Beiträge von dani808

    Hallo zusammen,


    ich möchte in den kommenden Wochen unseren Proberaum mal mit Room EQ Wizard anschauen.
    Vor Jahren habe ich das mal in einem anderen Raum gemacht. Das war aber ein Einzelarbeitsplatz für elektronische Musik. Die Vorgehensweise für die Situation war entsprechend einfach.
    Die jetzige Situation ist viel komplexer. Mehrere Klangquellen und Hörplätze müssen mit einbezogen werden.
    Wie gehe ich da am besten vor? An jedem Hörplatz messen? Für jeden Ort einer Klangquelle? Das würde ja sehr aufwendig. Zig Messungen, Lausprecher hin und her schleppen usw. Und ausgewertet werden müssen die Daten ja auch noch.
    Erschwerend kommt hinzu, dass 2 Parteien (in der Regel je 2 Mitglieder) den Raum nutzen und jeder sein eigenes Gerät im Raum hat.
    Es sollte ja für alle passen falls daraus Massnahmen erfolgen.
    Was wäre eine sinnvolle Vorgehensweise?


    Grüsse

    Außerdem bleibt man in Übung was die eigene Dynamikkontrolle am Schlagzeug angeht (weil man schon mal gut spielen muss und nicht "einfach" ein gutes Ergebnis zusammenmixen kann).
    Außerdem bleibt die Verbindung von dir zu deinem Instrument viel direkter ohne den Umweg über ein (in gewisser Weise manipulatives) Mikro/Mischpult-Setup.


    Die Sichtweise habe ich auch. Vor allem wegen der Dynamik. Auch die räumliche Darstellung ist schwerer in den Griff zu bekommen. Mich nervt es z.B. schon, wenn der Klang seinen Ursprung anscheinend 30 cm neben dem Erzeuger hat
    Mit Gehörschutz klingt mein Set auch besser ;) Aber ich arbeite daran...

    wo der Schlagzeug Beat / Rhythmus vorgegeben wird und sobald das eigentliche Lied los geht, kann man mit dem Schlagzeug selber mitspielen


    Hi, meinst du mit "...Schlagzeug Beat / Rhythmus vorgegeben wird..." ein Klick als Einzähler? Oder doch so, dass tatsächlich der zu spielende Rhythmus "vorgespielt" wird?


    Vom ersteren gibt es jede Menge.


    Hier eine mögliche Auswahl


    Bei Streaminganbietern gibt es unter den Suchbegriffen sehr viel zu entdecken.


    Dazu gibt es die Möglichkeit Playalongs zu kaufen.
    Ich selber habe mir mal Groove Essentials von Tommy Igoe zugelegt. Sehr empfehlenswert.
    Mit der Forumssuche, besser mit Suchmaschine und site-Operator, findest du hier im Forum auch einiges.


    Gruss

    EIn dickes Danke auch noch an Oliver und m_tree. Toll dass ihr das spontan am konkreten Beispiel demonstriert und ausgewertet habt.
    Der Sound mit Standardklemme entspricht ganz gut dem, den ich bei mir höre.

    Hallo MS-SPO,


    erstmal danke für deine ausführlichen und anschaulichen Erläuterungen.
    Mit "Lage der Frequenzüberhöhungen zueinander" meintest du demnach die Lage der Resonanzfrequenzen (in dem Fall von Boden und Ständer/Mik Kombi) zueinander?

    Ich würde die Overheads etwas weiter links aufstellen. So wie auf dem Bild wird es nicht besonders ausgewogen klingen. Mal von einer mittigen Snare abgesehen. Aber bei zusätzlicher Nahmikrofonierung spielt das keine so große Rolle mehr.


    Du hattest im Startpost noch was von Schaumstoffbällen erzählt, aber Bedenken wegen der Standfestigkeit. Letzteres ist aber ganz einfach: Eins der drei Stativbeine sollte in Richtung Galgen zeigen. Ist wie bei Beckenstativen auch.



    Tatsächlich steht der Ständer jetzt etwas weiter links, und auch die Füsse sind besser zum Galgen positioniert. Reichte bei erwähnten Schaumstofftest aber nicht um mich zu überzeugen.

    Ich habe mal in einem „Studio“ gesehen, dass dort ein Stativ an der Decke montiert war. Ggf. könnte man auch von der Decke abhängen... Allerdings dürfte das einige Fummelei werden, bis das Array richtig aufgehängt ist.


    Passende Spinnen wären sicher einfacher... Welchen Durchmesser haben die D190er am Schaft? Und mit welcher Stereoanordnung arbeitest Du auf der Schiene?


    Die Miks von der Decke hängen zu lassen kam mir tatsächlich auch in den Sinn. Aber ja, die Fummelei bis es dann passt...
    Der Durchmesser beträgt etwa 20 mm. Müsste ich mal messen. Im Datenblatt fand ich keine Infos. Die Anordnung kannst du hier sehen.
    Damit habe ich die besten Ergebnisse in Bezug auf das Stereobild erzielt. Irgendwo zwischen ORTF und EBS.



    Aber ich nehme an, dass so ein Bereich nicht vorhanden ist.


    Ja das ist so.


    Oft ist es besser, die Aufstellung von folgenden Kriterien abhängig zu machen: Set Aufbau, Raumhöhe / Raumgröße und insbesondere dem gewünschten Klangergebnis.


    Das entspricht in etwa meiner Vorgehensweise bei der Aufstellung.


    eine (oder besser: zwei) Spinne(n) kauft man einmal und dann hat man sie.


    I agree. Aber, die Miks sind ok (für mich, je nach Kontext sogar mal geil) aber noch nicht das Ende der Fahnenstange. Ich möchte nicht zweimal kaufen. Und billig kaufe ich nicht gerne (bitte keinen Kommentar wegen den Miks ;) die gabs fast geschenkt).
    Ich muss da leider etwas haushalten.


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    Wie es mir scheint, komme ich wohl nicht um Spinnen herum. Intention des Freds ist ja weitere Möglichkeiten aufzuzeigen, die mir selber nicht in den Sinn kommen. Die schwimmende Aufstellung des Ständers und die von-der-Decke-herabbaumel-Methode würde ich im Moment ausschliessen wollen.
    :)

    Hier gilt es, eine passende Spinne für den Durchmsser des D190 zu finden. Z.B.:


    https://www.thomann.de/de/the_tbone_ssm_4.htm


    Oder das ganze eben auf einem anderen Untergrund aufstellen. Hätte auch andere Vorteile. Einen nachgebenden und mitschwingenden Untergrund habe ich jedenfalls immer als störend empfunden.



    Vernünftig wirkende Spinnen kosten leider erheblich mehr als das verlinkte Beispiel :( Die Rezensionen dazu sind leider nicht sehr positiv. Die Bauform ist für meine Installation mit der Stereoschiene nicht gut geeignet.
    Was meinst du mit auf anderem Untergrund aufstellen? Spürbar (für mich) nachgeben und mitschwingen tut der Boden nicht.

    ...warum diese Möglichkeit, den Schwerpunkt abzusenken, ausscheidet.


    Weil es nicht schön aussieht wenn z.B. ein Sandsack am Fuss befestigt ist. Auch vom Platz her würde dies eng. Als Provisorium ok. Aber nicht als dauerhafte Installation.
    Das ist dir sicher auch klar. :)



    Woher weißt Du genau, dass der Hauptanteil des Trittschalls in diesem Proberaum über Fuß, Boden und Stativ ins Mikro gelangt


    Durch Klopftests. Der enstehende Luftschall ist auf den 2 Teppichen gering. Halbwegs sachte mit dem Fuss oder auch der Faust auf den Boden gehauen, etwa 1m vom Ständer entfernt, erzeugt das den selben Störklang wie auch leichtes Fingeschnippen am Ständer selbst. Auch der Klang an sich spricht dafür.
    Hohl, pöckig würde ich das beschreiben.


    Zum Zum Verhältnis von Stör- und Nutzsignal kann ich nicht wirklich was sagen. Das müsste ich erst genauer betrachten.
    Richtig bewusst wurde mir das erst als eine Aufnahme lief aber noch nicht gespielt wurde. Unser Gitarrist machte zwei, drei Schritte welche sehr deutlich hörbar waren.
    Man kann sich gut vorstellen was das mit der Aufnahme macht, wenn so richtig Stimmung in der Bude ist.


    Und um wieviele dB musst Du das Störsignal durch einen anderen Aufbau idealerweise mindestens sinnvoll absenken? Blöde Technikerfragen, halt ...


    S.o. Prinzipiell so viel wie nötig aber nicht so viel wie möglich.
    Der gestrige Schaumstoffstest brachte etwa 10db weniger. Es sollte mehr sein.
    Und nein, keine blöden Technikerfragen. Sage ich, der als Techniker seinen Lebensunterhalt verdient. :)

    Das ist eine Frage des Materials. Hab' ich übrigens erwähnt


    Trampolineffekt, ja. So kann man es auch nennen. Das ist der Grund für meine Zweifel an der Ballmethode. Ein Versuch mit einer Schaumstoffunterlage hat das eben im PRaum leider bestätigt. Für den Schaumstoff ;)


    Trickkiste Schwerpunkt. Schwer. Punkt. Unten. Reis. Sack. Sand. Sack. Sowas. Hantelscheiben. Ziegel. Lehmklumpen. Sitzkind. Sowas.


    Da wäre ich jetzt echt nicht drauf gekommen. :rolleyes:


    Was findest du daran so belustigend?

    Hallo m_tree,
    ruhig Blut ;), war zwar noch im PRaum, aber ein Beispiel kann ich heute nicht liefern - keinen USB Stick dabei.
    Die Frage nach der Art des Trittschalls verstehe ich, glaube ich, nicht so recht. Meinst du welcher Frequenz?
    Die Miks sind 2 AKG D190.


    Hallo m_tree,
    ruhig Blut ;), war zwar noch im PRaum, aber ein Beispiel kann ich heute nicht liefern - keinen USB Stick dabei.
    Die Frage nach der Art des Trittschalls verstehe ich, glaube ich, nicht so recht. Meinst du welcher Frequenz?
    Die Miks sind 2 AKG D190.

    Hallo MS-SPO, stell dir vor du stehst auf einem dreibeinigen Hocker. Alles stabil.
    Wenn der Hocker nun auf flexiblem Material steht, wird's schwabbelig.
    Das macht nichts solange das ganze in Ruhe ist.
    Sobald etwas Bewegung im Spiel ist sieht das aber doch anders aus.
    Die Federwirkung der Bälle und die ausserhalb des Dreibeinzentrums wirkende Masse der Miks und des Galgens lassen mich, so rein intuitiv, daran zweifeln, dass das Ganze noch so stabil ist wie vorher. Falls mal jemand gegen einen der Füsse rennt z.B..

    Danke. Leider gibt es da die Einschränkung bezüglich variierender Grösse der Miks. Das Rode SM4-R scheint derzeit geeignet, ist mit fast 50 EUR aber nicht gerade günstig.
    Die nächsten Miks möchte ich dann nicht nach Durchmesser auswählen. ;)

    Hallo zusammen,


    ich musste feststellen das die Overheadmiks an meinem Proberaumset viel Trittschall auffangen.
    Jetzt stellt sich mir die Frage wie ich das am besten (preiswert) lösen kann.
    Mein erster Gedanke war, die Füsse des Ständers in Schaumstoffbälle zu stecken. Beim Floortom funktioniert das ja auch.
    Allerdings habe ich Zweifel in Bezug auf die Standfestigkeit. Der Schwerpunkt ist ja höher als beim Tom.
    Sind euch weitere Möglichkeiten bekannt? Gibt es spezielle Mikklemmen mit entkoppelnden Eigenschaften? Beim Big T habe ich nichts in der Richtung entdecken können.
    Gibt es Spinnen für "dünne" Mikrofone?


    Derzeit sind die beiden OHs mittels Standardklemmen auf einer Stereoschiene K&M 23550 an einem Mikständer befestigt.


    Grüsse