Beiträge von burned_destroyer

    Und ich frag mich gerade, warum hier in Threadverläufen nicht mehr das Geschlecht der User angezeigt wird, obwohl es im Profil eingetragen ist. :/

    Kurzer OT man möge es mir verzeihen. ;) Warum ist das im Thread oder überhaupt für irgendwas relevant? (Bewusst etwas provozierend formuliert. :P Es wurde glaube ich an einer anderen Stelle schon mal gefragt, wurde entweder absichtlich nicht mehr eingeblendet, oder ist so in der neuen Software nicht implementiert)


    Back to Topic: Nervosität ist insgesamt kein einfaches Gebiet wie ich glaube. Falls das aber hilft, es gibt von deiner Seite überhaupt keinen Leistungsdruck der Nervosität hervorrufen sollte. Wie viele vor mir schon geschrieben haben, einerseits geht man ja zu einem Lehrer damit dieser einem Sachen beibringen kann die man nicht kann, andererseits sollte man immer im Hinterkopf haben das es in den meisten Fällen nur um ein Hobby geht. Mit ein paar Ausnahmen machen die meisten hier Musik nur aus Freude an der Sache. Wieso soll ich mich bei einem Hobby welches ich gerne mache und was mich eigentlich ausgleichen soll, mich unter Leistungsdruck begeben? Es ist mir schon klar das es einfacher ist sowas schreiben, aber es sollte in erster Linie um den Spaß an der Sache gehen. Klar gibts immer wieder mal Frust Momente, etc. aber welches Hobby bringt das nicht mit sich?

    Natürlich kann der Lehrer auch eine soziale Kartoffel sein und absolut ungeeignet in dem Umgang mit Menschen, in dem Fall würde ich einmal die Konversation suchen und zu erklären das ich mir einen anderen Umgang wünsche, oder ganz simpel einen anderen Lehrer suchen. Das schöne an einem Hobby ist, alles kann nichts muss.


    lg

    Dann würde ich die Videoserie dieses Herren mal in den Raum werfen. Da hat man schon mal ne Menge guter Infos.


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    PS: Der verwendet sogar ein Interface von Focusrite. ;)

    Ich würde da noch eine weitere Lösung in den Raum werfen.


    Du versuchst dich selbst an den Sound anzunähern, angefangen von wie stimme ich die Trommeln richtig, wie muss ich drauf hauen um ein vernünftiges Rohsignal zu bekommen und dann einfach mal auf eigene Faust versuchen sich mit Mikros, Positionierung, Interfaces zu beschäftigen, so dass man brauchbare aufgenommene Signale hat. Dann sich mal damit beschäftigen was ich danach bearbeiten muss/kann und welche Auswirkungen das auf den Sound hat.

    Gerade das selber Tüfteln und dabei Lernen finde ich sehr wichtig, bzw machts einfach Spaß. Natürlich darf man sich am Anfang keine Wunder erwarten, aber wenn man das erste halbwegs brauchbare Ergebnis bekommt ist man schon stolz drauf. ;) Es gibt so viel Material online, im Prinzip muss man nur anfangen.


    Falls natürlich gewünscht ist mit minimalem Aufwand ein maximales Ergebnis zu erzielen, kann auch die Ratschläge des Vorredner befolgen, insbesondere den speziellen Tech zu engagieren. Ich behaupte du wirst dann dennoch nicht wie der Herr Schneider klingen. :P


    lg

    Ich würde bei Orchestern nach meinen Erfahrungen eher zu dunklen Becken greifen. Das Ride darf ruhig in Medium da sein, eher B20 und eher weniger brillant. Die Crashes am Drumset können durchaus sehr dünne Crashes sein, damit sie auch bei leisen Dynamiken einen schönen Crash Sound erzeugen, tendenziell eher >=17". Hihats auch welche mit dunkleren Wash, nicht zu leicht damit sie mit dem Tip auch schön holzig klingen. Generell wird mehr Wash und dunklere Becken nach meinen Erfahrungen wohlwollender aufgenommen, mehr Lautstärke ist selten das Problem und Definition ist bei einem Orchester auch nicht so wichtig, da sollten ohnehin alle ein Auge bei dem Menschen mit einem Stock vorne haben.

    Für Beckenwirbel mit Mallets würde ich eher zu einem Medium Crash gerne auch in brillant greifen, da kann ein 20" 2002 Medium zum Beispiel sehr schön funktionieren.


    LG

    Vielen Dank für eure Sichtweisen. Eigentlich geht's ja nur darum, dass jeder jeden hört. So kann man auch mal Musik machen.

    Genau deshalb haben wir investiert, den Proberaum akustisch optimiert, nen Mischpult samt notwendigen Equipment gekauft und auf Inear umgestellt. Jeder hat seinen eigenen Mix. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig für jeden, mittlerweile einfach fantastisch. 👌

    Im Prinzip spiegelt sich das mit meinen Erfahrungen wieder.

    Sogar der Sänger der am Anfang zwar Kopfhörer Monitoring (In Ear haben die meisten aber nicht jeder) gut geheißen hat aber gemeint hat er probierts trotzdem ohne, weil Gesang mit verstopften Ohren irgendwie merkwürdig ist (kann ich auch bedingt nachvollziehen), schaltet keinen Lautsprecher mehr ein.


    Das schöne am eigenen Mix ist, jeder kann sich das lauter oder leiser drehen was er braucht. Wenn man sich damit mal auseinandersetzt funktioniert das Aufbauen und der Monitor Check bei Auftritten auch wesentlich schneller und routinierter.


    LG

    Wenn ich das richtig höre spielst du da Achtel in deinem Video.

    Bei !6tel würde ich versuchen sowas wie Push Pull Technik zu verwenden, bzw Todd Sucherman hat das glaube ich als Shank Tip Motion erklärt. Danach würde ich eventuell mal suchen, und auch am Pad in einem langsameren Tempo die Bewegung mal ganz isoliert lernen. Ich glaube David Diepold hat ein gutes Video über Push Pull auf dem Youtube Kanal von Marthyn Jovanovic, ich kann das bei Bedarf gerne suchen.

    Jedenfalls kommt mir vor deine Hand weiß in dem Video noch nicht genau wie sie mit dem Stick umgehen soll.


    lg

    Toms: klarer Tip: mach die Resonanzfelle ab und spiel einfellig, so bekommst den Attack, den du in dem Akustik-Surrounding brauchst. Auch hier eher schwerere Felle, in jedem Fall klare wegen des besseren Attacks.

    Du hast ohne Resofell zwar mehr Attack, das ist richtig, aber ist ein resonant gestimmtes Tom nicht lauter als ein einlagiges? Mir schwant irgendwie sowas stand in Nils Stimmbuch .



    Snare: Emperor x oder Emperor x Black Suede: Du brauchst Volumen und Sensible Ansprachen ala Ambassador oder andere Feinschmeckereien kannst du openair ohne Mics in die Tonne treten.

    Auch da denke ich mir ob ein CS Coated nicht subjektiv lauter ist, weil weniger Masse bewegt werden muss? Ein dickes Fell oder zweilagig braucht initial mehr Energie damit es klingt das ist richtig. Bei der maximalen Lautstärke bin ich mir da aber nicht so sicher.

    Warum ich auf die Idee komme ist, dass Toms bei Kneipengigs ja im Schnitt immer in der Masse untergehen. Das liegt meist daran, das Hauskits Pinstripes mit am besten noch ganze Taschentuchpackungen auf den Trommeln haben. Da muss man gefühlt derart reinsemmeln das da in der ersten Reihe überhaupt noch irgendwas ankommt.

    Ich glaube das Stichwort ist vor allem höher stimmen, hat aus dem Grund nicht Bonham das genau so gemacht?


    lg

    Nen Tacken teurer, aber über jeden Zweifel erhaben:

    Yamaha Stage Custom

    Das würde ich auch ins Rennen werfen. Grundsolide und funktioniert einfach.


    Zu den anderen, ich glaube da würde ich nach Optik entscheiden. Bzw. spielen auch jüngere Schlagzeuger darauf? Dann vielleicht auch mal die Tiefe der Toms mit in Betrachtung ziehen, damit das Racktom tief über der BD positioniert werden kann. Ansonsten nimmt sich das nicht viel.


    lg

    Für ein Crapset ist zumindest mir mein Geld zu schade. Wenn ich eines meiner Kits in solche „unkontrollierbaren“ Situationen gebracht habe, dann habe ich Regelungen getroffen, um Schäden zu vermeiden:

    Nutzung eigener Becken je Kollegin
    Nutzung eigener Snare je Kollege
    Erstattung eines Schlagfellsatzes durch Veranstalter/Kollegen für das Bereitstellen meines Kits


    Wenn das nicht möglich ist, steht mein Kit nicht auf der Bühne und ich trommle über ein Kit einer Kollegin. Ich habe in solchen Fällen öfters auch dem Kit-stellenden Kollegen ein Snarefell als Dank geschenkt.


    Aber ich kann verstehen, wenn jemand ein Crapset besitzt und nutzt. Für mich bleibt jedes meiner Drumkits aber in erster Line ein Nutzgegenstand. Daher sammle ich (bislang/noch) keine Kits, sonder kaufe primär nach Bedarf; was meine Frau gegebenenfalls anders sieht. 8o

    Vielleicht um das etwas einzuschränken. In klassischen Band Settings ist das mit eigenen Becken, Snare, etc. sowieso klar, da funktioniert ein gutes Set meist auch.


    Aber jetzt nehmen wir an, es gibt da eine spontane Jam Session, ein spontanes Auftreten in kleiner Gruppe (sei es vom Hintergrund der Blasmusik böhmische Gruppen, Egerländer, etc.) oder auch sonst irgendwas eher akustisches, etc. Alleine vom Musikverein weiß ich das oft spontane Aktionen passieren, zB der Kapellmeister beim EInladen drauf kommt, achso ja wir spielen das Stück auch da brauchen wir dann doch ein Drumset und nicht nur Snare, große Trommel und Becken. Da kann dann passieren das du auf irgendeiner Wiese/Acker/Straße/was auch immer spielst, vielleicht ohne Teppich, und es beginnt zu regnen.


    Nachdem ich jetzt äußerst umständlich so ein Bild versucht habe zu beschreiben, kann man sich hoffentlich die Situation so ungefähr vorstellen.

    Wenns dann wirklich regnet, wäre ich zB sehr froh wenn da irgendwelche Kessel stehen die zwar nach Schlagzeug klingen und auch vernünftige Felle haben, aber wenn da wirklich was kaputt wird ists auch nicht weiter schlimm. Aber da gehts nicht nur um Regen, wir haben auch schon im Schnee, bzw am Strand gespielt. Da wäre mir mein Saturn viel zu Schade, Da bin ich dann froh was anderes dafür zu haben. :)


    lg

    Die Vorrichtung fürs Abdrehen sieht gut aus. Kannst du dazu ein paar Details verraten? Wie du das Ding gebaut hast, mit welchem Werkzeug drehst du ab, etc.?

    Theoretisch solltest du damit das Gewicht ja auch verringern können wenn ich das richtig sehe.


    LG

    Windows wird idR durch fehlende Expertise gecrasht, nicht weil es Windows ist.

    (Ausnahmen bestätigen die Regel)

    Die Ausnahmen sitzen zum Teil in Redmond selbst. :D Spaß beiseite, bei gewissen Inkompatibilitäten muss man sich bei Windows doch hin und wieder wundern, und gewisse "Features" die eigentlich Bugs sind sind teilweise doch sehr amüsant bis hin zu ärgerlich. Will das jetzt gar nicht ausufern lassen, man kann bei Windows genauso wie bei Apple in das Problem laufen, das man das etwaige Problem gar nicht lösen kann, weil das zu tief im System gekapselt ist, nur wesentlich seltener.


    lg

    Und es muss ja einen Grund haben, wieso man bei 99% der Musiker nen Mac sieht

    Da muss ich vielleicht kurz einwerfen. Ja den gibt es. Musiker sind keine IT Menschen. So einfach ist das. Jemand der sich auskennt und den Großteil seiner Zeit mit diversen Computersystemen verbringt kann eigentlich mit jedem gängigen Betriebssystem arbeiten. Im Prinzip wäre eine abgespeckte Linux Distribution sogar das effizienteste, nur muss man ein ausgeprägtes Wissen und viel Zeit haben um so ein System gut zum Laufen zu bringen. macOS hat den Vorteil das sie einerseits nur ihre eigene Hardware unterstützen müssen, da fallen schon mal sehr viel Eventualitäten weg und andererseits nimmt es den Benutzer viel Arbeit ab. Zum Beispiel, bei macOS steckt man etwas an, alles funktioniert mit typischen Settings. Bei Windows steckt man das gleiche Gerät an, das meiste funktioniert, ein zwei Kleinigkeiten muss man sich in der Konfiguration selbst richtig hin basteln. Bei Linux Distros steckst du was an, es geht gar nichts, bis du die gesamte Konfiguration selbst geschrieben hast. Dafür kannst du bei macOS tendenziell weniger eingreifen wenn du denn was ändern willst.

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    Ich hatte mir mal ein billiges Einsteiger-Set gebraucht zugelegt, damit ich es als Feld-Wald-und-Wiesen-Set nutzen kann.

    Das meine ich ernst.

    Ich glaube ein Crap Set braucht jeder, der sich auf Konzertsettings einlässt die er nicht kontrollieren kann. Für einen reinen Daheim Kellertrommler ist es vermutlich wieder nicht so notwendig. Solang das Ding so halbwegs wie ein Schlagzeug klingt, reicht das für solche Konzerte auch völlig. Wie Herr Greb doch so schön bewiesen hat, der Drummer macht die Musik, nicht das Schlagzeug.

    Was aber nicht bedeutet das man nicht mindestens ein gutes Set haben sollte, je nach Anspruch und wenns vielleicht mal ins Studio geht, etc.


    lg