Beiträge von burned_destroyer

    Im Alltag des gewöhnlichen Banddrummers fällt mir aber nach über 40 Jahren keine Situation ein, in der ich ein solches Ungetüm in der Snare vermisst hätte. Eine Zweitsnare liegt immer irgendwo herum, Donuts etc. zum Auflegen aufs Fell bieten schnell und unkompliziert zusätzliche Soundvarianten, und wer nicht ein Faible für Klangcollagen und andere experimentelle Musik hat, braucht selten mehr als 2 verschiedene akustische Snaresounds.

    Das. Wobei ich du der Spezies gehöre die ohnehin nicht wissen was sie mit einer zweiten Snare im Setup machen sollen. Ich habe mir während dem Spielen mit einer Band oder Gruppierung noch nie gedacht "Jetzt hätte ich gerne einen anderen Snare Sound".


    Ehrlich gesagt finde ich die von Cody demonstrierten Sounds auch deutlich eingeschränkt im Gegensatz zu einzelnen Snares. Insbesondere empfinde ich sie als in sich nicht stimmig. Die Obertöne der 14er Snare sind mir zu dominant, die 12er und 10er hingegen klingen regelrecht "pappig". Zwar sollte eine Dämpfung am Fellrand sich bei den kleineren "Kesseln" nicht auswirken, aber ob das dann wirklich so ist?

    Das finde ich auch. Die Sounds mit den Ringen klingen irgendwie nach kleiner billiger Snare. Mit genug Nachbearbeitung, sicher brauchbar, aber ich sehe den Nutzen, zumindest für mich nicht. (Davon abgesehen, wenn schon benötigt, so ein kleines Seitentrömmelchen nimmt fast keinen Platz weg und ich glaube nicht das irgendwer 10 und 12" Snare im Set hat :D )


    lg

    Puh schwer zu sagen, auf jedenfall sieht das nach sehr amtlichen Zeug aus! Hihat und Ride sind schon mal super Teile. Die Snare sieht nach einer Supraphonic aus, und wenn die wirklich so alt ist, auch topp in Schuss so ganz ohne Chrompickel.

    Die restlichen Kessel dürften mMn wirklich alle Imperialstar sein, gut klingen tun die auf jeden Fall. Was die allerdings noch wert sind, kann ich leider nicht sagen. Ich würd das Zeug unbedingt behalten, manche suchen sowas jahrelang.


    lg

    Genau weiß ichs auch nicht, aber ich glaube das ein Großteil der Toursets mit denen der Endorser unterwegs ist nach der Tour wieder an den Hersteller zurückgehen. Vermutlich kann man das Set danach auch kaufen um einen günstigeren Preis oder so ähnlich. Ich kann mir nicht vorstellen das die teilweise doch sehr umfangreichen Sets dann einfach verschrottet werden. Vermutlich kommen die teilweise auch in irgendein Lager und werden dort quasi vergessen.

    Ein kleines Beispiel, hat nicht Nicko McBrain in seinem Drum One in Manchester sein altes Sonor Hitech wieder ausgegraben und dort ausgestellt? Irgendwo muss das Set in der Zwischenzeit ja gewesen sein. Bei Ian Paice gibts auch einige Interviews wo er in seinem Schuppen sitzt der eigentlich vollgestopft ist, wenn ich mich richtig erinner behält der den Großteil und verkaufts ggf. weiter.


    Ich glaub alles kann, nichts muss.


    lg

    Ich erlaube mir eine Antwort von meiner Warte zu geben.


    Wenn es um BPM geht, welche Aufteilung ist dann gemeint? Heißt 200 BPM jetzt man spielt bei 200 Vierteln pro Minute Sechzehntel, erzeugt also 800 Anschläge pro Minute?

    Ja. Im Prinzip werden meist durchgehende Marathons in Achtel, 16tel oder 32tel gemeint.


    In den Diskussionen klingt das immer so, als würden die meisten sich auf durchgehende Sequenzen gleicher Notenwerte fokussieren. Auch bei Livekonzerten höre ich fast nur durchgehende gleiche Werte. Ist das so, oder übt / spielt Ihr auch andere Rhythmen, also wo der Fluss von 16teln oder 32steln durch längere Werte unterbrochen wird?
    Also z.B. im eher progressiven Bereich oder als reine Übung so sowas wie dargestellt.

    Das klingt nicht nur so, das ist auch tatsächlich meist der Fall. Sagen wir mal so, es wäre sicher ausgesprochen beeindruckend das mit den Beinen zu spielen, aber klingt das dann auch? In den meisten Fällen sind diese Marathons dem Groove geschuldet, oder spielst du deine gezeichneten Notenwerte mit den Händen bei einem ACDC Song?

    Natürlich kann man andere Pattern und verschiedene Grooves erlernen, das kann auch wunderbar klingen (Ich erwähn jetzt einfach mal Hot for Teacher, Bleed, etc.), aber sehr oft funktionieren durchgehende Notenwerte ausgezeichnet.


    Wird der Fußsatz bei nicht durchgehend gleichen Notenwerten genau wie der Handsatz gehandhabt oder ist im Fußbereich eher alternierend, also konsequent links-rechts im Wechsel?

    Ja und nein. :D Das belibt im Endeffekt einem selbst überlassen, viele Highspeed Kollegen verwenden im oberen Tempobereich ganz gerne Doubles aber ansonsten sind glaub ich Singles am weitesten verbreitet. Auch hier wieder ein großes Aber, alles kann nichts muss.


    lg

    Hinzu kam noch, dass selbst in Zeiten außerhalb dieses Problems live Gigs auch nicht so das gelbe vom ei waren. Der Grund: die Technik war zumindest bei mir extrem empfindlich gegen auch nur leicht veränderte Einstellungen wie rebound und Pedale und in der Hektik live mit fremdem Kesselsatz war halt schlichtweg nicht genügend Zeit um alles perfekt zu justieren wie ich es gewohnt war.

    Da möchte ich vielleicht auch noch etwas sagen. :)
    Ich kenne das was du beschreibst auch. Oder zumindest kannte ich es sehr gut von früher. Gerade auf den Pedalen halte ich das mittlerweile so: Im Proberaum auf zwei Bassdrums mit doch gewissen Rebound spiele ich Speedcobras mit moderater Federspannung. Live habe ich sehr oft kleinere Bassdrums, und quasi immer ein Doppelpedal. Da verwende ich eine normale Cobra, und interessanterweise habe ich auf der das Gefühl zu fliegen. Sprich alles geht viel leichter und in Wahrheit bin ich glaube ich da angekommen, wo mir alles recht egal ist solange das Zeug mechanisch in Ordnung ist. Alles andere ist adaptierbar. Ich glaube das kommt einfach von selbst wenn man recht oft live spielt.


    LG

    Vielleicht noch ein kleiner Zusatz, selbst wenn es über den Zähler läuft, sind die Ströme in der ein paar mA Größe die sich nicht mal in Cent Beträgen niederschlagen werden. Wenn eine kWh in Deutschland ca. 32 Cent kostet, bräuchtest du bei (ausgedachter Wert) 5mA bei P=U*I, sprich die Leistung ist 230*5*10^-3= 1,15W(att). Das mal 1000 kommst du auf ein kW, also spürst du das ziemlich sicher nicht.


    Beim kurzen googlen ist mir noch etwas aufgefallen: Getrennter Schutzleiter --> Gehäuse unter Spannung, gibt es das noch - Mikrocontroller.net

    Wie sieht der Stecker vom Netzteil aus? Ist es ein Schuko Stecker oder nur Schutzklasse 2? Wenn zweiteres, dann mit einem Draht das Gehäuse an ein Metall Wasserrohr binden, oder eben ein Netzteil mit Schuko Stecker kaufen.


    LG Alex

    Die obskure (aber erst vor kurzem auf den Markt gebrachte) Medion Kompakl-Anlage hat ein externes Netzteil, abweichend zu diversen Panasonic oder Sharp Mini Anlagen die das Netzteil fast immer im Gehäuse integriert haben.

    Da könnte es helfen ein anderes Netzteil von höherer Qualität zu nutzen. Unter Umständen verursachen billige Netzteile solchte Phänomene.


    Wenn also Kriechstrom die Ursache ist, ist der Stromverbrauch eindeutig nicht Null.

    Jein. Wenn der Potentialunterschied über die Erdung daherkommt, dann wird das tatsächlich nicht über den Zähler laufen. Somit würde sich das nicht über den Stromverbrauch bemerkbar machen.


    lg

    Kann da Oliver eigentlich nur zustimmen, die Steckdosenadapter haben einen mechanischen Schalter, sprich da wird die Verbindung wirklich physikalisch getrennt, und so hoch ist die Stromstärke da nicht, dass es zu einem Überschlag kommen könnte (da hättest du dann ganz andere Probleme). Das Problem wie richtig erwähnt wenn die Phase nicht getrennt ist, kann da teilweise schon etwas über andere Quellen abfließen. Besonders angenehm ist das Phänomen wenn man eine neue Lampe montieren will und draufkommt das offenbar nicht die Phase geschalten wird sondern der Neutralleiter und man sich wundert warums in der Hand kribbelt. :D


    Kriechstrom am Gehäuse kann auch bedeuten das irgendwo auf der Erdung ein Potentialunterschied ist, welcher eine Spannung und geringen Stromfluss erzeugt. Generell sollte das aber bei einem Consumer Gerät nicht passieren, wie genau ist die Stromversorgung ausgeführt? Ist das ein Kaltgerätestecker mit intern verbauten Spannungswandler, oder gibt es extern am Kabel den Trafo mit Gleichrichter?

    Prinzipiell kann ich aber beruhigen, kleine Kriechströme auf Geräten sind maximal unangenehm, gefährlich wird da noch nichts. Wenn die vollen 230V am Gehäuse anliegen löst entweder der FI Schutzschalter aus, oder man lebt in einer potentiellen Todesfalle. ^^ (Zumindest glaube ich nicht, dass das Schutzkonzept in Deutschland so viel anders als in Österreich ist)


    LG

    Hey Alex, vielen Dank für die Antwort!

    Sehr gerne! :)


    Da übe ich möglichst die komplette Palette von simplen 4/4 halftime mit den Händen bis zu thrashbeats (also ufta ufta und dann DB 16 drunter) und umgekehrt (also snare immer auf dem onbeat). Gerne verschachtel ich das auch mit paradiddles auf Ride und hihat. Macht Bock und hat mir echt einiges an Übung abverlangt, wird aber immer sicherer. Womit ich noch die meisten Probleme habe, sind bomb blasts, also Hände oben dängeln simultan 8tel und die Füße spielen 16 drunter (die heißen dann doch bomb blasts oder;)). Geht aber auch immer besser.

    So und damit machst du glaub ich mehr Übungen als ich jemals gemacht habe. Den Bomb Blast kann ich zB gar nicht, habe den aber auch nie ernsthaft geübt weil er mir nicht wirklich gefällt und ich den deshalb musikalisch vermutlich auch nie einsetzen werden, zumindest nicht solange er mir nicht gefällt.


    Den Klumpatsch übe ich dann die bpm Leiter auf und ab, fange so um 170/180 Sachen an und arbeite mich dann Richtung 210/215. insbesondere bei den höheren Tempi muss ich aber vorher n paar Ausdauer Runs mit simplen halftimes auf den Händen spielen, um in das Tempo reinzukommen. Funzt auch an Tagen unterschiedlich. Manchmal schöne bomb blasts bis 210/215, manchmal auch „nur“ bis 200/205. Da versuche ich dann auch immer mal Rudiments (meist paradiddlediddles) drüber zu schicken. I know, per Definition isset dann in dem Moment kein blast mehr:) 220 ist bis jetzt so das absolute Maximum, da spiele ich nur nen simplen groove mit den patscherchen drüber. Wie du schon sagst, da verlange ich den Sprunggelenken (besonders links) mehr ab, als die können, aber genau daher rührt ja das Nachdenken über die Systematik.

    Auch damit übst du wesentlich gezielter als ich das jemals gemacht habe. Pyramiden über das Metronom habe ich nie gemacht (ich sage damit nicht das die Übung nichts bringt, im Gegenteil), aber ich bin vermutlich auch einfach zu faul dafür.


    Aber alles in einen hast Du natürlich recht, es geht nicht darum unbedingt drölfundachzig bpm zu zocken. So 220 wären halt für meine Metalband nice, deshalb die Zahl;) ich werde es einfach mal ausprobieren, mir ein System zu machen mit 70-80% Sessions, restdays in denen ich was komplett anderes übe und aufs-Maul-Sessions, aber die Technik an sich fühlt sich grundsätzlich richtig an.


    Übe natürlich auch zu Songs, meist die pilotgitarrenspuren von meiner Band. Versuche mich auch immer mal an so gojira oder slipknot song(Parts), spiele aber kaum richtig als Play-along dazu, weil ich durch die original Drums auf den Songs dann Schwierigkeiten bekomme, meinen DB sound vom original zu trennen😅. Ich höre eigene Unsauberkeit dann einfach nicht so raus, daher „schreib“ ich mir oft selbst Parts. So erstmal genug Geschwafel meinerseits:)

    Hm vielleicht ist mein Ansatz auch fake it 'til you make it. Wenn ich für mich wo dazuspiele, versuche ich einfach die gegebenen Notenwerte zu spielen auch wenns brennt und unsauber ist. Das ist quasi mein "Üben". Bei Proben mit Mitmusikern (aktuell ja wieder mal auf Eis ^^ ) ist es wichtiger zu schauen als Band tight zu sein, und wenn ich den Sechzehntelmarathon auf der DB bei 220 noch nicht unfallfrei hinbekomme habe ich mit der Band 2 Möglichkeiten. A) Wir spielen das in einem Tempo in dem ich das unfallfrei spielen kann oder B ) ich spiele einen anderen Groove, der eine ähnliche Wirkung hat. Selbst wenn bei B ) etwas von Brutalität verloren geht, wäre mir wichtiger als Band gut zu klingen, als nur schnellen Lärm zu machen.
    In etwa so läufts auch beim Schreiben der Spuren, ich hör das Riff, denk mir was gut dazupassen könnte, versuche das zu spielen, bzw. denk mir was aus was ich spielen kann. Teilweise wenns dann ans Aufnehmen geht stellt sich zum Beispiel heraus das der Song auf 200bpm ist und ich offenbar Heavy Polka und im Chorus 16tel Geballer auf der BD spiele. Sprich die Erkenntnis war "Aha, offenbar kann ich über einen längeren Zeitraum das Tempo auf der BD spielen".


    Es ist schwierig meine Erfahrungen da in Worte zu fassen, aber ich übte die letzten Jahre quasi nie auf Tempo, das kam immer von selbst. Es lag vielleicht auch daran, dass die Musik immer schneller wurde. Wichtig ist dazu eben auch das der Kopf soweit ist, und sich die Bewegung in dem Tempo auch vorstellen kann. Wenn man sichs nicht vorstellen kann, kann mans auch nicht spielen.


    Ich würd einfach mal das ganze Click Gedöns und Tempo üben außen vor lassen, und mal ein paar Wochen ignorieren. Spiel mit der Band ohne Click so wie sich der Song gut anfühlt (wenn möglich) und achte einfach darauf was dein Körper macht. Ich glaube wichtig ist auch, das der Kopf frei wird von den Gedanken.

    Ich erhebe natürlich keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Allgemeingültigkeit bei meinem Gelaber und all das spiegelt mehr meine eigene Erfahrung und soll kein Rezept für irgendwas sein. Außer wie man seine Faulheit fröhnt :D


    PS: Ich glaub die Fußmaschineneinstellung wurde auch irgendwo gefragt. Meines Erachtens meine Federspannung mittel bis locker, habe meine Bassdrums aber ziemlich leer, und das Schlagfell vielleicht einen Tacken mehr angezogen als viele andere (wirklich nur minimal). Sprich ich spiele großteils mit dem Rebound aus dem Fell heraus, kein bury the beater Mensch. Zusätzlich ist bei mir der Beater ohne mein Gebein so ca. 45° in Ruhestellung vielleicht auch ein wenig drüber (mit dem linken Beater hau ich mir tatsächlich öfter mal auf den Fuß).


    Konfuse Gedankengänge, noch konfuseres Geschreibsel, in dem Sinne, haut rein :D

    Hi Julian,


    ich bin jetzt sicher nicht die Referenz was diese Geschwindigkeitsmarathons betrifft. Wenn ich mir deinen Leidensweg allerdings so durchlese bekomme ich das Gefühl, dass du vielleicht einerseits von deinen Beinen etwas verlangst was sie einfach noch nicht können, bzw. du dich zu sehr auf eine Zahl (bpm) fixierst. Wenn du diese Übungen um 200-230 herum machst, spielst du das im Groove oder nur die BD alleine? Wenn du wirklich nur die BD alleine spielst, würde ich das mal für eine Zeit lassen. Spiel einfach zur Musik die du spielen möchtest und denk nicht "Ich muss den Groove mit 220 Sachen spielen". Und vor allem zwinge deine Beine nicht notwendigerweise in eine Technik die sie vielleicht nicht mögen. Lass deinen Körper einfach mal machen, und achte dabei mal vor allem auf deine Sitzposition, gerade wenn du einen Groove spielst. Verdrehst du den Körper, bist du im Core Bereich geankert, verdrehst du die Beine aus dem Hüftgelenk, etc.? Ich würd mich entspannt hinsetzen und einfach mal Lieder spielen die sich irgendwo um 150-200 bewegen und zu großem Teil aus Achteln auf der Bassdrum bestehen mit kurzen Spurts. Zuerst muss ich überhaupt mal ans Ziel kommen, bevor ich den ganzen Marathon sprinten versuche.


    Das mag jetzt vielleicht alles nicht genau das sein was du erwartest oder hören willst, und ich behaupte auch gar nicht, dass das der Weisheit letzter Schluss ist, aber mir ist dieser "Ich muss drölfundachtzig bpm schaffen" Gedanke völlig fremd. Ich kann sagen ok die Nummer ist mir sicher noch lange zu schnell, dann muss ich einen Groove finden der auch funktioniert und für mich spielerisch möglich ist. Wenn die Nummer hart an der Grenze oder leicht drüber ist, muss ich die einfach so oft spielen bis ich das auch mit 70-80% Leistung abrufen kann. In dieser Option ist es realistisch zu sagen das bekomm ich in Zeitraum XY gebacken. Aber in erster Linie mag ich Musik machen, und wenn ich da körperlich gerade nicht gebacken bekomme probiere ich solang herum bis ichs kann, fruste mich dabei aber nicht. Es wird sicher Dinge geben die ich vermutlich nie spielen können werde, aber das stört mich nicht im geringsten.


    lg

    Alex

    Wenn dann mal Routine und wirkliches Verständnis für die Musik und das Instrument vorhanden sind gebe ich Dir absolut recht, dann ist Flexibilität super und wichtig.

    Das ist aber genau der Punkt. Je früher man damit beginnt, desto besser ist es. Und ich glaube dem Lehrer ist es auch komplett egal wenn man ein Fill mit 4 Schläge pro Trommel (geht sich bei Sn, 2x Tom genau in einem 4/4 Takt aus wenn man 16tel spielt), einfach mal 8 Schläge auf einer Trommel macht. Da gehts ja um die Orchestrierung am Instrument und das würde ich nicht so eng sehen, aber da können vermutlich die mehr dazu sagen, die tatsächlich unterrichten.

    Ich wäre an sich sogar ein großer Gegner davon einem Anfänger 2 Toms über der Bassdrum anzugewöhnen. Ich sehe es immer wieder, das aus dem Grund viele mit dem Hocker weiter Richtung Floortom sitzen, sprich man sich versucht an der Bassdrum und den 2 Toms zu zentrieren. Dadurch sind die Beide nicht im V sondern eher in einem Haken und man sitzt nicht gerade, etc.

    Meiner Meinung ist die ständig gepredigte richtige Sitzposition einfach zu erreichen wenn 2 Hängetoms nicht auf der BD sind, da es gerade zu Beginn einen nicht so verleitet nicht korrekt zu sitzen.


    Vielleicht sollte ich erwähnen das ich das bei mir selbst am Anfang glücklicherweise relativ schnell erkannt und behoben habe.


    lg