Beiträge von burned_destroyer

    um verschiedenste. aber zuletzt smells like teen spirit. die 16tel-triolen in der bridge (dieses viertaktige zeugs nach dem chorus jeweils) hätt ich ohne noten nie rausgehört zb., oder auch das outro, die BD da, ich hab zwar gehört, dass es biiissi anders ist als der sonstige groove im chorus, aber eben nicht genau, was anders ist. nur so als beispiel.

    Du hörst eben das es ein "bisschen" anders ist. Vielleicht ist es dann ja dem Zuhörer ebenso egal was genau die Änderung ist? Dem Zuhörer reichts vielleicht das irgendwas anders ist, muss ja nicht genau das Original sein. ;)


    Aber du weißt eh was ich mein, hab mir nur den kleinen Seitenhieb erlaubt. :D


    lg

    Vielleicht hat er ja auch einfach nur Recht? ^^ :/

    Das fasst mein umständliches Denken sehr gut zusammen. :D :D



    Das ist keinesfalls eine komplette Transkription des Songs, an dem ich dann kleben würde, sondern es enthält den Ablauf und die wesentlichen Fills und Akzente, die ich spielen möchte. Da ich mich beim Aufschreiben schon ausgiebig mit dem Song befasst habe, reicht mir das, wobei ein Außenstehender sicherlich Probleme damit hätte. Allerdings käme er bestimmt schneller ans Ziel, wenn er sich den Song ein-/zweimal anhört und mein Sheet aktiv mitliest. Da ich eben früher mal Notenlesen gelernt habe, nutze ich dieses Werkzeug um mir signifikante Dinge zu visualisieren. Das heißt aber ja nicht, dass ich daran kleben würde und kein Feeling mehr reinbringen kann. Der Vorteil ist, dass ich nach dem Notieren im Prinzip schon den halben Song gelernt habe und nach einigem Proben bis zum ersten Gig die meisten Songs auch auswendig kann. Im Prinzip wie Spickzettel schreiben, man lernt durch das Schreiben und braucht ihn dann nicht mehr. Das ist natürlich kein pauschales Konzept, das bei jedem funktioniert. Aber man kann sich sehr viel Zeit sparen.

    Ich hatte mal einen Schüler, der brachte die Schule seines früheren Lehrers mit, da waren die verschiedenen Notenpatterns mit Wörtern versehen, z. B. 4 Sechzehntel nacheinander als "Kla-ri-net-te". Ich könnte mir tatsächlich da am Ende des zweiten Chorus 2x Klarinette hinschreiben, aber ich ziehe die Notenschrift vor - weil das für mich einfach einen gewissen Normfaktor hat, den man auch Jahre später verstehen kann, wenn man es einmal gelernt hat. Wogegen "Klarinette" rhythmisch auch anders ausgesprochen werden könnte. Es ist ja beim normalen Lesen und schreiben auch so. Warum können wir das heute so flüssig? Weil wir es ganz langsam und heruntergebrochen gelernt und geübt haben. Heute würde niemand mehr Silbenbögen unter Wörter malen, wenn er einen Text zum ersten mal liest. Trotzdem hat in der 1. Klasse niemand gesagt "du klebst ja komplett an den Buchstaben". ;)

    Da würde mir auch ein Vergleich einfallen.

    Referiert man einen Text frei vor Leuten, oder ist es eine Lesung? Hat beides seine Existenzberechtigung, und kann beides sehr gut sein. :)


    lg

    Ich kann zwischen dem , was du schreibst und dem was ich schrieb keinen echten Widerspruch erkennen. Ich schrieb nämlich nicht, WARUM man das in großen Ensembles so macht, sondern nur, dass es so ist und außerdem, dass ich es etwas überspitze. Die Gestalterischen Möglichkeiten des einzelnen Instruments sind in großen Gruppen eben sehr beschränkt. Wenn man dabei nicht diszipliniert vorgeht, klingt es schnell nach Kakophonie, wie bei einer Jamsession mit zu vielen Teilnehmern. In der Konsequenz ist aber eben nur noch eine(r) so richtig gestalterisch tätig, nämlich die Person am Pult, die auch klanglich den Gesamteindruck hat.

    Sollte auch nicht als Widerspruch gemeint sein, lediglich als Ergänzung wenn du es so willst. :) Ich finde dennoch auch als Teil eines Orchesters bin ich dennoch "künstlerisch tätig".

    ZB bin ich in einer Band Architekt, Maurer, Zimmermann, etc. alleine wenn ich mit anderen Musik mache analog zum Bauen eines Hauses.

    Im Orchester bin ich dann vielleicht nur der Maurer der eine Stuckatur macht. Er hat eine Vorgabe wie es ausschauen soll, dennoch ist es doch auch eine künstlerische Tätigkeit das schön zu machen.


    Ich glaube mich stört einfach der letzte Satz ein wenig, ich würde eher sagen, man ist gemeinsam gestalterisch tätig, der Dirigent ist nur das Kontrollorgan, sozusagen die Ohren des gesamten Organismus namens Orchester. Mein Dirigent beim Orchester hat das auch immer schön ausgedrückt, er allein macht auch keine Musik, es geht nur gemeinsam, und das Kollektiv ist hier entscheidend.


    Jetzt hast du mit dem Überspitzten bei mir glaube ich genau das richtige erreicht. :P Es ist jedenfalls eine andere Art Musik zu machen, ich möchte beide aber nicht missen. Und ich bin auch froh beide Erfahrungen gemacht zu haben, bzw. auch aktiv noch zu tun. Ich fühl mich auch nicht minder gestalterisch tätig im Orchester. ;) :P



    lg

    Ich sehe das so: braucht einer Noten, um überhaupt klarzukommen, ist er nicht frei zum Musikmachen. Das ist so, wie im Orchester, jeder spielt nach Noten und Dirigat, macht also genau das, was jemand anderes sagt, nämlich Komponist und Dirigent. Im Orchester ist der Dirigent der Musiker, der den Klang, die Dynamik und den Ausdruck gestaltet, die anderen Leute sind, etwas überspitzt formuliert, nur die Instrumentenbediener. So ähnlich ist es auch mit dem Gitarristen, den du beschreibst. Was macht der, wenn mal etwas schief geht und die Band improvisieren muss?

    Da mische ich mich vielleicht noch kurz ein. Prinzipiell hast du damit nicht ganz Unrecht, und man ist in einem Orchester durchaus limitierter in der eigenen Freiheit als wenn man einfach in kleiner Besetzung jammed.

    Zwei Punkte würde ich da aber einwerfen um die Aussage etwas abzuschwächen:


    1. Bei 5 Leuten wenn jeder seine Stimme alleine spielt kann es funktionieren das jeder sich an sein Gefühl hält, bei 30-50 oder mehr behaupte ich, dass es in der Kartoffellliga (Hobbybereich) in der die meisten spielen (mich inklusive) da der eigene "Ausdruck" eher mehr kaputt macht, bzw. nicht mit anderen Stimmen die man vielleicht gar nicht so gut hört nicht vereinbar ist.

    Es hilft glaub ich relativ wenig wenn zB Trompete 1 und Klarinette 1 jeweils zweifach besetzt sind, und vielleicht eine Melodiepassage unisono spielen sollten, jeder aber was eigenes interpretiert. Man will eine gemeinsame Melodie hören, die im Idealfall gut harmoniert und den speziellen Soundcharakter besitzt den der Komponist erreichen wollte, nicht 4 verschiedene Interpretationen gleichzeitig. Das klingt im zweiten Fall relativ schnell relativ furchtbar. :D


    2. Speziell eingehend auf Dynamik und Ausdruck, natürlich kann man auch im Orchester hier noch eine persönliche Note hinzufügen, allerdings nicht so stark wie bei freiem Spiel das ist richtig. Aber gerade da sind Nuancen durchaus sehr wichtig, und machen schnell einen großen Unterschied (Stichwort Intonation). Des weiteren darf man beim Orchesterspiel auch nicht vergessen, das man im Klangkörper sitzt, man hört ja gar nicht was vorne dabei rauskommt (ähnlich beim Schlagzeug ;) ). Somit ist der Dirigent eigentlich essenziell um den großen Klangkörper auch wie etwas gemeinsames klingen zu lassen.


    Ich glaube ob Noten ja oder nein lässt sich pauschal nicht beantworten, es kommt wie immer darauf an was man machen will und wie viele beteiligt sind. Je mehr Mitmusiker, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit das man das mit Noten irgendwie in geordnete Bahnen bringt. Bei kleineren typischen Band Besetzungen kommt es auch sehr stark darauf an wie die Gruppe Musik schreibt. Mit den meisten Bands gibt es wenig "Gejamme". Da gibt es den Prozess vom Riff zum Arrangement, bis dahin wo ich dann meine Schlagzeugspuren schreibe. Und gerade beim Aufnehmen ist etwas Geschriebenes immer von Vorteil, allein schon um Missverständnisse auszuräumen.

    Mag ich notierte Sachen? Ja.

    Lerne ich bestehende Lieder von anderen Künstlern nach Noten am Schlagzeug? Nein (zumindest zu 95%).


    lg

    Das mit Windows XP überlese ich jetzt als IT Mensch mal, vor allem wenn das Teil noch am Internet hängt. :P

    Im Moment wird das Teil ehr nicht benutzt. Datenmäßig mach ich da nur "unwichtiges" Zeugs. Hab damit ne Zeitlang Sachen aus der WDR Mediathek geguckt... aber keine Mails oder Überweisungen etc... da sollte es für einen potenziellen Hacker doch ehr uninteressant sein denk ich.

    *hoff ich*

    Hast vermutlich nicht ganz unrecht, ich würde das Betriebssystem dennoch bald in Pension schicken. ;)



    Ah, alles klar danke für die Info. Dann ist das tatsächlich eine gute Alternative.


    Lg

    Ich möchte hier nur noch etwas aus meinen Erfahrungen ergänzen, auch wenn das von Lexikon wirklich schön zusammengefasst wurde.



    Einige können auch etwas spielen-können einem aber auch nicht sagen was sie da spielen, geschweige denn es zu Papier bringen.

    Obwohl ich ein Blasinstrument von Kndesbeinen an gelernt habe, das heißt eigentlich recht fit bin was Notenlesen betrifft, lernte ich Schlagzeug ja als komplettes Autodidakt. Blattlesen war für mich am Schlagzeug aber in den ersten Jahren quasi unmöglich, da ich mich nie damit beschäftigt habe und immer alles aus dem Gehör nachspielte.

    Vor ein zwei Jahren begann ich auch meine Schlagzeug Spuren bei den Bands zu notieren, und da war es am Anfang ein echt schwieriger Prozess von "ich weiß wie es in meinem Kopf klingt, und ich weiß was das eigentlich für eine Subdivision sein soll" zu "und wie zum Teufel schreibe ich das jetzt?". Wiederrum fällt es mir jetzt auch wieder leichter das Geschriebene schneller zu lesen, da ich die Muster schon erkennen kann und nicht erst überlegen muss was wann kommt. Der größte Unterschied für mich war wohl auch von maximal einem Ton zur gleichen Zeit, zu vier oder mehr Tönen oder Klängen zur gleichen Zeit zu erfassen. :P


    Ich glaube hier gibts kein richtig oder falsch, wichtig ist das man ans Ziel kommt. :)


    lg

    Ich hab auf 22, 14, 12, 16 alte Ddrum Redshot Drum Trigger mit einlagigen Mesh Fellen in einem Roland TD7, welches vermutlich hergestellt wurde bevor meine Eltern überhaupt an mich gedacht haben.

    Sehr einfach und Low Level: Funktioniert. Klar ists nicht perfekt, ich investier da jetzt allerdings auch nicht übertrieben viel Zeit damit. Zum Üben reichte es, mit Fehltriggern oder Aussetzern hatte ich fast keine Probleme, habe dann einfach ein wenig mit den Modul Settings herumgespielt. Das Ergebnis klingt hin und wieder dann doch angenehmer als ein Pad. Habe auf den Trommeln sogar noch echte Resonanzfelle drauf, so klingt das auch ohne Modul sogar noch ein bisschen. :D


    Die Frage ist was du erreichen willst, und ich sag nicht das mein Weg ratsam ist. Ich weiß nur das ich möglichst wenig Geld dafür ausgeben wollte, weil mich E-Drums auf lange Sicht ohnehin nicht fesseln können, auch wenns echte Kesselgrößen sind. Für mich reichts. Für viele andere vermutlich nicht.


    lg

    Ich gehe jetzt gar nicht mehr auf alle Punkte ein welche mir beim Durchlesen ins Auge gesprungen sind nur lese ich genau folgendes raus.


    Nick für dich heißt automatisch wenn ich jetzt sage ich würde eher zu einem analogen, akustischem Schlagzeug raten, wenn man das Instrument wirklich lernen möchte, das ich eine Antipathie gegen E-Schlagzeuge habe? Das stimmt aber so nicht, diese elektronischen Klangerzeuger haben genauso ihre Existenzberechtigung. Die binäre Sichtweise stimmt zwar in dieser digitalen Welt aber glücklicherweise nicht in der Musik. ;)

    Nur weil ich etwas bevorzuge heißt es nicht, dass ich etwas anderes deshalb überhaupt nicht ausstehen kann.


    PS: Eventuell könnte in amerikanischen und sonstigen Software Drumming Foren mehr passieren, weil da einfach mehr Leute sind? "Rückständig" finde ich schon ein wenig hart ausgedrückt, bin ich rückständig weil ich gerne schwarzen Kaffee trinken anstatt Pumpkin Spice Latte mit was weiß ich Sojamilch Gelumpe? Wenn ja, dann bin ich das gerne. :P

    Hi :)

    Ich verstehe was du meinst. Nach so einer langen Zeit nur Singles spielen ist es bestimmt schwierig sich wieder auf so eine neue Herangehensweise einzustellen.

    Andererseits kann es ja auch deine Stärke sein, dass du dich mit Singles so Zuhause fühlst. Ich habe schon viel zu oft gesehen, dass Drummer nach 2 Monaten bereits anfangen paradiddles zu lernen. Das ist halt völliger Quatsch. Benny Greb hat mal gesagt, Singles wirklich zu beherrschen ist das Qualitätsmerkmal eines jeden wirklich guten Drummers.

    Es sollte immer im Vordergrund stehen, was du damit überhaupt erreichen willst. Erst das Warum, dann das Wie. :)

    Hi,


    schön zusammengefasst, und du hast auch Recht damit. In der ersten Zeit kam ich ja nicht mal auf die Idee, das ich da sowas wie Rudiments verwenden könnte, da wars mir wichtiger die für den Song das richtige abzuliefern.

    Das nette Buch vom Herrn Stone habe ich auch, ich verwende es gern um das Hirn etwas aufzulockern und die Unabhängigkeit zu stärken. Am Set habe ich das Zeug noch nie eingesetzt.


    lg

    Lassen wir doch mal die Mehrheit der Metal-Fans entscheiden: wie gesagt das (von den Links) oder deine A-Produktion. Her damit, Hosen runter, ich mach 'n Poll und dann siehst du ja das Ergebnis.

    Kannst gern machen, deswegen muss ich es dennoch nicht mögen. :P :D



    Die anderen Meinungen müssen ja ihre Daseinsberechtigung haben, denn zumindest hier sind es so ziemlich alle gegen meine Meinung HYPER-LOL!!! (schon mal darüber nachgedacht?!) oder hast du hier schonmal mehrere gesehen, die mir beipflichten? <X HUST

    Ich kann mich durchaus täuschen, aber wer sagt denn es sei falsch was du sagst? Es ist nur lediglich ein Unterschied ob ich jemanden mit ungefragten Informationen dogmatisch erschlage, oder ob ich auf die gestellte Frage eingehe, mit Hinweise für Blicke über den Tellerrand. Die Informationen die du hier bereit stellst finde ich sehr wichtig für das Forum, und da sag ich mal danke falls du das hören möchtest. Nur wenn ich diese Informationen nicht suche, oder mich gerade nicht interessieren ist das für mich keine gute Antwort auf eine anders gestellte Frage.


    Kleine Analogie noch die mir gerade einfällt:

    Will ich eine Trommel kaufen frage ich vielleicht ob ich bei dieser Folie / diesem Lack vielleicht auf etwas spezielles achten soll wenn ich gehört habe, dass bei einer gewissen Temperatur die Folie / der Lack spröde wird. (Hypothese)

    Deine Antwort wäre um bei der Analogie zu bleiben dann eine Erklärung mit der Beschaffenheit der Folie / des Lackes und mit Gründen warum ein geölter Kessel besser ist. Ist sehr informativ, und sicher richtig, nur hilft mir beim Kaufentscheid nicht die Bohne und interessiert mich im Moment überhaupt nicht.


    Das drifted jetzt aber sehr in Richtung Grundsatzdiskussion ab und damit habe ich dem Ganzen nichts mehr hinzuzufügen. Auf mich wirkt das Thema immer schnell emotional, warum weiß ich nicht.


    lg

    Welche hast du denn getestet? (Du kannst ButtKicker- oder ThroneThumper-Klump nicht mit dem Output eines P&D oder Ibeam vergleichen. Das sind regelrecht (minderwertige) Äpfel und (hochwertige) Birnen. Liegt an der Funktionsweise und dem damit verbundenen Frequenzspektrum.)

    Habe ich das nicht erwähnt? Pardon, gar keine, aber ich mag den Gedanken irgendwie nicht das mein Hocker wackelt wenn ich in die BD trete. Wüsste auch nicht warum mich das wollen würde? Mir erschließt sich der Sinn einfach nicht, darum habe ich aber auch hinzugefügt das es vermutlich für manche Sinn macht.



    Mach mal mit deinem Homerecording A-Kram nach, was der Mensch hier mit ausschließlich VST-Drumsound klarkriegt (LINK + LINK), lad es hoch, und wir alle können vergleichen! Solange du das nicht machst (und nur gescheit daher redest) und deine Soundquali da ran kommt, hast du ME (zumindest für den Gesichtspunkt) sehr sehr wenig in der Hand.

    Ich finde beide Links vom Sound her recht langweilig, den ersten noch besser. Beim zweiten gefallen mir die Tom Sounds überhaupt nicht. Da kommen einfach keine Emotionen rüber.



    In einer wichtigen Sichtweise (z.B. des Musik-Konsumierenden) bleibt unterm Strich übrig: klingt's richtig geil oder eher nicht so?.

    Also gerade in der Musik würd ich weit Abstand nehmen von einer binären Sichtweise. Ich bin ja auch nicht nur Musik Konsument, ich mache ja auch Musik. Wieso gibt es dann nicht nur noch für das jeweilige Genre EInheits Sounds? Warum experimentieren wir dann überhaupt noch mit verschiedenen Klängen? Warum muss es mir gefallen wenn es deiner Meinung geil klingt?

    Obwohl ich sehr gerne Metal höre, bin ich kein großer Fan von übertrieben glatt produzierten Werken. Ich höre mir die auch nicht gerne an, weil da einfach keine Emotion geliefert wird und ich finde das langweilig. Sowas geht bei mir bei einem Ohr rein und beim anderen wieder raus. Das kann durchaus Musik sein die ich bei einem Konzert oder einer Live Aufnahme sehr gefeiert habe.


    Ich verstehe deine Herangehensweise schon, und es hat ja auch Vorteile auf gut produzierte Samples zurückgreifen zu können. Und ja, E-Drums machen in Kombination mit möglichst kleiner Latenz und guten Samplen sicher Spaß.

    Habe ich das gleiche taktile Feedback und Inspiration bei einem guten E-Drumset? Davon bin ich überzeugt: Nein.

    Habe ich Lust mich mit dem Midi Protokoll, diversen Modulen und Trigger Technologien zu beschäftigen? Das, obwohl ich durchaus in der IT arbeite und mich gerne mit solchen Dingen beschäftige, eher nicht. Ich will Musik machen und nicht an Einstellungen herumschrauben. Und so ein Setup ist sehr unwahrscheinlich einmal eingestellt und dabei belassen.


    Ich finde es ja sehr gut das du dich da reinfuchst und offenbar wirklich Know How hast, aber andere Meinungen haben genauso ihre Daseinsberechtigung, und das schöne an der Kunstform Musik ist doch, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt.


    LG

    Das sind Feinheiten die sich natürlich nicht nachbilden lassen und auch nicht all zu großen Einfluss haben, aber sie sind vorhanden und machen in Summe den unsterilen Sound eines Schlagzeugs aus. Ganz zu schweigen von der individuellen Motorik und Technik, die einen deutlichen Unterschied macht wie ein Schlagzeuger klingt am jeweils selben Setting.

    Ich würde das nochmals gesondert hervorheben, und das ist mir persönlich ungemein wichtig. Ich versuche wenn ich Schlagzeug spiele möglichst wie "ich" zu klingen, ob das nun gut oder schlecht ist, sei mal dahingestellt (eher nicht so gut würd ich behaupten :P ). Genau aus dem Grund hör ich mir eigentlich am liebsten Live Aufnahmen an, auch wenn da viel bearbeitet wird, bilde ich mir zumindest ein den Menschen rauszuhören. Genau das macht Musik für mich aus.


    lg

    Um zu mc.man's Post noch etwas hinzuzufügen, dessen Meinung ich ziemlich teile.

    Es wird keine Luft bewegt, und diese Booty Shaker Systeme finde ich einfach nur merkwürdig (auch wenns in gewissen Szenarien vielleicht Sinn macht, aber ich latsch auch immer in echte Bassdrums).

    Eine Trommel im Raum atmen hören wenn man sie anschlägt kann man nicht vergleichen mit einem perfekt produzierten Sound den man über PA und oder Kopfhörer hört- Oft inspiriert mich ja gerade ein nicht perfekter Sound, das geht für mich damit verloren.

    Am Schlimmsten sind allerdings nach wie vor die Becken. Ich habe noch kein E-Becken gespielt (diese Zildjian Gen16 mal ausgenommen, die hatte ich einerseits noch nicht unter den Stöcken und andererseits sind die ja eher eine Hybrid Lösung), welches mir das selbe wohlige, inspirierende Gefühl vermittelt wie ein schönes Stück Bronze. Bzw fühlt sich auch der Anschlag im Arm und in der Hand nie schön an, eher sogar unangenehm.


    Was ich auch nicht ganz verstehe ist deine Aussage bezüglich Mikrofonierung im Proberaum mit dem damit verbundenen Aufwand. Klar wirds nicht immer gleich oder gut klingen. Muss es das? Macht das die Musik nicht "menschlicher"? Wenn ich einen professionellen Sund möchte, warum kann ich dann nicht mit einem gut gestimmten Set (wieder etwas zu lernen, ist doch toll!) in ein Studio gehen und gemeinsam mit dem Techniker was schönes kreieren?

    Vielleicht liegt das an mir, aber wenn ich immer einen glattproduzierten Sound höre langweilt mich das schnell.


    Aber solang jeder für sich glücklich ist, ist doch alles wunderbar. :)


    lg