Beiträge von burned_destroyer

    Woran erkennt man einen Sänger vor der Tür?

    Es macht niemand auf.

    Kann mich den Vorschreibern nur anschließen, der Tama Sizzle Clutch hat aktuell eine Monopolstellung, bei jedem anderen mir bekannten Clutch liegt das Top Becken nur lose auf dem Bottom auf.

    Genau das ist zB für mich der Grund warum ich keine Drop Clutches verwende, sondern immer eine zweite Hihat dabei habe. Hihat Becken die lose aufeinander liegen klingen nicht wie sie klingen sollen, das kann ich nicht ausstehen. :D


    lg

    Die Relevanz von In-Ears zum Schutz des Gehörs kann ich nicht ganz nachvollziehen. Man kann doch sowohl zum Üben und Proben als auch auf der Bühne mit herkömmlichem Monitoring über Monitorboxen mit Gehörschutz spielen. Das mach ich seit vielen Jahren nur so. Da ist mir mein Gehör und ein entspanntes Spielen trotz hoher Grundlautstärke einfach wichtiger als eine laute Monitorbox, die in ein paar Mikros rotzt. Auch wenn die Bandkollegen ohne Gehörschutz spielen.

    Genau das. In Ears oder Gehörschutz, ohne gibts kein Proben oder Spielen auf der Bühne. Da ich live tatsächlich keine In Ear Lösung verwende, stopf ich mir einfach die Alpine Hearsafe Dinger oder wie die heißen rein und los gehts. Ob Gitarristen/Sänger oder irgendwer anders sowas verwenden ist mir recht wurscht. Mir ist das ohne zu laut.

    Einen ganz netten Studio-Tipp zum Thema "Hi-Hat zu laut" habe ich bei Glenn Fricker mal gesehen: Das Hi-Hat Mikro (muss natürlich dann existieren) im Kopfhörer-Mix des Drummers relativ weit aufdrehen, damit der ein überspitztes Feedback über die Lautstärke der Hi-Hat bekommt. Das führt meistens dazu, dass der Drummer die Hi-Hat automatisch etwas leiser spielt, um sich nicht selbst die Ohren wegzublasen...

    Kann man machen, wäre für mich aber auch nur der Notfallplan. Ich versuche schon das von mir selbst aus zu machen.

    Also ich kann zu den hochpreisigen In Ears für Musiker nichts sagen, verwende seit Jahren entweder die von Beeble erwähnten KZ Kopfhörer oder Standard Consumer In Ears zB von Sony oder was auch immer. Ich verwende die allerdings ausschließlich im Proberaum, live ist das logistisch schwierig wenn ich als einziger auf In Ear Monitoring bestehen würde, bzw. mag ich mir den Zusatzaufwand nicht antun. :D

    Für mich funktionieren die günstigen Stöpsel super, wir bearbeiten bei den SIgnalen die jeder aufs Ohr kriegt aber auch nichts am Sound. Es reicht das ich höre was meine Pappenheimer spielen, das ist schon so viel besser wie direkte Raumbeschallung. Auch hört man den Sänger ohne das man PA Boxen bis zum Anschlag aufdreht. :D


    lg

    On Topic: Nimm das Set vom Gerald, viel was besseres wirst du um den Preis nicht bekommen.


    Off Topic: Also pauschalisieren kann man das wirklich nicht wie ich finde. Ich kann beide Seiten verstehen, glücklicherweise nehme ich sehr selten meine Kessel mit. Wenn die Show in einem kleinen Pub mit enger Bühne stattfindet bei der 2-3 andere Bands spielen und ich deren jeweiligen Schlagzeugern teilweise nicht mal auf mein Bier aufpassen lassen würde sage ich auch ganz klar Zweitset. :D Ich habe auch schon gesehen das sich live bei einem Backline Kit das Racktom auf einmal verabschiedet hat, und genau auf die Kardanwelle des Kollegen fiel. Wenn ich daran denke, dass das bei Alf passiert, bleibt Alf doch lieber wohlbehütet daheim. Sicher ist das nicht die Regel, aber es kommt doch etwas aufs Genre, Umgebung und Location an, finde ich. Im Metal meinen ja leider doch viele, dass die Gewalt nicht nur Show ist...


    lg

    Na dann seht zu, dass es kein Aprés Covid wird :D


    Bezüglich der Frage, ich würde mir da nicht zu viele Gedanken machen um ehrlich zu sein. Um welches Genre gehts? Wenns eher Böhmisch oder Egerländer ist, dann ists 85% der Zuhörer egal ob du auf einer kleineren oder größeren BD spielst, ob du die Snare durch eine Bierbank austauscht und statt einem Becken auf der Scheibtruhe der Hütte herumklopfst. Ich würde da rein nach Aufwand/Nutzen gehen, gerade diese Veranstaltungen sind ja nicht gerade bekannt dafür, dass da nüchterne Leute sich mit Monokel darüber unterhalten ob der Schlagzeuger die Intervalle und Töne der Toms passend zu den Bläsern auf 442 oder 443 Hz gestimmt hat.

    Gerade wenns um widrige Wetterbedingungen geht, nimm das Zeug wos egal ist wenns etwas feucht wird oder 1-5 Kratzer mehr drauf sind.


    LG


    PS: Ganz vergessen. Back on topic, es wird alles dumpfer, und gerade deswegen kämpfen eh auch die Bläser auch damit. Ergo passts eh wieder zusammen.

    Besonders bei Instrumentalparts sollte man sich als Band auch überlegen, dass eine strikte Vorgabe a la "jetzt kommt 32 Takte Keyboardsolo" nicht immer die beste Lösung ist. Man kann sowas auch offen lassen. Wenn die Truppe gut eingespielt ist und jeder seinen Platz in der Band richtig versteht, kann dann das "selbe" Keyboardsolo mal 8 Takte und am nächsten Abend 16 Takte lang sein und man reagiert einfach aufeinander.

    Oder wenn wenn der Sänger Lieder arrangiert kommen hin und wieder auch so 27 taktige Solos raus. :D

    Es kommt glaube ich auch ganz darauf an welcher Lerntyp du bist. Zum Beispiel als visueller Lerntyp wirst du ums Aufschreiben nicht herumkommen, etc.


    Mir hilft da oft die Kombination aus allem. Zusätzlich wenn ich bei Bands aushelfe oder neu einsteige und die eigenes Material haben nehme ich mir einen heraus bei dem oder die ich das Gefühl habe, dass er oder sie den Song am besten kennt. Wenn ich irgendwas nicht gezählt bekomme oder mir nicht merke vereinbare ich mit demjenigen ein Signal/Blickkontakt/Zunicken/Handstand/Anbrüllen/irgendwas markantes damit ich weiß jetzt kommt die Änderung. Das setzt natürlich voraus, dass man weiß welcher Teil als nächstes kommt. :D


    lg

    Ich mache das bei Orchestern bei langen Pausen folgendermaßen:

    Bei einem 4/4 Takt wird einfach eins zwei drei vier, zwei zwo drei vier, drei zwei drei vier, ... gezählt. Das teilweise bis zu 35 Takte lang oder mehr. Damit weiß man zumindest wie lange man noch hat. Vielleicht hilft das.


    lg Alex

    Kann da Beeble nur zustimmen. Für Playalongs ists eigentlich wurscht welches Übertragungsmedium man verwendet, sobald aber ne Band, andere Musiker oder nur der mikrofonierte Sound des eigenen Sets ins Spiel kommt ist Bluetooth absolut unbrauchbar. Wenn schon kabellos dann Funk, sehe die Notwendigkeit aber nicht. Außer man hat bei einem Song so lang Pause das man in der Zwischenzeit an die Bar gehen will und man wissen möchte wann man den Einsatz versäumt. :D

    Ich mag Kabel ;)

    Dann ist alles klar! Die Kombi funktioniert wunderbar, wie ich meine. Spiele ja selbst zur Zeit 20" Wild Crash, 18" Crash, 19" Crash und 20" Medium von links nach rechts. Hihat reicht mir die 14" SE tatsächlich absolut aus.


    lg