Beiträge von Bruzzi

    Genau so wie auf den Fotos von midmill drums dann sonor hardware. Ich finde das ist ein absolutes No-Go, (evtl. sogar rechtlich fragwürdig?).


    Ähm, ich selbst verwende an meinen Sets ja eher Pearl-Hardware also an irgendwas müssen die Becken ja dranhängen.


    Ich kenne auch keine Trommelbauer, die sich eigene Ständer bauen. Das Markenemblem evtl. abzudecken ist aber gar keine schlechte Idee. :thumbup:


    wenn ich auf einer selbstgebauten Trommel Sonor Böckchen sehe!


    Für die Workshops steht ich es den Teilnehmern frei welche Hardware (Böckchen und Abhebung) sie an ihre Kessel schrauben, da will ich niemandem reinreden.


    Für die Midmill-Drums kommen in der Regel Hardwareteile von weniger bekannten Zulieferern zum Einsatz. (welche durchaus auch eine Marke darstellen wie z.B. Trick, Nickel, Dunnett, usw.)


    Lieben Gruß
    Boris

    Hi Charly,
    die Weissbuchenkessel haben 18mm Wandstärke und da hört man das Holz schon noch schön raus.
    Die dicksten Kessel bisher habe ich in 27mm hergestellt, da tritt das Holz schon mehr in den Hintergrund.


    Einige normale Schichtholzkessel habe ich zum Vergleich zu den Stavekesseln ja auch hier.
    Ich würde sagen, dass ein Stavekessel mit 10mm Wandstärke einem Schichtholzkessel mit 6mm entspricht, schwer zu erklären, das Massivholz klingt dabei immer noch etwas tiefer und für mein Empfinden wärmer.


    Gruß
    Bruzzi

    ;( Oh Gott, hab grad die Bilder gesehen.


    Also hier mein Vorschlag:


    1.
    Verschließe die drei kleinen Löcher mit Einschraub-Luftlöchern, die gibts für 12mm Bohrungen, passen aber auch locker für 16mm, das sieht dann schon mal sauber aus.


    2.
    In das leider recht große Loch ind der Mitte (das Zwei-Euro-Stück hat 25,75mm Durchmesser):



    Entweder einen Zapfen einleimen, die gibts auch in 25 und 30mm für ein paar Cent.


    Oder (und das fände ich persönlich besser)


    Verschleife und versiegele die Innenfläche der großen Bohrung und lass es damit gut sein. (Einen Metallring von einem 3/4"-Rohr in das Loch einzusetzen könnte auch schick aussehen.)


    Von einer Reparatur in Richtung Originalzustand halte ich in diesem Falle nichts, viel Arbeit und Kosten für wenig Originalität, das hat Carlo ja schon geschrieben.


    Viel Erfolg
    Bruzzi

    8| Oh Gott ist das ein Brummer, mit den Gussreifen kommt die nochmal muskulöser daher....


    ....vor der hab ich angst ;(


    Echt sehr schön geworden das Teil und auch sehr gut ver- bzw. gearbeitet, alle Daumen hoch :thumbup:


    Wir sollten uns echt im Sommer nochmal zu einem Shootout mit den Trommeln treffen, bin schon sehr sehr neugierig wie deine klingt.


    Gruß
    Bruzzi

    Hi Hebbe,
    klar, lass uns mal zusammen basteln fände ich toll :thumbup:


    Noch eine Anmerkung für künftige Workshops:


    Ich hatte mich mit dem zweiten Tag was den Zeitplan anging einfach verkalkuliert.
    Es war klar, dass es knapp werden würde, aber das war einfach zu arg.


    Sorry nochmal an die tapferen Teilnehmer, die bis zum Schluss durchgehalten haben.
    Ein kleines Trostpflästerchen als Dankeschön bekommt ihr die Tage von mir noch per Post.


    Ich denke für den nächsten Workshop wäre der halbe Freitag plus Samstag und Sonntag notwendig, der Samstag war eindeutig zu lange und das gemeinsame Stimmen und Probespielen entfiel, das sollte so nicht sein. Ich denke die eine zusätzliche Übernachtung ist mit 30-50 Euro auch zu verschmerzen.


    Anbei noch ein größeres Bild von der Bobschen Weissbuchesnare mit den neuen V4A-Schrauben, welche ab sofort alle Midmill-Drums im Innern zieren werden.



    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    am Tag eins nach dem ersten Trommelbau-Workshop bin ich immer noch ganz geplättet von all den tollen Werkstattmomenten und dem, was ich die letzen beiden Tage mit einigen von euch hier erleben durfte.


    Danke und Kompliment an die Teilnehmer, was ihr geleistet habt war echt der Hammer!!!!!


    Für alle die nicht wissen um was es geht:
    Am Wochenende fand der erste Kesselbau-Workshop bei uns statt.


    Los gings am Freitag gegen 16:00 Uhr.


    Zunächst hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit verschieden Midmill-Drums anzuspielen, um die für ihn optimalen Kesselmaße und Wandstärke herauszufinden.
    Mit dem Auswählen geeigneter Hölzer (wobei sogar ein Teilnehmer das alte Holz von der Furnierpresse seines Grossvaters dabei hatte) startete der Praxisteil und ging weiter mit dem Zurichten der Dauben, da die Kessel ja in Fassbauweise hergestellt werden sollten.



    Verschieden Techniken zur Herstellung exakter Winkel wurden gegenüber gestellt, wobei das Bestoßen der Dauben mit dem Handhobel zwar am meisten Spass machte, aber leider auch am anstrengendsten war.


    Das Verleimen der Dauben zu einem Kessel war dann nur noch ein Klacks auf Grund der vielen helfenden Hände und der Abschluss des ersten Tages. Die Rohkessel kamen zum Trocknen ins Warme und wir endlich zum ein oder anderen Getränk ;)



    Am zweiten Tag ging es nun ans Runddrehen der Rohkessel und es war schnell klar:


    "Das wird heute noch ein langer Tag!"...(wir sollten Recht behalten)


    So zeitaufwändig und anstrengend das Runden der Kessel auch war,




    die Ergebnisse entschädigten für die Mühe und so gewannen die Trommelkessel stetig mehr an Form.





    Immer wieder wurde bei den einzelnen Herstellungsschritten viel mit Handwerkzeugen gearbeitet und so mancher Teilnehmer wollte den Handhobel oder die Japansäge nicht mehr aus der Hand geben.


    Als die Kessel soweit fertig waren, war es bereits später Abend und eigentlich gehen Drummer ja früh schlafen...räusper, hüstel.



    Nun ging es an das Anzeichnen und Bohren der Befestigungslöcher für die Montage der Beschlagteile. (eine wahre Wohltat endlich mal nix sägen ;-))





    So langsam wurde auch klar wie toll die selbstgebauten Kessel mit der mitgebrachten Hardware harmonierten.
    Da sehen die Kessel mit den neuen Schrauben aus 4A von innen schon dermaßen klasse aus... (dass es gestandenen Drummern vor Stolz Pippi in die Augen treibt, aber dann reden wir da nicht drüber, weil: What happens in the Werkstatt stays in the Werkstatt ;) )



    Jedenfalls gibts es nun einige tolle Snaredrums mehr auf diesem Planeten.



    Lieben Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    Kessel werden grundsätzlich etwas untermaßig ausgeführt.


    Man nimmt den Nenndurchmesser in Zoll und zieht 1/8" ab, ein 12er Tom ist demnach nur 11,875".


    Bei einigen Vintagesets wurde sich leider nicht daran gehalten, da brauchts dann noch was größeres als die Evans (American Vintage Felle z.B.)


    Einige Hersteller haben aber auch ganz bewusst noch ein stärkeres Untermaß gewählt, bei meinem Signia z. B. müssen die Felle gut zentriert werden, da fehlen bestimmt nochmal 5mm im Durchmesser gegenüber normalen Kesseln.


    Tatsächlich empfinde ich dieses Untermaß aber als großen Vorteil beim Stimmen, das Fell liegt immer mit der planen Seite auf der Gratung auf.


    Im Falle der Sonorsets ist mir aber noch nie aufgefallen, dass die für Remofelle zu groß waren.


    Gruß
    Bruzzi

    Hi,
    also beim Spielen mit Bass-Shaker hab ich auch immer das Gefühl, dass der Weg vom Arsch zum Hirn kürzer ist als vom Ohr zum Hirn..... 8| also bei mir jedenfalls :S .


    Das Trommeln scheint tatsächlich von Regionen im Hirn gesteuert zu werden (zumindest nach einigen Jahren Spielpraxis), welche uns die Bewegungsabläufe eher unbewusst machen lassen. Schaltet man dann das Großhirn dazu, man versucht also die Bewegungen bewusst richtig zu machen, kollidieren die beiden Steuerungen manchmal. So empfinde ich das jedenfalls.


    Hirn ausschaltend
    Bruzzi

    Ich mag es etwas schmutzig und unperfekt.


    Ja Mann, so muss das! :thumbup: Da spürst du den Dirty Harry in dir. :D


    Ich finde die Idee mit den Texten UND vor allem die Ausführung sehr, sehr geschmackvoll, das ist richtig toll, Hut ab.


    Die Kessel und die Gratungen sehen auf den Bildern auch sehr ordentlich aus, dass ein billiger Winkelmesser ein teurer sein kann musste ich auch schon erfahren.


    Ich teste/überprüfe den Winkelmesser (genauso wie meine Wasserwaagen aufm Bau) vor jedem Gebrauch, man weiß ja nie, ob das Dingens nicht doch mal runtergefallen ist.


    Klasse Arbeit Red One!!!! :thumbup:


    Lieben Gruß
    Bruzzi

    aber halte den Zeitplan für ziemlich ambitioniert


    Hi Two, das ist soweit der Plan, kann tatsächlich sein, dass vor allem am zweite Tag viel zu tun ist (mehr als am ersten), sollte aber dennoch zu schaffen sein.


    Ich habe meine Zeiten nicht gestoppt und kann auch schlecht abschätzen, wie lange manch einer braucht um ein Loch zu bohren, das wird sich zeigen. :whistling:



    Hast du schon mal für die Zukunft Sa/So in Betracht gezogen?



    Hi dehoem, ja hab ich, das wäre mir auch lieber, aber ich würde die Kessel gerne über Nacht durchtrocknen lassen und erst am nächsten Tag fräsen.
    (Die Fräserei möchte ich nicht am Sonntag machen, weil das doch mit ziemlich viel Lärm verbunden ist.)


    Eine Alternative gibts allerdings, demnächst werde ich noch einen schnell abbindenden Leim testen, falls der hält was er verspricht, könnte man die Kessel noch am ersten Tag fräsen. Am zweiten Tag wäre dann nur noch Handarbeit und Endmontage angesagt und dann wäre die Sa-So-Variante gebongt.


    Es gibt noch die Variante, dass es Freitags erst ab 15:00 Uhr losgeht, dafür aber entsprechend länger, ich hab auch nix dagegen es an zwei Samstagen zu machen für diejenigen, welche von nicht allzu weit weg kommen und auch zweimal fahren würden.


    Frage in die Runde:
    Was wäre denn von eurer Seite am praktikabelsten für einen Zwei-Tage-Workshop?



    Die nächsten Termine sind schon in Planung, da werde ich die Sa/So-Variante mal berücksichtigen.
    Fragt also einfach mal an, ich bin da relativ flexibel.


    Lieben Gruß
    Bruzzi


    PS
    Nur weil es Nachfragen wegen der Preise gab, um es nochmal klarzustellen:
    Bei den genannten Richtpreisen ist die Hardware, das Holz und der Workshop alles schon mit drin!!!
    Für den eigentlichen Workshop, also wenn ihr alles mitbringt, berechne ich 100 Euro für die beiden Tage zusammen und stelle die Getränke....ja, echt :S ... ;)

    Hi Leute,
    vielen, vielen Dank für all die netten Kommentare und Glückwünsche, ich bin ganz gerührt (nicht geschüttelt, Glück gehabt ;-)).


    Wie ihr an der späten Antwort erkennt, hat mich der Trommelbau fest im Griff und ich habe alle Hände voll zu tun, so solls ja auch sein.


    Es gibt eine Neuigkeit:


    Um euren diesjährigen Herbstblues auf musikalisches Gebiet zu begrenzen, gibts ab sofort für alle Bastelwütigen Trommler ....


    Trommelbau-Workshops in der Mittelmühle



    Im Vorfeld sucht sich jeder Teilnehmer seine Wunschhardware (z.B. bei ST-Drums) raus und bringt die Teile zum Kurs mit,
    alternativ schickt mir jeder seine Bestellliste und ich mach eine Sammelbestellung.


    Der Kurs geht über zwei!! Tage (wir stellen den Kessel ja selbst her!!) und jeder Teilnehmer geht mit einer fertigen, handgemachten Stave-Snare nach Hause.


    Je nach Hardware und Holz kostet das ganze zwischen 350-500 euro.


    Ob die zwei Tage zusammenhängend sind oder nicht mache ich von den Teilnehmern und deren Anreiseweg abhängig.
    Übernachtungen sind kein Problem, wir haben ein sehr schönes Gasthaus direkt um die Ecke.


    Die näheren Infos und das Kontaktformular gibts hier:


    http://midmill-drums.de/2016/10/27/trommelbau-workshops/


    Eventuell hat ja der ein oder andere schon mal mit dem Gedanken gespielt, sich auch eine eigene Snare in Fassbauweise herzustellen, also los gehts. ;)



    Lieben Gruß
    Bruzzi


    PS Aktuell sind noch drei Plätze frei für 11. + 12.11.16

    Hi,
    ich denke Moe geht es lediglich um die Tatsache, dass ein Hersteller (Sonor) die Preise ohne ersichtlichen Grund für den Endkunden ordentlich angehoben hat.


    Das halte ich auch für ungeschickt, das sorgt nur dafür, dass in Drummerforen dann Preisschrauben-Threads eröffnet werden.


    Bei jeder noch so kleinen Neuerung (und wenns nur ne neue Farbe ist) den Preis etwas anzupassen, wäre beim Endkunden auf mehr Verständnis gestoßen, als dieser große Preissprung ohne ersichtlichen Mehrwert für den Kunden, das sehe ich auch so wie Moe.


    Leider ist jeder von uns doch geneigt, nicht das jetzige Preis-Leistungsverhältnis des Schlagzeugs zu bewerten, sondern verweist gerne darauf, dass man das gleiche Set vor ein paar Monaten noch tausend euro billiger bekommen hätte.


    Ich habe den Eindruck die ganze Diskussion dreht sich darum, denn so wirklich schreibt doch keiner, dass die Schlagzeuge das Geld nicht wert seien. (also alles gut)


    Kommt mir vor wie das Sich-in-den-arsch-beißen-dass-man-gestern-nicht-nochmal-getankt-hat.
    Man muss ja eh tanken, aber gestern war der gleiche Sprit billiger :cursing:


    Gruß
    Bruzzi