Beiträge von Bruzzi

    Multicore gekauft ( aktuell sieben Meter).
    Der erste Schritt war immer die Aussenhülle aufzuschneiden, soweit, wie für eine Verteilung notwendig ist.
    Das heißt, in meinem Fall geht das ganze Kabel vom Mischer bis zur HiHat, dort verteilen sich dann die Kabel nach Bedarf. Somit sind ca. 5 Meter "Original-Kabel" der Rest aufgesplittet.


    Hi,
    so wie Frenkie hab ich das auch gemacht und bisher keine Ausfälle gehabt.


    Für meine beiden Overheads hab ich noch mit zwei 3m-Strippen verlängert.
    Wegen der dünnen Kabel vom Multicore sieht das Set auf der Bühne auch nicht wie ein zugeschnürter Rollbraten aus, man sieht fast nix vom Kabelsalat.


    Das zweite Multicore benutzen die anderen Bandmitglieder und somit ist auch der Proberaum weitgehend stolperfallenfrei.


    Gruß
    Bruzzi

    Kennt hier jemand ne alternative Quelle mit annähernder Qualität, wo man den Kessel auch mit Gratung und Snarebed ordern kann?


    Hi,
    frag doch mal bei Mic von der Klangmacherei an, der macht sehr schöne Schichtkessel.
    Ich selbst mache nur Stavekessel, die sind in der Größe 14 x 5 zwar etwas günstiger als die 136€, wäre aber schade den zu folieren, nimm daher lieber was aus der Fabrik. :D


    Lieben Gruß
    Bruzzi

    Hi Leo,
    der Abstand der Böckchen vom Kesselrand ist wirklich Geschmacksache, ich persönlich mag kurze Stimmschrauben.
    Das kannst du aber leicht selbst festlegen, indem du ein Fell samt Spannreifen auf den Kessel auflegst, eine Stimmschraube rein steckst und die in ein Böckchen schraubst.
    So steht das bei mir (besser sogar mit drei Böckchen) einige Tage rum und ich teste mit unterschiedlicher Schraubenlänge.
    Irgendwann finde ich eine Länge dann richtig stimmig und dabei bleibts dann.


    Die Höhe der Abhebung festzulegen ist etwas eindeutiger.


    Selbst ganz ausgefahren sollten die Schnüre oder das Band noch einen deutlichen Winkel nach oben haben und nicht nur leicht angewinkelt.
    Billige Strainer mögen das überhaupt nicht und es kann sein, dass die seitliche Zugkraft bei mehrmaligem Bedienen jeweils in einer etwas anderen Endspannung / Endposition endet.
    Der Trick ist da aber sehr pflegeleicht, bei dem Ding ist das relativ wurscht, der funktioniert wirklich immer. Einen einigermaßen vernünftigen Winkel der Schnüre solltest du trotzdem beachten.


    Lieben Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    für die lackierten Kessel und die Chromflächen der Hardware benutze ich eine Hardwachspolitur für Autolacke.
    Staub haftet dann weniger an und man hat keine öligen Finger beim Auf-u. Abbau wie es bei öligen Pflegemitteln der Fall ist.


    Für die Gewinde der Spannböckchen benutze ich eine spezielle Paste für Gewindepflege, wodurch die Schrauben gegen Korrosion geschützt sind und sauber drehen aber eben nicht zu leicht.


    Die Gratungen werden bei mir ebenfalls mit etwas Gleitmittel behandelt, welches die Haftreibung herabsetzt. Ich finde das Stimmen etwas einfacher wenn das Fell sich leicht auf der Gratung bewegen kann.


    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    weil der Sommer bisher leider ziemlich verregnet war...musste ich notgdrungen die Badehosen gegen die Zunfthosen tauschen und eben in der Werkstatt auf Tauchstation gehen.


    Hab mir diesmal eindlich mein eigenes Traumset (und noch dazu ein recht günstiges) gebaut.


    Keine aufwändige Lackierung, nur acht Stimmschrauben an der 22er BD, 2,3mm Standardhoops, durchgehende Böckchen und Luftlöcher ohne Metalleinsätze.
    Als Felle kommen Aquarians zum Einsatz, die finde ich bisher richtig klasse und kosten deutlich weniger als die der Konkurrenz.


    Beim Holz habe ich mich für Weißbuche entschieden, da ich sowohl den Sound als auch die dezente Maserung mag.
    Die Toms in 10" und 12" haben Normale 10mm Kessel die beiden Standtoms in 14" und 16" haben integrierte Verstärkungsringe (also nix eingeleimt).
    Bei der Bassdrum wollte ich mal wissen wie sowas klingt und hab die einfach bei 18mm Kesselstärke belassen...
    ...schwer wie Blei das Ding aber schön für Rocksounds. (Mir viel da gleich der Werbespruch von Royal Enfield ein: Looks like a gun, goes like a bullet. :D )


    Hier die Bilder:







    Eventuell mache ich mir noch ein paar Toms und noch zwei Bassdrums zu dem Set...aber erst mal SPIELEN!!!!! 8o


    Lieben Gruß
    Bruzzi

    Hi hlebzele,
    ja du hast das richtig verstanden, es kämen dann sehr lange Stimmschrauben auf einer Seite zum Einsatz.
    Wie gesagt, sicher nicht die eleganteste Lösung aber die einzige die mir einfällt um einen späteren Rückbau "verlustfrei" hinzubekommen.


    Sollten die Lugs der Concerttoms tatsächlich andere Bohrabstände haben als die normalen Lugs würde ich nach den kleinen suchen.
    Nicht dass die Löcher dann kollidieren.


    Falls es dir weiterhilft könntest du auch mal die Atlas Brackets von Ludwig in Betracht ziehen. Da sind die Halter der ST-Beine gleichzeitig das Spannböckchen, du würdest also drei Böckchen je Standtom sparen.


    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    wenn das Hauptproblem darin besteht, dass der Umbau durch das Bohren neuer Befestigungslöcher in den Kessel irreversibel ist, dann gibt es eigentlich nur noch die Option, die vorhandenen Böckchen durch welche mit beidseitigem Gewinde bei gleichem Lochabstand zu tauschen.


    Ob das ganze dann richtig lecker aussähe... :S aber zumindest wären Resos drauf und nix wäre verbohrt.


    Das ganze dürfte inkl. neuer Gratungen mit unter 300€ hinkommen.


    Lieben Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    ich behaupte mal, dass man mit ein und dem selben Holz, bei unterschiedlichen Kesselbauweisen, weit mehr Unterschiede raushören könnte.


    Selbst wenn man z.B. nur Plyshells aus Kirsche bauen würde, aber mit unterschiedlichen Ausrichtungen der Furnierlagen und Wandstärken, wäre der Unterschied wohl deutlicher, als bei jeweils gleicher Bauweise mit verschiedenen Hölzern.


    Das mit den Hölzern ist aber nunmal eine bessere Strategie, um zum Neukauf anzuregen.


    Mit solchen Videos versucht man doch letztlich dem Kunden ein "sachliches" Argument zum Kauf eines neuen Sets zu liefern...
    ...irgendwie muss man das viel Geld doch auch vor sich selbst rechtfertigen. ;)


    Außerdem:
    Es macht ja auch einfach Spass sich mal was neues zu gönnen, auch (und gerade dann) wenns es nicht sein müsste.


    Gruß
    Bruzzi

    Die klingt toll, hat eine feine Ansprache und auch fetten Sound BIS ich sie einen Hauch zu weit auf mache


    Mit der Schrägstellung des unteren Beckens schon experimentiert = fließenderer Übergang von closed zu opened.


    Bei manchen Maschinen wie z. B. Pearl lassen sich andere Cams verbauen (wie bei den Fumas) dann hat man auch mehr Kontrolle in diesem Übergangsbereich.

    Hi,
    ich konnte den Muffkopf auf der Crashit testen und war begeistert.
    Auch wenn ich aktuell keinen Bedarf nach so einem Sound habe, ist es gut sowas griffbereit zu haben für z.B. spontane Acousticgigs.
    Ich werd mir auf der nächsten Crashit einen kaufen.
    Gruß
    Bruzzi

    Hi Leute,
    für alle die keinen Platz bekommen haben hier ein kleiner Nachbericht vom letzten Trommelbaukurs.
    Trommelbau-Workshop Mai 2017




    Es ist Mai, der Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte…
    und es ist wieder an der Zeit, dass fünf wackere Trommelrecken im Kampf mit Hobel, Fräse und Feile um die Krone für die schönste Snaredrum wetteifern sollten.


    Tag 1


    Nachdem bereits im Vorfeld des Workshops jeder Teilnehmer seine Wünsche bezüglich Holzsorte, Kesseltiefe, Wandstärke, Hardware usw. mitteilen konnte, lag zum Beginn des dreitägigen Kurses alles schon bereit, was man zum Bau einer Stavesnare braucht.


    Zunächst wurden die Dauben exakt auf Maß gesägt und zu Rohkesseln verleimt. Die Teilnehmer durften dabei ihrer Fantasie beim Zusammenstellen der einzelnen Bretter freien Lauf lassen und so entstanden, mit gegenseitiger Hilfe, tolle Kombinationen der Maserbilder, welche schon im Rohzustand tolle Kessel erwarten ließen. 8o




    Tag 2


    Wie zuvor versprochen… ein langer Tag. :whistling:


    Nun ging es ans Runddrehen der Kessel, was trotz der zum Teil schwer zu bearbeitenden Hölzer und kleinerer technischer Probleme, mit Ausdauer und ausgeprägtem Teamgeist gemeistert und letztlich mit fantastischen, einzigartigen und extrem maßgenauen Kesseln belohnt wurde. :thumbup:




    Die Snarebeds wurden ganz klassisch mit der Feile hergestellt ( da war es auf einmal ganz schön ruhig im Laden) :D



    Die letzte Amtshandlung war dann das Behandeln der Kessel mit Öl, was bei den Hölzern die Maserungen mindestens genauso anfeuerte, wie die Vorfreude der Erbauer beim Betrachten selbiger.




    Entsprechend groß war die Vorfreude auf das Montieren am nächsten Tag.


    Tag 3


    Während die einen noch mit der Herstellung des Snarebetts kämpften, waren andere schon mit dem Bohren der Löcher beschäftigt und wieder zeigte sich wie harmonisch es sein kann im Team zu arbeiten, man half sich einfach gegenseitig, so muss das sein.



    Natürlich immer mit den Midmill-V4A-Schrauben



    Als dann die ersten Snares spielfertig waren zeigte sich, dass ein Schallschutzraum im Laden ein echter Vorteil ist. Während sich die einen schon mal dem Testen des Instrument widmeten, konnten die anderen in Ruhe die letzten Hand an ihrer Trommel anlegen.


    Die Gesichter auf dem Abschlussfoto sagen wohl alles.



    Es war toll,danke.


    Gruß
    Bruzzi