Und bezüglich des Genre: Nein, wie gesagt, es geht nicht um eine Abwertung von Metal (Da gibt es ganz großartige Bands!). Es geht mir darum, dass das, wovon er redet, einfach herzlich wenig zu dem passt, was marketingtechnisch für genau jenes Genre eigentlich als gesetzt gilt: DIe Becken müssen sich durchsetzen, schneiden, klar und brilliant im Ton sein. Ob das Crash-Becken A nun sich harmonischer einfügt zu Becken B, pardon, solche Sätze hört man eher aus denm Munde von Drummern in anderen, ruhigeren Genres, World-Music, Pop, Jazz, Latin. Und angesichts der Tatsache, dass im finalen Mix bei etlichen Metal-Scheiben die Becken meist eh nicht ihre ganze Pracht entfalten (Dank der Amps und manchen brachial auftrumpfenden Sänger*innen (Max Cavalera et all)), wirkt es einfach nur... komisch, absurd, was in dem Video erzählt wird.
Ich glaube da bist du ein wenig auf dem Holzweg um ehrlich zu sein. Gerade wenn ich viele Crash Becken miteinander spiele, finde ich es umso wichtiger, dass diese auch von der Grundfrequenz zueinander passen. Gerade dieser "Grundton", sprich diese mittige glockige Grundfrequenz sollte schon klar sein. Ich persönlich nehme das auch zum Anlass Akkordfolgen im Song auch dementsprechend mit zu betonen. Jetzt sagen sicher einige, das fällt eh keinem auf, ist doch völlig wurscht, etc. Ist mir aber wurscht, ich höre es und finde es bringt noch eine zusätzliche Tiefe mit rein.
So lächerlich finde ich das also nicht, und gerade bei höheren Lautstärken ists doch genauso wenn nicht wichtiger wie die Frequenzen aufgeteilt sind. Das man da typischerweise eher hochfrequente Becken bevorzugt liegt einfach daran wie die Musik aufgebaut ist. Das muss aber nicht laut heißen. ![]()
lg