da auf einem guten Weg mittlerweile und habe auch festgestellt, dass mein Verständnis schon ein klitzekleines bisschen besser geworden ist

    Das klingt doch schon mal gut! :) Aber es ging mir nicht nur um die Noten, sondern auch darum sich nicht auf genau Abläufe zu achten oder sich gar gewissen Dogmen zu unterwerfen, sondern immer versuchen den Sound, bzw. die rhythmische "Melodie" zu zitieren, aber nicht versuchen seine Stimme zu verstellen.


    lg

    Im Prinzip wurde hier schon alles gesagt, ich möchte nur noch ein zwei Gedanken hinzufügen. Spiel das was du als Zuhörer in dem Moment hören möchtest, sehr viel ist wie immer Geschmackssache.

    Das bringt mich auch schon zum zweiten und wichtigeren Punkt. Höre Musik. Wenn Musik läuft hör bewusst hin, was macht der Drummer da, denk darüber nach warum macht der das, ist vielleicht sogar ein musikalischer Witz dahinter, und versuche das zu verstehen. Versuch Elemente die du als besonders passend empfindest oder die dir einfach nur gefallen zu zitieren, probier am Set herum wie du ein ähnliches Gefühl erreichst. Ich würde mir dazu oft nicht mal die genaue Notation anschauen, dann ist es wirklich nur Kopie. Wenn du es einfach aus dem Kopf versuchst könnte sogar sowas Ähnliches wie ein eigener Stil entstehen. All das steht und fällt meiner Meinung aber mit bewusstem Musik hören. Man muss ja auch das Rad nicht neu erfinden, die Frage ist nur was ich damit mache.


    lg