Boa, hammergeil!
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Beiträge von Bruzzi
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Ui danke, top, da hab ich garnicht dran gedacht, unser Techniker hat da glaub ich auch was gesagt (mit Handy, kann das sein?)
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Hi,
sorry, wenn es zu dem Thema schon einiges an Threads gibt und ich jetzt den 200sten aufmache.
Ich habe weniger Detailfragen, sondern möchte mal eure Meinung zum Grundkonzept hören, ob das so sinnvoll ist.
Es ist so, dass wir beabsichtigen uns ein Behringer x32 Digitalpult inkl S16 (digitale Stagebox) zu kaufen, was neben dem Proberaumin einem separaten Regieraum steht und von unserem Techniker bedient wird.
Folgende Punkte/Funktionen soll das Pult erfüllen/sind angedacht.
Pult (wie gesagt im Regieraum) und die Stagebox im Proberaum werden mit cat5 Datenkabel verbunden, 16 Kanäle zum Pult und 8 zurück für Monitor usw.
Drums und Gesang werden mikrofoniert, der Rest der Mannschaft spielt direkt rein.
Für die Proben macht es uns also den Monitormix fürs In Ear.
Für live würden wir das Pult dann auch ganz gerne einsetzen, da wir uns einen besseren und zuverlässigeren Monitorsound erwarten.
Nebenbei hat der separate Regieraum natürlich den Vorteil auch mal bissel Homerecording machen zu können.Ich hab von dem digitalen Zeuch wenig Ahnung und hoffe alles richtig beschrieben zu haben.
Für mich klingt das alles fast zu einfach um wahr zu sein.
Meine Frage ist also, wo hier die Schwachstellenbzw. Fehlerquellen sein können.
Wäre es sinnvoll das Proberaumset komplett mikrofoniert immer da stehen zu lassen und für live einfach ne andere Schießbude zu nehmen, dann würde ich mir die Umbauerei sparen?
Tips für nen günstigen Drum-Mikrosatz (für Proberaum) nehme ich auch gerne entgegen (die günstigen Preise machen mich bissel skeptisch).
Gruß
Bruzzi -
Hat eigentlich jemand solche "edge vented" Snares im Einsatz und kann mal berichten?
Müßte mir sonst aus lauter Neugier eine bauen
Pastorio...der kann, echt starke Handwerkskunst.
Gruß
Bruzzi -
Hi,
"neu" ist ja immer relativ.Neu auf der Namm 2015
Premier the beastzum Vergleich ein älteres Modell von
PastorioFalls die nicht gefragt haben...ich würd mich bedanken.
Aber toll sind beide
Gruß
Bruzzi -
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Hi,
na dann viel Spaß beim Schleppen
Mach das mit den Dichtungen bloß gescheit, da kommst echt drauf an!!!
Selbst auf ein Schlüsselloch hab ich verzichtet.
Ich kann gerne nochmal Bilder meiner Tür machen.
Gruß und viel Erfolg
Bruzzi -
Ich persönlich mag es, wenn echt gespielt wird.
... da wo Schlagzeug nach echtem Schlagzeug klingt, so als würde es im Raum stehen.
es soll alles so echt wie möglich klingen, die ganzen Nebengeräusche (Rauschen des Leslie-Verstärkers zum Beispiel) sollen unbedingt draufbleiben!
Ich finde es genial, wenn man auch das Klicken des Gitatarreneffektgerätes auf der Aufnahme hört und so Zeug.
Die Snare darf auch gerne mitrauschen.
Rock 'n Roll!
Danke Trommeltom sehe ich genau so

Bei uns steht auch gerade die Frage an, wie die nächste Produktion ablaufen soll, speziell hinsichtlich der Drums.
Moigus gab mir freundlicherweise die Antwort in einem anderen Post.
das Zweitprojekt unseres Bassisten: Kaptayn
Nun jedenfalls hatte Kaptayn Anfang diesen Jahres bei uns im Proberaum ein Demo aufgenommen. Ganz simpel, ich glaube lediglich 8 Kanäle und alles live im selben Raum eingespielt. Das Ergebnis könnt ihr hier hören. Hat mich echt umgehauen!
Das hat nicht nur Moigus umgehauen, ich finde den Sound einfach klasse, für mich schon fast die Referenz.
Es hebt sich von dem getriggerten Einheitsbrei einfach sehr wohltuend ab.
Hier der Link KaptaynFür diejenigen, für die der Einheitsbrei die Referenz darstellt, ist das Programmieren sicher sinnvoll, moralisch vertretbar ist es m.E. allemal.
Und sicherlich werden auch bei uns einige Drumparts digitale Unterstützung haben.
Jeder wie er möchte.
Gruß
Bruzzi -
Meine Mikros, der Mixer und etliche Kabel liegen ungenutzt im Schreibtisch und hatten mehr gekostet als der Hn4.
Hallo Gerhard,
so mach ich das auch (mit dem H2n), wenn der Raum einigermaßen klingt gibt das richtig gute Aufnahmen.
Zum Üben steht oft ein 0815-Gesangsmikro zwischen Snare und HiHat, recht hoch, so das die Toms noch mitgenommen werden.
Den Drumsound noch bissel aufm Kopphörermix zu haben ist schon besser zum Üben aber auch kein muß.En scheene Gruß nooch Bockrem
Bruzzi -
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Hi,
man konnte weder außen an der Gratung etwas erkennen, noch war eine Verformung des Kessels an der Stelle (innen und außen) zu erkennen.
Ein Verbiegen des Kessels entlang der Bruchstelle war auch nicht möglich.
Die Holzfasern haben an der Stelle einen etwas ungünstigen (für Risse leider günstigen) Faserverlauf, der Riss kann meiner Einschätzung nach nicht bis zur zweiten Lage gehen.
Ich bezweifle sogar, dass die erste Lage komplett durch ist.Gruß
Bruzzi -
Mahogany - lowrange
Maple - midrange
Birch - highrangeJepp, das ist soweit richtig und den unterschiedlichen Holzeigenschaften wie Härte, Dichte, Faserstruktur usw. zuzuschreiben.
Mit diesen Hölzern kann man aber Kessel in unterschiedlicher Bauweise herstellen.Sehr holzig klingen für mich Ply-Snares mit dünnem Kessel und Verstärkungsringen ab 6.5er Tiefe.
Massive Holzsnares (z.B. mit über Dampf gebogenem Kessel) sind dafür bekannt, insebesondere mit härteren Hölzern in die "Metallecke" zu tendieren, ebenso Snares mit Block- bzw. Fassbauweise.
Dazu meine Meinung:
Schichtholz-, Segment-, Stave-, Spiral- und dampfgebogene Kessel als Beispiel unterscheiden sich bei gleicher Holzsorte teilweise deutlich im Grundton.
Grob kann man sagen, dass die Tonhöhe des Kessels mit der Spannung im Holz steigt, so meine eigene Erfahrung.
Das ist ein Effekt, den wir Trommler ja von den Fellen her ganz gut kennen.
Mit den Metallkesseln verhält es sich, so vermute ich, ganz ähnlich, (Becken bräuchte man sonst ja auch nicht zu hämmern) habe aber noch keine Metallkessel gebaut.
Wie groß die Klangunterschiede zwischen einzelnen Materialien sind, hängt also nicht zuletzt von den Herstellungsmethoden der Firmen ab.
Also kann eine Kessel von der Firma X ganz anders klingen wie einer in den gleichen Abmessungen und Material von der Firma Y.
Dieser Unterschied kann, je nach Fellbestückung und Tuning, dann mehr oder weniger deutlich sein.Gruß
Bruzzi -
15 x 5...??... das sind ja
...75!!
Geil das Ding.
Gruß
Bruzzi -
Lol
Hajo das war natürlich nicht ernst gemeint.
Den Smilie reiche ich hiermit gerne nach.
Gruß
Bruzzi -
Hi,
ich hab mir die Trommel heute mal angesehen.Vorweg:
Es gab Licht und Schatten (im wahrsten Sinne)
Ein Vermessen des Kessels ergab an der breitesten Stelle 55,6 cm und 55,4 cm an der schmalsten (also 90° versetzt).
Eine 22er BD darf ruhig 2 mm Maßabweichung haben das ist absolut okay, eher sogar gut, wirklich rund ist praktisch keine.Der Kessel wurde auch auf Rechtwinkligkeit überprüft und auch da war alles absolut okay.
Schon bei der näheren Untersuchung des Risses fiel auf, dass die Gratung (der Schlagseite) in dem Bereich auf einer Länge von ca.8cm nicht okay ist.
Die Stelle ist vom Trommler aus gesehen auf 8:00 Uhr an der Schlagseite (diametral ist übrigens nichts festzustellen)Eine nähere Untersuchung auf einem planen Maschinentisch aus Guß ergab, dass an dieser Stelle wohl ein Snarebed vorgesehen war. (Achtung hier fehlt ein Smilie!)
Der Lichttest zeigt gut wo Spalten sind.


Das sieht auf dem Bild dramatischer aus als es ist, es lässt sich gerade so ein Stück dünnes Schleifpapier drunter schieben.
Wegdiskutieren läßt es sich aber auch nicht.
Zur Frage Riss oder nur ein Kratzter...leider nicht nur ein Kratzer
Zunächst wurde der Riss dahingehend begutachtet, ob nur die innere Lage oder noch weitere zur Kesselmitte hin betroffen sind.
Es scheint tatsächlich nur die innere Lage eine minimale Beschädigung zu haben. Der Faserverlauf ist an dieser Stelle prädestiniert für kleinere Ausrisse.
Auf Grund des Verlaufs des Risses liegt die Vermutung nahe, dass die Beschädigung so eigentlich erst nach dem Montieren der Stimmböckchen passieren kann.Auffällig ist außerdem, dass ausgerechnet in dem Bereich zwischen beschädigter Gratung und Riss eine Art Spachtelmasse oder auch Leim aufgetragen wurde.
Ob das ein fehlgeschlagener Verschlimmbesserungsversuch war kann ich nicht beurteilen.Mein Fazit:
Grundsätzlich ein gut verarbeitetes Set, für den Preis.
Mit der Beschädigung kann man leben. Muß/will man das? Ist eine andere Frage
Selbst wenn man die Gratung nicht nacharbeiten läßt (macht jeder Trommelbauer fürn 20er) würde sich das bei einer Bassdrum nicht/kaum auswirken. (bei der Snare schon)
Einen wirklichen Reparaturbedarf würde ich nicht sehen, Gratung machen lassen und das Ding die nächsten 20 Jahre verhauen und sich an dem wirklich tollen Finish freuen geht durchaus.Bitte versteht das alles bitte nicht als Tip an den Themenstarter wie er sich verhalten soll.
Ich habe lediglich die Sache von der technischen Seite beurteilt (so gut ich das kann).
Nun kann er zwischen den Optionen wählen wie er möchte.Gruß
Bruzzi -
Hi Klaus,
geiles Projekt und deine Planung sieht schon sehr vernünftig aus.Eventuell kann ich noch mit meinen bisherigen Erfahrungen etwas beisteuern.
Bei meinem Raum ist alles recht einfach und kostengünstig gehalten.1.
Die Tür hab ich ähnlich gemacht, nur hab ich statt Sand einfach eine Spanplatte beidseitig mit 5mm Elefantenhaut kaschiert und als Einlage verwendet.
Das funktioniert tadellos, selbst beim Anklopfen an die Tür merkt man schon, dass die da drin nix hören, die Tür ist sowas von tot.
Wichtig bei der Tür ist eine doppelte umlaufende Dichtung und vernünftige Verstellbänder.2.
Die Wände hab ich einfach liegend zusammengebaut.
Rahmen parallel auf den Boden gelegt im Abstand entsprechend der GK-Platten.
Ein paar Latten quer darüber geschraubt und dann mit 5cm Abstand zur Außenwand auf 20mm Gummigranulatplatten aufgestellt.
So hatte ich zur Außenwand hin einen "Anschlag" für die Glaswolle und 5cm Luftspalt zur Mauer.
Nachdem einige Wände fertig waren wurden sie über Deckenbalken miteinander verbunden.
Befestigt habe ich die Vorbauwände mit der Außenmauer garnicht, die halten sich gegenseitig, sobalt die ersten GK-Platten verschraubt sind.
Ich habe auf jede Form von Schwingbügel verzichtet und es nicht bereut, es überträgt sich absolut nix zur Außenwand (wie denn auch).Hier der Link
Viel Erfolg
Gruß
Bruzzi -
WP-Fräser sind super, nie wieder auf den Schärfdienst warten, sondern einfach Messer wechseln und weiter gehts.
Ja, so hab ich auch gedacht, leider konnte ich keinen entsprechenden Fasefräser finden (alle zu klein) und habe daher wieder zu nem konventionellen gegriffen.
Dafür kann ich jetzt die Gratungen an Kesseln bis 25mm Wandstärke ohne Verrenkungen dranfräsen, das Ding hat 60mm Durchmesser.
Wenn jemand nen Bezugs-Tip für groß WP-Fräser hat wäre ich dankbar.
Gruß
Bruzzi -
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Hi,
ich bin dieses Wochenende zu hause, du kannst gerne bei mir vorbeikommen.
In der Trommelwerkstatt nehmen wir das Teil mal in Augenschein und ich vermesse die Trommeln und kontrolliere mal auf Risse. Ich bin ja nur 80 Km von Frankfurt weg und es kostet dich auch nichts.
Gruß
Bruzzi -
Hi Roli,
na da haben wir ja momentan die gleiche Abendbeschäftigung.
Bin grad dabei eine 13 x 7 Schnarre (mit 30mm Wandstärke!) fertig zu machen, auf meiner Werkbank siehts aus wie bei dir.Ich mußte grad feststellen, dass mich dein Bienchen irgendwie an Bono`s Brillen erinnert.
Der Kessel wurde (rissfrei
) gebohrtDa hab ich schon Lehrgeld gezahlt, verda...
Ich nehme dafür inzwischen normale Stahlbohrer und brech die Schneidkanten, dann schabt der nur noch und zieht sich nicht rein, geht subba und ganz ohne Rißgefahr.Kompliment echt eine geschmackvolle Auswahl an Teilen, die wird richtig klasse.

Gruß
Bruzzi