Interessant war: auch wenn man Hi-Hats schon rechts wie links gespielt hat, fühlt sich ein (Ride-) Becken noch mal anders an, man muss sich erst mal daran gewöhnen.
Das finde ich auch noch einen interessanten Punkt. Ich habe bei Set Alf auch ein Ride auf der linken Seite, primär um die linke Hand etwas mehr zu fordern, und teilweise bewusst zu wechseln. Da wurde bald klar, die andere Hand muss wirklich erst lernen ein Ride wie ein Ride klingen zu lassen.
Aber: Braucht man zwei Rides? Ich sicher nicht, aber zum Üben ists ganz nett.
So jetzt nochmal mit Kopfhörer reingehört. Mir gefällt auch "Ohne Aligning - Overheads mit gedrehter Phase:" am Besten. Du hast das sicher schon unterwegs erklärt aber die Phase der OH's drehst du aufgrund der Mikros die du verwendest, richtig? Weil bei den typischen Kleinmembran Kondensator Mikros sind diese doch gleich in Phase ausgerichtet wie die Close Mikros, oder?
Hätte ich so auch noch nicht gesehen, vielleicht hat sich auch irgendwas in der Registry zerschossen. Das Installationsmedium mit dem Serial Key hast du noch? Du könntest ansonsten probieren MS Office neu zu installieren. Oder mit den Shortcuts leben. Über welches Betriebssystem reden wir hier überhaupt?
Danke für die Erklärung, dann verstehe ich glaub ich noch weniger für was ich das brauche. Ich gehe aber auch davon aus, dass ich den Unterschied nicht höre. Da konzentriere ich mich lieber aufs Trommeln.
Ich frag jetzt mal bewusst etwas dämlich, bin jetzt auch kein Recording Guru. Aber rein aus technischem Aspekt wenn ich die Overhead Mikros mit dem Peak der Amplitude genau auf dem der Snare hinschiebe, dann geht mir doch genau der Raum den ich mit den Laufzeitunterschieden erzeuge verloren, oder? Warum will ich das? Ich versuche den Zweck für den Aufwand zu finden den ich auch höre.
Bei einem Taktwechsel wandert die Eins ja auch noch und das Metronom weiß das dann nicht und findet sie nicht wieder.
Darum bei den Bands die nicht bis 4 zählen können und krumme Takte schreiben einen programmierten Tempo Track der DAW verwenden. Da brauche ich die betonte 1 dann wirklich.
Könnte natürlich, aber gerade da sollte man sich da als Band ja finden. Zumindest sehe ich das so, das im gemeinsamen Spiel eine gemeinsame 1 ungemein wichtig ist. So auch meine Erfahrungen vom Orchester.
da ich nur einen bummtschak spiele, hört der das auch ned raus.
Öhm ich lehne mich da jetzt vielleicht ein wenig aus dem Fenster, aber ist es gerade bei Bummtschack nicht essentiell wann die 1 ist? Bzw sollte meiner Meinung bei sowas jeder Musiker die 1 finden können.
Bzgl der Frage des Threaderstellers, da gibts zwei Ansätze. Musst du das spielen und bringst es mit der schwächeren gerade nicht hin, stell das Ride auf die andere Seite, oder verwende links ein großes Crash was man zur Not auch riden kann.
Die zweite Option ist, du möchtest das mit rechts auch spielen können, dann hilft nur üben. Tempo drosseln bis es gut geht, und dann immer sukzessive steigern. Abkürzungen gibts da keine.
Mit Betonung auf die 1, damit ich, wenn ich die Stütze mal brauche, auch weiß wo diese ist. Zum Üben und ins Gefühl kriegen finde ich das wesentlich angenehmer und würde auch nicht ohne wollen. Zur Not gehts natürlich auch anders, aber gut ists nicht.
(auch Foam / Silikon-Tip mag einen Unterschied machen)
Bei mir lediglich das der Foam Tip besser hält. gefühlt dämpft ein gut passender Silikon Tip noch etwas mehr. Ansonsten mal Tannenbäumchen Aufsätze probieren. Aber dennoch imo geht das mit jedem stinknormalen In Ear Kopfhörer gut mit ausreichender Dämpfung. (Ähnliche wie meine alten Alpine Hearsafe Dinger, die ja rein konzeptionell auch nicht viel was anderes sind).
Ich hätte da noch eine kurze Idee bezüglich der In Ears. Verwendet ihr die richtigen Tips für eure Ohren? Ich hatte noch keine In Ears (mit Kabel wohlgemerkt) die mir zu wenig gedämpft haben und ich habe jahrelang so gespielt. Natürlich muss ich den Tip wählen, der mein Ohr gut verschließt, aber das ist ja genau der Sinn vom In Ear. Habe jetzt im Proberaum auch irgendwelche KZ (Ja, die heißen wirklich so) In Ears mit Comply Foam Tips, da hatte ich noch kein Problem. Früher warens einfache Sony Stöpsel.
Auf die Gefahr hin mich unbeliebt zu machen, ich weiß was da hilft. Üben. Nicht zu viel überlegen was wie vielleicht gehen könnte, sondern spielen bzw üben und die Hände machen lassen.
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Direkt beim Thomann mal schauen was es neu gibt schadet vermutlich auch nicht.
Das liegt ganz an dir und was sich für dich gut anfühlt. Ich bevorzuge dünnere Crashes und keine Ultra Heavy Ambosse, obwohl da Heavy wie in Heavy Metal drauf steht. Spiel ich dann Medium Metal?
Damit ich mal weiß, ob und wie AAX vergleichbar mit K-Custom sind und so weiter.
Wenn du mit vergleichbar meinst ob sie rund sind nach Becken klingen, ist die Antwort ja. Ansonsten ists schwierig, AAX zum Beispiel sind eher brillanter und lauter, bzw hochfrequenter und "schneiden" etwas mehr durch. Bei den Ks von Z gibts auch diverse Subserien, die klingen mitunter von relativ brillant (normale Ks was ich weiß) bis zu zerklopfte Mülleimerdeckel (K Custom Special Dry).
Generell schreibst du, du suchst eher nicht zu helle schneidende Becken und wirfst dann AAX ins Rennen, die genau das sind. Auch die A Custom sind für mich zB ziemlich die grausamsten schneidenden Becken die ich seit langem gehört habe, damit wirst du dir vermutlich ebenso keinen Gefallen tun. Falls du aber doch diesen Sound haben möchtest, dann passts, die sind aber nicht "warm". Ich bleibe bei meiner Frage in einem anderen Thread, du solltest dir über die Lautstärke bewusst werden die du bedienen wirst, bzw möchtest und dementsprechend die Becken auswählen. Falls das schwierig ist, bist du vermutlich im Mittelfeld mit Medium, bzw sogar eher dünner wahrscheinlicher sicherer aufgehoben. A Customs bei Pop Rock bei einem Kneipengig tun in den Ohren weh, da würde ich eher dünne 2002er oder dünne Türken, bzw die normalen Byzance von Meinl oder HHX von Sabian nehmen. Teste die Becken im Laden in der Lautstärke an in der du auch spielen möchtest. Einige Läden bieten auch an wenn du Becken wirklich kaufen möchtest, die auch daheim am Set zu testen, dann hörst du sie auch im Raum. Das hilft auch sehr.
lg
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