Beiträge von burned_destroyer

    Hi, das sind sehr einfache NoName Pedale mit Kette aber OHNE Zahnrad. Dadurch ist der Pedalweg sehr kurz wie bei einem Direct Drive. Die Kette ist während des Spielens auf Spannung und somit steif wie ein Gelenk beim Direct Drive Pedal. Also habe ich fast 90 Grad Beaterwinkel, aber einen kurzen Pedalweg, und ich spiele schwere Platikbeater mit den schwarzen Slam Pads von Gerd (St drums). So komme ich gut zurecht und Swivel mit dem starken Fuß geht auch schon. Blastbeats spiele ich beidfüßig, also nur jede zweite Note pro Fuß.

    Ich hab schon youtube Videos gesehen, wo Dave Lombardo seine Einstellungen zeigt. Hatte er nicht maximale Federspannung? Aber ich glaube, er spielt mittlerweile auch nicht mehr Full Leg sondern Ankle-Motion beim Double Bass z. B. in seinen Bands, wo sie "Angel of Death" covern.

    Irgendwie erscheint mir kurzer Pedalweg aber 90° Beater Auslenkung (horizontal?) recht konträr, aber vermutlich kann ich mir das gerade einfach nicht vorstellen. Solang du aber damit klar kommst, passt natürlich alles ausgezeichnet. ;) Ich bin da offenbar sehr unspektakulär was die Einstellungen betrifft, ich habe aber auch keine Ahnung ob ich eine Technik oder Ähnliches spiele. Ich glaube eine Mischung aus Full Leg und Ankle.


    lg

    Moin, in meiner Zeit als Reparateur von Audio-Customer Zeugs hatten wir hatten wir regelmässig Geräte eines Typs das immer den gleichen Fehler aufwies. Das Gerät „fror“ quasi ein und eine Bedienung war nicht mehr möglich. Strom aus und wieder an behob den Zustand für eine Weile aber es trat in relativ kurzen Abständen wieder auf.

    Abhilfe schuf in in dem Fall immer die Entfernung und Wiedereinsetzung eines (des selben) Flachbandkabels. Was der eigentliche Fehler war haben wir nicht untersucht (Zeit, Geld, Garantiereparatur mit Pauschalvergütung), das Problem war damit aber dauerhaft behoben.

    Ich möchte hier nicht zur Eigenreparatur ermutigen sondern nur aufzeigen, dass tatsächlich ein Hardwareproblem vorliegen könnte.

    Grüsse

    So etwas ähnliches kann ich von HP Laptops ebenfalls berichten. Eine gewisse Charge hatte regelmäßig Bluescreens, was daran lag, dass das Kabel vom Mainboard zum Bildschirm locker war. Das wurde sogar von HP bestätigt, das diese Kabel einfach nur einen "Wackler" hatten weil sie nicht richtig eingerastet waren. Es gibt nichts was es nicht gibt. ;)


    lg

    Hm, so einen Dremel habe ich auch, das ist tatsächlich nicht mal so blöd, an das habe ich noch gar nicht gedacht. Mit der Stellschraube veränderst du die Position des Dremels horizontal? Ich habe zwar keine Drehmaschine, aber vielleicht kann ich das auch so irgendwie zusammenbasteln. :/


    lg

    Ich glaub, ich könnt das alles ausblenden, wenn ich so trommeln könnte wie der von NSYNC und auch SOwas trommeln dürfte. Die Musik meiner Bands ist ja auch nicht alles so "meins", aber selbst trommeln macht dann halt Spaß und irgendwie gefällts mir dann doch, obwohl ich das nie hören würde, wenn ich nicht in der/den Band(s) wäre. Ob es mir mit Schlager auch so ginge, weiß ich nicht, aber vermutlich. Das Endprodukt würde mir vielleicht nicht gefallen, aber das trommeln würde Spaß machen

    Dazu vielleicht auch etwas aus dem Nähkästchen. Gerade in den ersten Jahren habe ich auch alles gespielt wozu ich irgendwie die Gelegenheit hatte. Ich würde das auch definitiv wieder so machen, merkt man da doch wo man Defizite hat. Heute würde ich aber definitiv keinen Schlager mehr spielen (vor allem nicht in der Holzklasse), außer es ist ein außerordentlich gut bezahlter Job, man ist ja käuflich. :P

    Freiwillig gönne ich mir aber den Luxus nur mehr das zu Spielen, wo ich auch dahinter stehen kann.


    lg

    https://zildjian.com/new-gear.…el&utm_campaign=newyear22 Zildjian hat intressantes dieses jahr herausgebracht

    Sieht für mich eher aus, wie ein Merchandising Shop :D :D :D

    Stimmt. Da is genau 1 Ding dabei, das man als herkömmlicher drummer brauchen könnte, das raw Crash, das aber nix neues ist. Der Rest ist Trinkbecher, Schlüsselanhänger, hoodie & co.

    Sehe ich auch so, wobei ich mich schon laenger ueber das Raw Crash Konzept amuesiere. Ich meine die verkaufen damit einfach ein nicht fertiges Becken, sparen sich einige Produktionsschritte und verlangen dafuer mehr Geld. Wirtschaftlich eigentlich brilliant, haben wollen wuerde ich die definitiv nicht. Ist meiner Meinung aehnlich wie mit veganem Kaese. Wie er noch Analogkaese hiess wollte den komischerweise keiner haben. :D

    Ich glaube auch, dass das relativ egal ist. Ich persönlich nehme lieber eine 22er wenn ich die Wahl habe, da sonst viel Luft zwischen Racktom und Bassdrum ist. Ich mag das Tom nicht so tief, da habe ich das Gefühl ich falle nach vor vom Hocker. Ansonsten was auch immer dir lieber ist. :D


    lg

    Naja, Du hast halt nicht sehr wenig "Höhen"-Spielraum für nen Aufbau. Ein Aufbau bei dem Du keine Floortombein im Weg hast (bzw. in die Hand rammst), ist für sehr tiefsitzende (spielende) eher eingeschränkt. Die max. Spielhöhe auch…

    Achja an nach unten hab ich gar nicht gedacht, stimmt.

    Hätte allerdings eher Angst das die Beinchen zu kurz sind, absägen kann man immer. Aber Multiklammer für an den Beckenständer hätte dabei wohl auch gereicht, oder an die BD wie beim Pearl Rhythm Traveller Pod.


    lg

    2. Stell den Doppeltreter an die Seite! Ich hab die letzten Jahre mehrere Kollegen bei Auftritten beobachten dürfen, die hatten alle einen Doppel-Otto, und bis heute warte ich auf einen, der nicht ohne ausgekommen wäre. Ist bei dir genau so. Die Doppel-Fills und Akzente, die du spielst, sind nicht notwendig, und sie eiern. Doppelhuf ist übungsintensiv, ich würde eher den rechten Fuß trainieren.

    Kommt natuerlich auf die Musik an, aber ich kann von mir definitiv sagen, ohne den Otto koennte ich alle 3 Bandprojekte kaum bedienen. Natuerlich muss der Huf wie laufen funktionieren, aber ich verfechte eher die Meinung je eher man den inkorporiert desto besser laeufts irgendwann. Vorausgesetzt man weiss, dass man Musik spielen moechte die das braucht.


    lg

    Da war schon sehr viel richtiges dabei ich würde vielleicht noch eins einwerfen was ich noch vermisst habe. Hörst du die Musik die ihr spielt? Wenn nicht hör mal rein, wenn schon hör mal genau hin was da so passiert. Meiner Meinung kann man das schon oft auf genretypische Fills, Grooves oder Ähnliches runterbrechen. Und gerade wenn man damit anfängt ist Kopieren nichts schlechtes.

    Bzgl BD Muster würde ich mich primär am Riff, Melodie, Bass oder was auch immer orientieren. Wie "bewegt" sich das Lied? Diese Bewegung gilt es zu untermalen, oder vielleicht sogar zu konterkarieren was in Gegenphrasen bzw Gegenmelodien resultieren kann.

    Auf Fills würde ich mich gar nicht versteifen, auch hier sehe ich das so, dass oft weniger mehr ist. Ein Fill können auch schon zwei Sechzehntel am Ende des Taktes sein, als Pickup für die nächste Phrase. Eventuell kann das Fehlen eines Fills sogar den Spannungsbogen erhöhen. Gerade im Metal gehe ich oft auf Nummer sicher und trenne mit Fills die Phrasen, da habe ich oft eine etwas pragmatischere Herangehensweise.


    Alles in Allem kann man aber genau mit diesen Stilmitteln ganz viel Persönlichkeit in Lieder packen. Das geht von ob man den Groove eher beschäftigt spielt oder schlichter, welche Fills man spielt, wo man die setzt, wie oft man welche spielt, etc. Ich höre bei Musik sehr gerne darauf, mit dem Gedanken "Was hat derjenige sich dabei gedacht, oder was will er mir damit sagen?".


    lg

    Alex