Welche hast du denn getestet? (Du kannst ButtKicker- oder ThroneThumper-Klump nicht mit dem Output eines P&D oder Ibeam vergleichen. Das sind regelrecht (minderwertige) Äpfel und (hochwertige) Birnen. Liegt an der Funktionsweise und dem damit verbundenen Frequenzspektrum.)
Habe ich das nicht erwähnt? Pardon, gar keine, aber ich mag den Gedanken irgendwie nicht das mein Hocker wackelt wenn ich in die BD trete. Wüsste auch nicht warum mich das wollen würde? Mir erschließt sich der Sinn einfach nicht, darum habe ich aber auch hinzugefügt das es vermutlich für manche Sinn macht.
Mach mal mit deinem Homerecording A-Kram nach, was der Mensch hier mit ausschließlich VST-Drumsound klarkriegt (LINK + LINK), lad es hoch, und wir alle können vergleichen! Solange du das nicht machst (und nur gescheit daher redest) und deine Soundquali da ran kommt, hast du ME (zumindest für den Gesichtspunkt) sehr sehr wenig in der Hand.
Ich finde beide Links vom Sound her recht langweilig, den ersten noch besser. Beim zweiten gefallen mir die Tom Sounds überhaupt nicht. Da kommen einfach keine Emotionen rüber.
In einer wichtigen Sichtweise (z.B. des Musik-Konsumierenden) bleibt unterm Strich übrig: klingt's richtig geil oder eher nicht so?.
Also gerade in der Musik würd ich weit Abstand nehmen von einer binären Sichtweise. Ich bin ja auch nicht nur Musik Konsument, ich mache ja auch Musik. Wieso gibt es dann nicht nur noch für das jeweilige Genre EInheits Sounds? Warum experimentieren wir dann überhaupt noch mit verschiedenen Klängen? Warum muss es mir gefallen wenn es deiner Meinung geil klingt?
Obwohl ich sehr gerne Metal höre, bin ich kein großer Fan von übertrieben glatt produzierten Werken. Ich höre mir die auch nicht gerne an, weil da einfach keine Emotion geliefert wird und ich finde das langweilig. Sowas geht bei mir bei einem Ohr rein und beim anderen wieder raus. Das kann durchaus Musik sein die ich bei einem Konzert oder einer Live Aufnahme sehr gefeiert habe.
Ich verstehe deine Herangehensweise schon, und es hat ja auch Vorteile auf gut produzierte Samples zurückgreifen zu können. Und ja, E-Drums machen in Kombination mit möglichst kleiner Latenz und guten Samplen sicher Spaß.
Habe ich das gleiche taktile Feedback und Inspiration bei einem guten E-Drumset? Davon bin ich überzeugt: Nein.
Habe ich Lust mich mit dem Midi Protokoll, diversen Modulen und Trigger Technologien zu beschäftigen? Das, obwohl ich durchaus in der IT arbeite und mich gerne mit solchen Dingen beschäftige, eher nicht. Ich will Musik machen und nicht an Einstellungen herumschrauben. Und so ein Setup ist sehr unwahrscheinlich einmal eingestellt und dabei belassen.
Ich finde es ja sehr gut das du dich da reinfuchst und offenbar wirklich Know How hast, aber andere Meinungen haben genauso ihre Daseinsberechtigung, und das schöne an der Kunstform Musik ist doch, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt.
LG