Beiträge von dani808

    Hallo zusammen,


    ich musste feststellen das die Overheadmiks an meinem Proberaumset viel Trittschall auffangen.
    Jetzt stellt sich mir die Frage wie ich das am besten (preiswert) lösen kann.
    Mein erster Gedanke war, die Füsse des Ständers in Schaumstoffbälle zu stecken. Beim Floortom funktioniert das ja auch.
    Allerdings habe ich Zweifel in Bezug auf die Standfestigkeit. Der Schwerpunkt ist ja höher als beim Tom.
    Sind euch weitere Möglichkeiten bekannt? Gibt es spezielle Mikklemmen mit entkoppelnden Eigenschaften? Beim Big T habe ich nichts in der Richtung entdecken können.
    Gibt es Spinnen für "dünne" Mikrofone?


    Derzeit sind die beiden OHs mittels Standardklemmen auf einer Stereoschiene K&M 23550 an einem Mikständer befestigt.


    Grüsse

    Hallo zusammen,


    hat jemand einen heissen Tip was für ein Sonor (?) Set auf dem angehängten Bild zu sehen sein könnte. Welche Serie? Welches Jahrzehnt? Das würde sicher schon reichen um in alten Katalogen mehr Infos zu finden.
    Sorry für das miese Bild. Ein besseres steht mir leider nicht zur Verfügung.


    Grüsse

    Du hast dich mit dem Thema Typografie nicht wirklich befasst, oder?
    tststs


    Das hast du richtig erkannt. Aber wieso nicht dazulernen? Da du dich ja scheinbar damit auskennst,
    könntest du ja darlegen warum das keine Möglichkeit sein soll, anstatt hier provokativ zu zischeln. ;)
    Wo kommen denn die vielen freien Fonts her?
    Machst du das beruflich?


    Grüsse

    Moin, ich würde Resofelle nicht gleich verteufeln. Das "Gesamte" ist entscheidend. Vielleicht war die Kombination deiner Felle (Fellspannung) nur ungünstig. Auch in Bezug auf die klanglichen Eigenschaften des Raums. Und ohne Reso, mit neu gespannten Schlagfell hast du es jetzt zufällig besser getroffen.
    Ich habe auch einiges probiert. Meist war das Ergebnis so lala. Auch die Kombination von PS3 Fiberskin als Reso (ohne Loch) und PS3 clear als Schlagfell brachte nicht auf Anhieb das was ich mir wünschte. Dann las ich hier im Forum, dass es sinnvoll sei das Reso höher zu stimmen. Probiert. Besser.
    Später las ich auch hier, dass man die Trommel auf den Raum stimmen könne (Raummoden). Hab dann die BD nahe der 2. Längsmode (ca. 50 Hz) gestimmt. Da das Set auch an einer Stelle mit Druckmaximum steht macht es an der Fahrerposition richtig fett bumms. Mein Gitarrist steht auch günstig, und so sind alle zufrieden. ☺
    Ein bisschen Dämpfung in der BD - Babydecke berührt beide Felle, Heel up und down, Beater bleibt nicht im Fell. Es klingt und bummst.



    Grüsse

    Zitat

    ...Das Set hat sich mit Kopfhörern wahnsinnig gut angehört, weil alle Höhen eliminiert waren. Mir ist das erst so richtig aufgefallen, nachdem ich dann wieder ohne Kopfhörer gespielt habe. Sollte ich da mal alles nachstimmen oder wie soll ich das am besten angehen, damit der Sound auch "oben ohne" super passt?


    Die Erfahrung habe ich auch gemacht. Mich mit dem Stimmen zu befassen half, wie du schon richtig erkannt hast. Für mich ist das bisher ein langer Weg, aber man kommt nicht darum rum.
    Es können aber auch noch (frühe) Reflektionen (von höherfrequenten Signalen) eine Rolle spielen.
    Sinnvoll ist es m.M.n., herauszufinden was doof klingt. Die Becken kann man ja nicht stimmen... ;)


    Grüsse

    Moin,


    jetzt habt ihr mich neugierig gemacht. Da ich in den verlinkten Katalogen und hier nichts dazu finden konnte, ausser das die Kessel aus Birke sind, habe ich das 12 Tom in Super Mahogany mal fotografiert. Vielleicht sieht jemand was darauf. Ich nicht. Habe auch keine Ahnung von Holz.



    Grüsse

    Moin,


    bin zwar kein alter Hase möchte dennoch meine Eindrücke dazu preisgeben.
    Ich habe auf einem akustischen Schlagzeug angefangen, bin dann nach ca. einem 4tel Jahr auf E-Drums umgestiegen. Das war 5x so teuer wie deine Preisvorstellung oben.
    Echte Kessel mit Meshheads, Roland Becken und TD-9. Wie schon erwähnt ist die Trittschallproblematik nicht zu vernachlässigen. Es gab wiederholt Reklamationen von
    verschiedenen Nachbarn in verschiedenen Häusern. Was mich am elektrischen Set aber am meisten störte war:
    • Das Anschlagsgefühl, das akustische Feedback (toktok) und die stark eingeschränkten Ausdrucksmöglichkeiten (Klangvariation) der Hi Hat
    • die stark eingeschränkten Ausdrucksmöglichkeiten der Snare (selbst als Anfänger)
    • ich konnte/wollte nur mit Kopfhörern spielen da ich es als sehr störend empfand wenn der Klang nicht von der Trommel/Becken kam sondern aus einem Lautsprecher (räumliche Ortung), mit KH wars ok
    • ohne Strom kein Ton ;)
    • teuer
    Aber es gibt auch positives:
    • man muss nicht stimmen lernen ;) (der Erkenntnisgewinn wenn man es doch tut ist aber durchaus befriedigend)
    • die Möglichkeit, einfach elektronische Sounds zu nutzen (Synthesizer, Drumcomputer, Samples) – eine Frage des musikalischen Kontexts
    • das Aufnehmen ist super simpel im Vergleich zur Mikrofonierung eines akustischen Sets


    Ich spiele nun fast ausschliesslich am „A-Set“ und will es auch nicht anders. Das „E-Set“ ist noch vorhanden, zur Zeit im Kinderzimmer aufgebaut und ich werde es auch behalten. Eventuell habe ich ja mal
    eine passende Wohnung um damit in dieser üben zu können. Der Proberaum ist nicht immer erreichbar und das Übungspad nicht für alle Übungen geeignet.
    Welche Punkte für dich eine Rolle spielen kannst nur du herausfinden. Ein gebraucht gekauftes Schlagzeug lässt sich i.d.R. bei Meinungsänderung mit wenig Verlust wiederverkaufen.
    Wohin soll dich deine musikalische Reise im Moment führen? Die Antwort würde ich in die Entscheidung mit einbeziehen.


    Grüsse,
    Dani

    Danke für eure Inputs. Welche Distribution es wird ist noch offen. Vermutlich ein Ubuntu. Der Einfachheit halber und weil zwei Mitbenutzer Mac User sind.
    Opensong könnte was sein. Ich benutze zwar ungern Fremdquellen aber in dem Fall hat sicher der Herr ein Auge drauf ;) Ich werds mal genauer anschauen.
    Tuxguitar ist nett, ist aber nicht das richtige.
    Am besten ist wenn ich eigene Dokumente (pdf) einbinden kann. Seitenblättern per Pedal wäre auch nett.
    Wie Mobilesheets aber für gängige Linuxumgebungen.


    Grüsse :)