Beiträge von dani808

    Ja, verstehe ich. Wäre es mir auch nicht wert. Vielleicht kannst du ja ein passenderes Mic leihen. Oder das AKG reversibel in seiner Richtcharakteristik manipulieren. Aber da sollen sich mal besser die Mikrofonfachleute zu äussern. Der Frequenzgang sollte natürlich auch berücksichtigt werden.

    Die Richtcharakteristik. Schau die mal die Polardiagramme von Nieren- und Kugelcharakteristk an dann kannst du dir vorstellen, dass deine Messung doch sehr weit vom realen Zustand abweicht. Eine Kugel ist zwar auch nur eine Annäherung aber schon näher dran. Ideal wäre ein Kunstkopfmikrofon. Die sind aber sehr teuer. Der Schall kommt ja aus allen Richtungen, gerade im Auto sind Direkt- und Reflektionsschall sehr nahe beieinander. Dein Messgerät sollte dies m.M.n. berücksichtigen. Man kann dies sicher auch mit 'ne Niere machen, ich finde aber auch, dass, wenn man sich schon die Mühe des Einmessens macht, man dann auch ein passendes Messgerät nutzen sollte. Sonst tun es auch die eigenen Ohren.

    Sorry für die Penetranz. Was ich zum Ausdruck bringen möchte ist, dass es sich lohnt einige Tage (oder auch länger) zu recherchieren, um sich klar zu werden was man (vorerst) will, sich einen Überblick über gängige Möglichkeiten zu verschaffen, herauszufinden bzw. abzuschätzen, was für einen selbst der gangbarste Weg sein könnte. Das kann viel Geld, Zeit und Nerven sparen. Das ist zumindest meine Erfahrung.
    Diverse Schnellschüsse und Billiglösungen haben sich bei mir oft als wenig nachhaltig erwiesen. Aber es gibt auch Ausnahmen.

    Ob so ein 2-Kanal Interface die richtige Wahl ist? Dann fallen Stützmics für Bassdrum und/oder Snare schon mal aus. Mit guten Mics und toll klingendem Raum gehts auch mit 2 Mics, z.B. mit der Recordermantechnik. Aber dann kosten geeignete Mics schon erheblich mehr, so die gängige Meinung .
    Ist aber auch alles eine Frage des Anspruchs. Man kann sein Set auch nur mit einem Handyrecorder aufnehmen, falls es nur um Mitschnitte zur Kontrolle des Spiels geht.
    Wenn das einmessen der Hifianlage mit (ungeeignetem Mic :P )jetzt aber unbedingt im Vordergrund steht, dann tut's auch der oben verlinkte Adapter. Also der mit Phantomspeisung. Nicht der weiter oben genannte, dessen Produktbeschreibung "zum Anschluss eines dynamischen oder batteriegespeisten Kondensator-Mikrofons an den Computer" beinhaltet. ;)

    Das Einmessen der Autohifi-Anlage soll ein einmaliger Fall bleiben, daher wenn's irgendwie geht, möglichst keine Nebenkosten. Haupteinsatzzweck anschließend die Schlagzeugmikrofonie.


    Kann ich nachvollziehen. Aber vielleicht möchtest du auch mal die Akustik deines Proberaumes verbessern bzw. objektiv bewerten. Und des nächsten auch.
    Wer weiss was da noch kommt. Die Resonanzfrequenz eines Helmholtzresonators bestimmen? Ok, das geht auch mit einem vor einem Loch positionierten Zigarettenpapier.;)
    Preisgünstige Vertreter (bei den Messmikrofonen) unter 50 EUR werden in einschlägigen (Hobby)Foren i.R. als tauglich erachtet. Und als Raummic oder auch für die Wurst (Maximalpegel beachten!) sind die Teile auch brauchbar.
    Wenn du deine Hifi Anlage einmessen willst, scheint dir der Sound ja schon einigermassen wichtig zu sein. Aber letzten Endes musst du das wissen. Ich möchte dir da nicht reinreden.
    War nur so ein Gedanke. Ich konnte am Anfang, und auch jetzt noch, nicht sehen was bei dem Thema für ein Rattenschwanz dranhängt. Je mehr man lernt umso mehr weiss man wie wenig man weiss. ;)


    edit

    Ist ein Mic mit Kugelcharakeristik für das Einmessen der Hifi-Anlage nicht die bessere Wahl?
    Die Niere nimmt ja aus einer Richtung mehr Pegel auf was dem Gedanken des Einmessens ja zuwideräuft.
    Ansonsten gibt es noch viele weitere Punkte zum Recording, bzw. Equipment zu beachten. edit: Man kann da auch viel Geld verbrennen. Und viele Wege führen nach Rom...
    Vielleicht hilft das für einen ersten Überblick.. Und für die Anschlussfragen gibt es hier viele kompetente Leute. :)

    da der einfach sofort zerrt


    Da hast du absolut recht. Das kommt noch dazu. Beim K240 war das für mein Empfinden immer etwas grenzwertig und den K702 nutze ich nur zuhause. Da ist das eine andere Situation, in Bezug auf die Lautstärke.

    Ja das ist so. Mit meinen AKG K240 (55 Ohm) und K702 (62 Ohm) geht direkt am Smartphone nicht genug um halbwegs augewogene Lautstärkeverhältnisse gegenüber dem Getrommel hinzukriegen. Die brauchen dann einen Verstärker.
    Bei den Shure SE215 (17 Ohm) gehts auch ohne. Aber die dämpfen das Schlagzeug auch noch erheblich stärker.

    Zitat

    Samplebasierte VSTi haben keine Latenz, ebenso verhält es sich beim modeling.


    Ist das so? Ich frage, weil ich bisher davon ausging, dass jedes digitale System latenzbehaftet ist, bzw. funktionsbedingt sein muss.

    Irgendwann auch Dich


    Ok, ich gestehe. American IV und V von Cash stehen bereits seit einiger Zeit in meinem Plattenregal. Aber so richtig Country ist "Johnny Cash 2.0" ja nicht, glaube ich.
    Aber zum Thema.
    Ist es denn nicht so, dass das im Startpost zitierte nicht auch bei vielen anderen Musikstilen vorkommt? Meist zurückhaltendes, songdienliches Drumming anstelle "Kasperletheater" am Set.
    Ist das im Country so viel stärker ausgeprägt (ich kenne mich damit überhaupt nicht aus)?
    Hat der Nachwuchs vielleicht nur keinen Bock auf Country? Mal ganz provokant gefragt.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass da der Nachwuchs knapp werden könnte. Wir leben ja auch in einer Zeit , in der Selbstdarstellung schon als Tugend gilt. Gereration Instagramm und so.
    Lieber Youtube Playalongtrommler auf Klickjagd als in der Ecke hocken und keine Aufmerksamkeit bekommen.
    Aber wen interessiert schon Country :D

    N'abig,


    bei mir sieht's eigentlich immer so aus, dass das obere und das untere Becken der Hihat nicht exakt übereinander liegen. Egal welche Becken, auf verschiedenen Ständern. Irgendwann hab ich aufgehört mir darüber den Kopf zu zerbrechen und angefangen nicht auf die Kante zu schlagen. :)

    Hmm, ruhig hier, muss mal einer füttern... 8o
    The True Loves

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    Ab 27:05, "The Derp" 8)

    Ist der Beater dann nicht wie ein Wunderbaum mit Wedevirzich Geruch? Ich hätte ja einen anderen Patch oder gar keinen genommen. ;)
    Und wird der Beater dadurch zu Sondermüll?

    Moin,
    ich hänge das hier mal an. Die Ausgangslage entspricht der im Startpost. Gibt es eine Alternative zum recht teuren Boss DB-90? Ein kleiner Drumcomputer würde es ja auch tun, ein reines Metronom mit Midi In wäre mir aber lieber.
    Beim T konnte ich nur das Boss finden. Kennt jemand andere synchronisierbare Metronome? Es muss Slave-fähig sein denn der Looper kann nur Master sein.


    Grüsse