An sich finde Ichs nicht ganz blöd, aber jemand der vorrangig Funk, Jazz, Hip Hop oder sowas spielt wird vermutlich weniger Sinn darin sehen.
Warum sollte das so sein?
Es geht in erster Linie nicht um Kraft, sondern um Koordination.
Gerade in Musikstilistiken, die du auzählst, trifft es doch am meisten zu. Laut und Leise präzise zu spielen bedeutet extreme Kontrolle. Du musst dir vorstellen, dass du mit Sticks spielst, die vielleicht gerade mal so schwer sind wie ne Tafel Schokolade.
Du nutzt nur ein Bruchteil deiner Kraft. Also nur ein Bruchteil des Muskels wird genutzt und trainiert. Jetzt nimmst du ein etwas höheres Gewicht und führst die gleiche Schlagbewegung aus, die du ein paar Sekunden lang ohne Unterbrechung wiederholst. Unter Umständen wirst du feststellen, dass dein Arm anfängt ganz leicht zu zittern. Hat jetzt nichts mit Überlastung zu tun, sondern mit der intermuskulären Koordination, weil jetzt mehr Muskelfasern die Bewegung ausführen müssen. Wenn du dies mehrmals wiederholst, dann wird die Bewegung immer flüssiger werden. Kräftiger wirst man dadurch jedoch eher nur bedingt.
Ich bin immer noch der Auffassung, dass schnelles Spiel eine Frage des optimierten Bewegungsablauf ist und nicht von Kraft.
Und das Problem bei diesen schweren Sticks, ob es nun diese sind oder die andern vorgestellten mit 470 g pro Stück, ist einfach, dass ich exakt das, was ich eigentlich üben will (und für den dieses Dings vorgeben, eine Hilfe zu sein ) nicht üben kann:
Nimm doch in diesem Kontext die Kraft raus. Wie ich in meinen vorherigen Beitragen schon andeutete, dass es eigentlich nicht um mehr Kraft geht, sondern um das optimieren eines Bewegungsablaufes. Schnelleres spielen hat das Üben mit diesen schwereren Sticks erstmal nicht zu tun.
Wieder sich aber nach meiner Meinung später auf das trainieren auf Geschwindigkeit positiv bemerkbar machen.
Was ich jedoch etwas problematisch erachte ist, dass die etwa 500g schweren Sticks nicht für jeden optimal sind. Daher würde ich besser finden, dass man zwischen mehreren unterschiedlich schweren Sticks wählen kann. Frage ist jetzt was ist für den einzelnen nun optimal um das Maximum herauszuholen.
anschließend sofort mit Sehnenscheidenentzündung zum Orthopäden bewegen.
Genau da sehe ich auch das Problem. Da wird etwas auf den Markt geworden, was erstmal vielleicht ganz toll ist, aber eben auch nicht.
Will man Joggen gehen, dann sollte man sich Laufschuhe zulegen. Aber nicht jeder ist nun mal gleich. Ich habe mir einfach Schuhe aus dem Regal genommen und die Quittung mit 6 Wochen Zwangspause erhalten. Danach bin ich zum Experten gegangen und der sagte, dass meine Schuhe total verkehrt waren. Genau so sehe ich das mit den vorgestellten Sticks auch. 100g mehr als die eigenen Sticks sollten vielleicht schon ausreichend sein.
Auf Ausdauer zu trainieren ist in diesem Zusammenhang ein ganz anderes Thema und sollte getrennt davon trainiert werden.
Wie? Was soll ich sagen. Walscher Thread denke ich aml