Beiträge von dani808

    Jede gute Musikerin wird in jeder Band überall gern genommen, egal welcher Stil, egal welches Instrument


    Das bezweifelt ich gar nicht. Die Frage ist doch eher auch, warum es letztlich weniger Frauen in Bands gibt, inwiefern die Strukturen unserer Gesellschaft dies lenken.


    . Man kann auch einfach so aus Respekt gegenüber anderen Ansichten die kritischen Kommentare hinnehmen. Gerade bei solchen gesellschaftlichen Themen ist das doch das Wichtigste. Alles andere ginge ja in Richtung Diktatur


    Kritische Kommentare sind doch ok. Herabsetzende Kommentare, die das Thema ins Lächerliche ziehen und jede sachliche Diskussion im Keim ersticken wollen sind es nicht.
    So kann man sich eben nicht mit dem Thema auseinandersetzen.


    edits

    Hmm, :| wenn man nicht am Thema interessiert ist und/oder ausser herabsetzenden Kommentaren nichts zu bieten hat, kann man sich m.M.n. gerne mal dafür entscheiden nichts zu schreiben.
    Einfach so, aus Anstand und Respekt gegenüber anderen Ansichten.
    :)

    Interessantes Thema, wenn auch leider.


    "Eine fehlende Gleichstellung entwickelt sich, auch im Jazz, bereits bei Kindern und Jugendlichen. Während an den Musikschulen insgesamt sogar mehr Mädchen als Jungen Unterricht nehmen, finden bereits weniger Mädchen und Frauen ihren Weg in die ersten Bands und Ensembles."


    Gleich am Anfang des verlinkten Artikels findet sich dieser interessante Punkt. Woran könnte das liegen?
    Kommt da die auch heute noch häufig anzutreffende geschlechterstereotype Erziehung zum tragen?
    Mädchen haben ja i.d.R. fürsorglich, lieb und nett zu sein, während Jungen ja oft gerne auch "Rowdys" sein dürfen.
    Erstere passen gut in die Musikschule, aber die "Rockband" auf die es ja dann oft hinausläuft ist eher was für Rowdys.
    Dieses Schema lässt sich in meinem Umfeld ganz gut beobachten.


    edit: Das lässt sich eventuell auch auf den Jazzbereich ausdehnen. Sind ja irgendwie auch Rowdys...

    Evtl. sollte man die Oberflächen doch eher Rauher gestalten oder lassen. Und sogar speziell Luft- und Schallverwirbelnde "Züge" einarbeiten. In Kombination mit optimierten Lüftungslöchern im Resofell.


    Ich seh's schon kommen. Eierkarton feiern ihr Revival, diesmal in der Bassdrum. ;)


    Ein grosses Danke an Oliver und m_tree für Eure Mühe. Ich habe jetzt etwas Pyramidenschaumstoff in der Bd. Das ist super, grade weil ich auch geschlossen mit Mikro innen aufnehme. :thumbup:

    Bei einem Punkt möchte ich nochmal nachhaken. Trommlas Vermutung im 2. Post ist naheliegend. Auch in Die Trommel hat ja bereits über 50 Jahre auf dem Buckel. Aufgrund des Aussehens habe ich jedoch Zweifel. Die Delaminationen von Furnierschichten die ich bisher sah - es waren erst 4 betroffene Kessel, 3 wurden repariert - waren alle sehr "sauber", d.h. die Furniere waren klar voneinander getrennt. Hier sehe ich aber eine "zerteilte" Lage und kann den Riss nicht zudrücken (mit Fingerkraft). Zudem sitzt der Verstärkungsring so fest dass ich ihn mit Fingerkraft nicht bewegen kann.
    Klar mir mangelt es an Erfahrung. Aber kann es hier tatsächlich "nur" ein sich lösender Ring sein?

    Ich nehme bei mehrschichtigen Rissen immer Furnierleim. Das ist ein spezieller Leim, der eine andere Viskosität hat


    Hallo Katchi,
    ich hatte deinen Post gestern abend übersehen. Unter Furnierleim finde ich bisher nur Grossgebinde mit PVA Dispersion bzw. Pulver zum Selbstanrühren von Harnstoffharzleim. Welchen Leim benutzt du?

    PONAL ist ein Markenname


    Du hast recht. Ponal Duo 2K PU Spachtel heisst das Zeug genau.


    Meine Erfahrung war, dass Weißleim, Holzleim nicht reicht.


    Delamination einzelner Lagen, wie das bei dir der Fall war habe ich mit Weissleim bei 3 Kesseln mit der gleichen Methode behandelt. Das Set habe ich dann ab ca. Mitte 2015 für 2.5 Jahre mehrere Stunden pro Woche im Proberaum gespielt. Das hält bis heute. K.A. warum das bei dir nicht der Fall war.

    Da löst sich der Verstärkungsring vom Kessel.


    Ich habe da so meine Zweifel. Im vierten Bild sehe ich die innere Lage zum Teil am Ring und zum Teil an der vorletzten Lage haften. Kann so ein Ring beim "arbeiten" diese "zerreissen"?
    Der Riss lässt sich nicht mit den Fingern zudrücken, habe ich gerade festgestellt. ?(


    Ich würde den Verstärkungsring noch etwas weiter ablösen


    Der sitzt ziemlich fest. Mit den Fingern bewegt sich da nichts.

    Hallo zusammen,


    ich habe einen Riss an einer Bassdrum entdeckt. Mein erster Gedanke war Holzleim etwas zu verdünnen und mit einer Spritze den Riss damit zu füllen, anschliessend mit Schraubzwingen zu fixieren.
    Das hat bei Delaminationen anderer Kessel gut funktioniert. Die hatten aber keine Verstärkungsringe. Bei diesem Riss sieht es auch eher nach einer grossen Krafteinwirkung aus.
    Darum möchte sicherheitshalber nachfragen, ob meine Vorgehensweise in diesem Fall sinnvoll ist. Sollte ich noch etwas beachten?
    Weitere Auffälligkeiten ausser dem Riss auf den Bildern konnte ich keine feststellen.


    Grüsse


    Danke Drumstudio1, "Decca" brachte mich tatsächlich etwas weiter. Allerdings ist unter dem Namen auch nicht wirklich viel zu finden. Hauptsächlich Vermutungen in Bezug auf japanische OEM Hersteller. Nachdem ich dann nochmal die Kataloge der üblichen Verdächtigen gesichtet habe, wurde ich bei Pearl fündig bezüglich einiger Hardwaredetails, wie Strainer und Lugs. Der Strainer passt, bei den Lugs bin ich nicht ganz sicher.


    strainer
    lugs


    Dein pädagogischer Ansatz ist gut gemeint und geht in die richtige Richtung.
    Versuch das aber bitte mal aus meiner Position zu sehen. Keine Ahnung, davon reichlich. Wahrscheinlich bekomme ich nicht mal 20 Marken zusammen. Und die sind dann meist nicht so alt wie mein Vater. ;)
    Auf der Suche nach Decca fand ich einen Thread in einem US-Forum in welchem einige hundert Markennamen aufgelistet waren. Decca war darunter, Pioneer nicht.
    Aus dieser Vielzahl von möglichen Badges jene herauszupicken die Gemeinsamkeiten aufweisen, stelle ich mir fast unmöglich vor. Beim nächsten ähnlichen Badge werde ich die Details eventuell wiedererkennen und mich an Decca erinnern.


    Danke & Gruss

    Moin,


    zusammen mit den Zimbeln gabs u.a. auch eine Snare. Sie trägt eine "Pioneer" Plakette. Dazu fand ich gar nichts. Lediglich eine Ludwig Pioneer Snare. Da liegt der Verdacht nahe, dass sich ein Billighersteller/Vertrieb das zu Nutze machen wollte.
    Vielleicht hat ja jemand davon gehört und weiss mehr dazu.
    Ich vermute, dass die Snare bereits viele Jahre auf dem Buckel hat. Dies, weil sie zusammen mit den oben genannten Becken, einem Lyra (Star Drums) Set inkl. div. Hardware wie sie im 66er Star Drums Katalog abgebildet ist und einem Avedis Ride mit 60er Small Stamp verkauf wurde.

    Grüsse

    Bei den Pads kann ich dir nicht helfen. Kenne zwar unterschiedlich laute, wie laut es bei einer Orchesterprobe ist/sein darf weiss ich jedoch nicht.
    Mein Lehrer riet mir wiederholt dazu auf einem Kissen Doubles zu üben. Gerade wegen dem nichtvorhandem Rebound. Man muss mehr auf seine Hand/Fingertechnik achten und die Muskulatur mehr arbeiten lassen. Falls du kein geeignetets Pad findest...

    Moin,
    ich möchte das mal aufgreifen. Mir, bzw einer Lyra Snare fehlt der auch der Hebel dieses Strainers. Wenn den jemand original rumliegen hat wäre ich ein dankbarer Abnehmer.
    Eine Detailaufnahme die die Befestigung des Originals zeigt, würde mir auch helfen. edit Ich würde dann versuchen den Hebel so nah wie möglich dem Original nachzuempfinden.


    Grüsse

    Du meinst wegen den ausgeprägten Kuppen? Besser zu greifen? Das kann gut sein. Das erklärt auch die vielen Dellen am Rand.
    Ich meine mich zu erinnern, dass ich irgendwann mal Bilder von so Uraltkram sah. Da waren einige so seltsam geformter Becken zu sehen.
    Ich frage lieber mal nach bevor ich die Teile meinem Sechsjährigen überlasse. Er ist ganz scharf auf die Dinger.
    Ich will ja nicht den immerwährenden Zorn der Sammler auf mich ziehen, wenn ich damit einen kulturhistorischen Frevel begehe. :D