Ich behaupte mal die Hihat ist nie zu leise, auch bei Punk nicht, egal welche Becken man spielt.
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Beiträge von burned_destroyer
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Also ich kann zu den hochpreisigen In Ears für Musiker nichts sagen, verwende seit Jahren entweder die von Beeble erwähnten KZ Kopfhörer oder Standard Consumer In Ears zB von Sony oder was auch immer. Ich verwende die allerdings ausschließlich im Proberaum, live ist das logistisch schwierig wenn ich als einziger auf In Ear Monitoring bestehen würde, bzw. mag ich mir den Zusatzaufwand nicht antun.

Für mich funktionieren die günstigen Stöpsel super, wir bearbeiten bei den SIgnalen die jeder aufs Ohr kriegt aber auch nichts am Sound. Es reicht das ich höre was meine Pappenheimer spielen, das ist schon so viel besser wie direkte Raumbeschallung. Auch hört man den Sänger ohne das man PA Boxen bis zum Anschlag aufdreht.

lg
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On Topic: Nimm das Set vom Gerald, viel was besseres wirst du um den Preis nicht bekommen.
Off Topic: Also pauschalisieren kann man das wirklich nicht wie ich finde. Ich kann beide Seiten verstehen, glücklicherweise nehme ich sehr selten meine Kessel mit. Wenn die Show in einem kleinen Pub mit enger Bühne stattfindet bei der 2-3 andere Bands spielen und ich deren jeweiligen Schlagzeugern teilweise nicht mal auf mein Bier aufpassen lassen würde sage ich auch ganz klar Zweitset.
Ich habe auch schon gesehen das sich live bei einem Backline Kit das Racktom auf einmal verabschiedet hat, und genau auf die Kardanwelle des Kollegen fiel. Wenn ich daran denke, dass das bei Alf passiert, bleibt Alf doch lieber wohlbehütet daheim. Sicher ist das nicht die Regel, aber es kommt doch etwas aufs Genre, Umgebung und Location an, finde ich. Im Metal meinen ja leider doch viele, dass die Gewalt nicht nur Show ist...lg
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Na dann seht zu, dass es kein Aprés Covid wird

Bezüglich der Frage, ich würde mir da nicht zu viele Gedanken machen um ehrlich zu sein. Um welches Genre gehts? Wenns eher Böhmisch oder Egerländer ist, dann ists 85% der Zuhörer egal ob du auf einer kleineren oder größeren BD spielst, ob du die Snare durch eine Bierbank austauscht und statt einem Becken auf der Scheibtruhe der Hütte herumklopfst. Ich würde da rein nach Aufwand/Nutzen gehen, gerade diese Veranstaltungen sind ja nicht gerade bekannt dafür, dass da nüchterne Leute sich mit Monokel darüber unterhalten ob der Schlagzeuger die Intervalle und Töne der Toms passend zu den Bläsern auf 442 oder 443 Hz gestimmt hat.
Gerade wenns um widrige Wetterbedingungen geht, nimm das Zeug wos egal ist wenns etwas feucht wird oder 1-5 Kratzer mehr drauf sind.
LG
PS: Ganz vergessen. Back on topic, es wird alles dumpfer, und gerade deswegen kämpfen eh auch die Bläser auch damit. Ergo passts eh wieder zusammen.
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Da werde ich an dem Set wohl auf Singlepedal umsteigen. Auch kein Beinbruch.
Ich weiß nicht, ich würde da eher über eine andere Hihat nachdenken. Singlepedal nur wenn das Bein wirklich gebrochen ist.

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Besonders bei Instrumentalparts sollte man sich als Band auch überlegen, dass eine strikte Vorgabe a la "jetzt kommt 32 Takte Keyboardsolo" nicht immer die beste Lösung ist. Man kann sowas auch offen lassen. Wenn die Truppe gut eingespielt ist und jeder seinen Platz in der Band richtig versteht, kann dann das "selbe" Keyboardsolo mal 8 Takte und am nächsten Abend 16 Takte lang sein und man reagiert einfach aufeinander.
Oder wenn wenn der Sänger Lieder arrangiert kommen hin und wieder auch so 27 taktige Solos raus.

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Es kommt glaube ich auch ganz darauf an welcher Lerntyp du bist. Zum Beispiel als visueller Lerntyp wirst du ums Aufschreiben nicht herumkommen, etc.
Mir hilft da oft die Kombination aus allem. Zusätzlich wenn ich bei Bands aushelfe oder neu einsteige und die eigenes Material haben nehme ich mir einen heraus bei dem oder die ich das Gefühl habe, dass er oder sie den Song am besten kennt. Wenn ich irgendwas nicht gezählt bekomme oder mir nicht merke vereinbare ich mit demjenigen ein Signal/Blickkontakt/Zunicken/Handstand/Anbrüllen/irgendwas markantes damit ich weiß jetzt kommt die Änderung. Das setzt natürlich voraus, dass man weiß welcher Teil als nächstes kommt.

lg
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Ich mache das bei Orchestern bei langen Pausen folgendermaßen:
Bei einem 4/4 Takt wird einfach eins zwei drei vier, zwei zwo drei vier, drei zwei drei vier, ... gezählt. Das teilweise bis zu 35 Takte lang oder mehr. Damit weiß man zumindest wie lange man noch hat. Vielleicht hilft das.
lg Alex
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Was wäre ein fairer Preis für einen Yamaha HS 1000 Zweibein Hihatständer? Zustand würde ich sagen gut.
LG
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Hier möchte ich
Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.
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Kann da Beeble nur zustimmen. Für Playalongs ists eigentlich wurscht welches Übertragungsmedium man verwendet, sobald aber ne Band, andere Musiker oder nur der mikrofonierte Sound des eigenen Sets ins Spiel kommt ist Bluetooth absolut unbrauchbar. Wenn schon kabellos dann Funk, sehe die Notwendigkeit aber nicht. Außer man hat bei einem Song so lang Pause das man in der Zwischenzeit an die Bar gehen will und man wissen möchte wann man den Einsatz versäumt.

Ich mag Kabel

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burned_destroyer Das ist vielleicht nicht ganz rübergekommen, das Becken soll nicht als Rideersatz dienen, sondern schon primär als Crashride. Also das Setup würde dann wie folgt aussehen (von links nach rechts):
14" Medium Hats (die werden mal noch 15er Sound Edge weichen)
20" Medium
22" Ride/Power Ride
18" Crash
Also ziemlich ähnlich wie das Aufnahmesetup von Surfkoala
Von dem her passt das, was du und andere über das Medium berichtet hast eigentlich sehr gut in meine Vorstellungen! Ich denke ich werde mal diesen Weg gehen und mir ein 20" Medium besorgen.Und sobald Home Office beendet wird, werde ich mir wohl einen Satz Big Beats an der Göttergattin vorbei ins Büro ordern

Vielen Dank euch allen!Dann ist alles klar! Die Kombi funktioniert wunderbar, wie ich meine. Spiele ja selbst zur Zeit 20" Wild Crash, 18" Crash, 19" Crash und 20" Medium von links nach rechts. Hihat reicht mir die 14" SE tatsächlich absolut aus.
lg
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burned_destroyer Musikalisch bin ich derzeit eher auf der härteren Seite unterwegs, irgendwo zwischen NWoBHM und Thrash Metal. Als Sticks verwende ich dazu Vater Fusion, also bisschen gröber als 5A, wobei das eher das obere Ende meines Stick-Spektrums darstellt. Also spielen mit Bestimmtheit und Schmackes schon, aber ich bin weit entfernt davon ein Heavy Hitter zu sein, welcher das Kit mit 2B verprügelt.
Daher ist dein Input für mich schon mal sehr hilfreich, generell mag ich eher Becken mit schneller Ansprache. Daher bestätigt dies mein erster Bauchgefühl in Richtung Medium.
Und da möchtest du das Becken wirklich mit der Spitze angespielt als Ride verwenden? Oder eher zum Durchcrashen gedacht? Die Bell beim Medium mag klarer sein, lauter ist sie vom Wild Crash sicher weil größer. Du kannst beide Becken btw. bei den letzten Videos/Aufnahmen in meinem Thread hören, ich nurtze 20" allerdings ausschließlich als Crash. Nach meiner Erfahrung in den Genres, brauchts da ein pfundiges Ride am besten in 22" oder größer und nichts unter 3kg. Als Metal Rides wechsel ich eigentlich ein 22" Power Ride oder das 24" Mega Rock Bell Ride beide Paiste 2002 ab. Bei Rock Metal crashe ich meine Rides auch nicht, die haben da genau nur eine Aufgabe.
Ich glaube was ich damit sagen möchte, als echten Ride Ersatz bei der Musik würde ich nicht glücklich werden. Als Crash super, zum Durchcrashen super, und für Wohnzimmerproben mags als Notbehelf auch als All Purpose Becken durchgehen.
lg
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Welche Musik bedienst du denn eher? Bzw. spielst du eher dickere längere Sticks und mit Schmackes, oder eher feinfühliger und vielleicht sogar Sticks in 7A? Ich persönlich habe beide Becken (Medium und WIld Crash in 20"), als Crashride würde ich allerdings immer das Medium nehmen. Das Wild Crash reagiert als Crash bei moderater Spielweise schon etwas zu träge für mich.
lg
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3. : Un-Stolze Eltern.
Das ist ein sehr emotionales Problem, dass ich leider nie lösen können werde. Ich komm aus ner musikalischen Familie. Eine Uroma war um 1900 mal ne erfolgreiche Opernsängerin. Auf Opa/Oma-Ebene haben alle irgendwie Musik gemacht, meine Mutter war zumindest eine sehr interessierte und wirklich hart urteilende Musik-Hörerin, mein Vater ist mit dem absoluten Gehör geboren worden und spielt fast alle Instrumente meisterlich - außer Schlagzeug. Genaugenommen sind/waren meine Eltern aber NUR an klassischer Musik interessiert. Ich wurde etwa ab dem 3. Jebensjahr zur Musik gezwungen - es musste dann leider immer irgend was sein, was mit Klassik vereinbar ist. Ich mag klassische Musik - besonders die Romantik - als Hörer sehr gern, fand mich dort aber als ausübender Musiker nie so ganz zu Haus. Ich steh auf Rock. Das ist keine Musik und Schlagzeug ist kein Instrument für meine Eltern.
Auch, dass ich mit meinen letzten Bands schon viel erfolgreicher war/bin und weitreichender Zuhörer finden konnte, als alle Familienmitglieder vor mir (außer besagter Uroma - da arbeite ich noch dran...) , zählt da nicht. Ich mache halt nur Blödsinn!
Ich würde mir unglaublich dolle wünschen, dass zumindest mein Vater mir irgendwann vor seinem Tod noch mal sagen würde, dass meine Musik und mein Instrument, - und eben mein Job daran ... irgendwie ... vielleicht auch nur ...ok? ...wäre. Das wird aber niemals passieren. Er ist fast 90 und sehr engstirnig. Hätt ich mal weiter Blockflöte gelernt

Das ist hart
Gerade wenn man für einen Stil oder ein Genre oder einfach bestimmte Musik brennt, oder auch für ein Instrument, kann das schon sehr weh tun. -
...sich die Toms nach ihren Belieben einstellen und die Schraube öffnen ohne das Tom mit der anderen Hand zu halten, sodass es erst mal mit dem Spannreifen auf die Bassdrum knallt...ups! "Hat ja keiner gesehen."

Oder die Schraube gar nicht öffnen und das Tom trotzdem verstellen. Oder die Schraube nach dem Lösen zu fest anschrauben.
Ich hör jetzt auf, sonst komme ich auf noch mehr Sachen drauf die mich nerven.

lg
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Wenns zeitlich und organisatorisch passt wäre ich auch dabei.

lg
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Instrument teilen - Spielen mehrere Bands am Abend wäre es zu viel Aufwand / zu lange Umbaupause, zu jeder Band ein anderes Set aufzubauen und neu abzunehmen. Du hast die Wahl ob du dein eigenes stellst und alle anderen Drummer drauf spielen lässt, oder ob du auf einem fremden Instrument spielst.
Das bedeutet dein sauteures, gepflegtes, perfekt gestimmtes und auf dich abgestimmtes Custom Maple Set staubt einsam im Proberaum ein während du auf einem unspielbar aufgebauten Sperrholzkit den Gig deines Lebens trommelst.
Stellst du dagegen dein Set zur Verfügung kannst du zuschauen, wie andere Drummer mit Zimmermannshämmern die Felle bearbeiten, mit ihren Messingblech-Hihat-Imitaten das geile Lackfinish vom Holz des Tomtoms schaben, und sich dafür feiern und fotografieren lassen, dass sie mal hinter einer geilen Schießbude sitzen.
Das habe ich tatsächlich auch vergessen. Es wird gemeinhin angenommen Schlagzeug = Schlagzeug, und man solle sich nicht so anstellen. Gerade bei vielen Gitarristen stößt das oft auf Unverständnis, ich kommentiere dies dann meist mit dem Vorschlag die Saiten auf der Gitarre einfach mal andersrum aufzuziehen.

lg
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(Ich frage aus Neugierde, vielleicht sind mir ja einige entgangen, ich höre seit einiger Zeit kaum noch Radio und verpasse vielleicht neu entstandene Musikstile mit ihren Vertretern.)
Gibts bei "normaler" Radiomusik überhaupt noch Schlagzeuger?