Beiträge von dani808

    Sali zäme,


    wir suchen eine Cloudlösung für unsere Bandsachen. Projekte, Ideen und Probenmitschnitte zur Verfügung stellen und austauschen.Es sollten also alle Beteiligten Schreib- und Lesezugriff haben. Ein integrierter Player für Audiofiles wäre nicht schlecht.
    Und betriebssystemunabhängig sollte es auch sein. Und nicht zu wenig Speicherplatz. Und gratis.
    Was nutzt ihr so?


    Grüsse

    Zitat

    Es ist simples "Bum-Tschack-Bu-Bum-Tschack"-Getrommele, was eigentlich auch jeder Amateur-Drummer drauf hat. Die Fills sind auch simple Amateur-Drummer-Fills.


    Wenn's mal so wäre. :D
    Btw: Ich finde es ein wenig pietätlos.
    Könnte man auch an anderer Stelle diskutieren. Muss man aber nicht. ;)

    Hallo zusammen,


    ich bin gerade dabei eine Slingerland Soundking COB wieder in einen spielbaren Zustand zu bekommen. Es fehlt leider die "Schnurumlenkstange" am Strainer Butt End. Siehe Anhang.
    Die Frage ist nun wie das Teil befestigt ist? Schrauben sind auf den Bildern keine zu erkennen. Sitzt das Teil fest oder ist es drehbar?


    Grüsse




    BTW: Ist dieses Subforum das richtige für derartige Anfragen? So wirklich zu zeigen gibts ja hier noch nichts...

    Übrigens: Es waren alle angesprochen, sich am Schlagzeug ausprobieren zu dürfen.
    Und wer hats gemacht?
    Nur Jungs.


    Woran könnte das deiner Meinung nach liegen? Betraf das nur das Schlagzeug oder alle Instrumente?



    Ich denke ja, dass das traditionelle Frauenbild wie wir es kennen und auch heute noch oft weitergeben, ein wichtiger Grund ist warum Mädchen einen Weg vorgespurt bekommen der letztlich zu einer zusätzlichen Ungleichverteilung der Geschlechterverhältnisse in vielen Lebensbereichen führt. Das gilt ebenso für Jungs. Ich hatte dies weiter vorne ja bereits angedeutet.
    Ein Mädchen hat eher lieb, nett, fürsorglich, bescheiden und zurückhaltend aufzutreten, während der Junge auch laut, offensiv, dominant sein darf, nach vorne preschen soll um sich zu nehmen was ihm beliebt.
    Das habe ich jetzt etwas überspitzt und undifferenziert ausgedrückt, m.M.n. trifft dies heute immer noch im G&G zu.


    Aus dieser Sozialisation dann irgendwann auszubrechen ist nicht einfach. Das kann sicher jede und jeder nachvollziehen, die in ihrem Leben mal eine grosse Änderung von Denk- und Verhaltensmustern vollzogen hat oder vollziehen wollte.
    Da hilft es auch nur bedingt dass den Frauen in unserer Gesellschaft heute theoretisch alle Türen offenstehen. Das tun sie zwar weitgehend, ein (m.M.n. zu) grosser Teil der Frauen denkt jedoch gar nicht erst daran sie zu durchschreiten.

    Wiewohl man sich ja die Frage stellen müsste, wie die böse Gesellschaft diese Barrieren gegen Frauen errichten kann, wenn 50 % der Gesellschaft ja selber Frauen sind.


    Geschlechtsbezogene Diskriminierung ist also nicht möglich wenn die Geschlechterverteilung der Gesellschaft ausgeglichen ist?

    Im vorliegenden Beispiel ist ja der beklagenswerte Zustand die geringe Zahl an Jazz-Musikerinnen.


    Ja, da richten Leute mit Spezialinteressen (Jazz) den Fokus eben darauf. Ich glaube aber auch das klar ist, dass es dabei nicht nur um Jazz oder Musik allgm. geht, sondern um alle gesellschaftlichen Aspekte.


    Im vorliegenden Beispiel ist ja der beklagenswerte Zustand die geringe Zahl an Jazz-Musikerinnen. Durch die paritätische Besetzung irgendwelcher Jazz-Räte, die gendergerechte Jazzer-Sprache (das Kontrabass*Innen oder wie??) oder Quoten in Orchestern erreicht man da nichts. Oder stehen dutzende Jazzerinnen umsonst bei Orchester-Auditions an, weil immer die Männer den Job kriegen? Das sind Lösungen, die am Problem vorbei gehen.


    Darum geht es doch nicht. Und das weisst du sicherlich auch. Die Frage ist doch, warum Frauen diesen (und auch andere) Weg so viel seltener einschlagen. Das dies ausschliesslich biologisch begründet werden kann glaubt doch hier keiner, oder?
    Ursachen gibt es mehrere. Den meisten "genderinteressierten" (doofes Wort) geht es doch um die kulturellen Aspekte. Und die sind nun mal nicht in Stein gemeisselt.


    Diese kulturellen Einflüsse sind es doch genauso die auch Männer benachteiligen. Zum Beispiel in pädagogischen Berufen. Da wird man(n) auch mal schräg angeschaut wenn man sagt man ist Kindergärtner. Oder der Stammtisch unterstellt gleich mal Pädophilie.
    Auch das ist Ausdruck dessen, was die "links-grün versifften Gendergutmenschen" bekämpfen. Bitte entschuldige das kursive Wortgebilde. In derartigen Diskussionen ist das oft eine der ersten Herabwürdigungen die man sich um die Ohren wirft.


    Edit: Gleichstellung heisst ja das alle Geschlechter unabhängig vom Geschlecht angesehen werden. Auch bei Militärdienst, der Rechtslage bezüglich Elternschaft usw. Ja, es gibt Punkte bei denen das keinen Sinn macht - gratis Schwangerschaftsuntersuchungen z.B.. Daran sollte man sich auch nicht aufhängen. Das ist nur Korinthenkackerei.
    Und ja, einige schiessen deutlich übers Ziel hinaus. Denen geht es nicht um Gleichstellung sondern um die Umkehrung des Status Quo - matriachalische Strukturen. Keine Ahnung was solche Menschen antreibt. Rachegelüste vielleicht... ;)

    Ich finde ja, dass das auch in Stück weit in der Verantwortung der Lesenden liegt. Mir z.B. kam nicht als erstes in den Sinn, dass so etwas in D häufiger passiert als in CH.
    Dabei bin ich doch sowas von durchschnittlich ;)


    Schönes Beispiel für den unreflektierten Umgang mit Zahlen. Bei der Formulierung denkt erst mal jeder, die Deutschen seien deutlich gewalttätiger als die Schweizer, obwohl es de facto genau andersrum ist.


    Ähm, nein. Dass das Bevölkerungsverhältnis ca. 1/10 beträgt ist dem durchschnittlichen WOZ Leser bekannt. Somit kann man diese Zahlen auch richtig einordnen.

    Würdest du zustimmen, dass Chancengleichheit etwas anderes ist als paritätische Besetzung oder Quote?


    Ich stimme deiner Aussage zu. Quoten sind kein schönes Mittel. Ich denke die meisten sehen das auch so. Da die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten jedoch nur sehr schleppend voranging,
    scheint es geeignet, Quoten/Zwänge als Ultimo Ratio anzuwenden um damit mittelfristig die bestehenden Strukturen zu öffnen. Den Katalysator im Auto haben sich die wenigsten freiwillig "eingebaut". Zum Beispiel.


    Ob dies langfristig dazu führt, dass Frauen und Männer die gleichen Steine (nicht die biogischen, sondern kollektive kulturelle) im Weg liegen haben wird sich zeigen. Am Ende sind es doch auch weitere Faktoren die
    eine Rolle spielen und hier auch bereits genannt wurden.
    Wenn man jedoch am Status Quo festhält wird es bleiben wie es ist.

    Zitat

    Noch immer verdienen Frauen in der Schweiz im Schnitt zwanzig Prozent weniger – und leisten zusätzlich weit mehr schlecht oder gar nicht bezahlte Care-Arbeit, die kaum anerkannt wird.
    Wer all dies in Kauf nimmt und genügend Ellbogen, Ehrgeiz und Ignoranz an den Tag legt, darf – als «Karrierefrau» – zwar womöglich in männlich dominierte Sphären vordringen.
    Nur: Es herrschen halt noch immer die patriarchalen Spielregeln.


    Quelle: auch wieder WOZ - morgen ist ja Frauentag ;)

    Wer heute meint dass Chancengleichheit besteht, hat Angst etwas zu verlieren.


    Aber es geht auch anders. In einigen Bereichen sind die Chancen von Frauen höher.

    Zitat

    In der Schweiz wird alle zwei Wochen eine Frau von ihrem (Ex-)Partner umgebracht, in Deutschland jeden zweiten Tag.
    Sexualisierte Gewalt ist an der Tagesordnung. Derweil werden in der Werbung Frauen unaufhörlich zu Sexobjekten degradiert.


    Quelle: WOZ vom 07.03.2019

    Jede gute Musikerin wird in jeder Band überall gern genommen, egal welcher Stil, egal welches Instrument


    Das bezweifelt ich gar nicht. Die Frage ist doch eher auch, warum es letztlich weniger Frauen in Bands gibt, inwiefern die Strukturen unserer Gesellschaft dies lenken.


    . Man kann auch einfach so aus Respekt gegenüber anderen Ansichten die kritischen Kommentare hinnehmen. Gerade bei solchen gesellschaftlichen Themen ist das doch das Wichtigste. Alles andere ginge ja in Richtung Diktatur


    Kritische Kommentare sind doch ok. Herabsetzende Kommentare, die das Thema ins Lächerliche ziehen und jede sachliche Diskussion im Keim ersticken wollen sind es nicht.
    So kann man sich eben nicht mit dem Thema auseinandersetzen.


    edits

    Hmm, :| wenn man nicht am Thema interessiert ist und/oder ausser herabsetzenden Kommentaren nichts zu bieten hat, kann man sich m.M.n. gerne mal dafür entscheiden nichts zu schreiben.
    Einfach so, aus Anstand und Respekt gegenüber anderen Ansichten.
    :)

    Interessantes Thema, wenn auch leider.


    "Eine fehlende Gleichstellung entwickelt sich, auch im Jazz, bereits bei Kindern und Jugendlichen. Während an den Musikschulen insgesamt sogar mehr Mädchen als Jungen Unterricht nehmen, finden bereits weniger Mädchen und Frauen ihren Weg in die ersten Bands und Ensembles."


    Gleich am Anfang des verlinkten Artikels findet sich dieser interessante Punkt. Woran könnte das liegen?
    Kommt da die auch heute noch häufig anzutreffende geschlechterstereotype Erziehung zum tragen?
    Mädchen haben ja i.d.R. fürsorglich, lieb und nett zu sein, während Jungen ja oft gerne auch "Rowdys" sein dürfen.
    Erstere passen gut in die Musikschule, aber die "Rockband" auf die es ja dann oft hinausläuft ist eher was für Rowdys.
    Dieses Schema lässt sich in meinem Umfeld ganz gut beobachten.


    edit: Das lässt sich eventuell auch auf den Jazzbereich ausdehnen. Sind ja irgendwie auch Rowdys...

    Evtl. sollte man die Oberflächen doch eher Rauher gestalten oder lassen. Und sogar speziell Luft- und Schallverwirbelnde "Züge" einarbeiten. In Kombination mit optimierten Lüftungslöchern im Resofell.


    Ich seh's schon kommen. Eierkarton feiern ihr Revival, diesmal in der Bassdrum. ;)


    Ein grosses Danke an Oliver und m_tree für Eure Mühe. Ich habe jetzt etwas Pyramidenschaumstoff in der Bd. Das ist super, grade weil ich auch geschlossen mit Mikro innen aufnehme. :thumbup: