Moin,
bin zwar kein alter Hase möchte dennoch meine Eindrücke dazu preisgeben.
Ich habe auf einem akustischen Schlagzeug angefangen, bin dann nach ca. einem 4tel Jahr auf E-Drums umgestiegen. Das war 5x so teuer wie deine Preisvorstellung oben.
Echte Kessel mit Meshheads, Roland Becken und TD-9. Wie schon erwähnt ist die Trittschallproblematik nicht zu vernachlässigen. Es gab wiederholt Reklamationen von
verschiedenen Nachbarn in verschiedenen Häusern. Was mich am elektrischen Set aber am meisten störte war:
• Das Anschlagsgefühl, das akustische Feedback (toktok) und die stark eingeschränkten Ausdrucksmöglichkeiten (Klangvariation) der Hi Hat
• die stark eingeschränkten Ausdrucksmöglichkeiten der Snare (selbst als Anfänger)
• ich konnte/wollte nur mit Kopfhörern spielen da ich es als sehr störend empfand wenn der Klang nicht von der Trommel/Becken kam sondern aus einem Lautsprecher (räumliche Ortung), mit KH wars ok
• ohne Strom kein Ton 
• teuer
Aber es gibt auch positives:
• man muss nicht stimmen lernen
(der Erkenntnisgewinn wenn man es doch tut ist aber durchaus befriedigend)
• die Möglichkeit, einfach elektronische Sounds zu nutzen (Synthesizer, Drumcomputer, Samples) – eine Frage des musikalischen Kontexts
• das Aufnehmen ist super simpel im Vergleich zur Mikrofonierung eines akustischen Sets
Ich spiele nun fast ausschliesslich am „A-Set“ und will es auch nicht anders. Das „E-Set“ ist noch vorhanden, zur Zeit im Kinderzimmer aufgebaut und ich werde es auch behalten. Eventuell habe ich ja mal
eine passende Wohnung um damit in dieser üben zu können. Der Proberaum ist nicht immer erreichbar und das Übungspad nicht für alle Übungen geeignet.
Welche Punkte für dich eine Rolle spielen kannst nur du herausfinden. Ein gebraucht gekauftes Schlagzeug lässt sich i.d.R. bei Meinungsänderung mit wenig Verlust wiederverkaufen.
Wohin soll dich deine musikalische Reise im Moment führen? Die Antwort würde ich in die Entscheidung mit einbeziehen.
Grüsse,
Dani